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Literarisches und homiletisches Beiblatt · 1838-10-06 · 29 (6.10.1838) · p. Seite 118

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Journal
Literarisches und homiletisches Beiblatt
Volume
I (1838)
Issue
29 (6.10.1838)
Date
1838-10-06
Page
Seite 118 (sequence 4)
Language
German
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118 allen Astronomen hochgeschätzt waren, sind eine Umarbeitung der Tafeln des PtolcmäuS. 126) Der Kanon des Abueli Ebn Sina arabischer Text mit hebräischen Lettern. — 127) Die "h des Maimonides. 2) *'£55, dasselbe, das Wolf unter dem Namen, irssü, 'ö anführt, ein astronomisches Werk, mit Tafeln, die den Gang der Gestirne anzeigen, und einem denselben beigefügtenCommentar von R.Emanu el ben Jacob. 3) 'o von R. Jacob ben David Jom tob, ein astronomisches Buch in zweiTheile, der erste handelt über jene Tage, an welchen das Aderlässen förderlich ist, der zweite über die Zusammenrcchnung deö Jahres. — 128) 'D Metrik von R. Moses ben Schem tob aus Leon. — 1 129) Euclid's Elemente von R. Moses ben Samuel ben Jehuda ben Tibbon 1210 aus dem Arabischen inS Hebräische übersetzt. — 130) Fragmente. 1) biß von R. MoseS Kimchi ben R. David. Dieses ist nicht zu verwechseln mit dem V212 deS R. MoseS Kimchi ben Joseph, der derOnkel deö Erftern war. Letzteres handelt von hebräischer Grammatik, wahrend vorliegende Fragmente Wort für Wort aus dem LeviticuS zum Behufe deS Kinderunterrichtes erklären. In der Einleitung empfiehlt er das 3te Buch Mosis, in dem die Kinder der vielen enthaltenen Lehren und Gesetze halber unterrichtet werden sollten. Er sagt, deshalb hätte eS auch den Namen N222 S'n (?). — 2) von R. David ben Joseph Kimchi. Dieses Fragment, das die Aufschrift führt, ist wahrscheinlich das 'ö/ das in seinem bib272 den zweiten Theil ausmacht. Geschrieben ist dieses Fragment von Jesse ben Jechiel. — 131) 'Hebräische Grammatik in lateinischer Sprache von dem Ordensgeistlichen Pagnino. — 132) Fragmente auS Bernhards de Gordon medicinischen Abhandlungen. — 133) Commentar des Maimonides in Galenus. Auch nur Fragmente. — - 134) Die folgenden Nummern bis 200 sind im Cataloge für noch hinzukommende Codices in Folio leer gelassen. 200) Die H a g a d a für die beiden Abende deS Passafestes. Ein wunderschönes Manuscript mit herrlichen Bildern. Doch ist die Handschrift eine von den neuern, weil in derselben das bcigeschrieben ist, daS in den früher angeführten, altern Codicibuö fehlt. 201) rvtiü ‘pp.n von R. Schelomo ben Gevrrol ben Jehuda. Das Buch theilt sich in fünf Abschnitte, «ach den fünf Sinnen, in welchen immer wieder jene Tugend abgehandelt wird, die sich auf diesen Sinn beziehen. 2) N12NN 'D von R. Chasdai halevi. 3) "21NN '2 von Aristoteles. 4) von R. CH an och ben Salomon aus Cvnstantinopel über die Ha gada aus Chagiga Fol. 14. '"i, wobei die Visionen auS Jesaja 6, Ezechiel 1 und Zacharia 4 erklärt werden. 5) nib53> über Unsterblichkeit der Seele. 6) *T£'"i 'D von R. Abraham ben Daud wie diese Handschrift schreibt, nicht wie gewöhnlich Dior. Ein Werk über die Frage, ob der Mensch nach eigener Willensfreiheit oder nach göttlicher Vorbestimmung handle, in drei Theilen: a) über die erstenPrincipien, 6) über dieGrundsatze deö Glaubens und des Gesetzes, 0) wie die Seele von den sinnlichen Genüssen abzuziehen sei. — 202) 212212N *iüsi»ö 'o, nttbiMin 'o, tr’nraTan '0, astronomische Abhandlungen des Aden Eöra, die schon öfter erwähnt wurden. — 203) Sohar, vollkommen auf den Pentateuch. — 204) Ein sehr umfassendes Lexicon aus den Targumim, dem Talmud, dem Sohar, dcmJelamdenu und den verschiedenen Midraschim. Es erklärt die Worte der hebräischen, chaldäischen, syrischen, persischen, arabischen, griechischen und lateinischen Sprache, die in diesen Werken Vorkommen. DaS zu erklärende Wort ist mit großen hebräischen Buchstaben auf die Mitte deS Blattes geschrieben; ist es nicht hebräischen Ursprungs, so steht daffelbeWort in hebräischer Sprache voraus, und hinten die deutsche Uebersezzung mit deutschen Lettern. Gehört es zur kabbalistischen Technik, so steht dabei, wie es in den Kemeot angewendet wird, ob es ein Name Gottes oder eines Engels sei rc. Der Name des jüdischen Autors ist nicht beigeschrieben; Matthias Friederich Beker, dem es zuletzt in die Hände kam, bedauert in dem Titel, daß es nicht schon lange zur Kenntniß der ganzen wissenschaftlichen Welt gekommen sei, und bemerkt, daß er eö nun ediren wird? — 205) Dieser Codex war ausgeliehen. — 206) Abueli Ebn Sina über die einfachen und zusammengesetzten Medicinen, arabischer Text, mit hebräischen Lettern. — 207) ü°nrtn 'ö handelt in 15 Abschnitten: 1) von Gott, 2) von der Form der Materie, 3) von dem Geiste Gottes, 4) von Gott, als Herrn der Welt, 5) von der zukünftigen Welt, 6) von der Seele, 7) von den prophetischen Visionen, 8) von der Verbindung der mit rrVi und ©25, 9) der Verstand, derGedanke und der Rath, ob sie dem Menschen angeboren sind; 10) vom Tetragrammaton, 11) von den verschiedenen Classen der Gebote deS Pentateuchs, 12) über den Willen zum Bösen, 13) den Willen zum Guten, 14) über die Atmosphäre, 15) über die verschiedenen meteorologischen Naturerscheinungen. 268) Commentar deö Ebn Roschd über die Physik des Aristoteles, dessen Meteorologie, und sein Werk: über den Himmel. 2) Gesänge von R. Jacob ben Eleazar. Die Veranlassung zu diesen Gesängen war, wie der Autor in dem einleitend den Gedichte sagt, die Prahlerei der Muselmänner mit ihrer starken Anzahl poetischer Produkte, und ihre Verachtung der Armuth ähnlicher dichterischer Blumenlesen anderer Völker. — Um diese Schmach von der Sprache und dem Geiste seines Volkes zu waschen, verfaßte er diese Wettgesänge. 3) tpVtfTiö von R. Berachja ben Nitronai hannakdan. 209) '2 von R. Nechonija ben hakana. 2) Ein Commentar aus den 19. Psalm, den wir schon zweimal anonym angeführt haben, und von dem bei diesem Codex der Name angegeben ist, nämlich R. Todros aus Valladolid. (Fortsetzung folgt). Nedacteur: vr. L. Philippsou. - Vorlag von Baumgartners Buchhandlung. — Druck von I. B. Hirfchfeld.

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