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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1970-12-01 · 12 (Diciembre, 1970) · p. Seite 13

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXXII (1970)
Issue
12 (Diciembre, 1970)
Date
1970-12-01
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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DICIEMBRE 1970 BOLETIN INFORMATIVO 13 KURZ BERICHTET DIE JUEDISCHE BEVOELKERUNG DEUTSCHLANDS Nach einer Statistik des juedisc h e n Zentral-Wohlfahrtsamtes in Frankfurt hatten die juedischen Gemei n d e n in Westdeutschland und West- Berlin am 1. April 1970 26.350 Mitglieder, was eine Zunahme con 49 Mitgliedern seit dem 1. Januar bedeutet. Das Durchschnittsalter betrug 46,8 Jahre. o—O—o WIEDERSEHEN IN DACHAU NACH 25 JAHREN Nach 25 Jahren feierte der 39 jaehrige Leslie Schwarz Wiedersehen mit der 87 jaehrigen Agnes Riesch aus Karlsfeld bei Dachau. Schwarz, dessen Eltern in Auschwitz vergast worden waren, muesste als 14 jaehriger KZ-Insasse 1945 an der Behnstrecke Muenchen-Dachau arbei t e n. Die damalige Arbeiterin Agnes Riesch steckte dem halbverhungerten Jungen mehrere Tage Nahrungsmittel zu. o—O—o EROEFFNUNG DER MASSADA - AUSTELLUNG IN BERLIN Massada, der Felsen am Toten Meer, steht im Mittelpunkt der ersten grossen israelischen Ausstel 1 u n g in Deutschland. Sie wurde von Israels Botschafter in der Bundesrepublik, Ben Horin, eroeffnet. Die archaelogische und kunsthistorische Ausstellung ist zur Zeit in der Orangerie des Berliner Schlosses Charlottenburg zu sehen. Anschliessend wird sie in Frankfurt gezeigt werden. DER ZUKUENFTIGE RABBINER Der Chachan (der sefardische Oberrabbiner in Grossbritannien) umriss neulich in einer Ansprache im Jews’ College seine Ideen zum Thema: “Wie soll der zukuenftige Rabbiner aussehen?” Augenblicklich, so fuehrte er aus, sei der Rabbiner zu sehr von seiner Gemeinde abhaengig, zu sehr blosser Amtstraeger und zu wenig ein geistiger Fuehrer. Auch haette er zu wenig Einfluss auf die Jugend. In Zukunft muessten — seiner Ansicht nach — die Wuerdentraeger nicht nur Rabbiner, sondern auch Absolventen auf anderen akademischen Gebieten sein wie Aerzte, Anwaelte, Wissenschaftler oder Paedagogen. o—O—o JERUSALEM ERHAELT EIN HOTEL GARNI Ein Hotel Garni (nur fuer Uebernachtungen mit Fruehstueck) wird in Jerusalem mit einem Kostenaufwand von umgerechnet 4,5 Millionen DM gebaut. Das neue Hotel soll ueber 102 Zimmer verfuegen. (siv) o—O—o LETZTWILLIGE VERFUEGUNG VON NELLY SACHS Die -im Vorjahr in Stockholm verstorbene Nobelpreis- BLUSAS FALDAS!i<* t*-*'. kV (/¡oie p*r 13 Pal««« d* IUROPA con m boleto do 1* ciato sin recargo para trenes expreses o ratarva da asientos coa duración da 1 t 6 3 mates EURAILPASS DIRIJASE A SU AGENTE DE VIAJES o a la oficina de emisión en Santiago BANDERA 75 OF. Ill Cas. 3938. FONO 85700 traegerin Nelly Sachs, die in der Hitler-Aera mit Hilfe der grossen Dichterin Selma Lagerloef in Schweden Zuflucht finden konnte, hat einen Betrag im Gegenwert von 60.000 Dollar, sowie alle zukuenftigen Einkuenfte aus ihren Werken zugunsten von Kindern, die kein Heim haben, letztwillig vermacht. Es soll in bezug auf die Religionsangehoerigkeit der Kinder kein Unterschied gemacht werden. Die bedeutende juedisch deutsche Dichterin hat die Stockholmer Juedische Gemeinde zur Testamentsvollstreckerin bestellt. o—O- “Antisemitismus nennt man die Verbreitung der Feindschaft gegen die Juden. Als ■die verfluchte Zarenmonarchie ihre letzten Stunden er- FIAMBRERIA 0S0RN0 WOLFGANG SCHIROKÀUER Avenida Yraxrásaval 1900 Telefon: 497472 ELISA ■tat« troe»«ta Auswahl ln UNIFORMEN fuer Damen und Herren sowie elegante Damen-Unterwaesehe San Antenie 65 (swischen Alameda und Meneda) Fono 381900 STEPPDECKEN mit Woll- und Polycronfuellunf extra leicht Max Wetzeteto & Sohn Ar. M. Montt 265« Fono 43179 Nsubssiehen und Umarbeitungen Modernste importierte Beingisioife n. Inletlc Parkas Acolchadas de Nylon Schlafsaecke Komme einmal im Monat nach Viña u. nehme Auftraege entgegen. lebte, versuchte sie, die unwissenden Arbeiter und Bauern gegen die Juden aufzuhetzen. Nur ganz unwissende, ganz unterdrückte Leute koennen die Luegen und Verleumdungen glauben, die gegen die Juden verbreitet werden”. W. I. Lenin 1919 o—O—o Bei den amerikanis c h e n Streitkraeften in der Bundesrepublik wurde einem juedische Soldaten ein erster Sohn geboren, der nach juedischer Tradition bei einem Cohen durch Zahlung von fuenf Silberstuecken symbolisch ausgeloest werden muss. Der Vater bat den Feldrabbiner, fuei die Durchfuehrung der Zeremonie besorgt zu sein. Eine Woche lang suchte Chaplain Sydney Hoffman einen Cohen unter den amerikanischen Soldaten in ganz Europa und fand ihn dann endlich. Bei der Suche nach Silberdollars stiess er auf weitere Schwierigkeiten, da sie nicht, mehr in Zirkulation sind. Mit der Hilfe der Feldpost und durch einen protestantischen Feldprediger konnte er schliesslich die fuenf benoetigten Muenzen auftreiben. o-—O—o In London fuehrten sech3 Lubawitscher Chassidim, unweit des juedischen Restaurants Bloom, eine Kampagne fuer das Tefillin-Legen durch, indem sie Gaeste, die das Restaurant verliessen, anhielten und sie in einen unweit parkierten Wohnwagen fuehrten. Dort wurden die, die den Brauch nicht genau kannten, eingefuehr. Irrtuemlich angesprochene Nichtjuden zeigten sich nicht veraergert. o—O—o Die englische Presse berichtet, dass z.Zt. nur noch 1.000 Juden in Warschau verblieben sind. Aus der gleichen Quelle verlautet, dass seit dem Sechstage-Krieg 20.000 Juden Polen verlassen haben. o—O—o In den vergangenen zwei Jahren sind 11.500 Juden aus Polen ausgewandert, aber nur 3.200 von ihnen kamen nach Israel. 3.000 befinden sich in skandinavischen Laendern und weitere 3.000 in Italien. VINA DEL MAR Das ganze Jahr geoeffnet. Jedes Zimmer mit Privatbad. Preise ab 1. XII.: Zimmer m. 2 Betten incl. Fruehstueck u. Imp. m. Privatbad E<? 66. Zimmer m. 1 Bett incl. Fruehstueck u. Imp. m. Privadbad E? 46. Mittag/Abendessen E9 15. Nachmittagskaffee etc. nach Bestellungen. HELENE MISCH 1 Ponlente 239 Tel. 882146 - Carflla 829 Santiago 379663 MINERA 1037 GERARDO METER S.A.C. 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