Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 2010
- Issue
- No. 85 (2010)
- Date
- 2010-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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!i>ol(T aavo J/oQ/llcul aaltf ajß, Ij'lolpl Ijnon ßf [ALLEN UNSEREN MITGLIEDERN UND LESERN EIN GUTES, FRIEDVOLLES NEUES JAHR!/, Gegründet von Dr. Wilhelm (Seev) Freyhan .i.d 'JNiurn lN^onn ’Ksr iuik }uj niu’i’ MITTEILUNGEN no.ss 2010 OUJJl DES VERBANDES EHEMALIGER BRESLAUER IN ISRAEL E-V- Vorstand: Micha Hauschner, Gabriel Holzer, Haggai Meyer, Benjamin Sklarz, Reuven Yatir-Hirsch Vom Vorstand Persönliches Im Namen unserer Mitglieder und Freunde, begrüssen wir unseren Redakteur, Herrn Mordechai Ernst Hauschner und gratulieren ihm zum 90ten Geburtstag!. Mögen ihm vom Ewigen weiter geistige und körperliche Kraft beschert werden, seine Familie und auch unseren Verband mit seiner Tat und seinem Wort zu bereichern. Unserer Freundin, Fr. Hilde Hoffmann, Vorsitzende der ehern. Frankfurter, wünschen wir von Herzen weitere Genesung - ihr Rat, und auch ihre Gastfreundschaft, fehlen uns bei unseren Vorstandstreffen. Unser Verband Seit den vorigen Mitteilungen und unserem Rundschreiben von März 2010, haben wir von unseren Mitgliedern wie folgt Auskunft erhalten: Israel: (von insgesamt 66 Namen): 48.5%; unter diesen 4 (0.06%) scheinbar verschieden; Beiträge von 38%. Ausland: (von insgesamt 32 Namen) 72%; unter diesen 3 (1%) gestrichen; Beiträge von 59% . Trotz einiger neuer Mitglieder, nimmt unserVerband ab. Auf unseren Aufruf im März an die nächste Generation ist, enttäuschenderweise, keine einzige Reaktion eingetroffen. Die Bedeutung für das Weiterleben unseres Verbandes ist ausserordentlich wichtig- Die zusätzlichen Spenden mancher Mitglieder (bes. von ausserhalb Israel) haben es uns ermöglicht, unsere Hauptunternehmen weiter zu führen, d.h. die Mitteilungen und eine bescheidene Unterstützung für das Sozialwerk von Herrn Gradenwitz in Jerusalem. Das Goethe lnstitut,Tel Aviv Seit anfangs 2010 hat das Goethe Institut es übernommen, unsere Mitglieder aus der erweiterten Gegend Tel Aviv über die Veranstaltungen im Institut, besonders Vorträge, zu informieren. Damit bietet das Institut unseren Mitgliedern, das, was wir ihnen nicht mehr bieten können, nämlich einen passenden Treffpunkt. Dem Direktor Dr Blochmann und der Fr. Ja'el Goldman sprechen wir hier unsere dankbare Anerkennung aus. Die Mitteilungen Unserem Redakteur, Herr Mordechai E. Hauschner, der sich von einer ernsten Erkrankung im vorigen Herbst noch erholt, ist es wieder gelungen, diese besonders grosse und inhaltsreiche Nummer 85 herauszugeben. Wir sprechen ihm Dank und Hochachtung aus. Digitalisierung Unsere Zeitung wird als geschichtliche Quelle sehr gefragt, aber eine vollständige Sammlung ist kaum zu finden. Im Rundschreiben von März 2009 haben wir den Gedanken der Digitalisierung erwogen. Dr. Ingo Loose (Universität Humboldt, Berlin) hat ihn spontan aufgenommen, und zusammen mit Dr. Maximilian Eiden (Schlesisches Museum zu Görlitz) eingeleitet, wobei sich die ganze Serie jetzt im fortgeschrittenen Stadium der Digitalisierung befindet (und diese Nummer selbstverständlich eingeschlossen wird). Die Scanarbeit wurde vom Sächsischen Staatsministerium des Innern (Dr.Jens Baumann) grosszügig finanziert. Grundlegend war die Hilfe der Bibliothek «Germania Judaica» unter der Direktorin Fr. Dr. Annette Haller. Die weitere Entwicklung geht voran mit Hilfe des Wissenschaftportals «Compact Memory», mit ihrer grossen Erfahrung auf dem Gebiet der Jüdischen Zeitschriften. Wir warten gespannt auf das Endprodukt und danken allen Beteiligten für ihren Aufwand an Mittel, Arbeit und Freundschaft, um die Mitteilungen vom Verlorengehen zu retten. An unsere Mitglieder und Freunde Beitrag Wir bitten unsere Mitglieder und die Empfänger der Mitteilungen, ihren jährlichen Beitrag und Spenden wie folgt per Post zu leisten: 150 N. Schekel, 60 USD oder 45 Euro, je nach Land, in Schecks, nur an den Verband, und nicht persönlich ausgestellt, adressiert an: Verband der ehemaligen Breslauer, ^c/o Dr. B. Sklarz, 169 Rothschild St., PetachTikva 49370, Israel, Wiedereinweihung der Storch Synagoge Ober dieses historische Ereignis wird in dieser Ausgabe berichtet. Leider wurde unserVerband zu spät informiert, um unseren Mitgliedern persönliche Anteilnahme zu ermöglichen. Cosel Der Friedhof leidet weiter von Vandalismus, weil er nicht genügend geschützt wird. (Eben, Juli 2010, wird uns bekannt, dass man die grosse Lücke in der Westmauer repariert und diese verstärkt hat.) Anderseits, haben hingebungsvolle christliche Freiwillige wieder am Räumen gearbeitet, was wir tief anerkennen. Wir haben vor kurzem die Namen von insgesamt fast 270 jüdischen Zwangsarbeitern gefunden, die zwischen 1942 und 1944 in Cosel beigesetzt wurden. Näheres wird in dieser Ausgabe berichtet. Zu Rosch Haschanah Wir wünschen allen unseren Mitgliedern und Lesern im persönlichen Bereich ein segensreiches Jahr 5771, und hoffen zuversichtlich auf Aufhellen der dunklen Wolken, welche letztens das innere und äussere Leben unseres Landes bedrohen.