Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1982-1983
- Issue
- No. 50 (1982-1983)
- Date
- 1982-01-01
- Page
- Seite 40 (sequence 40)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Pastor Paul Achenbrch, Bad Krozingen, West Germany ist in hohem Alter sanft entschlafen. Er ist des Oefteren in unserem Blatt erwaehnt worden, ein grosser Freund Israels, der in der ganzen Welt fuer Israel gearbeitet hat, sowohl auf geistigem, wie auch finanziellem Gebiete. Unser Mitgefuehl haben wir seiner Frau, Caroline Achenbach und der Familie szt. uebermittelt. Bezeichnend ist sein letzter Wille: Blumenspenden sind fuer den Israelfond abzuloesen. Zum Ableben von Lotte Weissbart geb. Rosen, thal aus Breslau, zuletzt New York. Sie war die Tochter des Besitzers des bekannten Hutgeschaeftes Rosenthal am Bluecherplatz. Im Verband ehemaliger Breslauer in New York, bis zu seiner Aufloesung enorm rege taetig. Wir hatten die Freude ueber die Arbeit des Verbandes in New York vor Jahren einen Bericht im Rahmen der Centra zu hoeren. Den Familien: Bodanoff in Triesen (Lichtenstein) Bodzanowski, Jerusalem, sowie Neulaender in Tel Aviv, zum Ableben ihrer Schwester Roma Sidon, die vor einiger Zeit in Ramat Chen im Oesterreichischen Altersheim verschieden ist. Sie entsammt der bekannten Familie Bodzanowski aus Breslau, war bis zuletzt sehr geachtet, hilfreich und jedem Menschen entgegenkommend. Unser Sekretaer hat die Beerdigung vorgenommen und ihr ehrende Worte des Abschieds gewidmet. Den Familien Suraski, Kirjat Bialik-Haifa, Jereslaw und Frank, Kirjat Bialik, zum Ableben ihrer Schwester Lotte Suraski und Mor Jereslaw. Leider haben diese Familien in kurzer Zeit 2 Todesfaelle zu beklagen. Die Heimgegangenen sind Kinder der bekannten Familie Jereslaw aus Breslau, frueher Kempen in Posen. In Breslau hatten die Eltern ein streng koscher gefuehrtes Delika. tessengeschaeft in der Sonnenstrasse, waren durch ihre grosse Froemmigkeit und ihre Reellitaet ausserordentlich beliebt. Frau Blanka Fuchs, Ramat Jitzchak, zum Ableben ihres Bruders, der im Kibbutz Chefzibah verschieden ist. Er war jahrzehntelang der treue Chawer, der sich um alles kuemmerte. Ruth Oppenheim geb. Spitzer den Kindern und Dr. Rudolf Spitzer (fr. Breslau), zum Ableben des Mannes und Vaters, Walter Oppenheim aus Kfar Sirkin. Frau Betty Berg geb. Bendix, Tivon und Kindern, zum Ableben ihres Gatten und Vaters, Hermann Berg, der uns seit vielen Jahrzehnten gut bekannt war. Er ist der Sohn des bekannten Schuhhauses Berg in Rosenberg O/S, war Allerseits sehr beliebt, aeusserst tuechtig in seinem Fach, arbeitsam und immer freundlich. Seine Lebensgefaehrtin Betty, entstammt der bekannten Familie Bendix aus Breslau, deren Schuhgrosshandlung, Friedmann u. Bendix sich eines sehr guten Rufes erfreute. Den Hinterbliebenen von Frau Margot Kochmann, Haifa, zum Ableben ihrer Mutter, die leider nach schwerer Krankheit heimgegangen ist. Sie hatte einen riesigen Freundeskreis, war bei allen sehr beliebt und war die Gattin des vor einigen Jahren verstorbenen Max Kochmann, der in Breslau im Rahmen des Bar Kochba eine grosse Rolle spielte. Wir alle trauern um diese ausgezeichnete und beliebte Frau. Herrn Martin Pfeffermann, Giwat Ada, zum Ableben seiner Gattin Melitta, geb. Fried, die seit Jahren mit Interesse unsere Zeitung las. Frau Frieda Josephy, Berlin, zum Ableben ihres Bruders, der nach langem Leiden verschieden ist. Wir hoffen, dass er nicht gelitten hat. Familie Felix Ehrlich, Natania, Hannassistr, 15/9, Israel, und seiner Schwester und deren Fa. milie zum Ableben der Mutter, Minna Ehrlich geb, Friedmann, die in hohem Alter ploetzlich heimgegegangen ist. Sie enstammt der bekannten und geehrten Familie Friedmann aus Breslau, war die Gattin des bekannten Max Ehrlich, der als Prokurist in der angesehenen Firma Joseph Kober jahrzehntelang taetig war. Im letzten Moment vor Kriegsausbruch konnte die Famliie Ehrlich sich noch nach Chile retten, wo sich Max Ehrlich fuehrend in d. Synagoge der Einwanderer aus Deutsch, land, die die Breslauer Schul genannt wurde, betaetigte. All das aber nur ohne Bezahlung. Schwere Einwanderungsjahre sind ihnen nicht erspart geblieben. Vor einigen Jahrzehnten kamen die Ehrlichs nach Israel, Hessen sich in Natania nieder — die Eltern in einem Altersheim des Poel Hamisrachi — der Sohn Felix baute sich eine eigene Existenz auf, heiratete. Hanna geboren Friedlaender aus Tel Aviv. Die junge Generation. Eltern und Kinder, sind ausserordentlich gut erzogen, Streng religioes, und stehen im Leben. Der Sekretaer unseres Verbandes sprach bei der Bestattung in Natania warme Abschiedsworte, zumal er vor mehr als 60 Jahren mit Minna Ehrlich (szt. geb. Friedmann) bei der Grosshandelsagentur des Bruders der Heimgegangen. Leo Friedmann, Breslau. Goetzenstr. 4, zusammen arbeitete. Hervorzuheben waere noch die starke Verbundenheit der ganzen Familie, insbesondere die des Sohnes Felix, der die Eltern und dann spaeter die Mutter, taeglich, besuchte. Ein Stueck Breslauer Geschichte ist abgeschlossen. Frau Mally Kreutzberger geb. Koppenheim ist in Kirjat Tivon vor einiger Zeit nach schwerer Krankheit verstorben. Bei Drucklegung unserer letzten Zeitung war es uns nicht moeglich, ihr einen Nachruf zu widmen, da diese bereits gedruckt war. Wir holen dies verspaetet, aber nicht minder herzlich, nach. Die Heimgegangene entstammt der bekannten Familie Koppenheim, die bereits in Posen, Berlin und Breslau einen Ruf besonderer Art hatte. Sie war in erster Ehe mit Zahnzarzt Dr. Foerder verheiraett; aus dieser Ehe enstammten 2 Töchter, welche in Israel leben. Die Schoenheit dieser Frau war gepaart mit einer Offenheit fuer alles Positive im Leben. In den schwersten Zeiten hat sie nicht versagt. Ihre Geschwister sind: Frau Ruth Loewenberg, Haifa, und Frau Esther Bergmann, Kirjat Bialik. Alle Koppenheims und die Vorgenannten, lesen unsere Zeitung und sind an allem interessiert, was unsere Arbeit anbetrifft Wir verbinden uns mit tiefen Mitgefuehl mit ihnen Allen. Unser Mitgefühl gilt ebenfalls den Töchtern, Frau Fuss, T.A. und Frau Magon Ramat Chen u. Familien. Rabbi Dr. Leo Breslauer, New York-Monsy ist im hohen Alter vor kurzem verschieden. Wir kannten ihn viele Jahrzehnte als Rabbiner strengster orthodoxer Richtung, hochbegabt hat er mit seinem Bruder, Rabb. Emil Breslauer, eine wunderbare Auflage des “Kizzur Schulchan Aruch” herausgebracht, leicht fasslich und sehr volkstuemlich gehalten. Er war Rabbiner in Fuerth und dann viele Jahre in Monsy. Kurz nach Vollendung ihres 79ten Lebensjahres verstarb in Berlin, wo sie zur Behandlung ihres unheilbaren Leidens war, ELISE (Lonni) RÜBEN geb. GUTFREUND frueher Leobschuetz O/S. Sie hatte in Tel Aviv viele Jahre ein Tagesheim und einen Kindergarten geleitet und war unter dem Namen “Doda” Loni gut bekannt. Unser herzl. Beileid gilt Herrn Erich Badrian u. Frau Dr. Anni geb. Gutfreund, Ramat Chen, zum Ableben d. Schwester und Schwägerin. Frau Schmerel-Hofstein war «ns immer eine treue Mitarbeiterin im Aktions-Komittee. Mirjam Hofstein war die tuechtige und hochbegabte Gattin des bekannten Dr. Hofstein aus Oppeln O/S, der schon sofort nach der Machtergreifung nach Eretz Israel auswanderte und hier in Chedera eine Privatklinik mit grossem Erfolg leitete. Die Heimgegangene stand ihm als Krankenschwester sehr zur Seite. Nach seinem fruehen Ableben zog sie nach Tel Aviv und hatte sowohl in der Hadassa, dem bekannten Krankenhaus, als auch als Privat-Pflegerin immer Erfolg. In den letzten Jahren war sie in Haifa im Elternheim der Aerzte, leider stark gehbehindert, aber im Geiste sehr wach. Ihre Briefe an uns zeugten von einer regen Aufnahme aller Dinge. Sie schaetzte unsere Arbeit enorm und war mit uns sehr verbunden. Unsere Anteilnahme gilt ihrer Tochter, Frau Cohen- Sohar. Leider hat die Familie Breslauer auch den Heimgang von Meir Breslauer, dem Sohn des Rabbiners Emil Breslauer, nach schwerem Leiden zu beklagen Der Verfasser dieses Nachrufes hat den Heimgegangenen seit fruehester Jugend gekannt, war immer tief beeindruckt von seinem grossen Wissen, seiner tieren Froemmigkeit und seinem grossen Erfolge im Wirtschaftlichen Sektor. Alle seine Kinder gehen seinen Weg und fuehren das Werk weiter, das er aufgebaut hat. Unsere Teilnahme gilt der Gattin, dem Bruder Jitzchak Breslauer, den Familien Oestreicher und Eis. Den Familien Mosche Goldstein, Ramat Chen, Hanna Hamburg und Familie, Tel Aviv sowie Familie Eis, Zuerich, zum Ableben des Gatten und Bruders, Dt. Naftali Goldstein, Pet.ach Tikwah, der Dozent fuer Talmud und neuere Forschungen an der Bar Han Universitaet war. Sein umfassendes Wissen verband sich mit einer grossen Bescheidenheit. Er war beliebt bei seinen Hoerern und allen, die mit ihm in Fuehlung kamen. Er war der Sohn unseres unvergessenen Jacob Goldstein, dem Weinhaendler in Breslau, der mit seiner sehr schoenen Stimme und innigen Froemmigkeit sehr beliebt war. Seine Wohltaetigkeit im Stillen, seine stete Hilfsbereitschaft waren stadtbekannt. Familien Varon, sowie Heinz Kornfeld u. Frau, Tel Aviv, zum Ableben der Mutter, Schwiegermutter, Schwester u. Schwägerin, Henny Lindenstrauss geb. Rosenstein. Eine besonders charmante und sehr geschaetzte Frau ist nach schwerem Leiden heimgegangen. Beliebt in allen Kreisen war sie mit ihrer Tochter u. der weiteren Familie aufs engste verbunden. Alle, die sie kannten haben sie sehr geschaetzt, was besonders bei ihrer Besttatung zum Ausdruck kam. Der Sekretaer unseres Verbandes nahm in warmen Worten Abschied von dieser edlen F*rau. 40