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Einladungsschrift zu der auf den ... statthabenden öffentlichen Prüfung in der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde · 1844-01-01 · 1844 · p. Seite 16

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Journal
Einladungsschrift zu der auf den ... statthabenden öffentlichen Prüfung in der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde
Volume
1844
Date
1844-01-01
Page
Seite 16 (sequence 20)
Language
German
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luchter durch augenblickliche Zurechtweisung und anhaltendes Zusammenwirken mit den Lehrern unterdrückt werden, während schon die beständige Gegenwart eines gebildeten Frauenzimmers und das fortwährende Beispiel der feinern Sitte von wohlthätigem Einflüsse auf die Heranwachsenden Mädchen sein muß. Die Volks- oder Freischule genießt einer sehr geringen Frequenz. Dieß hat hauptsächlich darin seinen Grund, daß selbst wenig bemittelte Aeltern alles aufbieten und sich manche Entsagung auflegen, um ihren Kindern den ausgedehnteren Unterricht der Realschule angedeihen zu lassen. Wir können indessen den Aeltern die Versicherung geben, daß die Volksschule zweckmäßig eingerichtet ist, daß die Schüler und Schülerinnen alles im bürgerlichen Leben Nbthige und Nützliche erlernen und daß besonders Knaben, die für ein Handwerk bestimmt sind, die zu diesem Berufe erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten vollkommen erlangen. Es können daher Aeltern mit dem besten Gewissen von dieser so wohlthätigen Anstalt Gebrauch machen. An die verehrlichen Aeltern ergeht unsere wiederholte Bitte, uns ihre für die untersten Klassen bestimmten Kleinen mit dem Anfänge des Sommersemesters zuzuschicken, wo die Lehrcurse beginnen und wo das erste Schulleben in schöner Jahreszeit in freundlicher Gestalt erscheint. Den im October Eintretenden kann, wenn sie nicht gut vorbereitet sind, im ersten Semester nicht die gehörige Aufmerksamkeit gewidmet werden. Wir freuen uns, unsere Einladungsschrift mit dem Berichte von einer schönen Handlung schließen zu .können. Herr Michael Joseph Spever hat in seinem Testamente der Schule ein Legat von fl. 1000 vermacht, mit der Bestimmung, daß der jährliche Zinsertrag davon auf Anschaffung von Büchern, Schreibmaterialien rc. für die Schule besuchende Kinder unbemittelter Aeltern verwendet werde. Solche Wohlthaten, die nicht bloß eine augenblickliche Hülfe leisten, eine momentane Noth mildern, sondern ihre

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