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Einladung zu der am ... statthabenden öffentlichen Prüfung in der Bürger- und Realschule der Israelitischen Gemeinde · 1849-01-01 · 1849 · p. [Seite]

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Journal
Einladung zu der am ... statthabenden öffentlichen Prüfung in der Bürger- und Realschule der Israelitischen Gemeinde
Volume
1849
Date
1849-01-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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IRI
…/9643697-7657592--19-7657595
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§)ie Frage: welche Mitwirkung ist die Schule berechtigt von Seiten der Aeltern in Anspruch zu nehmen, damit der Unterricht, den die Schule ertheilt und die Geistesbildung, die sie mit demselben bezweckt, einen, den Anlagen des Schülers entsprechenden Erfolg habe? gehört unstreitig zu denen, deren richtige Beantwortung für die Schule nicht minder, als für die Aeltern von großer Wichtigkeit ist und worüber zwischen beiden Einverständniß herrschen muß, wenn nicht von der einen Seite über Mangel an häuslicher Beaufsichtigung und Zusammenwirken mit der Schule, von der andern über allzugroße Forderungen an häusliche Mitwirkung Klage erhoben und beide die Schuld des etwaigen ungenügenden Erfolges sich gegenseitig zuwälzen sollen. Diese Frage verdient in unserer Zeit eine um so gründlichere Besprechung, als bei dem sich immer erweiternden Kreis der allgemeineren Bildung und der gemeinnützlichen Kenntnisse der Einzelne genöthigt ist, sich ein höheres Ziel zu stecken, wenn er sich nicht in die Masse verlieren und als zu den, hinter den Anforderungen der Zeit Zurückgebliebenen gehörend, in jedem Berufe unbeachtet bleiben soll. So wie die Schule diese veränderten Verhältnisse wohl berücksichtigen und ihre Schüler zu einer höheren Stufe hinanführen muß, so wird es auch sorgsamen Aeltern am Herzen liegen, ihre Söhne mit der größten Tüchtigkeit und Brauchbarkeit zu jedem Berufe, dem sie solche bestimmen mögen, auSzustatten, und der Familienvater aus dem Mittelstände wird hierin hinter dem Wohlhabenden um so weniger Zurückbleiben wollen, als seine Söhne mit größeren Schwierigkeiten zu kämpfen haben und mehr auf ihre persönlichen Fähigkeiten hingewiesen seyn werden. Wie tief die Aeltern von diesen Gedanken durchdrungen sind, das zeigt sich nicht allein in der Bereitwilligkeit, mit der sic größere Ausgaben nicht scheuen, um ihre Kinder einer solchen Anstalt zu übergeben, die nach ihrer, wenn auch nicht immer auf sorgfältige Nachfori *

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