Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XII (1950)
- Issue
- 3 (Marzo, 1950)
- Date
- 1950-03-01
- Page
- Seite 23 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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,'XCCCCCCCCCCCOOCOCCCOCOCCCCCCCCCCCCCCCOCOCOCOCCCCCOOOCO BOLETIN INFORMATIVO 23 CCCCCCCCOOOOOOOOOOOOOCXIOOOOOOCOCOCOCCCOCOCCOO o o o o o o o o o o o Am Donnerstag, den 23. Maerz nachm. 4V2 Uhr 8 findet im Gemeindehaus, Av, Portugal 810, Generalversamlung der Wizo-Gruppe Henriette Szold die diesjaehrige GENERALVERSAMMLUNG der Wizo-Gruppe Henriette Szold statt, zu der wir alle Mitglieder hiermit einladen. TAGESORDNUNG: 1. Bericht des Direktoriums a) Verwaltungsbericht b) Kassenbericht 2.) Neuwahlen des Direktoriums Verschiedenes o o o o o o o o 8 u o ODOOOOOOODOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOODC 3. Das Direktorium DER BESUCHSSONÜTAG!M SOMMERLAGER DES HAKOA Wer ein Auto hatte, war gluecklich zu preisen; er kam bequem und aufs allerschnellste ins Sommerlager nach Li. mache. Er nahm mit, wen er nur an Freunden und Ver. wandten in sein Auto packen konnte, und erschien auf der Quinta Lilita frisch und ohne Spuren der Ermuedung. Die, die kein Auto hatten und mit Bahn und voller Gondola heiss und durstig das Lager erreichten, waren jedoch die weit gluecklicheren. Sie erfuhren naemlich sofort nach dem ersten Blick auf die Zelte, nach dem ersten Rundgang durch das Lager* dass ihre Anstrengung belohnt werden wuerde und dass es der Muehe wert war, auf schwierigerem Wege hierher zu kommen. Der erste Eindruck war der der Ordnung, der Disziplin der Sauberkeit. Der zweite, wesentlich wichtigere war, dass diese Ordnung und Disziplin nicht durch Drill und die sogenannte “strenge Zucht” erreicht wurde, sondern dass ein Geist froehlicher Leichtigkeit, mueheloser Erfuellung des Notwendigen, alle beherrschte, die dem Sommerlager zugehoerten; von den Kleinsten angefangen, bis zu den Groess. ten, Fuehrenden. “Gemeinschaftsgeist” ist ein grosses und anspruchsvolles Wort, —aber hier angewandt, entspricht es der Wirklichkeit, wurde es taeglich gelebt. Die Gaeste hatten einen Nachmittag voll Abwechslung, sie lernten das Lager kennen, wurden auf bequemen, selbst angelegten Wegen zur Badestelle gefuehrt, konnten im schattigen waeldchen das Mittags-Picknick verzehren, waehrend das laute und wohlbekannte: “schekalaka....” (fuer die Rechtschreibung wird um Verzeihung gebeten, aber das Wort ist bisher in keinem Lexikon zu finden, — ein Mangel, der sicher bald gut gemacht werden wird...) das von den Tischen heruebertoente, zeigte, dass das Mittagessen begonnen hatte. Unnoetig zu sagen, dass den Gaesten von allem angeboten wurde, mit dem Bemerken, “es sei reichlich da”, —und da'ss die Mahlzeit vorzueglich aussah und roch. Wenn man sich nicht bediente, so geschah es, weil einige der Gaeste, die fruehere Laegex aktiv und selber das Essen kochend, mitgemacht hatten, sich erinnerten, was es bedeutet, wenn die Sonntagsgaeste meinen, eine Person mehr mache doch gar nichts aus. Nach dem Essen wurde man zu einem Nachmittagsschlaefchen auf gef ordert, denn, so hoerte man, der Ereignisse des Nachmittags seien viele. Die Erwartungen wurden nicht enttaeuscht. Es gab ein Theaterstueck: “El juicio” von einem Autor namens Ku ba, das aus Israel gesandt, worden war, und in dem uebei einen “Kibutznik”, d.h. ueber einen Menschen, der seit vielen Jahren im Kibutz lebt. Gericht gehalten wird. Viele Zeugen gegen den Angeklagten treten auf, — und der groesste Belastungszeuge ist die “propiedad privada”, das Privateigentum, das gjgentlich im Kibutz nichts zu suchen hat, und das sich doch immer wieder in ihn einschleicht. Aber es erscheint der letzte, wichtigste Zeuge der Verteidigung: Der Glaube! Und da der Angeklagte ihn immer gehabt und nie verloren hat, wird er freigesprochen. Drei umgekehrte Kisten waren der Richtertisch, ein Stuhl die Angeklagten-Bank, zwei alte Zeltbahnen die Kulissen und der Vorhang. Aber das genuegte, es war Theater, Ausdruck einer Gesinnung, — und teilweise vorzueglich gespieltes Theater, trotzdem das Ganze improvisiert und mit einer einzigen Probe vorgefuehrt wurde. Der zweite Teil der Vorfuehrungen war der sogenannte “Pau.Wau”, (ein Wort, das ebenfalls unbedingt in die naechsten Léxica hinein muss), — das heisst etwa: “die fidelitas”. Ein Ausflug auf die Campaña wurde von einigen Chawerim und Chaweroth sehr drollig und vollkommen improvisiert vorgefuehrt, und einer der allerjuengsten und allerkecksten des Lagers, ein Chawer mit blonden Haaren und einem Spitzbubengesicht, DE LA COLECTIVIDAD ISRAELITA “"flafonÚM “de falftaJurájfl CASILLA 984 - VALPARAISO GOTTESDIENST: Jeden Freitag abend um 19 Uhr. Jeden Samstag vormittag um 9.1|4 Uhr. Ausserdem an Jahrzeiten. Diese Daten muessen rechtzeitig an Herrn Weglein, oder Casilla 984 mitgeteilt werden. VERWENDUNG DES NEUMONDES Sonntag, den 19. Maerz. NISSAN. NEUMONDSTAG Sonntag, den 19. Maerz. GOTTESDIENST FUER PESSACH 1. Tag Pessach: Samstag, den 1. April abends 19 Uhr. 1. Tag Pessach: Sonntag, den 2. April vormittags 9.1|4 Uhr; abends 19 Uhr. 2. Tag Montag, den 3. April vormittags 9.1 ¡4 Uhr. 7. Tag Freitag, den 7. April abends 19 Uhr; Samstag den 8. April vormittags 9.1|4 Uhr. 8. Tag Samstag, den 8. April abends 19 Uhr mit Seelenfeier; Sonntag, den 9. April vormittags 9.114 Uhr. MSTGLIEDERBEWEGUNG Austritt Herr Adolf Tichauer. Neueintritt Herr Dr. Otto Klein. BETR. AUFWERTUNGS¬ ANGELEGENHEITEN Auf Grund von verschiedenen Anfragen seitens unserer Mitglieder teilen wir mit, dass Herr Dr. Frenkel in allen Aufwertungsangelegenheiten genaue Auskunft erteilt. hatte sich ein Maedchenkleid angezogen, einen ueppigen Busen ausgestopft und karikierte die modernsten Taenze so lustig und gleichzeitig so andeutend-stilisiert, dass die Zuschauer nicht aus dem Lachen kamen. Weiter lachend und in bester Laune, verabschiedete man sich mit dem Gefuehl, dass dieses Sommerlager ein vollkommen gelungenes war und seine beiden Ziele, —das der Erholung und das der Erziehung — aufs trefflichste vereinigt hatte. Dieser Ansicht waren alle, die Gaeste, die Eltern, die Chawerim und Chaweroth, von den Kleinsten bis zu den Groessten. “Das Lager war einfach vollkommen gelungen!” so sagen alle. Nur der Rosch, der, der das Lager geleitet hatte, war anderer Ansicht. “Das muss noch ganz. anders werden!” — sagte er ... Aber das sagt er immer!! P. A. Wizo Henrietta Nach ihrer zweimonatlichen Untaetigkeit, verursacht durch die Sommerferien der Mitglieder, nimmt die Wizo Henrietta Szold ihre Herbst— und Winterarbeit im Maerz mit doppelter Freude und mit doppeltem Enthusiasmus, wieder auf. Der Plan fuer diese Arbeit liegt erst in grossen Zuegen vor, jedoch ist es sicher, dass die Arbeitsgemeinschaft, die 2 Mal im Monat stattfindet, und in der sowohl allgemein interessierende wie juedische-aktuelle Fragen behandelt werden, den Grundton des neuen Wizo- Semesters angeben soll. Daneben werden alle 4—6 Wochen Tee-Nachmittage stattfinden, bei denen die froehlich — gesellige Stimmung herrschen wird, die man gewohnt ist, bei den Wizo-Tees dieser Gruppe zu finden. In den naechsten Wochen wird auch ein groesseres Fest stattfinden, das im Rahmen einer “Kermesse” ist. Alle diese Plaene haben die beiden Ziele: Die Verbindung mit Israel weiter im Geistigen und Seelischen zu vertiefen, und Geldmittel zu beschaffen fuer ein Land, das unser ist, und das diese Mittel so dringend und so unbedingt braucht, wie noch nie. Zu helfen und mitzuarbeiten, ist der feste Vorsatz des Vorstan. des, der sich bei dieser Aufgabe von seinen Mitgliedern unterstuetzt fuehlt und ihrer Hilfe weiter so gewiss zu sein glaubt, wie bisher. Der Vorstand der Wizo Henrietta Szold JUEBISCHER FRAUENVEREIN BIBLIOTHEK Verlegt nach Esmeralda 1034, Oficina 10. Tausch, wie bisher, jeden Mittwoch v. 5-6 Uhr. WOLLE Zum Stricken kann abgeholt werden bei Hertha Arendt, San Martin 480 nur vorm. KLEIDERKAMMER Zum Versand nach Europa und Israel brauchen wir gut erhaltene Kleider, Waesche pp. Annahme in verschnuerte Paketen bei Casa Ultimoda, Condell 1385 nur vorm. i FERIENSPENDE Gedenkt unserer notleidenden Brueder in Europa1 und Israel und spendet den Gegenwert eines ganzen oder halben Ferientages fuer jene, die noch immer Entbehrungen leiden und die mit Recht unsere Hilfe beanspruchen koennen. Der Vorstand Redaktionsschluss; 24 Maerz. AUFRUF ZUR ACCIBN UNIFICABA Die aus technischen Gruenden verzoegerte Acción Unificada 1949 ist in diesen Tagen in Valparaiso begonnen worden. Wie in den vorangegangenen Jahren sind auch diesmal gemischte Kommissionen gebildet worden, welche jeden Sonntag vormittag in den Raeumen der Sociedad Unión Israelita, calle Victoria 2859 die Zeichnungen unserer Mitglieder entgegennehmen. Angesichts der riesenhaften Anforderungen, die an den juedischen Staat sowohl durch die enorme Einwanderung als auch durch die Aufgaben der Konsolidierung und Kolonisierung des Landes Israel gestellt werden, erwarten wir, dass unsere Mitglieder ihre Zeichnungen in grosszuegiger Weise bemessen werden. DER VORSTAND DER COMUNIDAD ISRAELITA HABONIM HANNA MAIER JOSE KITTNER danken herzlichst, auch im Namen ihrer Eltern, fuer die zu ihrer Verlobung in so zahlreicher Form erwiesenen Aufmerk' samkeiten. QUILPUE VALPARAISO Ös. Aires 1145 Pedro Montt 2053 I EINE KLEINE ANNONCE: i i 9 » 9 0 fli EIN GROSSER ERFOLG!