Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XIX (1957)
- Issue
- 2 (Febrero, 1957)
- Date
- 1957-02-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/8553624-8554444-9194272--1963-8554459- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Febrero, 1957 3 BOLETIN INFORMATIVO m y Februar Adar 1 Sonnabend 2 1 2. Tag Rosch Chodesch Teruma Sonnabend 9 8 Tezawe Sonnabend 16 15 Ki tissa Sonnabend 23 22 Wajakhel Maerz Sonnabend 2 29 Neumondsweihe Pekudei Sonntag 3 30 1. Tag Rosch Chodesch Adar II Montag 4 1 2. Tag Rosch Chodesch Sonnabend * ' 9 6 Wajikra Schabbat 2 2 9i2 1612 23(3 23 9¡3 Mincha 7.45 7.30 7.30 i 7.15 7.15 7.15 Ausgang 8.16 8.10 8.04 7.59 7,50 7.45 Morgengottesdienst - Abendgottesdienst Werktags 7.30 bis 22.2 7.30 •Sonnabend 9.00 ab 24.2 7.15 'Sonn- und Feiertags 8.00 Fuer die uns anlaesslich de,s Hinscheidens unserer geliebten Tochter, Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter ELISA IKENBERG geb. MASTBAUM erwiesene Anteilnahme sagen wir allen Verwandten Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank Santiago im Dezember 1956 Sophie Mastbaum Alexander Rosenthal und HeJmuth Brandt und Frau Frau Lotte geb. Ikenberg Annemarie geb. Ikenberg_Hanns Ikenberg Fuer die anlaesslich des Hin.scheidens meiner geliebten Frau, unserer teuren Mutter und Schwester OLGA SCHEPPER erwiesene Anteilnahme sagen wir allen, insbesondere unseren Freunden, die uns in so aufopfernder Weise zur Seite standen, unseren herzlichsten Dank. Maximo Schepper Santiago, Dezember 1956 Ariane Schepper Fred Kleiner Fuer die uns anlaesslich des Ablebens unserer teuren Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter erwiesene Anteilnahme danken wir auf diesem Wege allen Freunden und Bekannten herzlichst. FAMILIE KOTTOW GRABSTEINE in saemtlichen Steinarten zu billigsten Preisen TH REIS José Miguel de la Barra 412, 5.o piso Dep. A, esq. Merced, Tel. 33200 WICHTIGE MITTEILUNG Wir bitten unsere Gemeindemitglieder, sich vorne' bergehend bei Todesfaellen ausserhalb der Buerostunden lediglich mit den Herren Leon Rosenthal Tel.: Privat 41184, Ofic. 82586. Nuta Nebenschoss Tel.: Privat 30977, Ofic. 64903,. in Verbindung zu setzen. STANDESREGISTER Um unser Standesregister I alle Geburten unserem Sekre- •ordnungsgemaess fuehren zu I tariat schriftlich oder telefokoennen, bitten wir nochmals j nisch (33096) mitzuteilen, unsere Gemeindemitglieder, I HEICOTEX LTDA. OFRECE ULTIMAS NOVEDADES EN LANAS, SEDAS Y ALGODONES MERCED 719, Segundo piso Ventas por Mayor y al Público & f/ JÜDISCHE MUSIK IM ALTERTUM von JOSE TICHAUER. (Valparaiso) Die juedische Musik war ganz und gar mit der Religion verbunden. Nach der Befreiung der Israeliten aus der 430jaehrigen aegyptischen Sklaverei uebernahmen sie, wie so vieles andere, auch das Tetrachord der Aegypter. Man versteht unter Tetrachord eine Toiireihe von Vier Toenen; die nicht akkordisclicr sondern melodischer Natur gewesen waren. Der bei der Tora-Voriesung noch heute angewandte “Trop” spricht fuer die Annahme einer vierstufigen Skala. Da die Israeliten keine Notenschrift kannten, bedienten sie sich der “Neginoth”, jener Tonfuehrung, ähnlich der Neumen, den Vorläufern der Notenschrift. Unter der Regierung der Koenige David und Salomo stand die Musik der Israeliten in hoechster Bluete. Es ist allgemein bekannt, dass Koenig David ein guter Harfenspieler war. Er soll den Tempel^esang in hohem Masse gepflegt haben. Im Tempeldienst zu Jerusalem sollen drei Musik-Meister mit 4000 Musikern und Sängern angesteilt gewesen sein. Ueberhaupt scheint sich bereits in davidischer Zeit die Entwicklung eines Berufs - Musikertums vollzogen zu, haben. Der 'i’empel- Gesang war teils ein Wechselgesang zwischen Priester und Gemeinde, teils ein Wechsel - j Gesang zwischen zwei Choeren. Das begleitende Instrument war die Harfe. Die neuesten Untersuchungen haben ergeben, dass der altjuedische Gesang, den einige Synagogen des Orients noch heute mit grosser Treue bewahren, die Grundlage des gregorianischen Gesanges der katholischen Kirche ist Andererseits sind wiederum die alten Kirchentonarten: Dorisch, Phrygisch, Lydisch und Ionisch die Grundlagen der alten juedischen Lithurgie, besonders im ostjuedischen Chasonuth verankert, Musik-Instrumente, die die Israeliten kannten, waren der Kinnor, eine Kastenleier, deren Erfindung Jubal, einem Nachkommen Kains zugeschrieben wurde (I. Mos., Kap. 4.21). Ein anderes Saiten-Instrument war das sogenannte Nebel, das ausschliesslich dem gottesdienstlichen Gesang dierv WO HANDWERK UND KUNST EINS WERDEN (Foto: Keren Hajessood-Kalender) DAS SCHOFAR STAND IN HOHEM ANSEHEN... (Foto: Keren Hajessood-Kalender) _I te, während der Kinnor mehr im weltlichen Gesang angewandt wurde. Von den Blas-lnstrumenten war das bedeutendste das Schofar, das damals im hohen Ansehen stand. Die aus Silber angefertigten Trompeten (Chasoseroth), die Luther mit Posaunen uebersetzt, fanden beim Gottesdienst der Israeliten Verwendung; sie wurden von den Priestern geblasen. Nach Koenig Salomos Tode, als das Reich durch die Koenige Rehabeam und Jerobeam geteilt wurde, beginnt der Verfall der Tonkunst der Israeliten. Der salomonische Tempel wurde erbaut in einer Zeit hoechster wirtschaftlicher Bluete. Da nur Salomo ausersehen war, ihn zu erbauen, errichtete er ihn voller Prunk und Glanz. Dass das Volk Israel auf diesen Tempel, in dem es Erbauung und Erhebung fand, stolz war, bedarf keiner besonderen Erwähnung. Moege der Tag nicht in allzu grosser Ferne sein, wo Israel seine Ruhe und Sicherheit gefunden hat und wie damals Gottes Allmacht und Groesse im Tempel von Jerusalem preisen kann.