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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1950-06-01 · 6 (Junio, 1950) · p. Seite 15

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XII (1950)
Issue
6 (Junio, 1950)
Date
1950-06-01
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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BOLETIN) INFORMATIVO 15 de ¿tea* y 1 Ï CISROCO “CISROCO”, COMITE ISRAELITA DE SOCORROS GENERALVERSAMMLUNG Zweite Einladung Santiago, den 25. Mai 1950 Da auf Grund der ersten Einladung nicht die zur Abhaltung der Generalversammlung laut Statuten erforderliche Anzahl der Mitglieder vorhanden, war, lade ich die Mitglieder des Comité Israelita de Socorros “Cisroeo” zum zweiten Mal zu einer ausserordentlichen Generalversammlung fuer Sonntag, den 18. Juni 1950 vormittags 11 Uhr ln das Gemeindehaus, Av. Portugal 810, ein. TAGESORDNUNG: 1) Erklaerung der Ursache, die die Abhaltung der Generalversammlung im Monat April d. Js. unmoeglich machte. 2) Verwaltungsbericht. 3) Kassenbericht. 4) Verschiedenes. Diese Versammlung wird unabhaengig von der Anzahl der vorhandenen Mitglieder stattfinden. CARLOS DARMSTAEDTER Vizepraesident "CISROCO”, COMITE ISRAELITA DE SOCORROS ASAMBLEA GENERAL Segunda Citación Santiago, 25 de Mayo de 1950. Como la primera citación no reunió el quórum exigido por los Estatutos, cito por segunda vez a los Socios Cooperadores del Comité Israelita de Socorros “CISROCO”, a la Asamblea General Extraordinaria que tendrá lugar el día Domingo 18 de Junio de 1950, a las 11 horas, en el local de Avenida Portugal 810, de esta ciudad. TABLA: l.o) Explicación del motivo que hizo imposible llevar a efecto la Asamblea General en el mes de Abril del año en curso. 2,o) Memoria de Administración. 3.0) Informe de Tesorería. 4.o) Varios. Esta Asamblea sesionará con el número de socios que CARLOS DARMSTAEDTER Vicepresidente Wir verausgabten im vorigen Monat fuer Barunterstuetzungen, Barzahlungen, Arzt, —Arznei— und Krankenhauskosten, Schul— und Berufsausbildungsbeihilfen sowie fuer die Unterhaltung unseres Altersheims, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten $ 192.636,06 HAUSSAMMLUNG Das Gemeinde-Sekretariat teilt allen Mitgliedern auf diesem Wege mjt, dass die naechste monatliche Hausjmm»»»»»iiiiiiiiiiiinm»iiiiimi»»»miiiiniiiii»»»Hiiiiii»»«n! Sammlung zugunsten des “Hilfswerks fuer die Judennot in der Welt” am Sonntag, den 16. Juli stattfinden wird. » HERZL — BIALIK — FEIER der Soc. Cultural Israelita “B’ne Jisroel” und Union Sionista am Donnerstag, den 6. Juli 1950, abends 8.30 Uhr im Gemeindehaus Av. Portugal 810 VORTRAEGE von Frau Lotte Hirschberg ueber HerzI und Weizmann (unter Zugrundelung der Autobiographie von Weizmann “Trial and Error”) und von Herrn Mathias Schapiro ueber Bialik und das Sprachenproblem (“Hebraeisch oder Jiddisch?”) MUSIKALISCHE DARBIETUNGEN J EINTRITT FREI W . I . Z . O . Nachdem das erste grosse Ereignis im Wizo-Arbeitsjahr —der Wizo-Bazar— vorueber ist, wollen LIGA DE DAMAS Wir verausgabten im vorigen Monat fuer Kinderfuersorge und Betreuung alter und kranker wir unseren Mitgliedern und allen Erauen und Maedchen, auschliess- - lieh der laufenden Buerounkosten, $ 48.276,83 EINIGE WORTE, DIE GEHOER FINDEN MOECHTEN... Von SOFIA MAYANZ DE ZAHLER Der Anfang des Winters wird bestimmt Vielen von uns zu ueberlegen geben, ueber diejenigen, die am Regentag kein Dach, in der Kaelte keinen warmen Mantel, wenn sie krank werden, weder anderen Interessierten eine kleine Uebersicht darueber geben. Trotz der leider notwendigen Datumsverlegung hatten unsere Freunde uns nicht Im Stich gelassen, und wir konnten eine aussergewoehnliche Zahl von Besuchern begruessen. Der Saal des Bicur Joiilm war von Herrn Jordan besonders geschickt und geschmackvoll hergerichtet, die charakteristischen Wahrzeichen der Staedte und einiger Kibbuzim Israels schmueckten die verschiedenen Kioske. Das Werk der Wlzo-Schwestern, die | seit Wochen jeden Montag, fleis-! slg gearbeitet und den Verkauf vorbereitet hatten, fand grossen! ÂÏ berichten^dass ’T noch “Un TuTmunte'rnSä einen Reinertrag von 90.000 Pesos erzielt haben. Selbstverstaendlich 1st ein grosser Teil davon auch dem Konto der grosszueg'igen Spender gutzuschreiben, die uns dieses Jahr wieder besonders huebsche Sachen zum Verkauf zur Verfuegung stellten: wir hatten dieses Mal handgearbeitete Schmuckstuecke, handgeflochtene Arbeiten und sogar verschiedene Stuecke “echt importado de Francia y Argentina”. Wir danken allen herzlichst auf diesem Wege, und unsere Damen werden den einzelnen Spendern, die u. a. auch namhafte Barbetraege stifteten, noch die Quittungen darueber ueberreichen. Der Verkauf geht natuerlich weiter. Wir haben noch sehr huebsche Sachen, die z. T. im Gemeindehaus ausgestellt sind, und wir bitten alle sehr, besonders aber die Wizo-Schwestern, vor Einkauf eines Geschenks an uns zu denken. Alle sind sich sicher bewusst, dass sie uns helfen koennen, zu Wort haben. Die Taetigkeit der “Liga de Dumas Israelitas Caridad” kommt zwar das ganze Jahr ueber einem viel groesseren Kreise zugute, als im Allgemeinen geglaubt wird, im Winter aber ist ihre Aufgabe besonders gross und verantwortungsvoll, und verlangt mehr und mehr Geldmittel und Arbeit. Das Kinderheim, das zusammen mit dem von Cisroeo gefuehrten Altersheim eines der schoensten Werke bildet, die wir in Chile ansaesslgen Juden fuer unsere beduerftigen Glaubensgenossen errichtet haben, gibt den Kinderchen, die es dort zu guten Juden erziehen will, ein warmes und gemfuetliches Heim, gute koschere Kost und koerperliche und seelische Pflege. Die Fuehrung des Kinderheims in den Wintermonaten bedeutet fuer die Liga viel groessere Ausgaben, da die Heizung zu bestreiten ist, Lebensmittel teurer sind, und trotz aller Muehe und Sorgfalt verschiedene Winterkrankheiten bei den helfen, indem sie grosszueglge In- , Kindern doch nicht zu vermeistitutionen der Medlnath Israel, | den sind. Wizo erhalten, untervon der stuetzen. Demnaechst werden wir die grosse Freude haben, eine der interessantesten und tatkraeftigsten Frauen-Persoenlichkeiten der WI¬ ZO bei uns als Gast zu sehen, naemlich die Praesidentin der WIZO Israel, Frau Hadassah Samuel. Ihr Besuch ist uns fuer den Monat Juli angesagt, und wir sind sicher, dass es fuer alle ein ganz grosser Gewinn sein wird — fuer uns Wizo-Schwestern im Besonderen ein neuer Auftrieb zur erhoehten Aktivitaet! Unsere Direktorin fuer Vinculaciones Sociales, Frau Julia Stern, erzaehlt uns, dass auf Anregung der WIZO Kanada ein neuer Brauch bei uns eingefuehrt wor- Gleichzeitig wird auch in den Faellen, wo wir in den Privathaeusern die Unterstuetzung zukommen lassen, mehr Hilfe verlangt. Oft muessen wir beisteuern, um Fensterscheiben und Daecher, die Regen und Kaelte hereinlassen, zu reparieren: Frauen und Muettern, die ausserhalb ihrer Wohnungen arbeiten muessen, ebenso wie den Schulkindern, einen Mantel oder warme Waesche ermoegftchen. Unsere Kleiderkammer kann im Winter leider nicht allen an sie gestellten Forderungen gerecht werden, trotz der aufopfernden Arbeit der Dame, die sie fuehrt. Da wo die Strenge des Winters eine arbeitende alleinstehende Frau oder eine Mutter ins Krankenbett bringt, muessen wir ihr nicht nur ganz oder teilweise tipn entfallenden Verdienst! er-( den ist. Jedes neugeborene Baby setzen, und ihr aerztliche Hilfe —und dies wird die jungen Muet. ter sicher hoechst interessieren!— erhaelt von der WIZO einen kleinen silbernen, handgearbeiteten Magen David! Dieses Geschenk, mit dem die Kleinen in unserem Kreise als "Kinder Israel” begruesst werden, soll Freude und Glueckwunsch der WIZO zum Ausdruck bringen. Diese schoene Geste wird ohne Zweifel viel Anklang bei den glueckllchen Eltern der WIZO-kinder finden und sie gleichzeitig daran erinnern, dass und Arzneien zu Verfuegung stellen, sondern auch ihre Arbeit in in ihrem Heim, besonders ihren Kindern gegenueber, verrichten. Auch werden die Krankenbesuche wichtiger als je. Einerseits gibt es im Winter viel mehr Krankheiten, andererseits, was bei strahlender Sonne der Kranken noch ertraeglich scheint, wird in den duesteren und kalten Wintermonaten zur Qual. Es ist unglaublich, wie dankbar unsere Kranken fuer die Besuche sind, WIZO die Institution ist, die an- I und wir wuerden es sehr begruesderen weniger beguenstigten Kinj sen, wenn sich je mehr Damen dadern in Medlnath Israel hilft zu zu zur Verfuegung stellen wuerleben, zu lernen und zu essen! , den. Ich appellere hiermit an die Guete und an das Pflichtgefuehl. das in jeder juedischen Frau und Mutter steckt. Ich bitte, die Arbeit unserer Liga zu unterstuetzen, die monatlichen Beitrage je nach Moeglichkeit freiwillig zu erhoehen und bei unseren Veranstaltungen dabei zu sein, denn, wie der bekannte Vers lautet: PROGRAMM FUER ENDE JUNI UND MONAT JULI Centro "Henrietta Szold” 15. Juni: Frau Dr. Schlesinger, Koerperbau, Charakter u. Geisteskrankheiten. Anstatt 29. Juni (Feiertag). 6. Juli: Frau Ilse Bab: Bericht ueber ihre Elridruecke von einer Reise nach Israel. 13. Juli: Herr B. Kopfstein, das Buch Hiob. —> 27. Juli: Frau Abramovieh, neue Wege der Paedagogik in Israel. Abendgruppe Willst Du gluecklich sein lm Le- _ (ben, Trage bei zu Anderer Glueck; Denn die Freude, die wir geben, Kehrt ins eigene Herz zurueck. UNION SIONISTA Am Donnerstag, den 4. Mai begruesste die Union Sionista in einer Mitglieder-Versammlung die Schelichah aus Israel, Frau Riwka Katznelson. Nach Willkommensgruessen durch den Praesidenten Enrique Nussbaum wurde Frau Katznelson durch Herrn Gerardo Premlnger, Mitglied der Leitung der Poale- Zion in Chile vorgestellt. Vizepresident, Dr. José Hirschberg ging auf die Aufgaben der Zionistischen Bewegung ein und uebergab der Rednerin das Wort. Frau Katznelson berichtete in ihren ueberaus interessanten Ausfuehrungen ueber die Aussenpolitik der israelischen Regierung, die ¿ich weder nach Osten noch nach Westen einseitig festlegt, da ln beiden Zonen grosse juedlsche Massen leben. Die Regierungs-Politik habe sowohl nach Innen wie nach aussen eine stabile Position erlangt, da die Rechts —und Links—' Opposition wenig konstruktive Arbeit leiste. Sie ging von der Voraussetzung aus, dass der Zionismus erst durch eine soziale Demokratie verwirklicht werden wird, ln der die sozialen Lasten gerecht verteilt sind. So soll die Entstehung von Monopolen von vornherein verhindert werden, um die Konzentrierung von Reichtuemern ln den Haenden einiger weniger zu verhindern. Auf kulturelle Probleme eingehend berichtete die Rednern, dass die Zukunft der juedischen Sprache noch nicht zu uebersehen ist, da die grossen Massen, die heute aus den orientalischen Laendern einwandern, nur hebraeisch verstehen und sprechen. Die Armee besteht nur aus einem kleinen, stehenden Berufsheer, waehrend das Volk selbst vorbereitet wird, Waffen zu tragen. Chawer Nussbaum dankte Frau Katznelson fuer ihre ueberaus interessanten Informationen und das zahlreich anwesende Publikum gab seinem Beifall durch einen herzlichen Applaus Ausdruck. RUDOLF STERN, s. A. In voelliger Zurueckgezogenheit unter uns lebend, starb am -4P*- April ln Santiago der Schriftsteller Rudolf Stern. Die breitere Oeffentlichkelt kannte ihn als einen bedeutenden Hoerspiel-Dichter und Verfasser mehrerer wirksamer Theaterstuekke, die in Europa ueber verschiedene Buehnen gegangen sind. Seine Satire “Vormaerz” sollte in naechster Zeit im “Teatro Experimental” der Universitaet von Chile zur Auffuehrung kommen. Leider war es ihm nicht vergoennt, diese Auffuehrung mitzuerleben und damit auch m seiner neuen Heimat sein dichterisches Werk von Erfolg gekroent zu sehen, Bel seinen Freunden und Bekannten hlnterlaesst dieser hochbegabte Dichter und wertvolle bescheidene Mensch eine schmerzliche Luecke. Aenderungen im Mitgliederbestand I. Aufnahmen neuer Mitglieder Hermann Rosenthal Max Roesberg Selma Sternsdorff Susi Fuessel Efraim Goldhacker Max Vogel John Burnham Walter Leyde (Wiedereintritt) II. Ausscheiden von Mitgliedern Werner Danziger Herbert Ged. Meyer Marjan Suchestow III. Nach Israel abgewandert Arthur Baron OOOOOOOOOOOOOOOOOQOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO' I A . T . I . 19. Juni: Frl. Hella Wassermann,1 £ o o o o o o o o o ó o o Io 1 n (Juedischer Handwerkerverein) Mittwoch, 21. Juni Cr. abends 9 Uhr bei Auerbach “Peonia” (Juden in China). 3. Juli: Frau Dr. Schlesinger, Koerperbau, Charakter u. Geisteskrankheiten. 17. Juli: Frau Irma Heller, “Unambo” von Max Brod. Gruppe Vera Weizmann 22. Juni: Frau Ester Nachmann, Achad Haam. 5. Juli (verlegt): Frau Rosie Rubens. Das Ghetto. 19. Juli: Frau Irene Waldmann: 'O Buchbesprechung. I'OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOC Vortrag des Herrn Rabb. Dr. Manfred Lubliner EINTRITT FREI.' ~“6aeste WILLKOMMEN O O

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