Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1965
- Issue
- No. 14-15 (März 1965)
- Date
- 1965-03-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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WIR LESEN : in den Yedioth Chadaschoth (Tel Aviv) TRIUMPHALER ERFOLG PETER WALFISCHS IN DER TSCHECHOSLOWAKEI Peter Walfisch, geboren in Breslau emigrierte mit seiner Mutter — die seither in Jerusalem lebt — im Jahre 1938 nach Israel, wo er bei Ida Rosen (Joklova) seine Studien am Konservatorium in Jerusalem begann und diese vom Jahre 1946 an in Paris fortsetzte, wo er bei Marguerite Long die Meisterklasse absolvierte. Nun bereiste er als Pianist die ganze Welt, trat in Konzerten u. im Rundfunk auf in allen Staaten Europas in Ost und West. Argentinien, Brasilien und Asien. In jähem Aufstieg wurde Peter Walfisch bald weltberühmt. Seit dem Jahre 1951 hat er seinen ständigen Wohnsitz in London. ImRahmen des Prager Frühlings 1964 gab der Künstler auch eine Reihe von Konzerten in der CSR unter anderem auch in der Hauptstadt der Slowakei Bratislava, vier nacheinander folgende Konzerte, mit dem Orchester der Slovakischen Philharmonie. Wie die englische Presse über seine bisherigen Konzerte lobende Kritiken hatte, so hat auch die slowakische Presse — ausser einem spaltenlangen Interview — über seine Konzerte in Bratislava Worte der höchsten Anerkennung gefunden. Sein Auftreten wurde hier als eine der besten pianistischen Leistungen der Saison gewertet. Neben den hervorragenden technischen Vorzügen wird die ideale Ausgeglichenheit zwischen Intellekt und Gefühl, die ideale Kultur des Anschlages, die der Künstler in seinem Spiel so grossartig zum Ausdruck brachte, betont. Das Publikum, das den grossen Redoutensaal füllte, erzwang sich durch nicht endenden Beifall mehrere Zugaben. Franz Furch, Bratislava. (Peter Walfisch war ein Schüler der im Jahre 1920 gegründeten Jüdischen Rhedigerschule in Breslau, die er mit bestem Erfolg absolvierte). EHE — DIAET Warum so viel Frauen Ihr Glück nicht verdauen, Vor Schmerzen sich winden Und Ruhe nicht finden, Ist leicht zu ergründen: \ Sie bemerkten zu spät j Ihre falsche ' Diaet. \ Doch, — sagen die Kenner — Im Falle der Männer Sei derselbe Effekt Und, noch während es schmeckt, Hätte mancher entdeckt, Wie schnell man verreckt. Die Kunst ist: im Magen Sein “Ich" zu ertragen, Du magst es begiessen Mit Honig, dem süssen, Doch nicht drin zerfliessen! Schluck ohne zu trauern Und selbst Dich bedauern Viel Essig, den säuern Und ohne zu zittern Bedenk zu verfüttern Auch Wermut, den bittern. Halt Salz in der Nähe! Und lachend gestehe: Es gehört Alles zur Ehe! Dr. Ludwig Laband Sydney. Otto Klemperer zum 80 Geburtstag unseres grossen Breslauer Musikers : Klemperer, einst der revolutionäre Geist und einer der wagemutigsten Dirigenten der Jahre an der Berliner Krolloper, dessen künstlerische Arbeit von umstürzlerischen Ideen gekennzeichnet war, hat sich im Alter geläutert. Als Ergebnis der Erfahrungen eines fünfzigjährigen Wirkens bildete sich eine geistige Substanz heraus, die ihn endgültig und überdaurend in die Reihe der grössten Deuter musikalischer Werke stellt. Klemperer hat Beethoven einmal den „grössten Sohn Mozarts” genannt, aber in den jetzt vorliegenden Platten Auf nahmen vermied er es, quasi einen Schatten Beethovens auf die Mozart-Partituren fallenzulassen. Dazu muss man wissen, dass Klemperer ein besonders starkes Verhältnis zur Sinfonik Beethovens hat und sich auch heute noch von ihr zu grandiosen Interpretationen anregen lässt. Trotzdem er ist viel zu universell, um allein ein Vollstrecker des Beethovenschen musikalischen Testaments zu sein. Die Mozart- und Mahler- Einspielungen beweisen es. Er ging hier sogar noch einen Schritt weiter und befreite die Mozart-Sinfonien von der verspielten Gestik des Rokoko. Er deckte die Tiefen der Kompositionen auf, arbeitete die feinen Liniaturen heraus und lässt überzeugend die Grösse seiner eigenen nachschöpferischen Begabung erkennen. Wir gratulieren Der Vorstand der Ortsgruppe Haifa des Verbandes ehemaliger Breslauer übermittelt ihrem Mitglied MAX & MARGOT KOCHMAN die herzlichsten Glückwünsche zur Hochzeit ihres Sohnes JOSEPH mit AVIVA Herrn Alfred Jachmann, Haifa, Pevsnerst 37 sowie Frau Martha Blum, 2517 Reynier Ave. Los Angeles, California zum 85. Geburtstage Herrn Dr. Bruno Baruch Soberski Tel Aviv — Jad Eliahu, Schd. Hachajal zum 75. Geburtstage Herrn Meir M. Kischoni (Kober) Kiriat Bialik, P.O.B. 14 zum 70. Geburtstage Herrn Professor Ernst J. Cohn London, ~ zum 60. Geburtstage sowie zum Ehrendoktorat an der Kölner Universität. Herrn Hans Lange Johannesburg, South Africa, 93, Dorchester Mansions Rissikstr. unserem Mitglied Herrn Alfred Erich Schöngut Tel Aviv, Ruppinstr. 32 Anders als bei Mozart verhielt sich Klemperer bei Gustav Mahler. In der „Auferstehungs- Sinfonie” vermehrte er Heftiges um Erschütterndes, erweiterte Dramatisches zum Tragischen, dehnte die Spannungen und setzte bewusst die Gegensätze seiner Deutung extrem weit an. So entstand wohl eine der reifsten Mahler-Darstellungen, eine jener Interpretationen, mit denen er seine Laufbahn krönt. Mahler war es übrigens auch, der Klemperer am Beginn seines Wirkens an das deutsche Landestheater Prag empfahl. Hamburg, Barmen, Strassburg, Köln und Berlin waren die weiteren Stationen. Klemperer wurde und erhielt die Goethe-Medaile aus der Hand des Reichspräsidenten von Hindenburg. (Die vorstehenden Jubiläumszeilen entnehmen wir dem „Schlesier”, der in Recklinghausen erscheint. Wir möchten noch ergänzend hinzufügen, dass K. sofort nach der „Machtergreifung (!)” als General-Musikdirektor der Berliner Oper „entlassen” wurde. Er wanderte nach U.S.A. aus und wurde dort mit offenen Armen als Leiter des "Los Angeles Symphonie Orchester” aufgenommen. Viele alte Breslauer werden sich wohl noch der Familie Klemperer, vor allem der Mutter Otto Klemperers erinnern, der volkstümlich bekannten „Klemperem”, die jahrelang die öconomie der „Lessing-Loge” führte und zu ihrer Zeit wohl fast alle jüdischen Hochzeiten ausrichtete. sowie Herrn George Rothstein, Salguero 706 Buenos Aires zum 60. Geburtstage Herrn Israel Jannai (Janiak) Director des städt. religiösen Gymnasiums, Bne Braq, Reh. Jona Hanabi zum 50. Geburtstage Herrn Hans & Frau Rita Wolff 320, Highland St. Worcester, Mass/USA zur Siberhochzeit Frau Ester Gluskinos, Tel Aviv, Margolinstr. 4, Breslauer Trakt im Altersheim des W.S.S. zur Verlobung ihrer Enkeltochter ◄ ◄ < < •4 •4 •4 ◄ •4 ◄ -4 ■4 ◄ •4 ■4 -4 -4 •4 •4 -4 •4 ■4 •4 Wer nach Israel kommt und nicht bei FREDI DURRA war, war nicht in Israel! FREDI’S INN NAHARIYAH Täglich Restaurant und Night Club TRANSLATIONS TYPING DUPLICATING IN ANY LANGUAGE HAMA'TIK rrmm o ii i n n p ji v n n b a d n 26, ROTHSCHILD BLVD, TEL-AVIV, Phone 6 12123 .bD ,26 3im\y n’lN'bn 3 AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA