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Židovská ročenka pre Slovensko · 1940-01-01 · 5700 (1940) · p. Seite 166

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Židovská ročenka pre Slovensko
Volume
5700 (1940)
Date
1940-01-01
Page
Seite 166 (sequence 200)
Language
German
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kalter über 100 Meter Kraulstrecke mit der Zeit von 1:01.2 Minuten. Weitere Glanzleistungen über diese Strecke erzielte Steiner vor allem im Jahre 1931 in Paris bei den Europameisterschaften, wo er hinter Dr. Barany und Szekely Dritter wurde. Im Jahre 1932 schwamm Steiner bei der Haifaer Makkabiade mit 1:00.8 seine beste Zeit über 100 Meter. Einen weiteren Großerfolg erzielte Steiner im Jahre 1934, als er den Grand Prix de Paris gewann. GLANZZEIT DER BAR KOCHBA Im Jahre 1931 übersiedelte Paul Steiner vom PTE zur Bar Kochba. Hier entwickelte er sich zu einer der einzigartigsten Gestalten des jüdischen Schwimmsportes. Bei der Bar Kochba ragte er nicht nur als der ausgezeichnete Schwimmer und Wasserballer hervor, sondern er erwies sich auch als Erzieher par excellence. Mit einer bewundernswerten Energie verlegte er sich auf die Ausbildung eines Nachwuchses. Und dies gelang ihm in vollem Maße. In wenigen Jahren — 1935 — gewannen seine Zöglinge (Frucht, Baderle, J. und St. Földes, Körbel, Duschnitz, Fuchs, Klari Magyar, Irene Karpeles, Renee Mittler, Edith Keppich, Erika Singer, Adler, Hauer, Feher usw.) die Jugendmeisterschaften, um ein Jahr später zusammen mit ihm erstmalig den Seniorenmeistertitel zu erobern. DIE ERFOLGSPERIODE DES JÜDISCHEN SPORTS Seine größten Erfolge freilich hatte der jüdische Sport in der Slowakei in den letzten fünf Jahren zu verzeichnen. Erst jetzt begann die mühevolle Auf arbeit ihre richtige Früchte zu tragen. Bratislava, wo nunmehr mit dem Schwimmklub Bar Kochba drei jüdische Sportvereine wirkten, blieb wohl nach wie vor das jüdische Sportzentrum der Slowakei, aber auch die Provinz hatte nunmehr eine Reihe ganz großer jüdischer Sportereignisse aufzuweisen. Ende Februar 1936 wurden in Banska Bystrica die Makkabi-Winterspiele, die auch als jüdische Winterolympiade bezeichnet wurde, durchgeführt. An der Veranstaltung nahmen vor allem jüdische Sportler aus Mitteleuropa teil, es waren aber auch solche aus1 ferneren Ländern gekommen. Im gleichen Monate starteten die Fußballer der Wiener Hakoah gegen SK Bratislava in Bratislava, während es am, 24. Mai zu einer leichtathletischen Begegnung Makkabea gegen Hakoah Wien kam. Hier zeigten die Athleten des SK Makkabea, die unter Leitung des Altmeisters im Kugelstoßen und Hammerwurf Ferdinand Feher, sowie später des Gaumeisters im Stabhochsprung Dr. Ludwig Schipper und des Diskuswerfers Weiß standen, sehr gute Leistungen. Neben diesem Sport- 166

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