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Literarisches und homiletisches Beiblatt · 1838-06-09 · 16 (9.6.1838) · p. Seite 64

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Journal
Literarisches und homiletisches Beiblatt
Volume
I (1838)
Issue
16 (9.6.1838)
Date
1838-06-09
Page
Seite 64 (sequence 4)
Language
German
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64 36) Erklärung des 19. PsalmS, sowohl kabbalistischen, als rein exegetischen Inhalts, ohne Angabe des Verfassers. 2) *iso Tivxt, von dem Arzte R. Schaliti. Erklärung der 10 Sefirot, der noch eine andere, ohne Namen des Autors beigebunden ist. 3) nVapn *>3 tnxyxum yid *isd, eine kabbalistische Abhandlung über das hebräische Alphabet, besonders über die göttlichen Namen eines jeden Buchstaben. Am Ende ein Gebet für Otto Heinrich, Fürsten der Deutschen. Auch hier ist der Name deö Autors nicht beigeschrieben. Das ganze Manuscript zählt nur 80 Blätter. 37) Catalog einer hebräischen Bibliothek. 38) Eine Erklärung des Commentars des Ebn Neschad zur Logik des Aristoteles von N. Levi ben Gerson, die nach Buxtorf in seiner bidlivtli. rabd. zu Venedig 1555 edirt. wurde. Auf jede Stelle des Ebn Re sch ad folgt immer der genannte Commentar. 2)'nrnöNEn 'o, über categoriarum von Aristoteles, ins Hebräische überseht ohne Angabe des Verfassers. 3);i->r>r rvnyn, von R. 2ehuda ben Iose,ph' Albarsani hakohen. In der Vorrede liefert er einen" kurzen Abriß seiner Lebensgeschichte, in dem er die Veranlassung zur Verfassung seines Werkes angiebt. In seiner Vaterstadt sührte er, wie er erzählt, in seiner Jugend ein sehr lockeres, leichtfertiges Leben; zog mit leichten, lüsternen Gesellen herum, und vergeudete besonders viel Zeit und Geld am Spieltische. .-Als seine Vermögensumstande sich verschlechterten, wurde er ßüchtig und eilte in eine nahgelegene Stadt; hier, kurz nach seiner Ankunft, wurde er inS Gefängniß geworfen, in dem er ein reuiges, gottesfürchtiges Leben begann. AlS Frucht seiner religiösen Betrachtungen legt er uns dieses Werk vor, in welchem er in 22 Kapitelu den Grund der Schöpfung, die Engel, die Tors und ihre Vortragsweise, das Prophetenkhum, das Stiftszelt, den Grund der Opfer, die göttliche Vorsehung, die Prüfungen Gottes, und endlich die Glaubensartikel abhan.delt. 39) von R. Simeoy ben Jochai, die der Cremonenser Ausgabe beigedruckt sind. 2) Commentar auf daö Buch!rv»s^, von R. Saadjah b. Joseph haggaon. 3) rnVann, von R. JSmael ben Elischa> dasselbe Werk, das schoi/unter N. 21 angeführt ist. 4) Sstfcn iin, von R. Abraham Abulaphia, einem Spanier; kabbalische Abhandlung über daö Letragrgmmaton. 5) isxy von dem Spanier SachariaS, das in drei Theilen die moralischen'Ansichten der Gelehrten jener Zeit beschreibt. Er klagt in der Vorrede über den sittlichen Verfall seiner Zeitgenossen, und will zre durch Belehrung der Bestimmung deS Menschen, des Werthep der Lugend, der Belohnung und Bestrafung auf den Weg der Sittlichkeit zurückführen. Geschrieben von R» Jacob ben Joseph im Jahre 5308 (1547). 40) *i*»n haxS», von Toderick Len Mesehek, Chirurgie verfaßt auf den Wunsch des Bischofs Andre von Polyphiak und ins Hebräische übersetzt von R. Jitzchak. 2) Abhandlung über die Beschaffenheit der Spejsen und Getränke und ihren Einfluß auf die. Gesundheitsumstände der Menschen. Ohne Angabe des Verfassers,, vielleicht ebenfalls voa- Toderik. 41) ms» ■»oytj, von R. Kanah Aben Gedud ben Nachum aus der erhahenen Familie; Wie bekannt wird dieser Litel nnsxyvv" der Familie beigelegt, die ihren Ursprung von R. Elkana ben Jerucham ableitet. Dieser tabbalistifche Commentar wird von dem Verfasser außerordentlich hochgeschätzt. Cr erzählt in der Vorrede, sein Vater wäre einer der größten Gelehrten gewesen, der ein allumfassendes Wissen in sich vereinigt hätte; und nicht nur, daß er der weltlichen Wissenschaften, sammt und sonders, Meister war, war er auch in die größten und heiligsten Mysterien der Kabbala eingedrungen. Einst träumte ihm, seine Schwiegertochter werde mit einem Knaben gesegnet werden, den er Nach um nennen sollte, und dieses Kind werde an Liefe und Größe deö Wissens alles Erdenkbare übertreffen. In seinem dritten Jahre nun äußerte der Knabe schon Lehrsätze, die Vater und Großvater in daS höchste Erstaunen versetzten, und den Knar ben im Umgänge mit Engeln glaubten. In dieser Gesellschaft ward, nun in Jerusalem im 5. Jahrtausende a. m., während einer Reihe von 10 Jahren genanntes Werk bearbeitet, daS den kabbalistischen Grund sämmtlicher mosaischen und talmudischen Gebete angiebt. 2) -,-,221 ivn, ein Gespräch zwischeneinem Onkel und seinem Neffen über Naturgeschichtliche Gegenstände. 3) 112 vonR. Saadjas ben Joseph haggaon, das in 10 Abschnitten von den Glaubensartikeln handelt. 42) In: •nm, Auszüge und Compilationen aus verschiedenen griechischen Philosophen, Plato, Galenus, AristotKeS, inS Hebräische übersetzt von R. Jehuda ben Schelomo Schargai aus Barcellona.. 2) laoan '0 deS Aben E6ra in 7 Abschnitten. 3) Ein Commegtar zu dem Werke 110s deS R. Iitzchak Israeli ben Joseph, verfaßt von R. Salomo ben Abraham ZarkoS, mit Beihülfe feines Lehrers und Freundes, R. Jehuda ben Ascher. Er sagt in seiner Vor- -rede, die wahre Anerkennung und Verehrung Gottes ruhe nur auf. einer gründlichen Kenntniß der Natur und auf einer tüchti- , gen Ansicht ihrer ewigregen Werkstätte. Um die Jünglinge dahin zu bringen, wolle er ihnen das Studium des genannten, gediegenen Werkes, so viel als möglich erleichtern, damit sie nicht durch -Mißverständnisse auf Irrwege gerathen. 4) ny-,.-, 122, von R. Berachja'ben Schalviel, der auch Rasiel genannt wird, eine kabbalistische Abhandlung mit vitlen feurigen, inbrünstigen, hochbegeisteruden Gebeten. Dabei eine kabbalitische Erklärung der 13 Eigenschaften Gottes von R. Ascher ben Abraham ben David. 5) I'-nd £*ne Wr starke Abhandlung über Philosophie und Theologie ohne Angabe deö Autors (vielleicht auch R. Jehuda Schargai). 43) nVso, von Abraham ben Schelomo Avigdo r, Logik in Reimen, in seinem 17. Jahre verfaßt 5127 (1377), abgeschrieben in Venedig 5312 (1552). 2) '2, von R. Eli ben Bezuan, eine medicinifche Abhandlung in 7 Abschnit- . ten. ES ist dies die zweite, von Klon im ns ben KlooimoS verfertigte Abschrift, da die erste bei der Verfolgung der Juden durch die Franzosen in verloren ging. 3) littyn nSiaa, eine sehr starke medicinifche Abhandlung über das. Ausfallen der Haare, vielleicht von demselben Autor. (Fortsetzung folgt.) Redakteur: vr. L. Philippson. — Verlag von Baumgärtners Buchhandlung. — Druck von I» B. Hirfchfeld.

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