Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1966
- Issue
- No. 19 (Mai 1966)
- Date
- 1966-05-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ACHTUNG GENERALVERSAMMLUNG Am Montag, den 18. April 1966 fand die diesjährige Generalversammlung im Cafe Noga, Tel Aviv, Pinskerstr. statt. Herr Erich Lewin, Sekretär des Verbandes, eröffnete die Sitzung, gedachte in warmen, herzlichen Worten der grossen Verdienste, die sich der Gründer und 1. Vorsitzende Dr. Freyhan s. A. erworben hat. Die Versammlung ehrte sein Andenken stehend in Schweigen. Die Arbeit wird in seinem Sinne forgesetzt werden. Ausserdem spricht er den Dank Frau Fanny Freyhan und ihren Kindern aus, die sich sofort nach den Schloschim bereit erklärt haben, weiter mitzuarbeiten und alles Material bereitwilligst zur Verfügung stellen. Das Büro arbeitet mit Frau Freyhan in bestem Einvernehmen zusammen. Der Dank gebührt auch dem Vorstand und Aktions-Mitgliedern. Lewin berichtet über greifbare Objekte bezüglich eines Altersheims bezw. Anschluss an ein bestehendes. Der neue Vorstand soll sofort mit der Arbeit diesbezüglich beginnen. Nach einem besonderen Dank an Frl. Pick, die das Büro sehr gut geleitet hat, wird nach dem Kassenbericht dem Vorstand Entlastung erteilt und der alte Vorstand durch Zuruf wiedergewählt. Neu hinzugewählt ist Herr Alfred Neuländer. Der Vorstand besteht aus den Herren: Heinrich Cohn, Ramat Gan, Arthur Dombrowsky, Tel Aviv, Nathan Heimann, Tel Aviv, Erich Lewin, Tel Aviv, Alfred Neuländer, Tel Aviv, Dr. Richard Prager, Tel Aviv, Manfred Rosenfeld, Tel Aviv, Julius Sachs, Tel Aviv, Emst Tauber, Beth Jizchak. Zum 1. Vorsitzenden wird Herr Emst Tauber, Beth Jizchak, einstimmig gewählt. Der Beitrag für das Jahr 1966 wird auf Antrag von Heinrich Cohn auf 18.— IL. jährlich festgesetzt. Für das Ausland sind es 10 Dollar pro Jahr. Es werden am Schluss der Sitzung einige Neuaufnahmen eingetragen. Der Jahresbeitrag für 1966 ist mit 18 IL. bezw. 10 Dollar festgesetzt worden. Wir bitten Sie die Eintragungen ins “Goldene Buch” nicht zu vergessen. Zahlen Sie Ihren Jahresbeitrag bezw. Ihre Spenden für den Dr. Wilhelm (Seew) Freyhan Fond auf das Konto: Irgun Joze Breslau, Tel Aviv, Bank Japhet, Rotschild Blvd. 11. Konto Nr. 26582/43 ein. Wir danken Ihnen im Voraus für Ihre Mühe. Unserem neuen Vorsitzenden Herrn Ernst Tauber, Beth Jizchak herzlichst MASAL TOW zu seiner Wahl. Wir hoffen auf weiter gutes, gedeihliches Arbeiten zum Nutzen des Verbandes. Auch zum 70. Geburtstage beste Wünsche. 80. Geburtstag von Dr. Hans Schaffer ABSCHIED VON DEN BEATLES Unser Landsmann Hans Schäffer, der frühere Staatssekretär im Reichsfinanzministerium der Weimar-Republik, feierte im April dieses Jahres seinen 80. Geburtstag in Schweden. Als Schüler des Johannesgymnasiums in Breslau war er Mitglied eines Schülerclubs jüdischer Schüler, der sogenannten Räunion Francaise, aus der auch andere bekannte Mitglieder wie Emil Ludwig. Prof. Laqueur in Utrecht und andere hervorgingen. Als junger Anwalt heiratete er die Tochter des Geh. Justizrates Heilberg, der als langjähriger Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung und der jüdischen Gemeinde allen alten Breslauern wohlbekannt war. Um die Beatles ist’s endlich stiller geworden Und dafür verdienten sie einen Orden. Sie erhielten zwar nur ein paar kleine Degrees, Doch dachten sich Viele: zu viel war auch dies. Sie waren die „Ritter der trostlosen Zeit", Erfüllt von Kultur — und Geschmacklosigkeit. O Leser, blick auf den Bindestrich hin, Denn ohne ihn hat der Satz keinen Sinn. Sie gaben uns Vieles, doch war es nicht viel, Die Schöpfer vom „zweiten Jugendstil": Die Jünglinge mit den verfilzten Haaren Und dem Anblick von Rowdies, die’s gamicht mal waren. Nach einigen Jahren als Mitarbeiter bei seinem Schwiegervater trat er nach dessen Tode in den Staatsdienst und gelangte nach kurzer Zeit zum hohen Rang eines Staatssekretärs. Als Solcher vertrat er Deutschland bei den schwierigen Reparationsverhandlungen vor dem Genfer Völkerbund bis 1932. Infolge der politischen Umstellung schied er aus dem Staatsdienst und wurde auf Grund seines Rufes 1933, nach dem Zusammenbruch des Kreugerkonzems, der auf die gesamte europäische Wirtschaft einwirkte, als eine Art staatlicher Verwalter zur Sanierung dieses Konzerns nach Schweden berufen. Nach dem Weltkrieg war er auch als Berater der deutschen Bundesregierung tätig und wirkte als Solcher auch im Interesse der jüdischen Restitutionsforderungen. Wir wünschen dem Jubilar alles Gute mit dem bei uns üblichen Grass: Bis 120! VERBAND DER BRESLAUER Wer nach Israel kommt und nicht bei FREDI DURRA war, war nicht in Israel! Versäumen Sie nicht auf dem Weg nach BEIRUT die letzte Chance, equisit zu essen, in FREDI’S INN NAHARIYA Täglich Restaurant und Night Club Delikate SpeciaMtäten Und wie sie mit Liedern, die widern und Texten, die sexten, Mit Gröhlen, wie Tölen, die Mädels verhexten So dass sie, die späteren jungen Damen, Sich wie besessene Furien benahmen, Die wild sich berauschten im frühesten Lenz Am Geist von Decay und Decodern. (Vergleiche im Lehrbuch für Psychiatrie Das letzte Kapitel „Die Beatlemanie.") Jetzt wurdet ihr reich, doch wollt ihr auch klug sein! Lasst’s, Beatles, mit dem Unfug genug sein! Noch steht euch der schönste der Wege bereit: Er führt euch zum Ruhm der Vergessenheit: Beschreitet ihn würdig, in lautloser Stille Und, wo dann euer Weg ist, auch unser Wille. So sehn wir die Beatles versinken von ferne Nach steilem Aufstieg bis an die Kuppe Des Ruhmes — einst leuchtende „Sterne" —, Doch am Ende vom Lied sind sie uns „schnuppe". Und man sollte an kühlen, verborgenen Plätzen Denkmäler ihnen aus Ep — Stein setzen. Dr. LUDWIG LABAND Sydney kAAAAAAAÄAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAlAAAAAAAAAAA G& masc MAN SPRICHT DAVON NOCH VIELE JAHR, WIE SCHÖN DAS FEST BEI „TCHELET" WAR. TEL AVIV Tel. 2 2 0 5 4 5 59, Sheinkin Str. 10