Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XIII (1951)
- Issue
- 6 (Junio, 1951)
- Date
- 1951-06-01
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/8553624-8554211-9192724--0686-8554318- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
BOLETIN INFORMATIVO 15 T7 t. i í I w •i» de ótea* y! ' UNION SIONISTA Vortragsabend Am Donnerstag, d. 17. Mai sprach ln einer Mitgliederversammlung der Union Sionlsta der Praesident des Waad Hachinuch, Herr Matlas Schapiro. Viele Mitglieder und Freunde der U.S. warten der Einladung gefolgt, aber leider nur recht wenige von denen, die Kinder ln schulpflichtigem Alter haben und fuer die der Vortrag ln erster Linie bestimmt war. Wer Herrn Schapiro schon frueher ln Voxtraegen gehoer.t hat, war nicht uetoerrasehit, einmal mehr einen ln Inhalt und Form gleich ausgezeichneten Bericht daruefoer zuhoeren: Wie loest der Waad Hachinuch das Problem der Erziehung unserer Kinder? Ausgehend von der Darstellung der Bedeutung, die das Problem der Erziehung des juedischen Kindles ziu allen Zeiten fuer unser Volk gebäht hat, kam Herr Schapiro zu seinem Bericht uebet die gegenwaertige Situation des Juediscthen Erziehungswesens in Santiago und der Provinz von Chile. Obwohl heute annaehemd 700 Kinder durch das juedlsche Schulwerk erfasst sind, bedeutet dies, dass nur etwa 20% aller Kinder im schulpflichtigen Alter eine der drei existierenden juedischen Vollschulen 'besuchen. Davon sind nur etwa 15% aus dem deutschsprachigen Sektor. Dabei ist festzustellen, dass ein erheblicher Prozentsatz der Kinder unseres Sektors die neugeschaffene Schule ln Macul besuchen. Fernerhin ging der Redner auf die inneren Probleme des Erziehungswerks ein, wie Mangel an Gebaeuden, Leh- “Komlsch”. “Wie bitte?“ “Komisch, sag’ Ich". “Ich verstehe nicht”. "loh auch nicht, das lst’s ja gerade”. “Na, nun sag’ schon, wovon 'Du ueberhaupt 'sprichst”. “Gut”, sagte darauf Max zu seiner Frau 'Elise und faltete sich das Mitteilungsblatt bequemer zurecht. “Hoere nur, was da steht, und versuche es mir zu erklaeren”. Das Gewissen macht keinen Unterschied zwischen arm und reich, zwischen alt und Jung. Auch an Deine Tuere kann es Jeden Augenblick pochen, selbst wenn es voel- 11g ueberraschend und im unguenstigten Moment geschieht. Sei bereit, es jederzeit empfangen zu koennen. "Hm”, sagte Frau Elise, wirklich komisch”. “Hast Du eine Ahnung, wer so etwas in’s Gemeindeblatt setzt?”, meinte Max, und trank nachdenklich seinen Kaffee aus. 2 Minuten Schwelgen. “Ich hab’s”, rief auf einmal aufgeregt Elise, “Natuerlidh!, nur das kann es sein. Wir Frauen haben eben viel mehr Phantasie. Das Ist bestimmt BESUCH IM KINDERHEIM Wir wollen, endlich einmal, all unseren Mitgliedern die Gelegenheit geben, unser Kinderheim in der Luis Beltran 2055 (Haltestelle Irarväzaval Ecke Manuel Infante) zu besichtigen. Kommen Sie am 20. Juni, puenktlich um 4 Uhr, zu einem Fuehxungstee und gleichzeitig zu einem Vortrag von Herrn Dr. Carlos Simon, der ueber ein noch spaeter zu bestimmendes Thema referieren wird. Im Laufe des Nachmittags wird Frau Trude Spies ueber ihre Eindruecke ln Israel berichten. Melden Sie sich bitte bei: Selma Levy — Tel. 46494. Elly Nathan — Tel. Golf 295. Rose Schnitzer — Tel. 47101. Grete Tobias — Tel. 4S511. Generalversammlung Wir machen auch an dieser Stelle auf unsere Generalversammlung am 14. Juni abends 8,30 h. tm Gemeindehaus aufmerksam, deren Tagesordnung aus dem Aviso an anderer Stelle hervorgeht. Im Anschluss an diese Generalversammlung wird Chawer Emilio Welntraub, der ln diesen Tagen von einer mehrwoechentlichen Reise aus den Vereinigten Staaten zurueckgekehrt Ist, einen Kurzbericht ueber die zionistischen Probleme ln U.S.A. geben Chawer Welntraub hat seinen dortigen Aufenthalt dazu benutzt, um sich speziell diesen Fragen zu widmen. Wir hoffen, dass die Generalversammlung und das Kurzreferat viele unserer Chawerim veranlassen wird, um Ihr Interesse an der Arbeit der U.S. zum Ausdruck zu bringen und dies durch Ihre Anwesenheit beweisen. rern und —last not least— Geld. Weiterhin erzaehlte er von den paedagogisdhen Erfolgen, die die Schulen aufzuweisen haben und die auch von den Behoerden weitgehendst anerkann/t werden. In der sich anschliessenden Diskussion, die Interessant und lebhaft war, wurde vor allem das Verhaeltnls unseres Sektors zum Schul werk des Waad Hachinuch diskutiert. Es wurde zum Ausdruck gebracht, dass ln Zukunft durch verstaerkte Werbung und Aufklaerung djafuer gesorgt werden soll, dass auch unsere Kinder in weit groesserer Zahl durch die juedischen Schulen zu koerperlich, seelisch, und geistig gesunden Juden erzogen werden. vom Frauen-Vereln ein Hinweis auf ein neues Theater-Stueck. Das tun sie, um uns gespannt zu machen; Ich will doch gleich mal Selma Levy anruien, wie das Stueck heisst. Hoffentlich spielt Walter Tobias wieder mit, den mag ich zu gern. Und José Stern, der war doch koestldch am vorjährigen Bunten Abend. Bestimmt haben eie auch wieder neue Kraefte; ich bin wirklich gespannt”. “Na, siehst Du", lacht Max, “schon haben sie erreicht, was sie wollten. Aber ich rate Dir, statt Frau Levy, rufe Deine saemtliChen Freundinnen an, um sie genau so freudig gespannt zu machen, wie Du es bist und Ihnen zu raten, sich und Ihre Freunde schon heute auf das “Grosse Ereignis” vorzubereiten und damit den Damen des Vorstandes die schwierige Aufgabe des Kartenverkaufes zu erleichtern”. “Richtig”, sagte darauf Frau Elise und naeherte sich dem Telefon. “Aber, das mit dem Gewissen verstehe ich doch nicht. Auf MICH trifft das jedenfalls nicht zu!'” Und das glaubt wohl jeder. AUSGABEN Wir verausgabten 4m vorigen Monat fuer Klnderfuersorge und Betreuung alter und kranker Frauen und Maedchen, a u s - schliesslich der laufenden Buerounkosten $ 49.790,32 FORUM Trotz aller Schwierigkeiten, mit denen dlas Forum “Habone” —wie im Grunde Jede Jugendgruppe— zu kaempfen hat, setzen wir unsere Arbeit mit unvermindertem Entusiasmus fort. In beiden Gruppen-Haschaischelet und Hajerutwird jeden Dienstag abend um 8.30 h. bzw. 0.30 h. ein Problem 'behandelt, das fuer unsere Mitglieder wichtig ist. Muslkabende C I Generalversammlung Am Sonntag, den 27. Mai 1951 fand die dlesjaehrlge Ordentliche Generalversammlung des CISRO- CO, Comité Israelita de Socorroe unter reger Beteiligung seiner Mitglieder 6tatt. Der Fraesident des Clsroco, Herr Bruno Lichtenstein, eroeffnete die Versammlung und begruesste die Anwesenden. Alsdann gab er einen kurzen Bericht ueber die Arbeit, die Clsroco seit der letzten Generalversammlung geleistet hat und* erwaehnte insbesondere den erfolgten Kauf des Grundstueoks, Catedra! 2983, sowie des Neubaus eines Pavillons des Altersheims, dessen Einweihung vor einigen Wochen gefeiert werden könnt*. Er sprach Herrn Enrique Hirsch, dem Vorsitzenden des “Altersheims-Oomité sowie Herrn Adolf Ebstein, dem Vorsitzenden der “Propaganda-Kommission" seinen Dank fuer die wirkungsvolle Arbeit aus, die diese beiden Herren waehrend des vergangenen Jahres geleistet haben. Nunmehr erstattete Herr Enrique Hirsch den Kassen— und Verwaltungsberiioht. Clsroco hat Im Berichtsjahr insgesamt $ 3.238.857,26 ausgegeben. Ln Anschluss an diesen Bericht fandj eine Aussprache statt, an der sich ein grosser Teil der Anwesenden beteiligte und in der di® gestellten Fragen van den zustaendigen Vorstandsmitgliedern eingehend beantwortet wurden. Nunmehr dankte Herr Pablo Gompertz dem Vorstand des Clsroco fuer seine Arbeit und beantragte Entlastung des Gesamtvorstandes, die auch einstimmig erfolgte. Hierauf fand der Wahlakt statt, der das Ergebnis hatte, dass der bisherige Vorstand einstimmig wieder gewaehlt wurde. Aul Antrag des Herrn Pablo Gompertz wurden ausserdem die Herren Guenther Mosse und Kurt Stolzenberg als Ersatzvorstandsmltglleder gewaehlt. Als Kassenpruefer wurden die Herren Otto Bayerthal und' Paul Ohnstein wieder gewaehlt. Herr Bruno Lichtenstein uebernahm daraufhin wieder den Vorsitz der Versammlung, begruesste die neugewaehi'ten Vorstandsmitglieder, dankte fuer das erneut ausgesprochene Vertrauen und wies nochmals darauf hin, dass Clsroco der Mitarbeit aller Gemeindemitglieder bedarf, wenn er auch weiterhin seine grossen humanitaeren Aufgaben ln der gleichen Welse erfueUe solle, ln der er es bisher getan habe. Im Anschluss an diese Generalversammlung fand' die erste Sitzung des wledergewaehlten Vorstandes statt, ln der die Aemter wie folgt verteilt wurden: 1) Praesldent: Bruno Lichtenstein 2) Vizepraesidient: Carlos Danmstaedter. 3) Schriftfuehrer: Fernando O. Friedmann. 4) Stellv. Schrifibfuehrer. Arturo Roesler. 5) Schatzmeister: Enrique Hirsch. 6) Stellv. Schatzmeister: Luis Winidmueller. 7) Chef des Turnus und der Propaganda - Kommission: Adolfo Ebstein. 8) Mitglieder des Turnus u. d. P| r oi]p a g a n d a,-Kommission : Guenther Mosse , Leon Rosen - thaï, Simon Schindler, Kurt Stolzenberg. 9) Altersheim: Enrique Hirsch. Wir verausgabten Jrn vorigen Monat fuer Barunterstuetzungen, Barzahlungen, Arzt-, Arznei- und Krankenbauskosten, Schul- und Berufsausbild ungsbe lhllien, sowie fuer die Unterhaltung unseres Altersheimes, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten $ 202.126,30 HABONE und Gemuetüche Zusammenkuenfte bringen uns einander naeher. Ein Tischtennistlsch, den wir gekauft haben, soll auch sportliches Leben ln unsere Gruppen bringen. So steht das Forum “Habone’’ jedem zum Eintritt offen, dem juedlsche und allgemeine Probleme am Herzen liegen und) der den Kontakt zu einem Kreis junger juedlscher Menschen «uicht. SRO Einweihungsfeier im Altersheim Am Sonntag, den 6. Mal 1951 fand unter grosser Beteiligung die Einweihung des neuen Pavillons unseres Altersheims statt. Nachdem der Praesldent des “Clsroco”, Herr Bruno Lichtenstein, die Anwesenden begruesst und dem Vorsitzenden des Altersheims-Comités, Herrn Enrique Hirsch, fuer seine aufopfernde und von so reichem Erfolg gekroente Taetigkelt den herzlichsten Dank ausgesprochen hatte, erstattet dieser einen ausfuehrlichen Bericht ueber Entstehung und Entwicklung des Altersheims und vor allen Dingen ueber die Gruende, die zum Bau des heute edngewelhten neuen Pavillons gefuehrt haben. Er dankte all denen, die durch Ihre Spenden und Beitraege zum Gelingen dieses Werkes beigetragen haben und stattete seinen Dank auch dem Architekten Pablo Hegedus, dem Konstruktor Rudolf Heymann und allen Juedlschen Handwerkern ab, die ln vorbildlicher Welse ihre Arbeit und ihre Kenntnisse in den Dienst der Sache gestellt haben. Nach seinen mit grossem Beifall aufgenommenen Ausfuehrungen sprachen Herr Legationsrat Samuel Goren als Vertreter unseres Staates Israel sowie Herr Dr. Josef Hdrschberg fuer die Sociedad Cultural Israelita “B’ne Jlsroel”, Herr Pablo Gompertz fuer die Logen Bene Berith “Paclflco” und “Negba” und Frau Selma Levy fuer die Liga de Damas Israelltas “Caridad”. Fuer die Bewohner unseres Heimes ergriff das Wort Herr Adolf Seidemann, der ln ergreifender und herzlicher Welse Dank und Anerkennung zum Ausdruck brachte. Nachdem Herr Rabbiner Loewensteln die iteUgioese Weihe des Hauses vorgenommen, hielt Herr Rabbiner Lubliner seine Ansprache und beendete hiermit den Festakt. Nachdem der Neubau von den Teilnehmern der Feder eingehend besichtigt worden war, wurde ln den gemuetliöben Aufenthaltsraeumen des Heimes ein Cocktail gereicht, bei dem die Gaeste Gelegenheit nahmen, ihrer Freude und Genugtuung ueber dieses gelungene Werk Ausdruck ziu geben. c o Es ist uns bekannt geworden, dass in letzter Zeit verschiedene Privatsammlungen zu Gunsten von durch uns betreute Personen fuer zusaetzliche Hilfeleistungen veranstaltet worden sind. Wir begruessen diese Initiative und waeren im Interesse einer geordneten Hilfstaetigkeit dankbar, wenn die betreffenden Sammler sich mit uns in Verbindung setzen wuerden. W. I. z. o. In diesem Winter steht den Kindern unserer Gemeinschaft ein Ereignis besonderer Art vor. Schon lange bemuehte man sich, in Buenos Aires ein Theaterstueck zu bekommen, und endlich Ist es gelungen. Es erfuellt alle Bedingungen, die man fuer das Kindertheater wuenscht : es regt die Phantasie an, es Ist instruktiv fuer Juedlsche Kinder, da es ihnen die Flucht und Heimkehr, das Leid und die Freude einer Gruppe Juedlscher Jungens untí¡ Maedels zeigt. Umrahmt wird die Handlung von miaerchenhaftem Geschehen, und' klingt ln eine Horra zum Neujahrsfest deT Baeume aus. Dieses Stueck, das einen Riesenerfolg fuer die Wlzo Argentinien brachte, wurde von unserer Jugenrigruppe “Vera Weizmamn” uebernommen, die es als Hauptveransitaltung des Jahres plant. Eine Reihe Junger Frauen bemueht sich, auch hier ein Ereignis daraus zu machen, das sich den uebrigen gelungenen Veranstaltungen der Wlzo wuerdig anschllesst. Die kuenstlerische Leitung hat Frau Lisa Schwarz-Soott uebernommen, und 3 Maedels und 14 Jungens alle Haupt- und Nebenrollen inbegriffen werden unter Ihrer Fuehrung selbst viel Freude beim Theaterspielen haben und sie sicher auch den anderen bereiten. Im Juli, zur Zeit der Winterferien, wird die Wlzo der Jugend Santiagos dieses Stueck zeigen. Und der Name? “Eran siete niños...“ Die Erschienenen verileasen das Haus mit dem Eindruck, hier der Kroenung einer grossen sozialen Arbeit beigewohnt zu haben. ftdùcfOdi i y 5 6. 10. 10. 11. 12. 14. 19. 20. 20. 27. 3. Lake Sucoess. — El Consejo de Seguridad, inicia la discusión de las quejas sirias e Israelíes sobre la disputa armada en la zona desmilitarizada de Huleh. Washington.— 45 minutos después del arribo del General Mac Arthur, llega al aeropuerto militar de esta ciudad, el Primer Ministro de Israel, David Ben Gurion, en su primera visita a los Estados Unidos en calidad de tal. Tel Aviv.— Renovados ataques sirios dentro del área desmilitarizada son rechazados por fuerzas Israelíes. Tel Aviv.— Se aprueba la Ley de Elecciones, fijándose la Techa de éstas para el día 3i0 de Junio pxmo. Washington.— Ben Gurion visita a Truman, regalándole una Menorá con ocasión de su cumpleaños. Lake Sucoess.— Por diez votos contra cero y con la abstención de la U.R.S.S., el Consejo de Seguridad de la N.U. aprueba el retiro de las fuerzas armadas sirias e Israelíes de la reglón desmilitarizada, a la vez que el cese de la empresa de drenaje Iniciada por Israel. Jérusalén.— Con la fundación de las colonias N.o 501 y 502, se asocia el Keren Kayemeth al Día de la Independencia. Jerusalén.— En esta capital se empresa preocupación por la continua llegada de contingentes militares iraquíes a Siria. Jerusalén.— Prosiguen normalmente los trabajos de desecación en la región de Huleh. Jerusalén.— De acuerdo con una resolución del Gobierno de Israel, la orden de cesar los trabajos de desecación, emitida por la N.U., será acatada en el área desmilitarizada. En consecuencia, los trabajos proseguirán Inmediatamente, nn tanto más al Sur. Boston.— Ante una muchedumbre de más de 20.000 personas, habla el Premier de Israel, Ben Gurion. Lake Suocess.— En nn detallado cable, el Ministro de RR. EE. y Vice-Primer Ministro de Israel, Moshe Sharett, relata la agresión siria al Presidente del Consejo de Seguridad. Tel Aviv.— Aviones sirios violan territorio israeli, volando sobre la escena de los recientes combates. LIGA DE DAMAS ISRAELITAS "CARIDAD" Bedeutsames Zwiegespraéoh