Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1965
- Issue
- No. 16 (Juli 1965)
- Date
- 1965-07-01
- Page
- Seite 7 (sequence 3070)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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RABBINER Dr. HEPPNER Anlässlich der 100. Wiederkehr des Geburtstages von Rabbiner Dr. Aron Heppner (am 28. Tammus 5725 — 28. Juli 1965) weisen wir auf die Würdigung dieses Gelehrten hin, welche wir aus der Feder unseres Mitarbeiters Erich Lewin in unserer No. 10/11 anlässlich der 25. Jahrzeit nach dieser bedeutenden jüdischen Persönlichkeit veröffentlicht haben. Wir haben damals auch das Bild des Heimgegangenen gebracht und bitten unsere Mitglieder, die die No. 10/11 nicht besitzen und sie zu erhalten wünschen, bei uns anzufordern. Der Schwiegersohn von Rabbiner Heppner s.A., der — wie an anderer Stelle dieser No. gemeldet wird — kürzlich verschieden ist, Otto Marcus, Nethanya hat kurz vor seinem Tode eine vorzügliche Biographie von Aron Heppner veröffentlicht, in welcher sich auch der Stammbaum sowie die Descendenz der Familie Heppner befindet. Das Heftchen ist mit grosser Liebe geschrieben und die einzelnen Daten sind sorgsam zusammen gestellt, z.T. nach eigenen Aufzeichnungen von Rabb. Heppner. Interessenten steht auch diese Broschüre kostenlos zur Verfügung. Sie zeigt neben den biographischen Abhandlungen ein anschauliches Bild jüdischer Gemeinden jener Zeit aus den ehemaligen Provinzen Schlesien und Posen. Von einem Mitglieder Familie Heppner wird uns hierzu geschrieben j Am 28. Tammus 5725 jährt sich der Geburtstag meines sei. Grossvaters, Rabb. Dr. Aron Heppner sA,. geb. in Pieschen, während 30 Jahren Rabbiner in Koschmin/Posen, danach 18 Jahre in Breslau tätig, davon 14 Jahre als Gründer und Leiter des Archivs der Synagogen- Gemeinde bis zu seinem Ableben am 3. Dezember 1938 — 10. Kislew 5699. Anlässlich obigen Datums wollte mein Vater, Otto Jaacov Marcus eine Biographie seines Schwiegervaters der Familie u. Freunden überreichen, um so seinem Schwiegervater einen bescheidenen Gedenkstein zu setzen und sein Andenken zu ehren. Viel, sehr viel Arbeit steckt in der bescheidenen Broschüre, das Ergebnis dieses Unterfangens, Denn so verschieden auch der Hintergrund der Familie meines Vaters von der meiner Mutter war — mein Grossvater Dr. Heppner und sein Biograph, mein Vater, hattes eines schon immer gemeinsam: die Liebe zur Familienforschung, zur Geschichtskunde und so beschränkte sich mein Vater nicht nur auf das in der Familie ohnehin Bekannte, sondern versuchte auch weitere Einzelheiten über die Familie und den historischen Hintergrund herbeizuschaffen, was leider nur zum Teil gelang. Denn diese Arbeit wurde eigentlich etwas zu spät gemachtdie Meisten, welche Dr. Heppner kannten, weilen nicht mehr unter uns, und auch die meisten Urkunden sind ein Opfer des letzten Krieges geworden. — Trotzdem hielt ich es für ratsam, diese Arbeit auch einem etwas weiteren Kreise zugänglich zu machen, dem Kreis, dem Rabb. Dr. Heppner, der Seelsorger, Archivar, Familienforscher, Herausgeber der „Geschichte der Juden in d. Provinz Posen” (zus. mit Lehrer Herzberz) und des jüd.Abreiss-Kalendars noch bekannt ist- Denn obgleich es die Arbeit eines Laien ist, so dürfte sie doch ein sehr getreues Porträt des Menschen und Forschers Rabb. Dr. Heppner und seiner Umgebung sein, ein Abschnitt der jüdischen Geschichte, welcher sein tragisches Ende gefunden hat. Fast wäre der letzte Augenblick einer solcher Biographie versäumt worden. Mein 1. Vater erlebt leider nicht mehr den 100. Geburtstag seines Schwiegervaters — denn am 25. Mai 1965 (23. Ijar 5725) schloss er im 85. Lebensjahr seine Augen für immer. — So ist diese Schrift sein letztes Lebenswerk geworden, bei deren Abschluss u. Herausgabe er noch Genugtuung und Freude schöpfen konnte, und sind diese meine Zeilen, mehr als eine Buchbesprechung, ein Nachruf auf meinen 1. Vater s.A. Schlomoh Marcus, Hamaapil. Wir gratulieren zur Goldenen Hochzeit Salo Translateur und Frau Delmonico Hotel, Miami Beach 41, Florida, U.S.A. Zum 88 Geburtstage: Baumeister JULIUS PERL Haifa, Mapu 8. Elternheim, dem Ehrenvorsitzenden der Haifaer Ortsgruppe und früheren Vorstandsmitglied der Synagogengemeinde Breslau. Frau Cäcilie Burgheim geb. Charig z. Z. 669, Miller St. San Jose, Calif. zum 85. Geburtstage Frau Grete Jacob, Mayan Zwi bei Sichron Jaacob (Israel), fr. Breslau Frieda Weissman Jerusalem, Rachel Imenu St. 42, der bekannten Märchenerzählerin, die mit ihren entzückenden Erzählungen schon in Breslau viel grosse und kleine Kinder beglückt und als Oberbibliothekarin Mitarbeiterin von Pastor Möhring sich um den Aufbau der Breslauer Volksbibliotheken unschätzbare Verdienste erworben hat. Wir verweisen auf ihre Chronik der Familie Weissmann, die wir in früheren No. No. veröffentlichten. Intressanten stehen noch No. No. zur Verfügung. zum 80. Geburtstage KARL LUDNOWSKY, Pardes Chanah eines unserer treusten Mitglieder, die keine Gelegenheit vorüber gehen lassen, ohne unserer ehemaligen Breslauer zu gedenken und sich seit vielen Jahrzehnten — schon in Breslau um das Wohl des jüdischen Klal verdient gemacht habe. Dr. med. JOSEF PRAGER Haifa—Achusa, Hatischbi St. dessen besondere Verdienste um die zionistische Bewegung seit seiner frühesten Jugend bis zum heutigen Tage allgemein bekannt sind und viele Tausende vorher Uninteressierte der zionistischen Arbeit und dem Aufbau Israels zugeführt haben. Frau LILLY POLLACK Kiryat Bialik (Israel), Efraimst. 33. der Wwe. des bekannten Breslauer Rechtsanwalts James Follak, der sich trotz seiner umfangreichen Praxis stets mit besonderem Interesse der religiösen Gemeindearbeit widmete. Zum 75. Geburtstage Professor Max F. Pollack 1201, Fuston — 206, San Francisco 94122 (USA), dem verdienstvollen ehemaligen Rektor der Angerschule in Breslau. Frau Fischer geb. Mayer in Wien der Schwester unserer imvergesslichen Mitarbeiterin Jeanne Seitmann, Haifa. Zum 70. Geburtstage den Mitgliedemder Haifaer Ortsgruppe des Verbandes ehemaliger Breslauer: Ernst Eichwald, in Kiryat Bialik Siegbert Hartmann, Jerusalemstr. 21. Ernst Tichauer, K. Bialik, Daganiastr. 10.. sowie Frau Minni Rosenberger, Meschek Dorot der Wwe. von Leo Rosenberger, Breslau, und Dr. Erwin Markus London W 9 114 Welleley Court dem ehemaligen Director der Gesellschaft „Eintracht” in Breslau dre sich in langjähriger unermüdlicher Tätigkeit den socialen Zielen dieser Vereinigung gewidmet hat. zum 60. Geburtstage Walter Epstein in Kwuzat Jawne dem der Kibbuz für seine drei Jahrzehnte hindurch vollführte mühevolle und erfolgreiche Arbeit um die Hühneraufzucht des Kibbuz zu grossem Dank verpflichtet ist. ferner Frau Lotte Pinczower Jerusalem, Tichonimst. 22 sowie ihren Kindern dem Director des Lehrer-Seminars Ludwig Elieser Pinczower und seiner Frau zur Barmizwa des Enkels und Sohnes und Samuel und Margarete Lachmann Bne Braq. Ben Schetachst. 6. zur Geburt der ersten Enkeltochter. Ihnen allen haben wir bereits unsere herzlichsten Glückwünsche schriftlich zum Ausdruck gebracht. Erklärung Liebe alte Breslauer und schlesische Landsleute in ISRAEL! Nachträglich möchte ich mich noch bei Ihnen allen entschuldigen, dass ich Sie bei Ihrer letzten Zusammenkunft im Cafö Nizza in Tel Aviv im Stiche lassen musste. Wie hatte ich mich schon auf diesen Abend gefreut, den ich in Ihrem Kreise verbringen wollte! Aber es kam eben wieder einmal anders als geplantdie Jordanischen Behörden machten einen dicken Strich durch unsere ausgeklügelte Rechnung. Ich sass jenseits der Mauer und dachte den ganzen Abend an Sie, aber hinüber durften wir erst am nächsten Morgen. Seien Sie mir also nicht böse, dass ich nicht kam. Ich habe dann am Sonntag sofort nach meiner Ankunft in Tel Aviv Herrn Dr. Freyhan aufgesucht und ihm von unserem Missgeschick berichtet. Als kleinen Ersatz für unser beabsichtigtes Treffen in Tel Aviv konnte ich dann wenigstens noch am nächsten Tage in Haifa einige alte Breslauer und Schüler meiner geliebten Gaudigschule begrüssen und mit ihnen ein paar Stunden verplaudern. Ich danke Ihnen allen, dass Sie gekommen sind, und ich bedaure nochmals, dass ich nicht mit dabei sein konnte an diesem Abend. Schalom! Es grüsst Sie alle in alter Schlesiertreue aufs Herzlichste Ihr früherer Breslauer Landsmann HERMANN GRAMATTE Rektor der Gaudig-Schule in Breslau-Kleinburg wmvimuwvuvwwwvvwwvwuiMi WIR SUCHEN für einen zuverlässigen, gut empfohlenen Herrn Stellung als Bürobeamter, Bibliothekar, etc. Verlagskenntnisse, deutsch, frz, engl, hebr., halb- oder ganztags bescheidene Ansprüche. Die Redaktion. DAS HAUS FOR SCHONE GESCHENKS 104 ALLENBY RDTELAVIV Verlangen Sie Herrn ERICH ABER vormals LEIPZIGER & KOESSLER Breslau 7