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Einladungsschrift zu der am ... statt habenden öffentlichen Prüfung in der Bürger- und Realschule der Israelitischen Gemeinde · 1834-01-01 · 1834 · p. Seite 22

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Journal
Einladungsschrift zu der am ... statt habenden öffentlichen Prüfung in der Bürger- und Realschule der Israelitischen Gemeinde
Volume
1834
Date
1834-01-01
Page
Seite 22 (sequence 25)
Language
German
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IRI
…/9643693-7657362--023-7657386
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oder gar nach einem ha Üben Fahre austreten, stehen von dem Ziele der Schule noch weit entfernt und treten ganz unreif in ihren Berns. Durch den Privatunterricht, der sich gewöhnlich nur auf fremde Sprachen und Buchhaltung erstreckt, kann dieser Mangel nicht ersetzt werden. Es ist beklagenswerth, daß die meisten Altern, beim Austreten ihrer Kinder, sich weder mit dem Schreiber dieses, noch mit den Lehrern überhaupt besprechen und sich dabei hauptsächlich von den Kindern leiten lassen, denen freilich schon jede Veränderung und besonders die Befreiung von dem Schulzwang nicht früh genug kommen kann, und die daher die Altern glauben machen, daß sie im zweiten Jahre wieder von vorn anfangen, ein Vorgeben, das, bei der Einrichtung der fünften Klasse, ganz grundlos ist. Indem ihnen aber, beim Eintreten in die fünfte Klasse, schon der Sinn nach dem baldigen Austreten gerichtet ist, verlieren sie den rechten Eifer, besonders für alles dasjenige, wonach auf dem Comptoir nicht gefragt wird, hören auf, allen Gegenständen gleiche Aufmerksamkeit zu widmen, werden zerstreuten Sinnes und leisten selbst in dem einen Jahre viel weniger, als sie leisten würden, wenn sie wüßten, daß sie den Kursus der Klasse vollständig zurücklegen und mehr als das Rothdürftigste lernen sollen. Dieses Übel ist zum Theil dem Umstande zuzuschreiben, daß manche Handelsleute von den aufzunehmenden Lehrlingen weder ein Zengniß fordern, noch Erkundigungen über dieselben in der Schule einziehe«, wodurch bei diesen die Meinung entsteht, daß es nicht nothwendig sey, sich in §eder Beziehung tüchtig zu machen. Machten alle Lehrherrn strengere Forderungen, so würde ein kräftigeres Streben in den Knaben entstehen, was dann wieder dm Lehrherren zu Gute kommm würde.

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