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Einladungsschrift zu der auf den ... statthabenden öffentlichen Prüfung in der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde · 1830-01-01 · 1830 · p. Seite 12

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Journal
Einladungsschrift zu der auf den ... statthabenden öffentlichen Prüfung in der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde
Volume
1830
Date
1830-01-01
Page
Seite 12 (sequence 16)
Language
German
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IRI
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12 durch gewijsse Verwandtschaften in der Jdeenfolge vorherrschen. Es ist einleuchtend, daß der Mensch mit vielen, an Zeichen geknüpfte Begriffe mehr als derjenige, der nur sinnliche Wahrnehmungen besäße, dem Wachcndträumen unterworfen seyn muß; denn die Verbindungen zwischen Begriffen sind weit zahlreicher, als die zwischen Wahrnehmungen, öfter von der Einwirkung der Sinne getrennt und daher geeigneter jene Erscheinungen hervorzubringen, die in unferm Innern ohne Mitwirkung unseres Willens vor sich gehen. Auch der Bau der Sprache trägt ungemein viel zu dieser Jdeenverbindung bei. Denn aus einer kleinen Anzahl von Wurzeln, Bezeichnnngen der ersten sinnlichen Wahrnehmungen, vermittelst Analogien in Ableitung, Zusammensetzung und Biegung hervorgegangen und ausgebildet, besitzt sie in diesen Analogien wieder eine Menge innerer und äußerer Verwandtschaften, die den Geist immerwährend ganze Reihen selbst disparater Begriffe durchlaufen lassen, wohin noch die unwillkührlich erwachenden Vorstellungen des Gegentheils, Aehnlichkeit des Klanges und vieles andere gehört, was den Tonzeichen eigenthümlich ist. Wir wollen jedoch hiermit keinesweges behaupten, daß es jederzeit jene Gemeinschaft der Begriffselemente, Analogien oder andere Verwandtschaften seyen, die dem Geiste zu Führern dienen; oft sind es bloß zufällige Umstände, welche die Vorstellungen einander näherten oder sie hängen nur dadurch zusammen, daß sie einmal verbunden waren; sehr oft dienen auch gegenwärtige oder erinnerte Wahrnehmungen als Uebergänge von einem Begriffe zum andern; überhaupt sind die Ursachen der Transitionen so zahlreich und mannigfaltig, als die unendlichen Modifikationen der Sensibilität. Alles, was der Mensch fühlt, denkt, erkennt und

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