Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1986
- Issue
- No. 51 (1986)
- Date
- 1986-01-01
- Page
- Seite 45 (sequence 45)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/7411685-7413483-7497352--1098-7413528- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
(Fortsetzung von Seite 44) Der Familie von HANNA MANNHEIM geb. Wodfgang (Pardess Channa) zu deren Heimgang. Sie war die Tochter des unvergessenen Predigers Wolfgang (Bernstadt, Breslau). Channa Mannheim war ein besonders warmer Mensch und hat auf sozialem Gebiet freiwillig viel geleistet. Sie war immer zur Stelle wo man sie brauchte. Den Angehörigen von R.A. Dr. AKIBA HOFF MANN der ganz plötzlich heimgegangen ist. Er war jahrelang der Vorsitzende der Centra und d. Verbandes ehemaliger Frankfurter in Israel, und hat in seinem Leben und seiner Arbeit Vorbildliches geleistet. Er bleibt bei uns allen in dankbarer Erinnerung. Frau NEUMANN, den Geschwistern und Familienangehörigen zum Ableben von Rudi Neumann. Rudi Neumann stammte aus Beuthen und gehörte zu den Gründern d. Verbandes ehern. Oberschlesier in Israel. Den Verwandten von ERNI GOLDSCHMIDT- STER-N. Sie wurde in Spannenberg, Bez. Kassel, geboren. Dort besuchte sie eine höhere Privatschule. Anschliessend absolvierte sie in Kassel das Stadt. Lyzeum, nahm Musikunterricht und erhielt eine weitere Ausbildung in Literatur, Kunstgeschichte und Sprachen. In dieser Zeit verfasste sie ihre ersten Gedichte und Sketche. Nach der Schulzeit heiratete sie einen bekannten praktischen Arzt. 1938 übersiedelte die Familie nach Tel-Aviv. Hier assistierte Erni Goldschmidt- Stern ihrem Mann in dessen Praxis bis zu seinem Tod 1974. Ihre freie Zeit widmete sie der Pflege von Blinden. Diese soziale Tätigkeit übte sie noch bis zu ihren Ableben aus. Daneben schrieb sie für Zeitungen, hielt Vorträge und Lesungen. Auch für unser Mitteilungsblatt schrieb sie öfters. Wir werden ihrer stets gedenken. Familien Dr. DANIEL u. SCHIMSCHON FRAENKEL sowie Frau RUTH STRAUSS, Jerusalem — Pardess Chana, zum Ableben der Schwester Frau JAEL FRAENKEL, die jahrzehntelang treues Mitglied d. Kibbuz Deganja war. Den Angehörigen von* MATITJAHU ORMIA NER zum Ableben dieses feinen und tüchtigen Mannes. Er entstammte der geachteten Familie Zwi Ormianer und hatte als Textilkaufmann eine anerkannte Stellung. Deu Angehörigen von Ismar GURASSA (Rechowoth,) fr. Oppeln-Breslau zum Ableben Desselben. Ein grosser Freundeskreis betrauert diesen guten u. beliebten Menschen. Im Alter von 62 Jahren verstarb Raw Chaim Friedländer aus Breslau, Sohn d. bekannten Familie Martin Friedländer. Er war Zögling d. Jeschiwah Poniwesch u. ist zu einem bedeutenden Raw aufgestiegen. Er hinterlässt Frau u. 11 Kinder. Wie wir hören nimmt die Friedhofs — Verwaltung Berlin — Weissensee, DDR, Post leitzahl 1120, Herbert-Baum-Weg 45, Tel. 3653330, Bürostunden: Montag bis Donnerstag 8 — 16.30, Freitag 8.30 — 13 Uhr Aufträge für Grabpflege entgegen. DR. PAUL ROSTEN (ROSENSTEIN) s.A. Mmmm .gjpslmm Dem Heimgegangenen wollen wir von dieser Stelle aus Worte des Gedenkens widmen. Ein bekannter Mann, als Arzt u. Mitglied der liberalen Fraktion in der Gemeinde Breslau, war er auch mehrmals Vorsitzender, bezw. Mitglied des Vorstandes der Gemeinde. Seine Ausbildung als Dr. der Medizin genoss er in Breslau und war er in der Zahnheilkunde sehr bekannt. Im Krieg 1914 — 1918 war er Oberarzt der Landwehr, praktizierte dann in Breslau von 1920 bis 1939, später in Croydon, Surrey u. London, sehr gefragt als Spezialist. Er trat mit 78 Jahren in den Ruhestand und ist 98 Jahre alt geworden. Dr. Rosten spielte eine wesentliche Rolle bei d. Gründung d. Landesverbandes Schlesischer Zahnärzte, war verschiedentlich Vorsitzender des wirtsch. Verbandes Deutscher Zahnärzte für d. Bezirk Schlesien und Mitglied anderen renommierter Verbände. Sein Vetter war der weltbekannte Chirurg Prof. Dr. Paul Rosenstein, Breslau, Rio de Janeiro und durch die Familie Bielschowsky war er mit dem Nobelpreistrae. ger Fritz Haber verwandt. Wie uns bekannt ist, war Dr. Rosten nicht nur ein grosser Facharzt, sondern ein „Mensch” im wahrsten Sinne den Wortes, Er gehoert in die Geschichte der Medizin sowie die der Gemeinde Breslaus. Unser Mitgefuehl gilt seinen Angehoerigen, insbesondere dem Sohn, Frank W. Rosten, 950 Old Trace Road, Pale Alte, Ca. 94306, USA. JUBILAEUM DER CHEWRA KADISCHA „1CHUD” TEL AVIV Ein sehr bemerkenswertes Jubilaeum fand in würdiger Weise im Rahmen der Chewra Kadischa Ichud, für die freiwilligen Mitglieder dieses Verbandes statt. Vor 50 Jahren wurde die Chewra gegründet und ist auch heute anerkannt durch ihre würdige Gestaltung der Beerdigungen etc. Herr Jacob Bar-Or leitete den Abend in ausge zeichneter Weise, brachte einen Rückblick und gedachte des leider vor kurzem verstorbenen Vorsitznden, Rüben (Bob) Strauss. Ansprachen wurden gehalten von den Rabbanim Jehuda Ansbacher, Ephraim Zemel, Dr. Kalman Kahane, früheres Mitglied der Knesset und Raw Jona Metzger. Die Festtafel war in besonders schöner Weise gerichtet. Der Abend wurde durch Gesänge der Chasanim Rakowski, Mosche Oscher-Elias und Wilhelm aus Bene Berak, belebt. Mit dem „Benschen” wurde Herr Rüben Schenkolewski aus Jerusalem, wohin er vor einigen Jahren übersiedelte, beehrt. Er hat in etwa 40jähriger Tätigkeit Ausserordentliches für die Chewra geleistet. Schimon Natanson brachte ein selbstverfasstes Gedicht zu Gehör, in dem er die Tätigkeit der Chewra in allen ihren Sparten erwähnte. Der festliche Abend wird allen Teinnehmern in guter Erinnerung bleiben. Auch eine rege Frauengruppe besteht, die mit Hingabe und viel Zeit sich der heiligen Aufgabe widmet. Viele Jahre war Frau Renate Heidelberger s.A. ehrenamtlich als Büroleiterin tätig. Jetzt haben wir Frau Ester Breslauer geb. Loeb auf diesem Posten, den sie mit Aufopferung und grosser Umsicht ehrenamtlich ausfüllt. E. L. GEDENKBAND « Für einen Gedenkband zur Erinnerung an die im November 1938 in Deutschland verbrannten Synagogen sucht das Leo-Baeck-Institut Bilder der s.Z. zerstörten G”tteshäuser und Betstuben, insbesondere von Kleingemeinden. Für ein kurzes Begleitschreiben über die Geschichte der zerstörten Synagoge und die Vorgänge in der sogenannten “Kristallnacht” wären wir dankbar. Das Buch soll im Jahre 1988 — anlässlich der 50-Jährigen Wiederkehr der Pogromnacht erscheinen und wird von einem Komitee, an dessen Spitze Dr. Joseph Burg steht, vorbereitet. Die uns zur Verfügung gestellten Bilder werden auf Wunsch zurückgesandt; ihre Veröffentlichung erfolgt mit Namensnennungen des Einsenders. Von jeder Synagoge / Gemeinde wollen wir, ausser den Bildern, folgendes berichten: Name der . Synagoge, Adresse, Bau. und/oder Einweihungsjahr; am 10.11.38 verbrannt (Inhalt, total), demoliert etc.; Bauschicksal (abgerissen, zweckentfremdet etc.); Heute; Sitzplätze für Männer / Frauen; Synagogen / Gemeindemitglieder um 1900, 1933, 1938; Namen der letzten Rabbinen; kurze Be. Schreibung der Institutionen wie Schule, Mikwe etc. und, soweit möglich, ein kurzer Bericht über die Ereignisse der Pogromnacht. Obwohl von vielen Gemeinden teilweise oder volle Berichte schon da sind und zum Teil veröffentlicht wurden, sind doch Augenzeugenberichte erwünscht. Dr. Moriz Schwarz, Bne Hachoma 3, Old City, Jerusalem 97500. W_- » Spi8g» *90 tlafep« W'b : »sdl ward® am B. Msvewbe? h " m Bm ,KKiSTÄUNAewr : VOR äm Nazis in Brand gesteckt Waferbnd dteti ii. Waflkmps isiPlMS WBPtie sie .JöIip« 1943 ’ ■ iiupch 8«M8&ef>a88wft xeifsprt öie Vaiu§etf>ö«l tfiasas ßoftalfiauses tiöiniir dH« Zeiten eine Stätte 'rfgp Mahnuftg e«d Erinnerung fcleibeft VERGESST ES NIE . üädiscfea Gemeinde van 6f*ößöe? Verstand Beriis 45