Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XIII (1951)
- Issue
- 3 (Marzo, 1951)
- Date
- 1951-03-01
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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BOLETIN INFORMATIVO 5 CAMPAÑA UNIFICADA 1950 Etwa drei Viertel unserer. Mitglieder haben ihre Zeichnung zur Campaña Unificada 1950 bereits vollzogen, waehrend einer kleinen Gruppe aus besonders gelagerten Gruenden Stundung gewaehrt worden ist. Bedauerlicherweise bleibt jedoch noch eine Gruppe von etwa 10% unserer Mitgliederschaft uebrig, die auf nunmehr vier Aufforderungen keine Antwort gegeben haben. Wir ersehen hieraus nicht nur eine traurige Interesselosigkeit gegenueber den vielen und grossen Aufgaben dieser Aktion, sondern auch eine beschaemende Ruecksichtslosigkeit gegenueber den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Kommission, die ihre Zeit und Kraft zur Verfuegung stellen. Wir ersuchen daher auf diesem Wege alle diejenigen, die sich zur genannten Aktion noch nicht geaeussert haben, dies sobald wie moeglich zu tun und machen darauf aufmerksam, dass wir entsprechend den uns erteilten Richtlinien diejenigen Mitglieder, die noch saeumig sind und auf keine Einladung geantwortet haben, in der Anril-Nummer unseres “Boletín Informativo” zur Zeichnung fuer die Campaña Unificada 1950 oeffentlich einladen werden. DAS AKTIONSCOMITE DER CAMPANA UNIFICADA KANTOR OSCAR RUSCHIN Durch die im Februer v. Js. erfolgte Alijah unseres bisherigen Kantors Herrn Moses Schneier haben wir im Aufbau und der Semana Israelita den Posten unseres Kantors und Baal Kaure ausgeschrieben. Nach eingehender Pruefung aller Zeugnisse, Gutachten und Empfehlungsschreiben sowie auf Grund der Urteile unserer bevollmaechtigten Sachverstaendigen in Israel haben Direktorium und Repraesentanten-K ollegium Herrn Oscar Ruschin zu unserem Chasan und Baal Kaure gewaehlt und ihn fuer diese Aemter vertraglich verpflichtet. Nach Ueberwindung der verschiedenen Visa- Schwierigkeiten ist nunmehr Herr Oscar Ruschin am 2. Februar in Santiago eingetroffen und hat seine Funktionen beim Gottesdienst der darauffolgenden Woche uebemom- Inen. I Herr Oscar Ruschin ist am '15. Dezember 1899 in 7inin_ (Provinz Posen) geboren, erhielt seine kantorale Ausbildung bei Oberkantor Davidsohn in Berlin und wurde als Kantor bei der Juedischen Ge. meind e in Berlin an gestellt, wo er anfangs als zweiter, sodann als Oberkantor an den verschiedensten Synagogen der Gemeinde sowohl liberalen wie konservativen Charakters bis zu seiner Deportation im Feoruar 1943 fungierte. Nach seiner Befreiung aus Auschwitz im Mai 1945 war er weitere zwei Jahre bei der neu konstituierten Juedischen Gemeinde zu Berlin an der Synagoge Rykestrasse als Oöerkantor taetig bis er im November 1947 nach Israel uebersiedelte. Dort hat er aushilfsweise als Kantor fungiert, aber keine feste Position in seinem Beruf gefunden. Wir hoffen, dass Herr Ruschin, der seine naechsten Angehoerigen durch das grausame Juden-Schicksal in Auschwitz verloren hat, hier einen umfangreichen und befriedigenden Wirkungskreis haben wird und sind davon ueberzeugt, dass auch unsere Gemeinde - Mitglieder dem Vortrag des Herrn Ruschin bei unseren Gottesdiensten mit Interesse und Sympathie folgen werden. Die feierliche Einfuehrung in sein neues Amt findet, verbunden mit dem Purim-Gottesdiens, am Freitag, den 23. Maerz, 19 Uhr statt. Herr Kantor Ruschin hat sein Amt bereits angetreten und uebernimmt privaten Barmizwah . Unterricht und allgemeinen juedischen Unterricht. Anmeldungen erbeten durch das Gemeinde-Sekretariat, Av. Portugal 810, Fono 33096. Schekel - Erwerb erneut moeglich Wie uns das “Departamento de Organización-’ der “Federación Sionista de Chile” mitteilt, ist der Schekelverkauf fuer das Jahr 5711 im Gange. Es handelt sich dabei um die gleiche Ausgabe des Vorjahres, sodass alle diejenigen Schekelbesitzer, die ihn bereits in der vorigen Epoche erworben haben —es handelt sich dabei zweifellos um die grosse Mehrzahl unserer Mit. glieder—, ihn diesmal nicht erstehen duerfen. Denjenigen Mitgliedern jedoch, die es aus irgendwelchen Gruenden versaeumt haben, den fuer diese beiden Jahre gueltigen Schekel recht, zeitig zu erwerben, legen wir dringend nahe, dies jetzt nachzuholen. Der Schekel ist nach wie vor das Symbol der Zugehoerigkelt zum juedischen Volke und der zionistischen Idee und der Ersatz fuer eine wahre Juedische Volkszaehlung. Wie bekannt, ist sein Besitz auch fuer die Ausuebung saemtlicher demokratischen Rechte innerhalb der zionistischen Organisation unermesslich; so berechtigt er u.a. zusammen mit der Empfangsbestaetigung der Acción Unificada 1950 zur Wahl fuer den nächsten Landeskongress. Kultus-Nachrichten Anlaesslich der Amtsübernahme unseres neuen Kantors, Herrn Oscar Ruschin, ist es uns ein herzliches Beduerfnis Herrn Marcos Posen, der waehrend des letzten Jahres jeden zweiten Schabbath vorgebetet und geleint hat, aufrichtigen Dank der Gemeinde. koerperschaften auszusprechen. Herr Posen, der seine Funktion ehrenamtlich ausgeuebt hat, hat sich mit Erfolg bemueht, unsere Gottesdienste schoen und wuerdig zu gestalten. H. I. A. S. Das Comité de Protección a los Inmigrantes Israelitas (H.I.A.S.) sucht folgende Personen: Marcos GUTMAN Emerico TAUBER Adela FELDMAN Frieda TREITEL Heinz SCHONFELD Mendel GERTNER Zweckdienliche Mitteilungen erbeten an das Bueno der H.I.A.S., Pedregal 230, Fono 35692. AN DIE ELTERN! Wenn Ihr wollt, dass in Euren Kindern das Gefuehl fuer Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein gegenueber unseren notleidenden Bruedern und Schwestern in aller Welt geweckt und wachgehalten wird, dass sie die Befriedigung haben, zu denen zu zaehlen, die allmonatlich in unserem Mitteilungsblatt als Teilnehmer an der jeweils vorangegangenen Sonntagssammlung veroeffentlicht werden, dass sie stolz darauf sein koennen, am Jahresende mit einer Buch-Praemie ausgezeichnet worden zu sein, weil sie am regelmaessigsten gesammelt, sich also mit besonders liebevoller Hingabe und Gewissenhaftigkeit der guten juedischen Sache gewidmet haben, so haltet sie dazu an, unser “Hilfswerk fuer die Judennot in der Welt” durch taetlge Mitarbeit zu unter. stuetzen! Einmal im Monat 2 Stunden —das ist das kleine Opfer, was von ihnen zur Lin. derung der immer noch unter unseren Menschen bestehenden ungeheuren Not gefordert wird! Schickt sie zu uns, damit wir sie als Sammler vermerken und ihnen eine Sammelliste aushaendigen koennen! Der Zeitpunkt jeder Haussammlung wird rechtzeitig vorher in unseren Mitteilungsblatt bekannt gegeben. Die naechste Haussammlung findet am 15. Anril 1951 statt. Die Sammellisten liegen vom 9. April ab in unserem Sekretariat zur Abholung bereit. SOCIEDAD CULTTRAL ISRAELITA “B’NE JISROEL” wr MEMORTAFE1N zur Erinnerung an die verstorbenen Verwandten und Freunde unserer Mitglieder. Nach Beendigung des Baues unseres Gemeindehauses und unserer Synagoge, in denen juedisches Leben fuer weite Zukunft bluehen soll, bleibt uns noch die Aufgabe, die Namen aller derjenigen Verwandten und Freunde unserer Mitglieder, deren Graeber nicht oder nicht mehr besucht werden koennen, in diesem Hause zu verewigen. So sollen unsere Mitglieder in diesem Gebaeude, dass allen gehoert und in dem nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Kinder ein Heim haben werden, das Gefuehl einer immerwaehrenden Bindung mit der Generation haben, die dahingegangen ist, insbesondere mit denen, die ihr Leben als Juden fuer ihr Judentum haben opfern muessen. In der Eingangshalle werden kuenstlerisch ausgefuehrte Marmortafeln angebracht werden, auf denen unsere Mitglieder die Namen der ihnen nahestehenden Verstorbenen verewigen lassen koennen. Der Preis fuer die Eintragung betraegt $ 1.000, kann jedoch in begründeten Faellen ermaessigt werden. Wir bitten entsprechende Antraege bis 15. April bei uns einzureichen, um einen Ueberblick ueber den erforderlichen Raum fuer die Marmortafeln gewinnen zu koennen. Direktorium und Repraesentanten-Kollegium der S. C. I. “B’ne Jisroei” f Maerz Adar II Donnerstag (1) 22. 14. Purim. Sonnabend (2). 24. 16. Zaw Sonnabend •.. 31. 23. Neumondweihe; Schabbat Para; Schemini. April Nisan Sonnabend •.. 7. 1. Schabbat Hacho. Sonnabend •.. desch; Tasria. 14. 8. Schabbat Hagadol; Donnerstag .... Mezora. 19. 13. Bedikat Chomez (Fa. sten der Erstgeborenen) Sonnabend •.. 21. 15. Pessach GOTTESDIENSTZEITEN Abend bis 29.3. bis 12.4. bis 26.4. Morgen Werktags .. .. 6.45 6.30 6.15 7.30 Sonn — und staatl. Feiertage 6.45 6.30 6.15 I 8.00 Schabbat . 6.45 6.30 6.15 . 1 9.00 1 SCHABBATAUSGANG 24. Maerz 31. Maerz 7. April 14. April 21. April 7.22 7.11 7.02 6.52 j i 6.44 (1) Purim: 22. Maerz. Beginn des Abendgottesdienstes mit Verlesung der Megilla am Mittwoch, den 21. Maerz, abends 7 Uhr. Morgengottesdienst 7.15 Uhr. (2) Ab Sonnabend, den 24. Maerz wird zwischen Mincha und Maariv eine Schrifterklaerung von einem unserer Herren Rabbiner vorgetragen werden. SONNABEND DEN 7. APRIL UM 10 UHR trifft man sich tm Gemeindehaus FORUMSBALL 5