Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XII (1950)
- Issue
- 1 (Enero, 1950)
- Date
- 1950-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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rv;v -4' v :^ SOCIEDAD CULTURAL ISRAELITA; -/:%■ ' “ B » N E y I I S R O E L " BOLETIN ft El L U N G S B L À T T REDACCION: S. C. I. B’NE JISROEL, MONJITAS 690 TEL. 33096, CASILLA 2487 Año XII — N.o 1 SANTIAGO DE CHILE Enero, 1950 ABRAHAM DRAPKIN: BRIEF AUS LAKE ABRAHAM DRAPKIN, Di rektor des Latein-Amerikanischen Dezernats des Israelischen Aussenministerinms, hat Ln seiner Eigenschaft als Delegierter Israels zur Vollversammlung der Vereinigten Nabionen das Privileg gehabt, denj diplomatischen Kampf um die; Zukunft Jerusalems aktiv mit zuerleben. Das “Boletín InforA mativo’’ hat Drapkins politi ~ sehe Arbeit und seinen per-' soenlichen Einsatz fuer unsere^ Sache schon seit jeher, gamS besonders aber seit seiner Ali g ja, mit waermstem Interess 3 verfolgt. Es ist daher fuer un § eine ganz besondere Befriedi g gung, unseren Lesern einertj Luftpost-Sonderbericht uebeii die Hintergruende der U.N. ■ Tagung aus seiner Feder zu bieten und wir glauben mit Stolz, eine der ganz wenigen ■ juedischen Zeitungen in der ¿ ganzen Welt zu sein, die ihren t Lesern statt den Bericht eines C' Presse-Beobachters, den eines offiziellen Delegierten bieten^ kann. § Die Teilnahme Israels an der Vierten Generalversammlung der Vereinigten Nationen als vollwertiges Mitglied dieser internationalen Organisation stellt an und fuer sich eine transzendentale Tatsache in der Geschichte unseres Volkes dar, insofern sie den Ausdruck seines Eintritts in die internationale Gemeinschaft, auf dem Boden der Gleichheit ist. Leider wurde dieser Umstand aufgrund der hervorragenden Bedeutung der Probleme, die uns angehen und die auf der Tagesordnung dieser Versammlung standen, sowie aufgrund ihrer bedauerlichen Resultate, nicht beachtet. Die gesamte Geschichte der verschiedenen Etappen der Diskussion des Problems Jerusalem in der Vierten Vollversammlung der Vereinigten Nationen zu schreiben, waere —mit der unvermeidlichen Folge von Details und Kommentaren— ein langwieriges Unterfangen und uebersteigt die Moeglichkeiten eines Briefs. Ausserdem: ist dies der gegebene Moment? Mir scheint dass nein, denn noch hat die Zeit nicht die Elemente der Ruhe und Perspektive, die eine objektive Analyse gestatten, bereit gestellt. Es' ist vorzuziehen, sich auf einige Beobachtungen zu stuetzen, die es erlauben, soweit dies moeglich ist, den gerassten Beschluss zu erklaeren. In dem Wechselspiel der verschiedenen sich kreuzenden Elemente, die die Grundlage bilden, auf der sich die ganze Struktur der Debatte aufbaute, kann man nicht an einer vielfarbigen Skala von Faktoren vorbeisehen, die den im allgemeinen entscheidenden Elementen in internationalen Problemen —wie etwa der objektiven Realitaet und den herrschenden politischen Umstaenden— voellig fremd sind. Im Hintergrund der Buehne, oft unsichtbar, standen unverrueckbare Elemente der internationalen Politik, spezielle Bedingungen, von den Beziehungen Israels mit seinen Nachbarn herruehrend, und auch vollkommen zufaellige Umstaende, die trotzdem eine entscheidende Rolle spielten. So waren die im Gegensatz stehenden Interessen der Grossmaechte —die Vereinigten ^Staaten, die Sowjet-Union und Grossbritannienausschlaggebend fuer deren Haltung und —ohne jede direkte Verbindung— erschien Jerusalem auf dem strategischen Schachbrett des Kalten Kriegs. Ein objektive, moegliche und annehmbare Loesung stellt einen Faktor der Ruhe in der in Bewegung befindlichen Welt des Mittleren Orients dar und das ist es, was die Angelsachsen verzweifelt suchen. Das Gegenteil davon interessiert die U.d.S.S.R. Das Verbleiben Abdullas in Jerusalem zu akzeptie ren, bedeutet die Moeglichkeiten zu stuetzen, dass er zuguterletzt die Gebiete annektiert, die seine Legion heute besetzt haelt, mit der damit verbundenen Konsolidierung der britischen Interessen, welche die Sowjets interessiert sind, zu unterminieren. Die amerikanischen Erdoel-Interessen stehen der Moeglichkeit eines baldigen Ausgleichs zwischen Israel und Jordanien keineswegs gleichgueltig gegenueber, da (Fortsetzung auf Seite 10) mm Je Î'.-ï V/hoi Jerv.Si7î oiSm?;' ■ -ï,; r: y.*;; <$ ... PS#! Äs . « 3^-- wmif* Mm mai mm » SflplIPl .¿s» i@fii iijà VS?**.. del Hospital :-nï;Utrio “iïntkschHd-U- -„F*-**: e*.’ iÉSS » La Oftí- Ce-i/tral Je Qi/ftco Mmm, ■ * 8SSÄ; ri f ’iruh.: ' (a fiitthsieiii X*uùn;ui % U rtL'ir sitaría 'i'Lta: p&ciûi de h. l/nh-eriichd, ¡88ÉÍ flte/o . 3. '. V:'- rivsîî ■’ Y.ñú. lTíe mm IMS mm *.i •Arï*«*-.