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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1949-09-01 · 9 (Septiembre, 1949) · p. [Seite]

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XI (1949)
Issue
9 (Septiembre, 1949)
Date
1949-09-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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* und 7-l'iinff SOCIEDAD CULTURAL ISRAELITA “ B ' N E JISROEL" BOLETIN mitte i l u n c s b l a t t /NFORMfíT/VO REDACCION: S. C. I. B'NE JISROEL, MONJITAS (H TEL. 3383$, CASILLA 310 Año XI — N.o 9 SANTIAGO DE CHILE Sentiembre, 1949 ROSCH ASCHANAH 5710 1810 19 4 9 Homenaje de la Sociedad Cultural Israelita "B'ne Jisroel" ANTE LAS FIESTAS ✓ i •ilpÄ'S? PATRIAS Dentro de unos días más, la Nación Chilena celebrará nuevamente la efemérides más trascendental de su historia, el 18 de Septiembre de 1810. Desde aquel día memorable han transcurrido ciento treinta y nueve años de vida independiente, lapso en que los ideales de dignidad humana que impusieron los Padres de la Patria, han ido afirmándose con tanto fervor y apasionamiento en el corazón de los chilenos, que aquel ideal cuajóse en una realidad tan hermosa y tangible, que ha pasado a ser una virtud inma nente en el espíritu del pueblo chileno. El 18 de Septiembre no es sólo efemérides nacional chilena, es fiesta americana, ya que ella simboliza el sacrosanto ideal de dignidad patriótica: fiesta de la libertad, es, por ende, fiesta de América. Hoy, a ciento treinta y nueve años del glorioso día 18 de Septiembre de 1810, el noble pueblo chileno se mantiene fiel a los principios que le dieron vida como nación libre y soberana, encauzando su vida nacional por la senda de la genuina democracia, con un profundo y auténtico sentido de la realidad histórica en que vive. Cuadro de Pedro Subercaseaux: “Heroísmo de Bueras" JEIN FRIEDENSGRUSS 1 Wenn wir zum bevorstehenden Rösch Haschanah Wuensehe formulieren, so richtet sich unser Glueckwunsch fuer das kommende Jahr natuerlich in erster Reihe an die Medinath Israel, unseren juedischen Staat. Den aeusseren Kampf um seine Existenz, den Befreiungskampf, hat er glanzvoll und in Ehren bestanden und damit die erste Etappe der naturgegebenen Schwierigkeiten eines jungen Staates ueberwunden. Noch aber ist er nicht konsolidiert ohne den Sieg an der inneren Front, die vielleicht ein noch schwereres Kampffeld ist als das, das er siegreich verlassen hat. Drei Faktoren bedingen den Wirtschaftskampf, den Israel durchzukaempfen hat: die Weltwirtschaftskrise, die negative Handelsbilanz und die Massenemwan. derung mittelloser Olim. Waeren die beiden letzten Faktoren nicht vorhanden, so wuerde die Weltkrise fuer den Markt Israels nicht von entscheidender Bedeutung sein. Aber da eine starke Einfuhr notwendig ist und durch den gegenwaertig noch bestehenden - Boykott der arabischen Staaten gegen israelische Waren sowie durch die Konkurrenz auf den in Frage kommenden Auslandsmaerkten der Export vorerst noch sehr begrenzt ist, ist die Wirkung der Weltwirtschaftskrise auf Israel von staerkerem Einfluss. Dazu kommt der dritte Faktor, die notwendige Erhaltung mehrerer Hunderttausende Neu-E'nwanderer, die noch keine produktiven Elemente in dem jungen Staat sein koennen. Es ist nicht moeglich im Rahmen eines kurzen Glueckwunsches an unseren Staat naeher auf diese Probleme einzugehen; aber wir wuenschen und fuehlen uns zu der Hoffnung berechtigt, dass unsere Regierung in ihrer liebevollen und energischen Staatslenkung dieser Schwierigkeiten bald Herr werde. Dann werden auch die jetzigen Parte'enkaempfe sich verringern und ihren stoerenden Einfluss auf die Entwicklung unseres Landes verlieren, waehrend sie in der heutigen kritischen Zeit bei der Durchfuehrung der notwendigen, wenn auch unnopulaeren Massnahmen der Regierung besonders zu bedauern sind. Zum Glueek ist die Kraft des Jischuws in Israel durch das Verantwortungsgefuehl und die Liebe zum Staat so stark, dass letzten Endes das Wohl des Ganzen ueber den Partei-Tnteressen steht und somit in den entscheidenden Fragen die Einheit des Jischuws gesichert erscheint. So wenigstens sind d?e Eindruecke, die man aus nersoenlichen Berichten, aus Briefen und aus Presse-Meldungen bekommt. Wenn sie richtig sind, wird Israel noch einige schwere Jahre des Kampfes und der Opfer bestehen muessen, dann aber eine ruhige und gesunde Entwicklung nehmen. Wie schoen waere es, wenn diese Partei- Streitigkeiten, die zum Wesen eines demokratischen Staates gehoeren, nicht ihre Reflexe auf die Gemeinschaften in der Golah und nicht zum wenigsten auch auf die unsrige ausueben wuerden. Sind sich wirklich alle Parteiführer bewusst, dass dieser Kampf ueberfluessig ist und dass er die Einheit und Einigkeit gefaehrdet, die fuer unsere moralische und finanzielle ünterstuetzung Israels eine unbedingte Notwendigkeit sind? Wii glauben, dass die juedischen Massen der Golah an diesen Zwistigkeiten uninteressiert und nur bestrebt smd, ihre Kraft in den Dienst der kulturellen und oekeno. mischen Arbeit fuer den Staat und vor allem fuer die Neu.Einwanderung in Israel zu stellen. Gemeinden wie auch die unsrige koennen sich in ihrer zionistischen Arbeit den Luxus der Parteizerklueftung nicht gestatten, weil sie den Frieden gefaehrdet und weil sie Kraefte absorbiert, die wir fuer die lebenswichtigen Aufgaben der Gemeinde benoetigen. Wir sind in der gluecklichen Lage, im religioesen Leben eine verstaendnisvolle Zusammenarbeit der verschiedenen Richtungen zu leisten; wir sollten alles daran setzen, uns auch im nationalen Leben auf gleicher Basis und in gleicher Bruederlichkeit zu treffen. Dass uns dies gelinge und dass wir in ungestoerter fruchtbarer Arbeit fuer die Gemeinde, fuer unser Volk und fuer unser Vaterland fortfahren, das ist mein Wunsch fuer das Jahr 5710. / JOSE HIRSCHBERG

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