Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 2005
- Issue
- No. 78 (2005)
- Date
- 2005-01-01
- Page
- Seite 19 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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19 Breslau und Frankfurt Generalversammlung des V.E.B.I der finanziellen Angelegenheiten. Die wichtigstem Beschlüsse des Die Generalversammlung unseres Verbandes fand am 21. Oktober 2004 zum ersten Mal im Goethe Institut in Tel Aviv statt. Es war dies der erste Ausdruck unserer neuen Zusammenarbeit mit dem Verband der ehemaligen Frankfurter, zu der uns die Voritzende der Frankfurter, Fr. Hilde Hoffmann, so herzlich eingeladen hat. Nach dem Vortrag von Dr. Nathan Durst wurde unsere Generalversammlung kurz abgehalten. Es wurde um einige Änderungen im Vorstand beschlossen, da einige der bisher darin wirkenden Mitglieder aus Alters- oder Gesundheitsgründen ausscheiden wollten, und zwar Fr. Lotte Lewald, Dr. Elijahu Hoffmann und Dr. Awraham Schalew. Der letztere ist inzwischen zu unserem grossen Bedauern verschieden. Arthur Militscher, Reuven Yatir-Hirsch und Benjamin Sklarz waren bereit, an ihrer Stelle in den Vorstand zu treten, zusammen mit unserem Vorsitzenden, Mosche Goldstein und mit Gabriel Holzer. Auch Fr. Hilde Hoffmann, wie oben erwähnt, die Vorsitzende des Verbandes der ehemaligen Frankfurter, wurde herangezogen. Bei diesem ersten gemeinsamen Treffen zeigten unsere neuen Frankfurter Genossen grosses Interesse an unseren "Mitteilungen". Herr Mosche Goldstein erklärte, dass eines der Probleme, die Arbeit des Verbandes weiter zu führen, das vorgeschrittene Alter und die damit verbundenen Gesundheitsprobleme sowohl des Vorstandes wie auch der Mitglieder sei. Herr Goldstein berichtete über die Tätigkeit des Vorstandes im vergangenen Jahr. Eine der wichtigsten Sachen ist das Erscheinen der Zeitung zweimal im Jahre, dank der gewissenhaften und fachmännischen Arbeit von Herrn Hauschner mit der Hilfe seiner Gemahlin. Die Zeitung ist das Bindeglied zwischen unseren Mitgliedern auf der ganzen Welt. Auch Institutionen, sowohl akademische wie auch andere, reagieren positiv auf die Artikel. Der Vorstand dankte Dr. Hoffmann für seine ausserordentliche gründliche Arbeit Vorstandes waren seitdem wie folgt: 1) Die "Mitteilungen" sollen so lange wie möglich herausgegeben werden. Um die nächsten Ausgaben zu ermöglichen, bitten wir jetzt wieder unsere Mitglieder, die jährliche Gebühr freundlichst einzusenden, und zwar: Aus Israel -100 neue Schekel sonst, den Wert von 40$ in der Valuta Ihres Landes. Ihre Beiträge zu den "Mitteilungen" in der Form von Erinnerungen, geschichtlichen Betrachtungen, Berichte über Treffen mit ehemaligen Breslauern und Schlesiern, u.s.w., sind immer willkommen. 2) Wir sind als Verband herzlichst eingeladen, an den Verantaltungen des Verbandes ehemaliger Frankfurter teilzunehmen. Als Beispiel dieser gemeinsamen Arbeit dient der Vortrag, der am 2. März 2005 von dem Frankfurter Verband veranstaltet wurde. Es war der hoch interessante, sogar rührende Bericht des ehemaligen Frankfurters Dr. Ernst Stock über seine Flucht durch Europa vor den Nazis, bis er, ein junger Bursche und seine jüngere Schwester, sich mit der Mutter in New York vereinigen konnten und schließlich und dramatisch - auch mit seinem Vater. Sein Bericht und sein Buch darüber beruhen auf seinem eigenen Tagebuch und das seiner Mutter. Wir werden uns freuen, alle Mitglieder, denen es möglich ist, bei zukünftigen Treffen zu begrüssen. Daher bitten wir die Mitglieder, die an direkter Benachrichtigung über bevorstehende Treffen, Vorträge und andere Ereignisse des Frankfurter Verbandes interessiert sind, zu diesem Zweck uns nochmals ihre Adresse mitzuteilen. Diese gemeinsame Tätigkeit ist natürlich von Ihrem Mitgliedsbeitrag gedeckt. Wir möchten den austretenden Vorstandsmitgliedern, Fr. Lotte Lewald und Dr. Elijahu Hoffmann für ihre lange, hingebende Arbeit herzlichst danken und hoffen, dass sie den neuen "Ruhestand" in Gesundheit und mit Freuden genießen werden. Neues Museum von Yad W'Shem Am 15. März d.J. wurde ein neues Museum von Yad W'Shem eingeweiht. Der Präsident des Staates Israel, der Ministerpräsident und andere Persönlichkeiten des Staates Israel, über 40 Staatsoberhäupter oder Minister von Staaten (von denen viele keinen Finger rührten, um jüdische Flüchtlinge in der Zeit der Schoa zu retten), der Präsident der UNO und Überlebende der Schoa nahmen an diesem Ereignis teil. Es sprachen der Präsident von Israel, Mosche Kazaw, der Ministerpräsident Ariel Scharon und als Vertreter der Überlebenden der Nobelpreisträger Eli Wiesel. Unsere Leser schreiben Verband der Ehemaligen Breslauer in Israel kämpft ums Überleben. Dies geht aus den "Mitteilungen" Nr. 76, Erscheinungsort Tel Aviv, hervor. "Die Versammlung konnte keinen neuen Vorstand wählen und auch der Vorschlag, den Verband aufzulösen, wurde nicht akzeptiert. Es wurde die Möglichkeit geprüft, sich einem größeren Dachverband anzuschließen". Bekannt gegeben wurde, dass die "Mitteilungen" (Nr. 76 zählt 20 Seiten) noch von 200 Abonnenten bezogen werden, 115 in Israel , 85 im Ausland. Schlesische Nachrichten, Nr. 11/2004 1.6.2004 Noch etwas über den "Henker von Riga" ln No. 63 unserer "Mitteilungen" brachten wir eine Rezension über das Buch von "Anton Künzle " - Der Henker von Riga. Der lettische Kriegsverbrecher Herbert Cukurs war verantwortlich für den Mord von über 30.000 lettischen Juden im Rigaer Ghetto. Kämpfer von dem Mossad haben ihm seine gerechte Strafe zu Teil werden lassen. Das Buch ist jetzt in englischer Übersetzung erschienen und wurde in vier Sprachen übersetzt. "Anton Künzle" ist das Pseudonym des in Schlesien geborenen Verfassers, dessen Vater, ein berühmter Arzt, in Theresienstadt umgekommen ist und dessen Mutter in Auschwitz ermordet wurde. Meir Amit, der damalige Vorgesetzte des Mossad, schrieb zu dem Buch ein Vorwort.