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Bar Kochba · 1928-10-01 · Oktober 1928 · p. Seite 40

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bar Kochba
Volume
1928
Issue
Oktober 1928
Date
1928-10-01
Page
Seite 40 (sequence 8)
Language
German
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40 g'"..........""1............IIIIIHMIIIIIINIII......IHN........milllllll......I.......IMIIIII..................Uli.....INIIII (Der Genuß eines guten Mineralwassers ist für jeden Menschen und ganz besonders für den Sportsmann von unschätzbarem Werfe. Sportliche Höchstleistungen können nur von einem gesundem Körper erzielt werden. Der altbekannte natürliche p%hss/a Sptude£ ist hierzu das beste llntersiiikungsmittel. Er bietet seine wertvollen, für den Aulbau des Körpers, sowohl wie zui Gesunderria tung des Blutes notwendigen Bestandteile dem Konsumenten in einer überaus glücklichen Zusammensetzung dar; seine belebende, erfrischende Wirkung ist unübertroffen. Hassia-Sprudel ist dem Gesunden ein treuer Freund, dem Kranken ein freundlicher Wohltäter. | tlauptniederlaye: Wilh. Jansen, I iankfuri a. M. Kleine Eschenheimerstrajje 46 Tel. Römer 2Ö54 | Außerdem erhältlich in allen Verkaufsstellen der f irmen: Latscha,Schade&Füllgrabe, rrönling Konsumverein I Hassia-Sprudel Fritz Hinkel I VILBEL, bei Frankfurt a. M. Telefon 72 ^lllllllllllllllllllllll..... HUI........I........IMIIMIIIMIIIIIMIIIIIinilMIMIlllllllll.llllllllll......IIIIIIIIMI.il......Illllllll IUI ll III V scheu Turn-und Sportvereine, denn es ist nicht nötig, ja gefährlich, auf diesem Gebiet eine künstliche Trennung herbeizuführen und heute eigene jüdische Organisationen. Leider hatten die Führer seiner Zeit nicht den Mut, ihre geänderte Auffassung zu bekennen. Wie begründeten sie ihre neue Einstellung? „Vielfach sind jüdische Menschen körperlich unvorbereitet, ja noch mehr, sie sind körperlich derart ungeschickt, daß sie sich schämen, in nichtjüdische Vereine einzutreten, sie konnten fürchten, verspottet und beschämt zu werden, deshalb ist es notwendig, daß wir uns um ihre Vorbereitung kümmern. Bringen wir die Menschen in unsere Organisationen, lernen sie bei uns ihren Körper zu gebrauchen, dann werden sie reif sein, in deutsche Vereine als gleichwertig einzutreten." Die jüdische Oeffentlichkeit vernahm, daß da eine Organisation ins Leben gerufen wird, die ihren eigenen Untergang auf dem schnellmöglichsten Weg herbeisehnte. Es entstanden in den meisten Städten Deutschlands die R. J. F.-Sportvereine. (iestützt auf die starke materielle Kraft der Mutterorganisation, konnte in kurzer Zeit viel erreicht werden; das heißt, durch die weitverzweigten Ortsgruppen konnte ihre Propaganda viele erfassen. Dazu kam, daß kulturell nichts verlangt, daß es vielmehr verpönt war, jüdische Fragen anzuschneiden, nur Turnen und Sportein war die Loung. Die unorganisierten kleineren Sportgruppen in einzelnen Städten, Absplitterungen kultureller Vereine, ehemalige jüdische Schulsportvcreine, aber auch Bar Kdchbavereine, die seit Jahren ein Eigenleben führten, da sie sich aus innerlichen Gründen vom „Makkabiskreis" getrennt hatten, wurden der Grundstock der R. J. F.-Organisation. Die sportliche Betätigung war der Eigenart der Städte angepaßt. Boxen, Fußball, Handball und Leichtathletik dominieren. In Berlin ist der R. J. F. auf dem Gebiete des Jiu Jitsu führend. •LOKALWECHSEL UND FIRMENÄNDERUNG! Die Deutsche Lehrmittelansiali Abt. Jugendbeschäftigungen und Spielwaren ist von Kirchneritr. 6 umgezogen nach Kirchnerttrafje 4 Die Fa. Deutsche Le h rm i i t el an s »a 1» ist erlosdien. Meine neue Firma lautet: Lehrmittel«- und Spielwarenhaus HERMANN BARBIER Erstes Spezialgeschäft für moderne Jugendbesdiäftigungen Lehrmittel und Spielwaren ooo? seit kurzem aus dem R. J. F. ausgetreten: der Bar Kochba im R. J. F. Kassel leistete Hervorragendes im Handball und der Leichtathletik. Eine kleinere Gruppe, die sich allerdings einen Namen gemacht hat, ist der Boxklub Makkabi in Berlin, bis heute ist er keiner Organisation angeschlossen. So existieren wohl in Deutschland noch einige Vereine, die zu erwähnen hier zu weit führen würde. Für den Frankfurter Leser ist es allerdings noch von Interesse, vom Jüdischen Turnerbund zu hören. Es ist eine Vereinigung orthodoxer Juden, die vor etwa 1 Jahre entstand. In richtiger Erkenntnis, daß bei der Eigenart der Frankfurter orthodoxen Menschen, die den Willen zur körperlichen Betätigung haben, diese nicht in die bestehenden Vereine gehen werden, gründeten einige orthodoxe Bar Kochbaner den Jüdischen Turnerbund. Von den der Agudo nahestehenden Kreise aufs beste unterstützt, gelang es sehr bald, zahlenmäßig eine stattliche Anzahl Menschen zu gewinnen. — Ich habe in kurzen Zügen die Entstehungsgeschichte der Organisationen geschildert, die Anspruch darauf inachen können, zur jüdischen Sportbewegung gerechnet zu werden. Der Erfolg auf dem Gebiet der Leibesübung im jüdischen Lager ist überzeugend. Die Leistungskurve ist ansteigend. Selbstverständlich überragen die Bar Kochbavereine dank ihrer älteren Tradition und ihres größeren Stammes — von frühester Jugend an — erzogenen Menschen die anderen bei weitem. Ganz besonders ist es der Berliner Bar Kochba, dem es in diesem Jahre gelungen ist, in die Spitzengruppe der Berliner Leichtathletik treibenden (iroßvereine aufzurücken und dort einen achtunggebietenden Platz einzunehmen. Der aktiven jüdischen Sportbewegung ist nun genügend Erwähnung getan und doch bedarf eine Gruppe, die leider zahlenmäßig größer als alle BAUER'S Kaffee- und Konfitüren Spezial -Geschäft SandWeg 12 Telefon Carolus 47283 Hauptgeschäft: Sandweg 12, liliale: Bergerstraße 12 0029 Eigene Kaffeeröstanlage, Tee-Import Bestgepflegte Spirituosen und Weine aus eigener Kellerei 6eor0 6e*>ng Jeil 7, «Telefon Römer 3775 <Dbß, Südfrüchte, Weine, 6pirituo|cn Ronferoen in reichet J\us\x>at>i. ^— liefecuns frei fjoue. —— 0077

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