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Bar Kochba · 1929-05-01 · Mai 1929 · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
1929
Issue
Mai 1929
Date
1929-05-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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kR KOCHBA OflFizieUee Organ Deo luüifdien Surn-u^jortofreino Sark'odiba e.Vt fronfefuit a.fl2. Mai 1929 Anschrift der Redaktion-. FRANZ EHRMANN, Leerbachstrafie 72, Telefon Amt Zeppelin 54S32 Ansdirifl für Anzeigen: LUMARGO-VERLAG, Frankfurt a. M., Kronprinzenstr, 6 Hansa 7679, Druck: FIXDRUCK, Druckerel-Ges. Fix & Co., Langestr. 25, Telefon Hansa 2211, Römer 1342 Nissan 5689 INHALT Barkochbaner / Das Fußball - Pokalturnier in Oberhausen...................Seite 141 Ftifcball-Pokaliurnier in Oberhausen...... ,, 143 BrihVTrumpeldor und Makkabi......... „ 148 Sladionsportfest am Himnielfahrtstag / Klubkampf gegen V. f. L. Frankfurt / XVI. Zionistischer KongreB ab 28. Juli in Zürich / Handball......Seite 150 Spielbericht vom 5. Mai / Spielbericht vom 21. April..................... „ 151 Aus dem Verein / Ach<uug! / Terminkalender „ 152 Barkochbaner! Durch Beschluß des letzten Turntagei ist jeder von uns ohne Ausnahme verpflichtet den Sehekel zu zahlen: Den Schekel zu zahlen als Ausdruck unseres zionistischen Wollens. Den Schekel zu zahlen als Dokument der Angehörigkeit zum jüdischen Volk. Den Schekel zu zahlen, der uns die Möglichkeit gibt, zum einzigen jüd.-demokratischen Gremium — zum Kongreß — zu wählen. Barkochbaner! Ende Mai ist die Schekelaktion beendet, kauft noch bis dahin Schekolim für Euch und Eure Angehörigen, damit der Kongreß zu einer großen und ganzen Demonstration für das jüdische Volk und sein Eand werde! Ernst Hamburger. Schekolim sind bei allen Kassierern des Barkochba zu haben, ebenso auf der Geschäftsstelle. Das Fußball-Pokalturnier in Oberhausen Von unserem eigens nach O. gesandten Spezialberiehterstatter ,,eg". Die Sache mit Oberhausen fing so an, daß man zuerst einmal nach altem Brauch die Einladung zum Pokalturnier an Pfinsten ablehnte. Bis dahin war es ja noch lange Zeit! Dann machte man sich mit dem Gedanken vertraut doch eine Mannschaft zusammenzustellen und zum Pfingstturnier zu fahren. Einige Bar Kochbaner, die sonst ihr Fußballherz fest „in der Hand" hatten, gerieten in sichtbare Aufregung. Man sehritt zur Tat und arrangierte ein Auswahlspiel zwischen den „Anwärtern". Eine „unmögliche" Mannschaft spielte gegen eine „unwahrscheinliche". Daraus nahm man die Pokalelf. Mit einem „Konditionstraining" dieser „Auserwählten" hatte man die Vorbereitungen beendet — eine lange Depesche mit der Meldung unseres Kommens ging nach Oberhausen. — Schlachtenbummler gesellten sich zur Mannschaft und so fanden sich schließlich l(i Bar Kochbaner am Pfingstsamstagabend am Hauplbahnhof ein, um die weite Reise durchs ganze Rheinland nach Oberhausen anzutreten. Einige Damen und „alte Herren" des B. K. gaben uns den Abschied. Noch ein dreifaches Hedad auf unseren B. K. und mit dem Gesang eines besonders zu diesem Zwecke gedichteten Siegesliedes von einem „begabten" B-Ker fuhren wir in die Nacht hinein. Das „herrliche" Lied, das zum Schlachtgesang unserer Mannschaft wurde, soll der Nachwelt nicht vorenthalten bleiben: Wohlan, laßt das Sinnen und Sorgen; In die Eußballschuhc hinein, Wir freuen uns ja gewaltig Auf Oberhausen am Rhein. Den Pokal, den werden wir gewinnen, Im 2. Vers da steht es drinnen: Der neue Meister wohnt ja nur am Main, Der neue Meister wohnt ja nur am Main. Den Sieg hab'n wir schon in der Tasche, Durch Tormann Rosenthal; Stuhlfauth ist gegen ihn eine Flasche, Das hört man schon überall. Auch der Sturm ist nicht zu verachten, Nach Toren wird er schon trachten, In den Choral drum stimmet mit uns ein: Der neue Meister wohnt ja nur am Main, Der neue Meister wohnt ja nur am Main. Die Stationen des langen Wegs flogen schnell vorüber. Mit allem nur möglichen Kurzweil wurden die Stunden ausgefüllt. Das mit Beschlag belegte Coupe wurde bald in einen Schlafwagen verwandelt. Alles stieg in seine Schlaf- oder Trainingsanzüge. In der

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