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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1957-02-01 · 2 (Febrero, 1957) · p. [Seite]

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XIX (1957)
Issue
2 (Febrero, 1957)
Date
1957-02-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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i REDACCION» S.C. I. B'NE JJ5ROEU AV. PORTUGAL 810. TEL. 33096 CASILLA 2487. SANTIAGO 'CHILE BOLETIN INFORMATIVO MITTEILUNGSBLATT SOCIEDAD CULTURAL ISRAELITA "B'NE JISROEL Año XIX —N<? 2 SANTIAGO DE CHILE Febrero, 1957 DER WEG ZUM FRIEDEN ’Wenige Tage vor Beginn der Sinai-Operation und zeitlich zu- Kammentreffend mit der Suedasien - Reise des ehemaligen israelischen Aussenministers Scharett, erschien in der in Colombo (Ceylon) erscheinenden politischen Zeitschrift “Jana” eine hoechst interessante, Israel betreffende politische Betrachtung. “Jana” ist bis zu einem gewissen Grade Sprachrohr der Regierung von Ceylon und das in Asien und Afrika xneistverbreitete politische Magazin, eine Art “Time” der oestlichen Welt. In dem genannten Artikel "wird an die Adresse Israels die Warnung ausgesprochen, dem westlichen Imperialismus in der Suez-Krise Handlangerdienste zu leisten und eine— «damals noch eventuelle— Verschaerfung des westlich-aegyptischen Konfliktes im eigenen Interesse auszubeuten. Es sei richtig, wird zugestanden, dass Israel Grund habe, “um seine •eigene nationale Existenz besorgt zu sein”. Aber das Mindeste, was es tun muesse, bestehe “in der Einhaltung einer Neutralitaet, die den westlichen Kriegsplaenen und Provokationen gegen Aegypten keine Unterstuetzung” gewaehre, wuerde doch eine solche Haltung “den Weg zu mehr harmonischen Beziehungen im Mittleren Osten oeffnen”. Ein Uebergehen ins westliche Hager jedoch koenne Israel die Sympathien und Unterstuetzung unter den unabhaengigen Staaten Asiens nur verscherzen und das Problem “Arabischer Nationalismus contra Israel” in ein solches “afro-asiatischer Nationalismus contra westlicher Imperalismus (plus Zionismus)” verwandeln. Natuerlich liegen die Plattheiten einer solchen Stellungnahme auf der Hand: Denn wer hat je in Colombo oder Bandung die Stimme dagegen erhoben, dass Aegypten jede Verschaerfung des west-oestlichen Konflikts staendig in eigenem Interesse und speziell gegen Israel skrupellos ausbeutet? Inwiefern hat Israel unter den “unabhaengigen” Staaten Asiens, mit der ruehmlichen Ausnahme von Burma, bisher Sympathie und Unterstuetzung gefunden, die seine “Besorgnis um die nationale Existenz” auch nur minimal haette verringern koennen? Und schliesslich: hat Nasser oder irgendein anderer prinzlicher Sklavenhaendler und Kriegshetzer jemals “mehr harmonische Beziehungen” als Antwort auf Israels Neutralitaet in Aussicht gestellt? Das aendert jedoch nichfs daran, dass eine solche Stellungnahme fuer gewisse Kreise in Asien, die sich im Gegensatz zu den musulmanischen Staaten und zu Nehrus politischer Feigheit wenigstens dazu durchgerungen haben, Israel “anzuerkennen”, symptomatisch ist. Sicher genuegt es nicht, an dieser Tatsache mit der Feststellung vorbei zu gehen, dass eine solche Einstellung nur um einige Nuancen freundlicher formuliert ist als die These des Kreml, wonach Israel seit seiner Entstehung nur ein Instrument des Kolonialismus ist. Denn die Konfrontierung mit den Tatsache, dass das Volk Israel mit der Rüeckkehr auf seinen eigenen Boden wieder in die Welt des Morgenlandes zurueckgekehrt ist und dort Wurzel schlagen muss, gehoert gewissermassen zu unseren zeitlosen Problemen. Zeitlos soll dabei nicht heissen, dass es mit den politischen Tagesfragen nichts zu tun hat. Es ist vielmehr notwendig, um korrekte Antworten auf letztere zu finden, sich immer wieder auf solche Endziele zu besinnen; selbst in der Hitze des Gefechts. Man kann in dieser Hinsicht dem Kabinett Ben Gurion die. Anerkennung nicht versagen, auch in dem kritischsten Moment der Sinai-Operation die Vision bewiesen zu haben, in einer offiziellen Verlautbarung zu unterstreichen, dass diese notwendige Selbstwehr-Aktion in erster Linie zu einem baldigen Frieden mit Aegypten fuehren solle. Denn schliesslich ist. der Frieden mit unseren arabischen Nachbarn nur die wichtigste Etappe— und eben auch die schwierigste Aufgabe —auf diesem Weg zur Integration in die orientalische Welt. Leider ist dieses Ziel der Sinai-Aktion nicht erreicht worden. Zwar hatte nicht viel gefehlt, um Nassers Sturz zu bewerkstelligen und damit den Frieden mit Aegypten in greifbare Naehe zu bringen; aber das anglo-franzoesische Fiasko sowie die nordamerikani- IN DER BLUETE IHRES LEBENS Zum Andenken an die Gefallenen im Kampf gegen Aegypten In Shadmot Sheizaf, auf dem Wege zum Sinai, sehen wir Furchen frischer und schwarzer Erde. Keine Landleute waren es. die hier pfluegten, sondern die Soldaten der Tzva Hagana Leisrael, des israelitischen Heeres. Hier wurden begraben die Kaempfer. denen es nicht beschieden war, die Fruechte ihres Sieges zu ernten. Sie zahlten fuer den Triumph, der unsere Herzen mit Begeisterung er* fueilte, mit dem Wertvollsten, das sie hatten: Mit ihrem Leben. Sie sassen in den Jeeps und den Tanks und zeigten den Weg. Zu Hause Hessen sie Mutter, Schwester, Sohn und Frau. Es waren junge Menschen, voller Hoffnungen und Illusionen. Und sie zogen in den Krieg auch fuer Dich, uni Deine Zukunft und Deine Wuerde zu sichern. Als der Ruf der Mobilisierung an sie erging, da eilten sie herbei von ihrer Werkstatt, ihrem Feld, ihrem Buero und ihrer taeglichen Arbeit. Sie waren wie Du, ruhige Menschen, sie liebten den Frieden und die Freundschaft. Nicht aus freiem Willen gingen sie in den Kampf. Sondern sie wurden gezwungen von den Drohungen der Diktatoren und Koenige, es zwang sie das schwere Schweigen einer ganzen Welt, in der nur die Interessen der Grossen Gewicht haben und in der ein Volk von zwei Millionen das kein Petroleum zu exportie* ren hat, keinerlei Aufmerksamkeit verdient. Jetzt sind sie auf’s neue miteinander vereint. Einer an der Seite des anderen. Buerger im Leben. Soldaten im Tod. Ihre geschlossenen Augen sprechen einen letzten Wunsch aus: Friede, Dir meine Heimat. Bruder! Kommst Du eines Tages in den Sueden Israels, auf den Weg nach dem Sinai, dann gedenke derer, die hier mit ihrem Blut die trockene Erde duengten. Denke an die Gefallenen, die mit ihrem Tod uns rufen zur Tat, zum Leben, zum Kampf. Ihr Gedaechtnis sei bei uns bewahrt zusammen mii dem Gedaechtnis aller derer, die ihr Blut vergossen fuer die Verteidigung unserer juedischen Heimat. (Uebersetzt aus “AI Hamlschmar” Organ der Mapam in Chile). GABRIELA MISTRAL Como un modesto homenaje más entre los innumerables y calificados tributos que el pueblo chileno y el mundo entero tan justicieramente han rendido a la que en vida fuera la más preciada poetisa de América, la Sociedad Cultural Israelita “B’ne Jisroel’’ y su “Boletín Informativo" se asocian al dolor que su desaparecimento ha provocado. Poco o nada podemos agregar a lo que ha sido dicho y escrito ya como expresión de duelo, respeto y elogio; séanos permitido, a lo sumo, destacar el afecto tantas veces expresado por ella hacia el pueblo judio y del que el bello poema que reproducimos, es elocuente muestra. Junto con el pueblo chileno que, a través del impresionante homenaje rendido a esa reina del espíritu, ha dado expresión a lo más noble de su alma, recordaremos siempre a ia maestra y poetisa desaparecida, con veneración, ternura y cariño. AL PUEBLO HEBREO (MATANZAS DE POLONIA) por GABRIELA MISTRAL Raza judia, carne de dolores, raza judía, rio de amargura; como los cielos y la tierra, dura y crece aún tu'selva de clamores. Nunca han dejado orearse tus heridas; nunca han dejado que a sombrear te tiendas, para estrujar y renovar tu venda, más que ninguna rosa enrojecida. Con tus gemidos se ha arrullado el mundo, y juega con las hebras de tu llanto. Los surcos de tu rostro, que amo tanto, son cual llagas de sierra de profundos. Temblando mecen su hijo las mujeres, temblando siega el hombre su gavilla. En tu soñar se hincó la pesadilla y tu palabra es sólo el “miserere”. Raza judía, y aún te resta pecho y voz de miel, para alabar tus lares, y decir el Cantar de los Cantares con lengua, y labio, y corazón deshechos. En tu mujer camina aún María. Sobre tu rostro va el perfil de Cristo; por las laderas de. Sion le han visto llamarte en vano, cuando muere el día... Que tu dolor en Dimas le miraba y El dijo a Dimas la palabra inmensa y para ungir sus pies busca la trenza de Magdalena ¡y la halla ensangrentada! ¡ Raza judía, carne de dolores, raza judía, río de amargura: como los cielos y la tierra, dura y crece tu ancha selva de clamores! (Fortsetzung Seite 11).

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