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Židovská ročenka pre Slovensko · 1940-01-01 · 5700 (1940) · p. Seite 192

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Židovská ročenka pre Slovensko
Volume
5700 (1940)
Date
1940-01-01
Page
Seite 192 (sequence 232)
Language
German
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IRI
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LEO ROSENTHAL, ein idealdenkender und ergehener Mitarbeiter am zionistischen Aufbauwerk, langjähriger Vorsitzender der K. K. L.-Kommission in Bratislava, ist auch durch seine wertvollen Publikationen in den jüdischen Zeitschriften (Jüdische Volkszeitung) vorteilhaft bekannt. Er wurde 1902 in Pezinok geboren, studierte in Bratislava und Budapest. Sein reiches Können, seinen glühenden jüdischen Idealismus stellte er selbstlos in den Dienst der zionistischen Aufbauarbeit und hat sich ctZs Leiter der Palästina- Ämter für die Slotoakei große Verdienste erworben. # MARK GRÜNSFELD, der Verfasser unserer Reportage Geschichte des jüdischen Sportes in der Slowakei, entstammt einer uralten Bratislavaer jüdischen Familie. 1911 in Bratislava geboren, war er bereits mit 18 Jahren bei mehreren jüdischen Zeitschriften literarisch tätig, während er in den nachfolgenden Jahren ständiger Mitarbeiter und Korrespondent von Bratislavaer, Prager und Wiener Blättern wurde. Hiebei wandte er sein Hauptaugenmerk der Sportjournalistik zu. Er wurde auf diesem Gebiete alsbald einer der besten und angesehensten Fachleute des Landes. Im Januar 1936 wurde er mit der Leitung der Sportrubrik in der Neuen Preßburger Zeitung betraut. Zugleich wurde er ständiger Sportkorrespondent der Mähr.-Ostrauer „Morgenzeitung". 1937 wurde Mark Grünsfeld in das Präsidium der Sportjournalistenorganisation gewählt, während ihm im Jahre 1938 anläßlich der Fechtweltmeisterschaften in Bad Piestany die Verdienstplakette verliehen wurde. Seit dem Vorjahre ist er bei der in Bratislava in slowakischer Sprache erscheinenden jüdischen Wochenschrift „H aderech" als Administrations- Sekretär tätig. # JAKOB MAY, Buchhändler in Bratislava, hat unter dem Pseudonym „Aviv" zahlreiche wertvolle Beiträge in hierländischen Zeitungen veröffentlicht, die durch originelle Schreibweise und ungewöhnliche Gedankentiefe sich von der journalistischen Tagesproduktion wohltuend abheben. # LEO WEISZ, gegenwärtig Oberkantor in Pov. Bystrica, entstammt einer alteingesessenen achtbaren Familie in Bratislava, wo er seine Studien absolvierte und u. a. auch die Jeschiwa besuchte. # 192

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