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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1961-01-01 · No. 2 (1961) · p. [Seite]

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1961
Issue
No. 2 (1961)
Date
1961-01-01
Page
[Seite] (sequence 2979)
Language
German
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WEH WEISS ETWAS ÜBER: u c Ilsetzky, Heinrich, bis Ende 1933 in Breslau, Tauentzienstr. 12, Herren- & Damenkonfektion & Massateiier. Angaben erbittet seine Schwester Rosa Tock, Portovergütung. Günther Witkowsky, Sohn von Max und Gertrud (Witkowsky), früher bei seinen Eltern in Breslau, Seminargasse 14 und Menzelstr. 48, wohnhaft. Er ist angeblich deportiert worden. Er hat angeblich die Religionsschule in der Wallstrasse besucht. Wer etwas über sein Schicksal sagen oder sonstige Angaben machen kann, wird dringend gebeten, dies sobald als möglich zu tun und zwar entweder an die Geschäftsstelle des Verbandes Tel Aviv, Lord Byron St. 4, oder direct an das Landgericht, Darmstadt 2, Entschädigungskammer, unter 8.0. (Entsch.) No. 541/58. Heimann, Ernst, Textil- und Futtergeschäft, Breslau, Niepoldshof , gesucht von Halberstamm Tel Aviv, Hanaziv 24. — Wer hat ihn gekannt? Beschlagnahme von Möbeln ausgewanderter Juden (Umzugsgut), die 1939 durch NB. Organe durchgeführt wurde, ohne dazu befugt zu sein? Ist jemandem bekannt, dass solches „Umzugsgut” öffentlich versteigert wurde? Ebenso, dass solche Beschlagnahmen und Versteigerungen von Finanzämtern durchgeführt oder angeordnet wurden? Antworten erbeten an den Verband für Gerda Sachs, geb. Lasch (früher Firma Albert Kuh), Paris. Jacobsohn, Antiquariat, Breslau, Tauentzienstrasse (12?), später Kaiser Wilhelmstr. 13 später (wahrscheinlich schon in der Nazizeit in der Wohnung), Kurfürstenstr. 2, besonders für die Zeit von 1930-1933. Jacobsohn und seine Frau sind umgebracht worden. Angaben für Annemarie Kerbel (Sweden). Rothol*, Tischlerei, Breslau, Neudorfstrasse. Im Juni 1938 wurde die Werkstatt angeblich von der Gestapo aufgelöst und die jüdischen Arbeiter wurden entlassen, ins K.Z. gebracht oder deportiert. Kann sich jemand an die Firma oder die Auflösung erinnern? Nachrichten an den Verband oder Landgericht Darmstadt 2. Entschädigungskammer 8.0. Entsch. 541/58. Wachtel, Emma, geh. Lichienberg, (Schwester von Isidor Lichtenberg, der zuletzt im Wohlfahrtsamt tätig war), wohnhaft Neudorfstr. 102, später verschiedene andere Adressen während der Verfolgung, wurde im Juli 1942 deportiert. Sie musste angeblich noch vorher Judensteuer bezahlen und war eine vermögende Dame. Wer kann etwas über ihre Verhältnisse oder Judenabgabe aussagen? Für ihre Tochter Clara Noach. Redlich, Bruno & Grete, Breslau, Nadlergasse 13. Wer weiss etwas über ihren Verbleib? Smoschewer, Wolf gang und Walter (Söhne von Konsul Smoschewer). HAUS- und KÜCHENGERÄTE GESCHENK-ARTIKEL stets preiswert Leo Freund NACHFLG. (früher: Allenby 138) jetzt nur Rechov MIKWE ISRAEL 1 (vor dem Telegrafenamt) wünscht nmfc na» H A N Z E Mendelsohn, Adolf, (Sohn von Rechtsanwalt). Proskauer, Hans (Sohn von Zahnarzt P-). Cohn, Hans, Wolfgang (Sohn von Hugo). Cohn, Hans. Werner, (hat in Prag studiert, nach Kriegsausbruch von Kattowitz durch Polen geflüchtet). Unger. Heinz (Sohn von Apotheker U. (war 1940 in Lemberg). Gins, Helmut — alle vorstehenden gesucht von Hermann David, Düsseldorf. Weissenberg, Dr. Julian, Rechtwanwalt, Breslau, von Frau Ellen Posner ges. Schüfian, Eugen, Zwischenmeister, und Frau Gertrud, zuletzt Lewaldstr. 12. (Englerstr.) mit Familie Epstein zusammen gewohnt. Kramer, Dorothea, geb. Schüftan. Carlowitz(?) Korso Allee, gesucht von Hans Schüftan, Pittsburgh 6 (USA). Liebrechl, Horst, früher Haifa—Bat-Galim, House Miller, Meyer, Berthold, Textilgeschäft, Breslau, Augustastr. 186, beide im eigenen Interesse von Frieda Reines. > i Kurt und Alfred Bardasch, von ihrem Bruder Adolf Bardach, Columbia (Ohio). WER KANN BESTÄTIGEN : 1. dass Frau Selma WOLFF, geb. Weiss, •.geboren 1872, gestorben 1948) bis 1936 in Breslau, Gutenberg Strasse 28, eine drei Zimmer- Wohnung hatte; 2. dass sie in den letzten Monaten vor der Auswanderung nach Palästina im Jahre 1936 ihre Wohnungseinrichtung verschleuderte u. in einem möblierten Zimmer gewohnt hat; 3. dass sie seit 1921 verwitwet war und sich, sowie ihre Mutter und Tochter ernährt hat durch Vertretung von Büro- und Packartikeln der Firma Nelken u. Schwarz, ferner durch Vertretung von Spirituosen der Firma JAHRZEITSTIFTUNGEN UND EINTRA¬ GUNGEN IN UNSER GOLDENES BUCH Ausser den in unserer letzten Nummer erfolgten Veröffentlichungen sind folgende Eintragungen in unser „Goldenes Buch” als Jahrzeitsstiftung erfolgt: Margarete Lasch geb. Jeremias, mit 70 Jahren nach Auschwitz deportiert, eingetragen auf Veranlassung ihrer Tochter Gerda Sachs, Paris. Hanna und Max Schmul. Karl und Johanna Süssmann, eingetragen auf Veranlassung von Margot Schmul, Buenos Aires. Dr. Alfred Cohn und Frau Lisa fleb. Weissbrem, eingetragen auf Veranlassung ihrer Tochter Alice Bermann, Schaan. Sigismund Freyhan, früher Breslau, zuletzt London N. W. 11. Als Jahrzeitstage werden — soweit das Datum nicht bekannt ist — der Tag der Deportation oder der 10. Tebeth, der in Israel als Gedenktag der Nazi-Opfer begangen wird, eingetragen. Die Jahrzeiten werden in der Synagoge des Altersheims abgehalten. Die eingezahlten Beträge werden ohne jeden Abzug für den Bau des Altersheims benutzt. GEN Springer. — Nachf. (für R. A. Dr. Badt — Tel Aviv); 4. dass Zwass, David, geb. 11.4.1904, ab 1935 bei der Syn.-Gem. Breslau beschäftigt war und 1937 nach Polen evakuiert wurde. Welche Beschäftigung übte er aus? — (für Bundesverwaltungsamt, Köln. II 4519.) Wir bifien alle, die irgend eine Angabe zu den oben Gesuchten machen können, recht herzlich, dies uns oder die oben angegebenen Adressen wissen zu lassen. Wir vergüten alle Spesen. Wir wollen denen helfen, die unserer Hilfe bedürfen. Verband ehemaliger Breslauer Tel Aviv, Lord Byron St. 4. Warnung Eines unserer hiesigen Mitglieder erhielt dieser Tage von einem unbekannten Büro aus Warschau eine Aufforderung, einen Betrag von IL. 380 zu senden, damit das Grab ihres Vaters in Wroclaw für die kommenden 20 Jahre gepflegt wird, anaerfalls dürfte in Kürze die Einebnung erfolgen. (Auf Friedhof Cosel.) Die inzwischen hier verstorbene Mutter unseres Mitgliedes hatte bereits vor mehreren Jahren an eine Münchener Stelle- 150 IL. für den gleichen Zweck gesandt. Die Warschauer Zuschrift besagt; dass die 150 IL. niemals eingegangen sind, und dass sich unser Mitglied diese von dort zurückzahlen lassen soll! Wir haben Schritte unternommen, um durch den Breslauer (Wroclawer) Magistrat in Erfahrung zu bringen, was es mit der Warschauer Forderung für eine Bewandnis hat, und ob und auf Grund welchen Gesetzes eine Einebnung geplant ist. Wir werden in der nächsten Nummer die Ergebnisse unserer Nachforschungen bekannt geben. Jedenfalls ersieht man aber aus diesem Vorgang wie rech: wir hatten, als wir bereits vor mehreren Jahren unseren ehemaligen Breslauern mitteilten, dass „jeder Betrag für sogenannte Grabpflege herausgeworfenes Geld ist. bei aller Pietät für die Grabstätten unserer Lieben und dass unsere Idee lieber mit dem gleichen Gelde die Lebenden zu unterstützen und auf den Namen unserer Lieben Stiftungen auf unser Altersheim eintragen zu lassen, zum ewigen Gedenken, in jeder Beziehung der richtige Weg ist, um unsere Pietätspflicht zu erfüllen. Helfet den Lebenden, indem Ihr der Toten gedenket 1 Haben Sie schon Ihre Feiertagsspende vergeben? Sonst senden Sie sie uns nachträglich. Jeder Betrag ist willkommen und wird ln der nächsten Nummer ausgewiesen. CHARPACK ★ FARBEN ★ EISENWAREN T.-A., GORDONSTR. 39, Ecke Dizengoff REP; FRIEDMAN-ÖFEN naito na»

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