Mannheim
Compact Memory

Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1964-01-01 · No. 12-13 (1964) · p. Seite 12

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1964
Issue
No. 12-13 (1964)
Date
1964-01-01
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/7411685-7413052-7497122--0098-7413077
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

MUSIK UNSER MITARBEITER DR. PAUL RIESENFELD übergab uns die Sammlung der bisher 22 Urteile über sein Buch “Politik u. Musik — Von grossen Zeitaltern zu kleinen Gleichschaltern”. Wir geben hier nur die folgenden wieder: Generalmusikdirector Solti, Frankfurt a. M.: “Sie haben mir wirklich eine grosse Freude mit Ihrer Schrift gemacht. Ihre Ausführungen sind so interessant u. einfühlend und ihre Beispiele so treffend gewählt, dass ich Ihnen meine besondere Hochachtung aussprechen möchte”. “Jedioth Hajom”, Tel-Aviv : “Eine wahrhaft interessante Lektüre eines vielseitigen Könners”. Prof. Karl Höller, Präsident der Münchener Musikhochschule: "Ich bin sehr glücklich, Ihre ausserordentlich interessante, amüsante u. mit grossartiger Sachkenntnis u. erfreulichem Mut geschriebene Arbeit kennengelernt zu haben. Nationalzeitung (Basel) schreibt: Er setzt bei seinem Kampf gegen die zeitgenössische Kunstproduktion ein beträchtliches strategisches Können ein... Selten haben wir ein so kompromissloses Büchlein gelesen und seit langen keines, das spannender wäre”. Der Verfasser überlässt sein Buch unseren Mitgliedern zu den folgenden Preisen: Ein in Leinen gebundenes Exemplar für 2,50 IL. (anstatt 5,25) Ein broschiertes für 1,75 IL. (anstatt 4,25). Ein nicht mehr ganz neu aussehendes für 1 IL. Der Verfasser des in Nr. 10/11 veröffentlichten Aufsatzes über den jüdischen Anteil am Breslauer Musikleben bedauert sehr, Frau E. Szephasy nicht erwähnt zu haben, und erklärt nachträglich, dass sie als Geigenlehrerin und Violinsolistin einen grossen und rühmenswerten Anteil am Musikleben der Breslauer gehabt hat. Besitzer von Liedern von EUGEN GOTTSCHALK werden zwecks Veröffentlichung um ihre Adresse gebeten von Benno Gottschalk, Tel-Aviv, Alexander Jannai Str. I. Eine Würdigung dieses Liederkomponisten, der seinen Beruf als Augenarzt in Breslau ausübte, behalten wir uns in einer der nächsten Nummern vor. Noch, viele ehemalige Breslauer werden sich Gottschalks und seiner liebenswürdigen Frau Lucie geb. Peiser und dieses kultivierten Breslauer Hauses erinnern. WIR WOLLEN MIT DEN „MITTEILUN¬ GEN" DES VERBANDES IHNEN EINE KLEINE FREUDE UND UNTERHALTUNG SOWIE HILFE BEI AUFFINDUNG IHRER WIEDERGUTMACHUNG BIETEN UND NACH¬ RICHTEN BRINGEN, DIE SIE INTRESSIE- REN — MACHEN SIE UNS EINE GROSSE FREUDE DURCH BEITRÄGE UND SPENDEN FÜR UNSEREN ZWEITEN AL¬ TERSHEIMLAND! Wir bitten immer wieder unsere Mitglieder sich an der Mitarbeit unserer „Mitteilungen" zu beteiligen durch Aufgabe wertvoller Erinnerungen oder sonstiger für die Breslauer interessanten allgemeinen Nachrichten! Suchanzeigen WER WEISS die Adresse von Ilse Freund geb. Billigheimer, von Santiago in Israel eingewandert. (Kami), die Adresse von Joachim Birkenfeld, angeblich s.Z. nach Israel ausgewandert. (Süssmann), dass Ella Brienitzer geb. Proskauer vonl936— 1939 etwa als Stenotypistin und Sekretairin bei der Syn.-Gem. Breslau tätig war. (Caruba). ob und wann Dora Hain und Tochter Paula zuletzt Breslau, Freiburgerstr. 5 deportiert: wurde. Hain). etwas über Traude Hauschner, früher Breslau, Menzelstr. Wwe, von John H. der wahrscheinlich 1934/35 in B. gestorben ist. (Hauschner). etwas von Horst, Peter oder Heinz Haller, fr. Breslau, Göthestr. 156. (Zirker). die Adresse von Lotte Hirsch, angeblich aus Madrid in Israel eingewandert. (Kami), dass Grossviehhändler David Katz und Frau Elsa in Breslau gelebt haben, ebenso ein Sohn Sissie Katz. (Kischon). dass Rechtsanwalt Dr. Hans Kempner im Januar 1935 in Breslau Selbstmord verübt hat. (Fischer). etwas über Dr. Julius Koplowitz und Paula K. fr. Breslau. Deportation? Vermögen? Verhältnisse? (Ruth Kuplowitz). etwas über Kurt & Senta Löwe, fr. Breslau, Kommendewg (bis mindestens 1939, Tricotagenhdlg. Carl oder Graupenstr. (Hauschner). die frühere Adresse von Hans Rothstein, seinen Beruf, fr. Breslau zw. 1934—36 nach Holland ausgewandert, dann Auschwitz. (Boss), die Adresse von Erich Rösler, angeblich sZ. nach Israel ausgewandert. (Süssmann), etwas über Lucie (Lu) Thom geb. Pinner, fr. Breslau, Göthestr. 10. später Schwerinstr; Schwester von Ilse, Alfred P. (Pinner). GESUCHT WERDEN Krankenschwester Ilse Eisner fr. Breslau Göthestr. neben Grossweiler wohnhaft. (Malarzyk). Bankdirektor Carl May, zuletzt Breslau, Kurfürstenstr. 34. (Schweiz Fürsorge). Dr. F. Reichert, früher in Breslau (Henschel). Rosa Same (früher Glogau) von Fred Same. Elfriede Schüfthan, (Wwe. von Fritz Schüfthan) jetzt wohnhaft in Israel. (Schlamm). Lina Spagatner, Tochter von Samuel u. Toni Sp. (Yed. Chad. Haifa). Moritz Wolf u. Frau Regina zuletzt Breslau, Lehmgrubenstr: 1. (I. O. M. E.). Wir erinnern an unsere früheren Suchanzeigen aufgrund deren bisher nur ein Teil gefunden ist. Besonders wichtig ist zu erfahren, wem bekannt ist, was aus Frau Toni Pinner geb. Guttmann 1939 geworden ist. (Feltham). Wer weiss, wann das Kinderheim in Breslau — Krietem geschlossen wurde. (Bezirksamt Neustadt). Wer kannte das Geschäft von Herbert Langer (H. Langer & Co.?) Breslau Wallstr. 29, Bluden & Kleiderfabrikation. Frau L. war im Geschäft mit tätig. (Karsten). SPEZIAL—REPARATUR STELLE für TAPERECORDER, Service an Hand von Fabrikplänen aller deutschen und amerikanischen Modelle SCHALLPLATTEN •' AUFNAHME Platten werden auch von Ihren Tonbändern angefertigt — Bänder zu Engros-Preisen RADIO DOCTOR, Tel Aviv, Idelson Str. 4, Tel. 56433. Allersheim Wir nehmen schon jetzt weitere Meldungen von Reflektanten an, da wir mit einem zweiten Altersheim im Begriff stehen abzuschliessen. Dringende Fälle können sofort untergebracht werden. Der Göttinger Arbeitskreis Seit Erscheinen unserer letzten Mitteilungen sandte uns der “Göttinger Arbeitskreis” eine Anzahl Publikationen, die er im Holzner — Verlag in Würzburg herausgab und von denen ein erheblicher Teil auch in unseren Kreisen durchaus Beachtung verdient. Da sind zunächst die “Jahrbücher der Schlesichen Friedrich — Wilhelms Universität zu Breslau” zu nennen, von denen uns die Bände VII und VIII der Jahrgänge 1962 und 63 vorliegen. Sie enthalten u. a. einen sehr interessanten Aufsatz von Kurt Koszyk: “Der Organisator Ferdinand Lassalle im Jahre 1863”, dem auch wir einiges Material für unseren Jahrhundert- Gedächtnisaufsatz entnommen haben. Ferner sind als besonders interessant sowohl für den Wissenschaftler als auch für den Laien zu erwähnen die Aufsätze von Margot Krohn — London “Emin Pascha im Spiegel seiner Zeit” und “Friederike Kemptner, als Kämpferin für Menschenrechte”, Max Pinkus, eine Schlesienbücherei* und seine Freundschaft mit Gerhart Hauptmann” von Kurt Schwerin, — Chicago “Erinnerungen an das Theater in Breslau” von Ernst Möhring, "Aufbauarbeit einer Mittelstadt” von Alfred Glücksmann, — deren Verfasser uns allen von der letzten Generation her bekannte Namen besitzen, die in uns liebe oder wehmütige Erinnerungen hervorrufen. Aber ausser den genannten Abhandlungen sind noch zahlreiche zu erwähnen, welche ein besonderes Interesse für den Specialisten haben wie “Leben und Lehre Jesu nach der Darstellung moderner evangelischer Theologen” von Johannes Steinbeck u. a. m., die wir aus Raummangel nicht besonders erwähnen können. Wir können nur allen Interessenten empfehlen, sich diese Jahrbücher zu beschaffen, die eine Fülle von Anregungen bieten. Anlässlich des 100. Geburtstages von Hermann Stehr ist auch im Holzer-Verlag (Würzburg) eine umfangreiche Stehr-Literatur erschienen, um deren Herausgabe sich ebenfalls der “Göttinger Arbeitskreis” äusserst verdient gemacht hat: "Hermann Stehr als Schlesier, Deutscher und Europäer” von Fritz Richter*, ein kleines aber sehr aufschlussreiches Büchlein "Sein Leben und Werk” von Dr. Wilhelm Meridies. Kein Freund des Dichters und Interessent der deutschen Literatur unseres Jahrhunderts sollte versäumen, zu dem einen oder anderen Buche oder Aufsatze über Stehr zu greifen. Wir verweisen auch auf unseren heutigen Jubiläumsartikel. Eine weitere sehr beachtenswerte Publikation ist die englische Ausgabe "The Eastem Part of Germany (beyond Oder and Neisse) in the Polish Press. (Holzner-Verlag 1964), der eine hübsche Skizzenkarte der ehemals von Deutschen bewohnten Landesteile Schlesien, Pommern, Ostpreussen und Danzig und der ebenfalls unter polnischer Verwaltung stehende Teil der Provinz Brandenburg beigegeben ist. Die recht ausführliche Broschüre ist instruktiv und man gewinnt einen guten Überblick über die Nachkriegsverhältnisse und Zustände in diesen jetzt polonisierten deutschen Landesteilen. Das 155 Seiten umfassende Heft ist in leichtem englisch geschrieben und liest sich fliessend und interessant. - Dr. W. F. * Professor at the Illinois Institute of Technologie, Chicago. 12

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.