Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1906-12-21 · 26 (21.12.1906) · p. Seite 216

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
II.1906
Issue
26 (21.12.1906)
Date
1906-12-21
Page
Seite 216 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/8295971-9045928-8238372--436-8190063
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

216 LITERATURBLATT No. 26 der JÜDISCHEN RUNDSCHAU folgende Berichtigung in Ihrem Blatte aufzunehmen: Herr Lipschütz schreibt, dass wir über eine hebräische Chrestomathie nicht verfügen. Wir gestatten uns, darauf aufmerksam zu machen, dass es zwei sehr schöne, für jüdische Kinder der unteren und mittleren Klasse wohl geeignete Chrestomathieen gibt: 1. Den in Jerusalem erschienenen!המוריד ein Lesebuch für Schule und Haus und 2. eine Art Auszug daraus: טל ילדות für die jüdische Jugend. (Herausgegeben in Wilna.) Beide stammen von dem bekannten historischen und pädagogischen hebräischen Schriftsteller W. Jawitz. cand. phil. Immanuel Lewy, Z. Zt.: Hamburg. Elisabethstrasse 45. Sehr, geehrter Herr Redakteur! Wollen Sie die Güte haben, folgende Zeilen zu veröffentlichen: Bezüglich der in Ihrem LITERATURBLATT erschienenen, gegen mich gerichteten Kritik des Herrn Dr. Josef Meiisl will ich hiermit konstatieren: 1. Entsprechend dem Titel ״Die Schatten‘‘, an den ich mich streng halten zu sollen glaubte, habe ich denjenigen Teil de! Feuerberg’schen Dichtung im JUEDISCHEN VOLKSKALENDER dem deutsehen Publikum übermittelt, der sich eben mit dem ״Schatten“ befasst. Der übrige Teil aber befasst sich nicht mit dem ״Schatten“. Es soll nicht ,״ein Teil als das Ganze“ ausgegeben werden, sondern nach der Benennung — etwas, was ihr entspricht. 2. Die Uebersetzung — welche keine ״Streichungen“ enthält — ist eine sinngetreue, fast wörtliche Wiedergabe des Ausdruckes der ״Schatten‘‘-Stimmung, der etwas Ganzes in sich bildet und für das Grundwesen der Feuerberg’schen Dichterseele überhaupt bezeichnend ist. — und de! übrigens nicht ein Viertel, sondern beinahe die Hälfte der ganzen Arbeit umfasst. Im übrigen s!?i hier auf die Antikritik in der JUEDISCHEN VOLKSSTIMME vom 15. November verwiesen. Hochachtungsvollst Joseph Lin. Briefkasten P. K. in B. Der verlangte Titel ist der folgende: Palästina als Ziel und Boden germanischer Auswanderung und Kolomsation mit Rücksicht auf eine germanische Kolonisation des Orients im Allgemeinen. Mit einer Karte von Palästina. Pest, Wienv Leipzig: A. Hartlefcen’s Verlag 1869. (78 S.) 8°. 15 Spr. Das Werk ist ausführlich. Besprochen!von Dr. Wolsbornin: ALTPREUSSISCHE MONATS- SCHRIFT. N. F. Bd. 6. (Der Provinzialblätter Bd. XXII.) Königsberg i P. 1869. S. 525—532.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.