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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1964-01-01 · No. 10-11 (1964) · p. Seite 11

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1964
Issue
No. 10-11 (1964)
Date
1964-01-01
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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Rosl Albach <«*«r Mr. & Mrs. E. M. Goldsmith of 2562 Crown Street, Vancouver 8, B. C., Canada, extend greetings and best wishes for a New Year of Good Health, Happiness and Prosperity to their many friends, especially from Breslau and Shanghai. Mrs. Goldsmith will best be remembered as Rosel Albach-Gerstel, the well-known Light Opera Singer from Vienna and Breslau. INTRODUCTION by Mr. ERNEST FRÖLICH of ROSL ALBACH GOLDSMITH at a Special Concert given under the auspices of the WASHINGTON SOCIAL CLUB in SEATTLE, Washington, U.S.A. I have the great privilege of introduction to you and old friend of mine, but what is more important to you, a first dass artist, singer and entertainer — Mrs. Rosl Albach Goldsmith — who is well known to all of us who spent the emigration years with her together in Shanghai, where she was the Operatic Star of our community. Mrs. Goldsmith is still a Star, and has as such, every right to come from another Planet. She preferred, however, to come from a more accessible part of the World — from Vancouver, Canada, where she resides — becoming the first artist in the Club’s history, who ever had to cross the border of the United States in Order to appear in our midst. At this point I want to express our deepest gratitude to Mrs. Albach Goldsmith for her unselfish willingness to appear in our Club, and in doing so, giving our members and guests the opportunity to enjoy a delightful evening. Mrs. Rosel Albach-Goldsmith is Viennese, being born in Vienna, the City where she grew up and received her vocal training. She appeared at an early age on the stage of the Vienna Carl Theater, where she sang in several operettas. Later on, she came to Breslau, where she played leading parts in operettas and where she became, in no time, the favorite of the audience. It was in Breslau where she reached the climax of her career, which unfortunately was cut short by the advent of Hitler. She had to flee Germany and emigrate to Shanghai, Where she was one of 15,000 Central European refugees. Most of them, among them singers and actors, came penniless, but they brought something with them — a love and enthusiasm for theatre and music. From the Start there were several theatrical groups performing plays regularly, on at least two different locations. The theater never died in Shanghai — not even during the Japanese occupation, when performances became less frequent, did it fade away completely. It subsisted until the end of the war, thanks to our Japanese Warlord, Mr. Goya, who while being a very cruel man, had a kind of split personality and did everything (or let us say something) in order to preserve the cultural life of the refugees. Operetta performances were few and the difficulties increased. Expenses were high, but it was just this kind of show which attracted the largest audiences. Star of the operatic cast was Rosl Albach, who through her gaiety, vivaciousness, charm and last but not least her artistic know-how, enchanted the audience. Her name became a household word and was the personification of happiness and all those better things of life which we once possessed and cherished. She was really a bright light in a dark era. Should somebody ever undertake the task of writing the history of our imigration in Shanghai, he could not do so without appreciatively mentioning her name and her artistic achievements, which contributed to a large part in upholding our spirit of survival. The war was over, and the refugees, promoted to emigrant, dispersed over the globe. Rosl Albach came to Canada (Vancouver) where she took residence. Our glib sparkling star from Shanghai shone a little dimmer. It was a lonely star on a foreign horizon — a hidden body — a celestial one of course. But finally this Star was discovered by a Canadian astronomer, his name — Manny Goldsmith, now Rosl’s husband, and today a guest in our midst. So may I, alluding to this happy end, conclude my little speech with an old German proverb; Jeder ist seines Glückes Goldschmid. EINLADUNG NACH ISRAEL von Dagmar Nick (Verlag Langen-Müller, München) Wenn ein Oleh (Neueinwanderer) nach Israel kommt, so hat er meist viele Wünsche, die ihm die Sochnuth doch selbstvorständlich zu erfüllen habe. Dem Lande, das die Heimat werden soll, etwas mitzubringen, daran haben noch die wenigsten gedacht. Eine Olah, die kürzlich ins Land kam, brachte ein grosses schönes Geschenk mit. Sie heisst Dagmar Nick, ist in Breslau geboren und von Beruf Dichterin. Also hat sie dem Lande und uns allen ein begrüssenswertes Mitbringsel gewidmet. Ihre „Einladung nach Israel” ist ein literarisch höchst wertvoller Führer durch das Land, ein Bädecker der Beobachtungen. Sie sieht eben das von ihr geliebte Land auch mit dem Herzen, ja sie verliebt sich in die ganze israelische Athmosphäre in all ihren Einzelheiten, Stimmungen und ihrer oft paradoxen Eigenart. Mit feiner Beobachtungsgabe gibt sie Porträts von Menschen, wie sie sich hier mit den Gegebenheiten auseinandersetzen. Es lohnt ihr, die ganze Buntheit des hiesigen Lebens in einer Form darzustellen, die den Leser unmittelbar anspricht. Sie versetzt ihn in den Geist Israels und ihre „Einladung nach Israel” ist eine köstliche Betrachtung, formvollendet und voller Wort- und Nuancen-Reichtum, ebenso reich an Intuition und vom Lande glücklich inspiriert. Eine dankenswerte Beigabe sind die Fotos von Schlomo Ben David, anschauliche Bilddokumente als höchst wertvolle Ergänzung zu Dagmars literarischem Streifzug. Und wenn man hört, dass Dagmar Nick als Nichtjüdin geboren ist, so wird man ihr für ihre Gabe besonders herzlich die Hand drücken. Julius Sachs. ALLE UNSERE LESER UND MITGLIEDER die uns pro 1963 bisher weder eine Spende noch ihren Jahresbeitrag zukommen liessen, bitten wir herzlich, das Versäumte schnellstens nachzuholen. Wir brauchen für den 2-ten ALTERSHEIMFOND viel Geld, wenn wir alle Wartenden unterbringen wollen. BUCH-BESPRECHUNG Neuerscheinung Im Verlage von M. Newman, Tel Aviv ist soeben ein Märchenbuch unter dem Titel „Bamaagal” aus der Feder von Else Rabin erschienen. Frau Dr. Rabin, welche seit Jahren in Haifa lebt, zeigt in dem von ihr verfassten Buche, dass sie sich nicht nur ihre jugendliche Frische bis jetzt bewahrt hat sondern dass sie auch noch voll und ganz sich in das kindliche Gemüt hinein versetzen kann. Es sind 7 Erzählungen und Legenden, die zum Teil im tiefen Geist des altjüdischen überlieferten Sagengutes wurzeln. Else Rabin versteht es, der Jugend die inhaltsreichen und gehaltvollen Legenden mit grossem Geschick, packender Phantasie spannend darzustellen. Der erzieherische Wert des Buches ist gross und die ethischen Lehren des Judentums werden für die kindliche Auffassungsgabe wohlverständlich dargeboten. Wir können Else Rabin nur herzlich zu dieser Gabe, welche gerade zu den Feiertagen erschienen ist und sicher von der Jugend mit grosser Freude aufgenommen werden wird, beglückwünschen. Das Buch „Bama’agal” ist als wertvolle Lektüre für die Jugend von 9—12 Jahren wärmstens zu empfehlen. Pri-Chen. AUS MANGEL AN RAUM mussten wir leider die Besprechung einiger ausgezeichneter Bücher, die bei uns eingegangen sind für die nächste Nummer zurückstellen. Es sind dies insbesondere: „Das Breslauer Seminar”, ein umfangreiches Gedächtnisbuch, das Prof. Guida Kisch beim Verlage J.C.B. Mohr in Tübingen anlässlich der 100-sten Wiederkehr der Gründung des jüdisch-theologoschen Seminars herausgegeben hat. Es ist teilweise in englischer teils in deutscher Sprache geschrieben und enthält eine Anzahl hochinteressanter Beiträge, die gleichzeitig ein Bild der jüdischen Geschichte der letzten 100 Jahre in Deutschland darstellen. Jeder einzelne würde es verdienen besonders besprochen zu werden. Auch die im gleichen Verlag von Fritz Homeyer herausgegebenen „Deutsche Juden als Bibliophilen und Antiquare” erheischen gerade für die Juden aus Schlesien ein besonders Interesse, weil manche uns bekannte Namen wieder lebendig werden, abgesehen davon, dass die besonders sympathische Persönlichkeit des Verfassers schon für eine objektive Darstellung bürgt. Der bekannte Germanist und Kunsthistoriker H., ein Nichtjude, war der Sohn des Oberstleutnants Axel H., zu seiner Zeit einer der höchsten Militärs der Provinz Posen. Aus dem Holzer-Verlag in Würzburg sind uns ebenfalls mehrere vom Göttinger Arbeitskreis (Frhr. von Braun) herausgegebene interessante Bücher zugegangen, deren Besprechung für die nächste No. vorgesehen ist. WER ISRAEL BESUCHEN WILL comfortabel, gut bürgerlich und preiswert privat unter gebracht werden will (Zimmer mit oder ohne Frühstück) wende sich rechtzeitig auf Empfehlung des Verbandes an LILLY’s Accomodation Office, Tel-Aviv Mendele St. 7 (Atlas). Phone: 2 279 1 5 NEUE KLAVIERE, Seiler, Sauter u. andere, sowie gebrauchte in sehr gutem Zustand. Gelegenheitskäufe M E L N I K T.A., Dizengoff 119 (im Hof) Tel. 220303 11

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