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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1965-09-01 · No. 17-18 (September 1965) · p. Seite 10

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1965
Issue
No. 17-18 (September 1965)
Date
1965-09-01
Page
Seite 10 (sequence 3084)
Language
German
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Suchanzeigen wer weiss, was aus dem Geschäft Adolf AUF¬ RECHT, Herrenartikel, Breslau, Schweidnitzerstr. neben Hainauer geworden? (Spandau). die Adressen von Ilse BARON, Schwester von Hans Baron, fr. Breslau, Steinstr. Nichte von Dr. Kupferberg (Schwenk). Dass BERGMANN, Ruth, Breslau zw. 1935 & 40 Lewinsohn (Kurth), Tuchfirma Lewinsohn heiratete? (Wiederholt) (Bergmann). Wer war verwandt oder bekannt mit Gertrud DURRA, Gleiwitz, geb. 1889, gest. 1954. (Montevideo). Wer weiss etwas über Gertrud ELIAS, Breslau? (Morgenstern). dass FEINSTEIN, Alma geb. Grölinger Breslau, Augustastr. 77, deportiert wurde? (URO, Wiederholt). Wer war verwandt oder bekannt mit FREUND, Hugo, geb. 1887 in Nicolai, gest. 1958. (Montevideo). dass HAIN, Dora geb. Altmann & Tochter Paula, noch 1940 in Breslau Freib. Str. 5 deportiert wurde? (Hain, Wiederholt). Wer weiss etwas über Walter HAMBURGER, fr. Breslau? (Morgenstern). etwas über INFELD, Chiel, Breslau, Museumpl. 9. Textilversand. (Alberti, Wiederholt). Gesucht wird Alice JACOBOWITZ geb. Meseritzer fr. Breslau, Sadowa-Str. im Hause von Likör-Reichmann. Wer war verwandt oder bekannt mit JONAS, Georg, geb. 1886 in Neisse, gest. 1953. (Montevideo). mit JOSSEK Paul, geb. 1908 in Breslau, gest. 1952? (Montevideo). Wer weiss, dass Abraham Romek JUCKER, fr. Breslau etwa 1927/28 bei der Vereinigt. Holzindustrie A. G. angestellt war? (Herz). etwas über Siegmund LAB AND, Holzh. Breslau, Kürassierstr. 32, Inh. Felix Tichauer? (Towers). etwas über Lucie LASKER’S Aufenthalt in Theresienstadt? (Cassirer) etwas über LENGA, Breslau, Sonnen-Str. 7. (Wiederholt, Lasowski). etwas über Siegfried LEVY, geb. 1876 Max L., geb. 1885, in Posen, lebte in Berlin, Brückenalle, Joseph L., lebte in Breslau, Reuschestr. (3 Brüder) (Löwenstein). etwas über Elli LISSNER, geb. Wachsner, Arzt tochter aus Schlesien? (Wiederholt, Solomon). Krankenschwester Ruth LÖWY, zuletzt 1935/36 bei Dr. Ravina-Jerusalem? (Wiederholt, Neuseeland). Ursel MATZDORFF, Breslau? (Towers). dass ein Herr NEUMANN in den 20 er Jahren bei Bielschowsky jr. Breslau mit Frau Gottschalk tätig war? (Wiederholt, Schlesier). Dr. Max NICOLAIER, Frau und Kind? (Wiederholt, Masur). Leopold NOHER, (Gebr. Barrasch), dessen Tochter verehelichte Jacobovitz, deren Mann Heinrich J. i/F. Seydlitz, Karlstr. 30. (Jacobovitz). Nathan & Mica NUNBERGER, Breslau, höfchenstr. (Wiederholt, Roy). Toni PINNER, geb. Guttman, beim Bund jüd. Frontsoldaten tätig. (Fultham). dass Harry PRIESTER, gest. 1949 in Givat Brenner, (1908 in Rybnik geb.) in Breslau Medizin studierte und bei Prof. Frank hörte? Wer weiss, dass und wo Frank heut lebet? (Kib. Hamuch). Gesucht wird Lotte ROSENGARTEN, geb. Siedner, fr. Breslau, Victoriastr. 105. (Josephy). Norbert SALOMON, fr. Breslau? (Petersdorf). Jacob SANDER, Breslau, von 1911-1941 Augustastr. 42 wohnhaft 1941 deport. - (Sander). Elfriede SCHIFTAN, (früher Malben, Israel). (Schlamm). Karin und Dora Schiftan (Geburtsname, jetzt verh. In Israel? (H. O. Engel). SCHWARZ, Alice geb. Ollendorf, fr. Wüstegiersdorf. (Pick). Josef SEIDEL, fr. Breslau, Sonnenstr. 38. (freimann). ob Ludwig SIEDNER, oder ein Nachfolger Besitzer von Kömerstr. 39 war? (Traum). Erica STERNBERG, fr. Breslau Oelsnerstr. (POB. 92). Dr. Hans STERNFELD, Vater war Privatgelehrter oder Professor in Schles. (Brilling). WER KANN NÄHERES UBER DAS GESCHÄFT GUSTAV SUESSMANN — BRESLAU AUSSA¬ GEN UND WER WEISS ÜBER SIE TÄTIGKEIT VON S. IN DER SYN. GEM. BIS SEPT. 1943 ETWAS ZU SAGEN? IM VORAUS DANKT DIE TOCHTER! (JONAI-SUESSMANN). Selma, Marthel, Sybille SÜSSMANN, geb. in Koschmin, spät. Brieg, zuletzt Breslau. (Süssmann). Nathan & Eva TRAUB, zuletzt, Breslau, Höfdie Adresse in Erfahrung zu bringen. Erst unchenstr. (?) (Roy). K. WALLOSSEK, zuletzt, Bobrek O/S. J. WE¬ BER, Hausbesitzerin, zuletzt in Breslau. R. WEBER, Oberzollinspektor i. R. zuletzt in Breslau. (Geldern). Susi WEBER, Breslau. (Fuss-Förder). WEISSKOPF, Annemarie, Leobschütz. (POB .92). Ursula-Renate, Erich & Erna WOLFF, fr. Breslau, Victoriastr. (POB .92). dass Margot WRZINSKI in Breslau 1938/39 f. d. Reichsvereinigung od. Hilfsverein tätig war. (Wrzinski). etwas über M. ZLOCEWSKI, gest. 1948 in Frankreich, fr. in Breslau Höfchenstr. (Karsten). SUCHANZEIGEN haben in unseren Mitteilungen grossen Erfolg. Aus unserer vorletzten No. 14/15 wurden 13, aus unserer letzten No. 16 wurden 9 Suchadressen beantwortet. REISE EINES BRIEFES Wie Gesuchte gefunden werden. Im Jahre I960 veröffentlichte eine uns unbekannte deutsche Zeitung einen Dr. J. M. gezeichneten Bericht über ein Treffen der ehemaligen Breslauer in TeLAviv. Diesen Bericht bekam im Jahre 1965 Frau Leni Türksch in Wolfsburg (Germany) von einer Breslauer ehemaligen Schulfreundin zugesandt, die ihn wahrscheinlich auch erst jetzt nach 5 Jahren durch Zufall zu Gesicht bekam. Frau T. suchte ihrerseits die Nichte "ihrer jahrelangen besten Freundin aus Breslau” und schrieb an die "Zionistische Organisation Amerikas" (da unsere Adresse in dem Zeitungsbericht nicht angegeben war) “ich weiss genau, dass sie Zionistin war _ich war bis zu ihrer Emigration innig mit ihr befreundet (1938). Sie wollte mir nach Beendigung des Krieges erst schreiben, um mich nicht zu gefährden_Eine 23 jährige Freundschaft verbindet eben fürs Leben_ “Der Brief gelangte mit dem angehefteten Bericht über unsere Versammlung an die ZOA. Diese sandte ihn offenbar an die IOME. Von dort gelangte er in unsere Hände. Wir veröffentlichten in unserer letzten No. 16 eine Suchanzeige. Nach wenigen Tagen meldete sich der Ehemann der Gesuchten persönlich bei uns und einige Tage später ging von einer Anzahl Leser die Adresse der Gesuchten ein. Vorher hatten wir uns an verschiednen Stellen bemüht, un sere Suchanzeige in unserer No. 16 brachte den gewünschten Erfolg. KULTURKAMPF alle Welt zerstreuten jüdischen Volke als Ideal zu dienen, erfüllen will, so müssen seine Bürger sich bemühen, alles zu vermeiden, das zu einem Kulturkampf ausarten könnte. Der Staat kann seine Pflichten als jüdischer Staat nicht erfüllen, wenn auf die Trennung von “Staat” und “Kirche” hingearbeitet wird. Er darf als solcher auch niemals die “religiöse” Freiheit des einzelnen bedrohen. Andererseits muss sich jeder Bürger darüber klar sein, dass der "jüdische” Staat nur seine Berechtigung als solcher hat, so lange er im Judentum wurzelt. Und wenn er zu den vier Fünfteln des jüdischen Volkes, die ausserhalb seiner Staatsgrenzen wohnen, in Beziehung bleiben will, so kann die gemeinsame Sprache nur die jüdische Religion sein. Dr. Wilhelm Freyhan 10

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