Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XII (1950)
- Issue
- 9 (Edicion Especial)
- Date
- 1950-09-01
- Page
- Seite 9 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/8553624-8553958-9191762--0468-8554109- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
BOLETIN INFORMATIVO 9 RABINO DR. H. LEMLE Río de Janeiro COMUNIDAD DE CULTO ISRAELITA Aus Anlass der Weihe Ihres neuen Heimes gehen Ihnen aus der ganzen Welt auf rieh' tlg gemeinte Glueckwuensche' zu. Ich freue mich, mit im Kreise derer mich befinden zu duerfen, die Ihnen fuer die Leistung ihre aufrichtige Bewunderung und ihren herzlichen Dank zum Ausdruck bringen. Vielleicht wundern Sie sich etwas ueber den Dank, bekundet von jemandem, der ja so weit weg lebt, dass er wohl niemals persoenlich in Ihrem Heim wird weilen koennen. Und doch sind wir alle, -auch die weitest Entfernten- Ihnen Dank schuldig, denn Ihr Bau umfasst Werte, die innerhalb seiner Mauern Platz finden und stellt andere Werte dar. die weit darueber hinaus wirksam und sichtbar sind! Dafuer danken wir Ihnen, dass von Santiago de Chile, von der Gemeinde “B’NE JIS- ROEL”, eine Lehre, ein Vorbild, ein Kraftstrom ausgeht, zu uns dringt und uns Stolz, Glauben und Mut gibt. Moege es Ihnen vergoennt sein, in Ihrem Beth Haknesset eine Staette weitester, allumfassender Versammlung und tiefster, innerlichster Samm- ■ lung zu errichten. Moege Ihr Gemeindehaus ein Haus der wahrhaften Gemein schaft werden, weil in ihm der Geist herrscht, dem nichts Juedisches fremd ist, —nichts von den Sorgen und nichts von den Freuden unseres Volkes! Und moege dann, inmitten der voll belebten und bewegten Raeume eines Gemeinde Zentrums, Ihnen die heilige Staette erstehen, die ihre Weihe dadurch erfaehrt, dass Menschen in ihr aus dem Menschlich - Allzumenschlichem heraus dem Heiligen be gegnen! AM JISROEL kann getrost seiner Zukunft entgegenschauen, wenn es dessen sicher sein kann, dass Pflicht, bewusstsein und Verantwortung nicht nur die Brueder auszeichnen in Medinath Is rael, sondern auch all die, die sich zugelobt dem Programm der Loesung von B’ne Jisroel Der Gemeinde, ihren Leitern, ihren Rabbinern, mein herzlichstes Massol Tov bevir kat shalom uvevirkat Zion. Rabbiner Dr. H. Lemle Gran Rabino de la Congregación Israelita de la República Argentina l*’ #0> Zwei Tatsachen heben sich5 in der anhaltenden Umwaelzung der Werte, die der Staat Israel im Leben der Golah hergerufen hat, immer mehr hervor: Unter allden juedischen Geistesrichtungen behauptet sich die religioes bestimmte mit erneuter Kraft, und unter allen Organisationen bietet die religioes untermauerte Gemeinde dem juedischen Menschen das Hoechstmass von geistigen Anregungen und bruederlichem Zusammenhalt. Der Sociedad Cultural Israelita “B’NE JISROEL” in Santiego entbiete ich zur Einweihung ihres Gemeinde— und Gotteshauses meinen Gruss mit dem herzlichen Wunsch, dass dort das kostbare Gut unserer geschichtlich ueberlieferten Lehre und Lebensform eine wuerdige Staette finden moege. Dr. GUILLERMO SCHLE SINGER, Gran Rabino de la Congregación Israelita de la República Argentina, Buenos Aires. ASOCIACION FILANTROPICA ISRAELITA Buenos Aires COMUNIDAD DE CULTO ISRAELITA Guayaquil NUEVA COMUNIDAD ISRAELITA Buenos Aires Sehr geehrte Herren: Mit grosser Freude haben wir erfahren, dass Sie nach 11-jaehrigem Bestehen Ende dieses Jahres 5710 Ihr eigenes Gemeindehaus einweihen werden. Wir uebersenden Ihnen unsere herzlichsten Glueckwuensche zu diesem bedeutungsvollen Ereignis, das ein Beweis fuer Ihr zielbewusstes und erfolgreiches Arbeiten im Interesse der religioesen und kulturellen Entwicklung der Juedischen Gemeinde Santiagos ist. Es-ist dies gleichzeitig ein Zeugnis dafuer, dass es Ihnen gelungen ist, eine einheitliche Organisation fuer die in Ihr Land eingewanderten Juden aufzubauen, was sicherlich auch in vielen anderen Staedten Suedamerikas als Vorbild dienen kann. Mit herzlichem Schalom, Asociación Filantrópica Is. raelita.— Ing. JULIO FURTH. ASOCIACION DE BENEFICENCIA ISRAELITA Quito Sehr verehrter Herr Dr. Hirschberg: Sehr geehrte Herren: Die NUEVA COMUNIDAD ISRAELITA in Buenos Aires, die grossste Gemeinde der hierher eingewanderten Juden aus Zentraleuropa, sendet Ihnen anlaesslich der bevorstehenden Einweihung Ihrer Synagoge und Ihres Gemeindehauses ihre herzlichsten Glueckwuensche und hofft, dass Sie in Santiago de Chile auch fuerderhin Ihr segensreiches Werk im Interesse aller Gemeindemitglieder und im Dienste des juedischen Volkes fortsetzen moegen... Indem wir unsere besten Wuensche fuer die Entwicklung Ihrer Gemeinde und fuer das Gelingen Ihrer wichtigen Vorhaben wiederholen, be. gruessen wir Sie mit Schalom! Nueva Comunidad Israelita. Dr. HARDI SWARSENSKY, Praesident. — DAVID SPIE. GEL, Sekretaer. Beschauliches und Heiteres... Anzeige einer Fiambreria mit dem Angebot trefener Wurstwaren durchschluepft oder die Ankündigung einer Kulturveranstaltung der Gemeinde mit dem Datum eines Feiertages erscheint. Und trotz alledem: Unser Boletin ist so eine Art “postillon d’amour”. Mit Sehnsucht erwartet ihn jedes Heim. Ein besonders kecker Liebhaber liess es sich sogar nicht nehmen, schon fast um die mittemaechtliche Stunde bei dem Verwalter des Blattes stuermisch anzurufen, um sich darueber zu beklagen, dass er die letzte Nummer noch nicht erhalten habe. Im Uebrigen sind Klagen darueber, dass Mitglieder nicht puenktlich in den Besitz des Blattes gelangt seien, nach langjaehrigen Erfahrungen kaum laut geworden (Honi soit qui mal y pense!). Nur Kostproben, wie gesagt, waren es, die im Vorstehenden aufgewartet wurden. Menschen, Dinge und Ereignisse haetten bei der Vielgestaltigkeit der Gemeindearbeit und der Laenge der seit Gruendung der Gemeinde verflossenen Zeit noch man chen Stoff geboten. Und sie werden auch in dem neuen schoenen Heim, das wir mit Stolz unser eigen nennen und am 3. September feierlich seiner Bestimmung uebergeben haben, die Kette nicht abreissen lassen, die aus dem Ernst der Arbeit manches froh und heiter Stimmende zu Tage foerdert. M. Grb. Die unter Ihrer ausgezeichneten Fuehrung stehende Gemeinde feiert in naechster Zeit das bedeutsame Ereignis der Einweihung ihres eigenen Gemeindehauses. Gleich der Ihrigen setzt sich auch unsere eigene Gemeinde aus Juden zusammen, die seit dem Jahre 1938 aus, allen Teilen Mitteleuropas nach Sued-Amerika eingewandert sind. Unsere Gemeinde kennt daher besser als viele andere die grossen Schwierigkeiten jeder Art, die ueberwunden werden muessen, um aus dem Nichts heraus eine juedische Gemeinde und ein eigenes Gemeindehaus aufzubauen. Wir sprechen Ihnen und den Mitgliedern Ihrer Gemeinde daher unsere bewundernde Anerkennung dafuer aus, dass es dank dem begeisterten Einsatz von Opfern und Arbeit einer erst elf Jahre bestehenden Gemeinde gelungen ist, ein eigenes Gemeindehaus zu besitzen, das fuer das gesamte religioese kulturelle, nationale und so. ziale Leben Raum bietet. Wir wuenschen Ihnen und Ihrer Gemeinde von aufrich tigern Herzen, dass das neue Gemeindehaus eine wuerdige und sichere Staette der Arbeit auf allen juedischen Gebieten und der Mittelpunkt reichen juedischen Lebens in einer Umgebung der Ruhe und Sicherheit sein moege. Unser spezieller Glueck wünsch anlaesslich dieses grossen Erfolges gilt Ihnen, sehr geehrter Herr Dr. Hirschberg, seitens des Unterzeichneten, der den Vorzug hatte. Ihre grosse Persoenlichkeit und Ihre grossen Verdienste um das juedische Leben bereits in unserem frueheren gemeinschaftlichen Wohnsitze Breslau hochzuschaetzen. i Mit herzlichstem Schalom, EDUARD PUTZRATH, Vizepresident. Sehr geehrte Herren! Unsere juedischen Brueder in Santiago de Chile haben durch die Erstellung eines gemeindeeigenen Hauses nach relativ kurzer Konsolidierungszeit bewiesen, was gemeinsamer Wille und vereinte Schaffenskraft zu leisten imstande sind. Im .Uebermass des Glueckes solch representativen Besitzes moegen sie der juedisches Jugend von der Herkunft und Vergangenheit ihrer Vaeter sprechen und sie auf die Heiligkeit der Aufgabe vorbereiten, die sie einst zu uebernehmen haben wird, in diesem von den Vaetem geschaffenen Hause in Wahrheit, Bruderliebe und Eintracht zu leben und zu wirken und das geistige Erbe des Judentums kommenden Geschlechtern weiterzurei. chen. Wir Gegenwaertigen aber die wir eine schwere Vergangenheit gemeinsam durchlebt haben, fuehlen mit Ihnen den Stolz, allen Gewalten zum Trotz im eigenen juedischen Hause das Judentum der Zukunft zu erhalten. In diesem Sinne entbietet die Juedische Gemeinde zu Guayaquil Ihnen die aufrichtigsten Glueckwuensche zur Einweihung Ihres neuen stattlichen Gemeindehauses. Der Allmaechtige moege Ihr Werk segnen. “.. .schejeyonu w’kimonu, w’higiyonu lasman hase...” Moege mit dem Ein weihungsritual Frieden und Sicherheit, Ruhe und Wohl stgnd ins Haus einziehen und nie daraus weichen. Schalom! CONGREGACAO ISRAELITA PAULISTA Sao Paulo Sehr geehrte Herren: Mit .aufrichtiger Genugtuung hoerten wir, dass unsere Schwestergemeinde in Santiago demnaechst ihr eigenes Gemeindehaus einweihen wird. Zu diesem festlichen Anlass sprechen wir Ihnen und allen Ihren Mitgliedern unsere herzlichsten Glueckwuensche aus. Moege das neue Gemeindehaus ein Symbol fuer die Kraft und den bewaehrten Lebenswillen Ihrer Gemeinschaft sein! Wir begruessen Sie freundschaftlich. UNION DE ISRAELITAS PRO SOCORRO MUTUO Asunción COMUNIDAD DE CULTO ISRAELITA. — Juedische Gemeinde.—Walter Loewenstein, Praesident. — Hans Glaser, Schriftfuehrer. NUEVA CONGREGACION ISRAELITA DE MONTEVIDEO Sehr geehrte Herren: Die UNION DE ISRAELI¬ TAS PRO SOCORRO MUTUO, die den deutschsprachigen Sektor der juedischen Gemeinschaft Paraguays darstellt, begruesst die Chawerim an der Kueste des Pazifiks und beglueckwuenscht sie zu der Errichtung des eigenen Gemeindehauses. Wir wuenschen der Gemeinde in Santiago, dass sie nicht nur das juedische Leben und seine Ideale konserviert, sondern in der Wiedergeburt des Judentums ihre Aufgabe er. fuelle und auf diese Weise in ihren Raeumen recht viel JOMIM TOWIM erleben moege! ASOCIACION ISRAELITA MONTEFIORE Bogotá Unserer lieben Schwestergemeinde, die fast das gleiche Alter und fast die gleiche Seelenzahl aufweist wie unsere Gemeinde, gilt heute unser herzlichster Gruss und Glueckwunsch. Eine wichtige Aufbau-Etap pe ist mit der Vollendung des neuen, eigenen Hauses erreicht, eine schwere Arbeit, von Erfolg gekroent, auf die Sie mit Befriedigung und Stolz zurueckblicken koennen. Uns, die wir mitten in der' gleichen Aufgabe stehen, erfuellt es mit Bewunderung, dass es Ihnen gelungen ist, ein so stattliches und so wuerdiges Haus zu errichten. Dieses Werk der B’ne Jisroel ist ein nachahmenswertes Beispiel juedischen Gemeinschaftsgeistes und stellt dem Vorstand wie den Mitgliedern ein ehrendes Zeugnis aus. Moegen in diesem schoenen Hause allzeit Friede und Eintracht, Glaube und Opfersinn ein Heim haben, und moegen von ihm die Segnungen einer vorbildlichen juedischen Institution ausstrahlen fuer die eigene, oertliche Glaubensgemeinschaft, fuer die gesamte Judenheit und fuer den Dienst an unserem Staate Israel! Sehr geehrte Herren! Vorstand und Mitglieder - der Asociación Israelita Montefiore haben mit grosser Freude davon Kenntnis genommen, dass Sie am Ende des Jahres 5710 Ihr eigenes Gemeindehaus einweihen werden, und erlauben uns, Ihnen aus diesem Anlass unsere herzlichsten Glueckwuensche zu uebermitteln. Wir sind sicher, dass das neue Gemeindehaus ein Zentrum juedischer Kultur und juedischen Geistes werden wird, zum Segen Ihrer Gemeinde und damit der Gesamt judenheit! Mit herzlichem Schalom! SOCIEDAD UNION ISRAELITA DEL PERU Lima De nuestra consideración: Es para nosotros motivo de sincera satisfacción poder enviarles, por medio de la presente, nuestras más cordiales felicitaciones, con motivo de la inauguración oficial de su Hogar Propio, la casa que cobijará a todos los correligionarios que componen esa progresista Institución. El construir una casa propia, para una comunidad como la vuestra, que cuenta apenas H años de existencia, es un hecho que habla muy alto del espíritu de idealismo y sacrificio de sus dirigentes, y la que prestigia, sin duda, el nombre Judío en Chile.