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Einladungsschrift zu der am ... statt habenden öffentlichen Prüfung in der Bürger- und Realschule der Israelitischen Gemeinde · 1838-01-01 · 1838 · p. Seite 16

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Journal
Einladungsschrift zu der am ... statt habenden öffentlichen Prüfung in der Bürger- und Realschule der Israelitischen Gemeinde
Volume
1838
Date
1838-01-01
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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16 -er männlichen Jugend war die des weiblichen Geschlechtes. An dem, gänzlich theologischen Unterrichte der Knaben konnten sie keinen Theil nehmen, und eine andere Geistesbildung kannte man nicht. Es wuchsen daher die Mädchen ohne Unterricht in den gemeinnützlichen Kenntnissen und selbst ohne Religionsunterricht heran, wenn man nicht der Unterweisung im Ablesen der, ihnen durchaus unverständlichen hebräischen Gebetsformeln und der mechanischen Gewöhnung an die Ausübung der Gebräuche diesen Namen geben will. Das Bedürfniß einer Verbesserung dieses Zustandes ward immer fühlbarer. Als daher im Jahr 1809 der Plan bekannt gemacht wurde, eine Mädchenschule mit der Anstalt zu verbinden, fand derselbe so allgemeinen Anklang, daß man die sich meldenden Schülerinnen in drei Klaffen theilen und einen nach Alter und Fähigkeiten abgestuften Lehrgang einführen konnte. Die erste öffentliche Prüfung im Jahr 1810 lieferte ein das Publikum so befriedigendes Resultat, daß eine vierte Klasse errichtet werden konnte. So hatte das Philanthropin, durch den Wetteifer und das harmonische Zusammenwirken der Vorsteher und Lehrer und das ermunternde Vertrauen des Publikums, alle Anfeindungen und Hindernisse besiegend und das vorgesteckte Ziel beharrlich verfolgend, bereits eine schöne Wirksamkeit erlangt, als unter der Regierung des Fürsten Primas das ganze Schulwesen eine neue Organisation erhielt und die Errichtung von Gemcindeschulen nach den Bedürfnissen der verschiedenen Klassen und Stände ins Werk gesetzt wurde. Dem Philanthropin war schon früher vom Fürsten Primas eine jährliche Unterstützung von fl. 1000 bewilligt worden. Bei der neuen Organisation wurde dasselbe unter dem Namen: „Bürger- und Akegl-

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