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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1981-01-01 · No. 48-49 (1981), Nachtrag · p. Seite 63

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1981
Issue
No. 48-49 (1981), Nachtrag
Date
1981-01-01
Page
Seite 63 (sequence 2610)
Language
German
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Ernst Karllner, Glwataim, Rechow Gusch Etzion 5, zum 75ten Geburtstag. Der Genannte stammt aus Kattowitz O/S, ist mit unserer Arbeit liger Oberschlesier, ausserordentlich verbunden, und vor allem im Rahmen des Verbandes ehemasehr beliebt wegen seiner grossen Bescheidenheit. Dr. Alex. Heimann, Gan Jawne, Israel, zum 80ten Geburtstage. Wir kennen ihn aus seiner Tätigkeit in Gutentag O/S und hat er verstanden, hier im Lande den Kreis seiner Patienten, die an ihm hängen, erheblich zu erweitern. Seine Gattin hat sofort Kontakt mit Menschen, ist hilfsbereit und sehr freundlich. Beide Kinder, die Tochter als anerkannte Krankenschwester, der Sohn beliebt als Professor für Kinderheilkunde in Israel, sind mit den Eltern und ihren Familien eng verbunden. Herrn Kurt Ullmann und Frau Dora geb. Hirschberg, 135 Hazel Street Nr. 4P Apt. II. Clifton, N.J. 07011, USA, zur Bar Mizwa ihres Enkels, der an seinem Ehrentage zum ersten Male als Vorbeter In einer grossen Synagoge amtierte, die Thoravorlesung und die Haftara ebenfalls in meisterhafter Weise vortrug. Mögen die Eltern und Grosseltern noch viel Freude an diesem Bar Mizwa erleben. Karl Steinauer (Skonner), Fort Lee, N.J. 07024. 326 Cross Street, zum runden Geburtstag. Aus vollem Herzen gratulieren wir ihm, dem ausserordentlich beliebten alten Bar Kochbaner, dem mit vielen Preisen ausgezeichneten Sportler, der ständig mit grossem Interesse unsere Arbeit verfolgt. Ad Mea Weessrim in Gesundheit und Schaffenskraft. Herrn Pastor Paul Achenbach, Bad Krozingen, St. Trudpertstrasse 29, zu seinem 93. Geburtstag. Der Jubilar steht mit uns in ständigem Kontakt, war mit seiner Gattin bereits 22 mal in Israel und lebt in seinem ganzen Denken mit dem Staate Israel. Wir sind mit ihm eng verbunden. Herrn Zwi Herrmann Abraham, Kirjath Bialik, Sderoth Ben Gurion 11, zum 75. Geburtstage. Er ist zwar in Berlin geboren, hat aber mit unserem Verband enge Fühlung. Seine Gattin Rosa, geb. Sorski, ist aus Kattowitz O/S, war viele Jahre in Rosenberg O/S. Von dort gingen beide sehr zeitig nach Israel. Viele Jahren wohnten sie in Benjamina und haben alle Zeit schwere Arbeit, aber mit grosser Liebe für die Entwicklung des Landes gesorgt. Ihr Sohn Dani hat einen führenden Posten in einem grossen Betrieb. Alle haben Freude an ihren 4 Kindern bzw. Enkelkindern. Weiter Gesundheit und Zufriedenheit. Wir gratulieren unserem Mitarbeiter und Freunde Abraham Tobias, Natanjah P.O.B. 2120 zum 70. Geburtstage. Sein Wirken, selbst nach seiner Pensionierung als Lehrer und Leiter emer bekannten Schule in Natanjah ist so umfangreich, dass es in wenigen Sätzen schwer zu beschreiben ist. Kurse in Bibel, Vorträge literarischer und historischer Art, Beherrschung der hebräischen, deutschen, französischen und anderen Sprachen, sowie auch Geschichte ist ihm geläufig. Seine Aufsätze in vielen Zeitungen sind von hohem Niveau. Weiter Gesundheit, Flexibilität und segensreiches Wirken. Ad Mea Weesrim, LOTHAR BECKER LOS ANGELES, ZUM 75TEN GEBURGTSTAG Von dieser Stelle aus wollen wir unserem verehrten Mitglied, Lothar Becker, 6252 Commodore Sloat Drive, Los Angeles, Cal. 90048, zu seinem 75ten Geburtstag unsere herzlichsten Glückwünsche aussprechen. In Breslau, am 16 Juni 1906 geboren, besuchte er das Johannes Gymnasium. Als leidenschaftlicher Fussballer war er 'im Bar Kochba, Breslau von 1921—1933. Nach 3jähriger Lehrzeit im elterlichem Herren-Bekleidungsgeschäft in der Graebschnerstr., hat er sich später selbständg gemacht und führte sein Geschäft am Mauritiusplatz, bis zum 9. November 1938. Eingeliefert nach Buchenwald, gelang es ihm dann noch nach Schanghai auszuwandern, wo er 9 Jahre blieb. Auch dort hat er als „Alter Herr“ sich im Fussball betätigt. Im Jahre 1948 mit Ehegattin Ruth und einziger Tochter Marianne, nach Los Angeles ausgewandert, hatte er das Glück, von seiner Tochter u. dem Schwiegersohn 2 wundervolle Enkelsöhne in seiner Nähe zu haben. Seine Gattin steht ihm treu zur Seite. Über 20 Jahre als Reisender tätigt, ist er jetzt in Pension. Er hat Israel mit seiner Gattin bereits 2 mal besucht. Erst jetzt hat er von der Existenz unseres Blattes erfahren und ist nicht nur ein treuer Leser, sondern ein starker Anhänger und Bewunderer unserer Arbeit. E.L. PROF. FRANZ ROSENSTEIN ZUM 75ten GEBURTSTAG Heute wollen wir von dieser Stelle aus — wenn auch verspätet, so doch nicht minder herzlich — unserem 1b. Prof. Franz Rosenstein, 10 Calle 6 — 86 Zona 2, Guatemala City, C.A., herzlichBt gratulieren. Wir kennen ihn seit frühester Jugend und haben seinen Werdegang immer verfolgt. 15 Jahre war er an der Breslauer jüdischen Schule erfolgreich tätig und hat er es verstanden, seine Schüler im jüdischen Geiste zu erziehen. Nach Internierung im Jahre 1939 im KZ Buchenwald ging er mit seiner Gattin und den Kindern nach Bolivien und hat dort die jüdische Gemeinde, die Schule und den Makkabi gegründet und erfolgreich gearbeitet. 1947 hat er auf Vorschlag der Zionistischen Organisation die Gemeinde Guatemala übernommen, war dort als Kantor, Prediger und Lehrer an der deutschen Schule, auf Ernennung von Berlin aus im Jahre 1960, die ganzen Jahre tätig. 1966 erhielt er für seine Verdienste für die Erziehung im Ausland das Verdienstkreuz und könnet im Jahre 1975 sein 50jähriges Lehrer- Jubiläum feiern. Trotz seiner Pensionierung ist er in allen Sparten der Gemeinde erfolgreich tätig, ob es sich um Bar Mizwoth, Hochzeiten, soziale Arbeit etc. handelt. Der Unterzeichnete hat in Rosenberg O/S die Trauung des Ehepaares Rosenstein vorgenommen. Seine Gattin ist eine geb. Angres aus Rosenberg O/S. Das Ehepaar hat viel Freude an den Kindern Samuel und Ellen Eifermann und an den Enkeln, Carl und Veronica. Unser Wunsch geht dahin, dass der Jubilar mit seiner Gattin und seiner Familie noch viele, viele Jahre in Gesundheit und geistiger Frische aktiv tätig sein kann. Wir wissen, dass seine Gattin ihn in jeder Weise in seiner Arbeit unterstützt. E.L. RAW DR. EGON ISRAEL LOEWENSTEIN Wir wollen es nicht wahr haben, dass der Obengenannte seinen 70. Geburtstag feierte. Von seinem Geburtsort Berlin kam er schon als Junge nach Breslau an das Johannes Gymnasium und nach seinem Abitur an das Rabbinerseminar in Breslau. Schon als Student fiel er durch seine gut formulierten Predigten auf und amtierte noch kurze Zeit als Rabbiner in Gleiwitz O/S. Nebenher studierte er an der Deutschen Universität Prag, Philosophie und Psychologie. Nach seiner Entlassung aus Buchenwald heiratete er Kaete Brauer aus Gleiwitz, die ihn in vollem Masse in seiner umfangreichen Arbeit unterstützt. Kurz vor dem 2. Weltkriege gelang es Beiden nach Santiago de Chile auszuwandern, wo er zusammen mit seinem Kollegen Rabbiner Manfred Lubliner und den Herren Dr. Joseph Hirschberg, Adolf Ehrlich, Leopold Rosenbaum eine vorbüdliche Gemeinde ins Leben rief, die auch stark zionistisch ausgezeichnete Jugendarbeit leistete. Seine Gattin war in der WIZO erfolgreich tätig. Raw Loewenstein rief die Centra in Südamerika ins Leben, die die deutschsprachigen Gemeinden in den verschiedenen Staaten zusammenfasst und deren Vorsitzender er wurde. Im Jahre 1970 erfolgte die Alijah und Beide haben sich sofort in Jerusalem der Gemeindearbeit im Rahmen von „Emeth Weemunah" angeschlossen, wo unser Freund als Rabbiner fungiert. Ihm Ist es gegeben durch seine Predigten, seine Vorträge, seine Schiurim sich die Herzen der Zuhörer zu erobern, zumal er in grosser Bescheidenheit und starkem sozialen Empfinden das vorlebt, was wir von Europa her von einem Rabbiner und Seelsorger kennen. Möge er noch viele viele Jahre mit seiner Gattin die seelische und körperliche Kraft haben so segensreich zu wirken wie bisher. Erich Lewin ESTHER BERGMANN, KIRJAT BIALIK ZUM 80TEN GEBURTSTAG Mit besonderer Freude geben wir auf diesem Wege der oben Genannten unsere innigsten Glückwünsche zu ihrem Jubeltag bekannt. Aus der überall geehrten Familie Koppenheim stammend, führt ■ie die Tradition dieser grossen Familie fort. Noch heute tätiges Mitglied der Chewra Kadischa, Krankenbesuche auch bei weitester Entfernung, ist sie mit Rat und Tat immer zur Stelle. Wir sind mit Ihr in ständigem Kontakt und können nur wünschen, dass diese Vorzüge, die sie hat, ihr auch weiterhin zu einem langen und zufriedenen Leben beistehen. Das ist unser innigster Wunsch zu ihrem Ehrentage. 63

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