Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XIII (1951)
- Issue
- 8 (Agosto, 1951)
- Date
- 1951-08-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Agosto, 1951 7 BOLETIN INFORMATIV'0 Eine Kurzgeschichte aus Israel DER VORBOTE DES REGENS Von EDGAR HILSENRATH, Lyon Rh. Ein seltsamer Sabbathabend. In dem kleinen, oestlich von Tel-Aviv gelegenen Kibuz, herrscht diesmal truebe Stimmung. Es sind nicht mehr jene Stunden suesser Harmonie, die Koerper und Geist entspannen und nach einer harten Arbeitswoche so wohltuend wirken. Heute toent kein Gesang aus dem gemeinschaftlichen Speisesaal, von den ueblichen Volkstaenzen ist nichts zu vernehmen und die gleichmaessigen Klaenge der begleitenden Mundharmonika sind verstummt. Ein grosses Schweigen, unheimlich fast, bedrueckend, dasselbe Schweigen, das auch jenseits des hoelzernen, braungetuenchten Hoftores sich weit ueber die naechtliche Landschaft erstreckt und mit der Strasse, welche zum fernen Karmelberg fuehrt, ins Endlose waechst. Der Speisesaal Ist menschenleer, die Tische sauber afogeraeumt. Nur zwei Kerzen flackern und sie verleihen dem Raum einen truegerIschen Schein von Heimlichkeit. Was ist geschehen? Diese bange Präge taucht wohl auf. Wo ist die muntere Geselligkeit hin, die sonst an diesem Abend wie frisohipulsierendes Leben dem fremden Besucher entgegenschlug, wo Ist all die gewohnte, vertraute Heiterkeit? Die leise klirrenden Fensterscheiben geben die Antwort und die schwuele, erstickend heisse Duft, die das Atmen erschwert und das Herz in unruhigen, nervoesen Schlaegen pochen laesst. Ein leises Beben geht durch die Natur und dies erinnert daran, dass es Herbst geworden ist und die Blaetter gelb sind und von den Baeumen fallen und dass nun die Zelt gekommen ist, da der Ostwind weht. Ostwind — Chamsin, man spricht dieses Wort nicht gerne aus. Nicht nur die Menschen fuer chten ihn, sondern auch die Tiere und Pflanzen. In den Staeilen liegt das Vieh schweratmend auf dem Boden, die Futterkrippen stehen unberuehrt da und draussen duersten die Felder. Mit dem Ostwind ist die grosse Sorge im Kibbutz eingezogen. Seit fuenf Tagen bereits hat die frische Brise, die vom Westen, vom Meere kommt und Regen bringen sollte, aufgesetzt. Allerdings waren Wasseranlagen vorhanden, doch die Gegend war zu trooken, um unatohaengig von der Witterung all den kilometerweit sich ausbreitenden Plantagen auf kuenstlichem Wege Genuege leisten zu koennen. So hing alles von dem erwarteten Fru^hherbstregen ab, es war als "koennte nur er ueber Leben und Tod entscheiden. Der Mann, der sich um diese Stunde allein in der primitiv eingerichteten -Kollektivbibliothek befand, schien andere Sorgen als den Regen zu haben. Er war eben erst eingetreten und hatte vorsichtig die T-uer geschlossen. Als er sich vergewissert hatte, dass niemand anwesend war, holte er mit hastiger Bewegung einen Brief aus seiner Tasohe. Bereits vor dem Tischgebet hatte er den Inhalt fluedhtig ueberfl-ogen. Jedoch der Eintritt seiner Frau 'hinderte Ihn am Weiterlesen. Nun glaettete er -sorgfaeltig das Papier, seine Haende zitterten ein wenig, tvaehrend er zum zwe-itenmale die sau-bergesohriebenen Zeilen seines Brüdens las. “Komm nach Tel-Aviv, alles ist fuer dich vorbereitet, es -haengt nur von Deinem Entschluss ab. Lass alles hinter Dir....” Der Mann blickte schweigend vor -sich hin. Er dachte an die jungen Baumpflanzungen, die er eivenlhaendlg gesetzt, an all den Schweiss. m-i-t dem er sie getraenkt und an die vielen Stunden muchseliger Arbeit. Er dachte auch fluechtig an seine Frau. Was wuerde sie dazu sagen, wenn er ploetzlich fortginge. Der Mann betrachtete lange seine schwieligen Haende, die einst in medizinischen Bueohern geblaettert hatten und wie zum Hohn tauchten vergangen® Bilder auf, die er laengst und fuer immer gebannt glaubte. Doch sie waren auf einmal wieder da, neu und lebendig sdhaelten sie sich hervor, hinter der dicken Staub-kruste der Jahre, die sie bisher veTdeokt hatte. Europa tauchte wieder auf und den Mann ueberkam ein seltsames Angstgefueha. Nein, es durfte nicht sein, ein Krieg lag dazwischen, es war alles tot und begraben, er wollte nicht mehr daran denken. Hatte er nicht seinem Leben einen neuen Sinn gegeben, wurzelte er nicht fest auf dieser Scholle und schliesslich, hatte er nicht hier die Gefaehrtin gefunden? Doch der Brief schien eine eigene, betoerende Wirkung auszustrahlen. Verlockend, gleichsam wie tausend geheime Wuensche. die nur darauf warteten, in Erfuel-lung zu gehen, brannte er in seinen Haenden. Gewiss, Eiuropa war untergeganigen. Wenigstens fuer ihn. Aber bedeutete- Tel- Aviv nicht dieselben, altvertrauten Annehmlichkeiten, nur in etwas anderer, erneuerter Form? Eis wuerde wieder so sein wie einst. Man koennte in einem bequemen Bett schlafen, einen richtigen Anzug tragen, mi-t langen gebuegelten Hosen und dazu ein feines Hemd, ein Seidenhemd. Die breiten Boulevards mit ihren Kaffeehaeusern und Vergnuegungsstaetten, wieder mal ein gutes Konzert. Ja, unid dann wuerde man seine Haende wieder pflegen. Es klang verheissun-gsvoll wie die Suende. Er ballte seine Haende und hielt sie vor’s Gesicht, Sie fuehlten sich rau-h an und rachen nach Erde. “Ich muss fort, ich muss fort”, dachte er' und murmelte diese Worte vor sich hin. Heiser fast, erstickt v-or Scham seiner Unbestaendigkeit wegen und doch gierig zugleich, gierig na-ch dem Leben, nach dem grossen Treiben dort draussen, dass auf ihn wartete. Wie ein Fieberstrom durebschuettelte es ihn, eine wilde Sehnsucht nach Flachheit, Vergnuegen und Spiel, nach a-11 jenen Dingen, auf die er seit Jahren freiwillig verzichtet hatte, weil eine ernste Pflicht ihn hier festband, Der Mann faltete den Brief zusammen und steckt® ihr wieder in die Tasche, verstohlen wie ein Dieb. Mit einem Seufzer trat er in die Nacht. Es war stockdunkel, da bloss der vorder® Hof beleuchtet war, waehrend der Weg, der zu den Zelten fuehrts, kein elektrisches Liebt hatte, Man s-ah kaum di® Hand vor den Augen, doch die Gewohnheit liess ihn den Weg mit Leichtigkeit finden Wie oft war er ihn gegangen, meistens nach Anbruch der Dunkelheit, wenn er erst spaet, totmue- <üe und ersdhoepft von dten Feldern heimkam. Er trat ln’s Zeit. “Aviva” rief er leise. Seine Frau sidhlief sohon. Behutsam streifte er die schweren Schuhe ab, legte den Short auf den einzigen Sessel, am Bettrand blieb er sitzen und streichelte ihr Haar. Dies tat er sehr selten und: es war wie eine Abschiedsgeste. Aviva. unwillkuerlich musste er | an die deutsche Uebersetzung dieses Namens denken, die “Fruehling” bedeutete. Sie war so grundverschieden von ihm, ein echtes Kind dieses Landes, unkompliziert, naiv und: allwissend zugleich und frisch wie der Morgentau auf der jungen Saat, ihr Haar siroemte den Duft der Orangeniblueten aus und ihre Augen blickten mit jener Offenheit in die Welt, die ihn anfangs verbluefft hatte und welche das Merkmal einer neuen Generation war, die keine trueben Erinnerungen kannte. Fuenf Jahre hatten eie zusammengeleibt. Morgen ist alles zu Ende. Sie wuerde ihm nie verzeihen, wenn er ihr seinen Entschluss mitteilte, in die grosse Stadt zu ziehen, es waere nutzlos, sie aufzufordem mit ihm zu gehen; sie wuerde ihn fortziehen lassen und allein auf der Scholle zurueckbleiben. Wie konnte sie ihn verstehen, sie, die hier geboren war und der die Liebe zur Erde von fruehester Jugend an im Blute sass. Was wusste sie von seiner Vergangenheit und von den geheimen Trieben, die ihn am diese banden. Konnte er ihr denn klar machen, dass er in einem Zwiespalt lebe, dass auch er die Erde liébe, aber daos ihn etwas gehen hiess und ihm keine Ruhe gab. Sie wuerde ihn mit ihren kindlichen Augen nur fragend und verstaendnislos anblicken. Eine grosse, unendliche Muedigkeit ueberkam den. Mann und er huellte sich ln seine Decken. Vor dem Einschlafen griff sein Arm noch einmal mechanisch unter das Bett wo auf einer Strohmatratze ’ seine Satobathlektuere lag, die er wie ueblich bei Anbruch des Ruhetages zu lesen pflegte und die seine Frau fuersorglich dorthinigelegt hatte, weil kein Nachttisch verbanden war. Draussen wehte der Ostwind. Jemand ruettelte ihn heftig. Der Mann fuhr erschrecken auf und sah das freudig erregte Gesicht seiner Frau. Es waT bereits hellichter Tag und er musste fest und tief durchgeschlafen haben. "Der Wind hat gewechselt” rief sie, und er folgte ihr noch halb verschlafen aus dem Zeit. Eine Menge Menschen 6tamden dort und alles blickte nach Westen. Er glaubte seinen Augen kaum zu trauen, denn in der Ferne, mitten in klaren, azurblauen Himmel schwebte eine einzelne schwarze Wolke. “Sieh’ , sagte Aviva, “der Vorbote des Regens”. Die Wolke kam zusehends naeher, immer schneller, sie schien groesser und umfangreicher zu werden und als sie ueber den Zeiten dahinsegelte, fielen einige, schwere Regentropfen. Eine Schar Kinder lief schreiend ueber den Hof, vielleicht hatten sie die Absicht mit der Wolke Schritt zu halten, doch diese hatte es eilig. Wie gebannt stand der Mann in dem Taumel der allgemeinen Freude und er kam erst zu sich, als seine Frau schon laengst wieder in’s Zelt getreten war und die Menschenmenge sich zerstreut hatte. Ein sonderliches Gefuehl ■schmierte ihm die Kehle zu, irgendetwas, wie er es nie zuvor gekannt hatte und das ihn erschauern liess. Dann loeste sich etwas in ihm, der Mann spuerte, wie es da allmaehlich in seiner Brust auftaute, um einem stummen Jubelgefuehl Platz zu machen, und er wusste, dass es jene Freude war, die der Vorbote des Reigens gebracht hatte und die ein jeder empfang und die sich auch ihm mitgeteilt hatte. Er schritt langsam den schmalen Pfad hinab, der zu den Baumpflanzungen fuehrte, ein unwiderstehliches Beduerfnis, gerade jetzt bei ihnen zu sein, erfuellte ihn. Seine Gedanken, weilten beim Regen. Bald wuerde es in Sturzbaeohen herabstro»men, um die trokkene, krustige Erde aufzuweichen. Alles wird wieder wachsen und gedeihen. Jedoch, wenn es zu heftig regnet, koennte Schaden entstehen, die H’Clzrtuetzen kennten hinweg gesouelt und muessten erneuert und die Sandwaelle umgegraben werden und naechst.es Jahr muesste auf dem neuen Boden jenseits des Huegels gesaet werden. . Und ploetzlich wusste er, dass er bleiben wuerde. Etwas hielt ihn hier zurueck, etwas, das staerker war als alle Verlockungen des mondaenen Lebens. Efe war J® Scholle; sie tief ihn und sie brauchte ihn, heute, morgen und Drt Mann holte den Brief hervor, “welchen er seit gestern Abend so sorgsam in seiner Tasche verwahrt hatte und zercss ihn in tausend Stuecke. Waehrend seine Augen den weissen Paplerschnltzeln folgten, die des Windes Spiel davon trug, glaubte er eine ferne Musik zu vernehmen, die so sanft ■und vertraut war, dam steh seine Brust freihob unid tief und beglueckt die frische Luft des Sahbathmorgens einsog, die nadh e - neun Gemisch von Heu und Eukalyptus duftete. In Bratislawa (Tschechoslovakei) wohnen noch etwa 4.000 Juden. Es gibt zwei grosse Synagogen und mehrere kleine Betsaele, jedoch wurde behoerdlicherseits die Vereinigung der orthodoxen und liberalen Gemeinden ver. fuegt. DER ENGLISCHE SONNTAG Von WERNER ROSENSTOCK (London) Als Beitrag zur Diskussion ueber die Problematik dier Schabbat-Ruhe in Israel geben wir nachstehend einen interessanten kurzen Bericht ueber die vor einiger Zeit stattgefundene Debatte ueber den englischen Sonntag wieder. Das Problem des religioesen, Ruhetages im modernen Staat war kuerzlich Gegenstand ei- ‘ ner ausfuehrlichen Debatte | im englischen Parlament. Den! Anlass bildete eine Gesetzes-, Vorlage ueber den Geltungs-1 bereich der bestehenden Vorschriften ueber die Sonntags-1 ruhe waehrend des “Festival, of Britain”, das fuer eine Sai-1 son des kommenden Jahres vorgesehen ist. Das Ausstellungsgelaende im Battersea Park soll auch einen Vergnue. gungspark enthalten, und die Frage, um die es ging, war, ob dieser Vergnuegungspark am Sonntag nachmittag, d. h. nach Beendigung des Gottesdienstes, geoeffnet sein soll. Das Parlament entschied mit 389 gegen 134 Stimmen gegen die Oeffnung des Vergnügungsparkes an Sonntagen. Dieses Ergebnis zeigt, wie tief auch heute noch die Tradition des englischen Sonntags im Volke verwurzelt ist. Wenn auch im Laufe der letzten hundert Jahre viele Kon. Zessionen an die Entwickluugi gemacht wurden —es gab z.B. | frueher an Sonntagen keine, Zeitungen—, so steht doch i auch heute noch die Ruhe —! oder wie die Gegner sagen, die Langeweile — des englischen Sonntags, an dem Theater, Sport und andere Vergnue. gungen verpoent sind, in starkem Gegensatz zum kontinentalen Sonntag. Die Regierung und auch die Onnosition hatten1 sich einer offiziellen Stellungnahme zu dem Problem enthalten und die Abstimmung freigegeben. So gingen denn die Auffassungen auer durch die Parteien hindurch Auch die juedischen Abgeordneten, die, obwohl sie alle dei Labour Party angehoeren, oh. nehin keine in sich geschlos. sene Grunne darstellen, waren in beiden Lagern zu finden. Interessant an der ausfuehrlichen Debatte, die der Abstimmung vorausging, war die starke Verbundenheit der Vertreter beider Standpunkte mit der iudaeo-ohristlichen Lebensauffassung. Man unterschied sich eigentlich weniger im Prinzir» als im Grade von. einander. Das Alte und das Neue Testament wurden oft zitiert. Als ein Abgeordneter an das Wort erinnerte, dass der Sabbath fuer den Menschen, und nicht der Mensch fuer den Sabbath da sei, entgegnete ein anderer, dass durch diesen Satz nur dringende Hilfsleistungen am Nebenmenschen, insbesondere a m Kranken, sanktioniert werden sollten. Andere wiesen auf die bestehenden Inkonsequenzen hin, die darin laegen, dass man den Vergnuegungspark Sonntags schliessen wolle, waehrend seit Jahren im ganzen Lande die “Pubs” geoeffnet sind und Alkohol ausschaenken. Wieder andere erinnerten an die Unaufrichtigkeiten, durch die man die Vorschriften ueber die Sonntagsruhe mit Wissen der Behoerden umgeht, etwa indem man Theaterauffuehrungen den Anschein von geschlossenen Veranstaltungen gibt. Auch die Bedeutung des Familienlebens kam zur Eroerterung. Als ein Abgeordneter darauf hinwies, dass zur Aufrechterhaltung des Betriebes im Vergnuegungspark etwa 500 Angestellte und Arbeiter am Sonntag ihrer Familie entzogen wuerden, entgegnete ein anderer, dass der Sonntag fuer Zehntausende der einzige Tag sei, den die gesamte Familie auf dem Festgelaende verbringen koenne. Das Hauptargument aber, das die —unterlegene— Gruppe vorbrachte, war die Idee der To. leranz. Ein Abgeordneter fasste sie mit den folgenden Worten zusammen: “Die meisten meiner Gegner handeln aus tiefer religioeser Ueber. zeugung. Ich bitte sie aber, an den fundamentalen religioesen Gundsatz zu denken, den ich die goldene Regel nennen moechte: “Was du nicht willst, dass man dir tu —das fuev’ euch keinDm anderen zu”. Sie verlangen fuer sich Freiheit der religioesen Auffassung und Praxis, und ich finde, sie sollten auch, eingedenk der “Goldenen Regel”, bereit sein, anderen das Recht zugestehen, ihren Sonntag so zu verErtugen. wie sie es moechten. Mehr verlangen wir ja nicht”. (“M. B.”) Das franzoesische Judentum leidet unter einem star- | kan Mangel an Rabbinern und Kultusbeamten. Auf je 5.000 juedische Bewohner kommt ein Rabbiner, waehend fuer je 620 Katholiken ein Priester amtiert. In ganz Frankreich gibt es nur 50 Rabbiner, statt 250. die benoetigt werden. Das franzoesische Konsistorium hat sich an die Eltern juedischer Schueler gewandt, ihre Soeh. ne dem juedischen Studium zuzufuehren. Nach einer Statistik des juedischen Studentenverbandes gäbt es in England etwa 3.000 juedische Studenten. 100 davon gehoeren juedischen Verbindungen an. Die uebrigen erklaeren sich als juedisch uninteressiert. Von 1.000 Juden studieren 8, waehrend das Verhaeltnis in der nicht-juedischen Bevölkerung sich auf 1,8 pro 1.000 belaeuft. Der neue “Goya”-Roman von Lion Feuchtwanger wurde von dem ueber viele hundertausend Leser zahlenden “Book of the Month”-Klub zur Veroeffentlichung angenommen. * In Cambridge beschaeftigen sich zur Zeit 25 Studenten unter Leitung des Theologieprofessors David mit einer neuen Bibelübersetzung, deren Hauptaufgabe sein soll “an Hand der zuletzt entdeckten alten Manuskripte fehlerhafte Stellen in dem gegenwaertigen Text der Bibel zu beseitigen und den Stil zu verbessern”.