Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 1928
- Issue
- Dezember 1928
- Date
- 1928-12-01
- Page
- Seite 78 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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78 Handball „Bar Kochba" Jugend Polizeisportverein Butzbach 2:4. Sonntag, den 2. Dezember um 11 Uhr, fand im Ostpark ein Handballspiel gegen den Polizeisportverein Butzbach statt. Unsere Mannschaft trat in der folgenden Besetzung Rosenthal im Tor, Kaiser, Kassel, Lehmann, Flörsheim, Großmann, Jakobi, Ringel, Silbermann, Goldberg und Aumann gegen den auswärtigen Verein an. Schiedsrichter war Frank- Offenbach. Es dauerte eine Weile, bis sich beide Mannschaften auf dem nassen, glatten Boden zurechtgefunden hatten. Dann gelang den Butzbachern ein Durchbruch und schon war ein genau gezielter Ball des Gegners in der rechten Ecke des Tores, obwohl Rosenthal sich warf und den Ball zu halten versuchte. Bei ausgeglichenem Spiel verlief die erste Halbzeit. Nach der Pause waren die Gegner etwas im Vorteil, ein zweites Tor gelang ihnen, doch holte „Bar Kochba" auf und so stand schließlich das Spiel 2:2. Durch ihre schnellen Stürmer brachten die Gegner noch zwei weitere DAMEN- UND HERREN - FRISEUR MARTIN SCHEID LANGESTRASSE NR. 35 AUFMERKSAME BEDIENUNG DURCH NUR GUTES PERSO¬ NAL BEI BILLIGSTEN PREISEN REICHHALTIGES LAGER SÄMTLICHER TO I LETTEN- ARTIKEL Schüsse an, bei dem Resultat von 2:4 blieb es dann bis zum Schluß. Von dem Spiel ist zu sagen, daß unsere Leute sich wohl Mühe gaben, aber im Ballfangen und im Zuspiel doch die gegnerische Mannschaft besser war. Gute Leistungen zeigte neben dem Torwart Rosenthal, Max Flörsheim als Stürmer, doch war er vor dem Tor reichlich unsicher, er verpaßte einige Chancen, anstatt den Ball an einen schußkräftigen Mann wie z. B. Goldberg zu geben, zog er es vor, selbst zu schießen. Jakobi, der das erste Mal in der Mannschaft spielte, zeigte gute Leistungen. Einige kleine Schnitzer unterliefen Silbermann. Die Verteidigung stand nicht immer auf dem richtigen Platz, die beiden Tore hätten vielleicht verhütet werden können. Jugend Bar-Kochba gegen Jugend V.F.B. Höchst 0:1 Mit der Mannschaft: Rosenthal Schüller Isaac Baumann Teitelbaum Wepler Lehmann Silbermann Aumann also mit nur 9 Mann, mußten wir uns in Höchst dem sehr starken Gegner stellen. Infolge Spiekrausfälle konnten wir lei er nicht vollzählig antreten, was uns auch die beiden Punkte kostete. Nach Anstoß entwickelte sich bald ein sehr lebhaftes Spiel und mehrmals mußte unser Tormann in iWlllllillllBIlllllllll'l .....Sirifc BRIEFMARKEN sowie alle philatelist. BEDARFSARTIKEL kaufen Sie am vorteilhaftesten im größten Spezialgeschäft Süddeutschlands K. W. Friedrich Schäfer Frankfurt a. M. oegr. isb7 Kaiserstrafje 2 ■'■r**»iii!.....»Ml|#>. IIIIIIIIIIIIIIIII ipnq Aktion treten. Bei uns klappte anfangs das Zuspiel und Ballfangen nicht richtig. Nach einem Durchbruch des gegnerischen Stuimes fiel aus einem Gedränge heraus das erste und letzte Tor des Tages. Rosenthal konnte den flach geschossenen Ball nicht halten, da ihm die Sicht versperrt war. Aber unentmutigt kämpften wir weiter, um den Ausgleich herbeizuführen und kamen auch zu einigen Torchancen, als sich Silbermann freigespielt hatte. Lehmann war aber zur rechten Zeit nicht zur Stelle und ließ diese Chancen verstreichen. Inzwischen war auch Höchst nicht müßig und brachte einige sehr scharfe Würfe aufs Tor an, die aber unser „Arno", der sehr gut aufgelegt war, unschädlich machte. Silbermann bricht ein paarmal durch, findet aber bei seinen Nebenleuten keine Unterstütjunq. In abwechslungsreichem Kampf v< rgeht die erste Spielhälfte. Nach Wiederanpfiff drängen wir mächtig auf den Ausgleich, was uns auch beinahe gelungen wäre, als Silbermann einen durch* „foul" verwirkten Strafstoß von der 16 Meter=Linie aus an die Innenkante des Torpfostens sdioß, wobei der Ball dann ins Leid zurücksprang und von einem gegnerischen Verteidiger wegbefördert wurde. Nur unter Aufbietung aller Kräfte vermochten wir dann dem Ansturm der Höchster standzuhalten. Mehr als einmal sah es brenzlig aus; aber Harry und Schüller konnten die Gefahr immer wieder bannen und wenn auch sie umspielt waren, dann war es in letzter Not Rosenthal, dem wir es zu verdanken haben, daß wir nicht höher verloren haben. Kurz vor Schluß, bei einer Kombination Teitelbaum* Aumann=Silbermann hat sich letzterer nodimals schön durchgespielt, wurde aber am Torschuß unfair behindert, s daß der Ball ganz knapp am rechten Torpfosten vorbeistrich. Bei der Kritik müssen wir vor allem Rosenthal loben. Er war der Turm der Schlacht, der auch die unglaublichst n Sachen hielt. Auch die Verteidigung arbeitete sehr gut und vor allem ist Herr H. Isaac zu loben, der se t längerer Krankheitspause zum erst, n» mal wieder mitwirkte und sehr erfolgreich. In der Läuferreihe konnte nur der zum erstenmal bei uns spielende Teitelbaum befriedigen, der sehr gute An« lagen hat. Werjler und Baumann müssen noch Balb SPORTHAUS Heinz Messerschmidt Telefon Hansa 9620 TAUNUSSTRASSE 25 ( ecke elbestrasse ) Sämtl. Sportartikel für HANDBALL / LEICHTATHLETIK, sowie jeden anderen Sport.