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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1980-05-01 · No. 46-47 (Mai 1980), Fortsetzung · p. Seite 62

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1980
Issue
No. 46-47 (Mai 1980), Fortsetzung
Date
1980-05-01
Page
Seite 62 (sequence 2530)
Language
German
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dorff aus. Der Vertreter des Verbandes ehemaliger Breslauer hat in seiner Abschiedsrede die hervorragenden Eigenschaften des Verstorbenen erwähnt Das Zeichen einer grossen Beliebtheit war die überaus grosse Anzahl der Aerzte, des Personals, der Patienten und der vielen Freunde, die ihn auf seinem letzten Wege begleiteten. den Angehörigen von Margarete Leighton, West Perth, Australien, zum Ableben dieser besonderen Frau, die mit unserem Verbände in ständigem Kontakt war und sich grosser Beliebtheit erfreute. den Angehörigen von Frau Ethel Rotkopf geb. Blatt, Tel Aviv, Idelsohnstrasse 14, zum Ableben der Mutter und Schwester. Sie war die Tochter des Besitzers des bekannten Molkereigeschäftes Blatt, Breslau, Antonienstrasse und hat sich im Laufe ihres Lebens durch Hilfsbereitschaft und besondere Güte ausgezeichnet. Der Sekretär unseres Verbandes hat bei ihrer Beerdigung noch einmal das pulsierende Leben der jüdischen Gemeinde Breslaus in Erinnerung gerufen. Frau Use Dietrich, 8 Muenchen, 19. Ferdinand Marlastrasse 25, und der weiteren Familie, zum Ableben ihres Gatten, Prof. Dietrich, sowie ihres Schwagers, Ing. Joachim Dietrich. Leider hatte die Familie in wenigen Wochen 2 Todesfälle zu verzeichnen. Wir, in Israel, Sind mit den Familien D. in ständigem Kontakt, bewundern immer ihre starke Verbundenheit mit uns und wissen um ihre grosse soziale Arbeit. Diese soll ihnen allen Trost sein. Frau Käthe Lewin geb. Himmelfarb, den Kindern und der weiteren Familie, Kibbutz Dovrath bei Afuleh7"zum plötzlichen Ableben ihres geliebten Willy Lewin, der uns seit etwa 60 Jahren bekannt war. Ueber Argentinien nach Israel eingewandert, hat er seine zionistische Sehnsucht in die Tat umgesetzt, und ist als alter Sportler schon in frühester Jugend durch seine Tüchtigkeit, seine Kameradschaftlichkeit und seine Kontaktbereitschaft von allen geehrt worden. Ein ausgezeichneter Familiensinn, von dem seine Gattin, seine Kinder, Enkel und Geschwister sehr viel genossen, hat ihn, bei allen, die ihn kannten, unvergessen gemacht. Den Angehörigen von Rabbiner Dr. H. M. Saenger, 76 Alma Road, St. Kilda 2182, Melbourne, Australien, zum Ableben dieses eben Genannten. Er war der Sohn des bekannten liberalen Rabbiners in Breslau, Dr. Saenger, dem wir vor einigen Jahren einen grossen Artikel mit seinem Bild in unserem Blatt widmeten. 1936 kam der Heimgegangene nach Melbourne und hat dort durch seine glänzende Rednergabe, sein Organisationstalent, eine grosse jüdisch-liberale Gemeinde gegründet, den Tempel Beth Israel. Er hat es verstanden, in anderen grossen Städten ebenfalls Gemeinden von Ansehen zu gründen, insbesondere hat er sich den Jüdischen Flüchtlingen zur Verfügung gestellt, denen er mit Rat und Tat zur Seite stand. Auch nach seiner Pensionierung war er mit seiner Gemeinde und seinen vielen Anhängern eng verbunden. Viele alte Breslauer werden erst jetzt erfahren, was der Verstorbene geleistet hat. Der Gattin, Frau Dr. Bloch, Haifa, sowie den Kindern und der weiteren Familie zum Ableben von Landes-Rabbiner Dr. Fritz Bloch. Der Heimgegangene studierte in Breslau und später am Hildesheimer Seminar in Berlin, besuchte u.a. einige Jahre die Jeschiwoth in Litauen und wurde als Nachfolger des bekannten Rabb. Dr. Raphael Breuer nach Aschaffenburg berufen, wo er segensreich wirkte. Nach seiner Einwanderung in das damalige Palästina bemühte er sich mit ausserordentlichem Fleise und Hingabe einzuordnen. Es war szt. sehr schwer für einen Raw aus Deutschland seine Tätigkeit in Palästina fortzusetzen. Trotzdem konnte er neben seiner überaus angestrengten Arbeit in Bat Jam ein Minjan der Juden aus Deutschland organisieren. Seine Berufung nach Stuttgart, die er auf Anraten des Staates Israel übernahm, war ein voller Erfolg: 25 Jahre hat er mit Hingabe und vielen Opfern die Gemeinde aufgebaut, neues Leben hineingebracht und auf sozialem Gebiet Hervorragendes geleistet. Ausserdem war er Dozent an verschiedenen Universitäten. Er wurde unter Beteiligung vieler Freunde und Verehrer in Jerusalem beigesetzt. Ein, für das Judentum sehr erfolgreiches Leben hat sein Ende gefunden. Unserem Mitglied, Frau Rachel Schragenheim geb. Kober, sowie den Kindern, der Rabbanith Lea Kahn geb. Kober, zum Ableben dieser edlen, jüdischen Frau. Sie war die Gattin des vor vielen Jahren heimgegangenen Rabb. Dr. Kahn aus Fulda, die älteste Tochter unseres unvergessl. Aron Kober aus Breslau, der durch seinen starken Impuls im jüdischen Leben geachtet und geehrt war. Die Heimgegangene war bis zuletzt in Jerusalem im Rahmen der Hilfstätigkeit für Alte und Verlassene, trotz ihres eigenen Alters, stark tätig und hat im stillen sehr viel Gutes getan. Frau Fraenze Hirsch geb. Neuhaus und ihrer Familie, zum Ableben ihres Erich Schlomoh Hirsch. Geboren in Zerkow, Prov. Posen, später wohnhaft in Breslau, leitete er in Eschwege ein Geschäft mit grossem Erfolg, wanderte 1933 mit seiner Gattin nach Palästina ein, arbeitete unter schwersten Bedingungen als Strassenarbeiter am Dizengoffplatz und den Nebenstrassen bis zum Hafen. Später war er Taxichauffeur und siedelte dann nach Chedera im Herzen des Landes, wo er ein erfolgreiches Konfektionsgeschäft aufbaute, das heute noch von seinen Kindern und seiner Gattin weitergeführt wird. Frau Jaffa Gafni, Tel Aviv, Readingstrasse 5 und ihren Kindern, zum Ableben ihres Mannes und Vaters Chaim Gafni, der mit uns in der Centra als Vorstandsmitglied ehemaliger Leipziger äusserst beliebt, sehr anregend und kontaktbereit mitarbeitete. Familie Siegfried Söffe, Tel Aviv, Dov Hossstrasse 17, zum Ableben ihrer Schwester und Schwägerin, Betty Söffe, die eine eifrige Leserin unserer Zeitung, äusserst beliebt, lebensklug, hilfsbereit und aufgeschlossen für alles Gute und Schöne im Leben gewesen ist. Nach einem arbeitsreichen Leben, führend in grossen Betrieben, hat sie jahrelang in den Krankenhäusern freiwillig im Rahmen von, ,Jael“ eine segensreiche Tätigkeit ausgeübt. Mit ihr ist ein sehr wertvoller Mensch heimgegangen, den wir nicht vergessen werden Den Angehörigen von Frau Edith Fuchs in Muenchen, zum Ableben der eben Genannten, die auch an unserer Arbeit ständig interessiert war. Sie wollte noch zum Bar Kochbatreffen nach Israel kommen. Leider konnte sie dies nicht mehr ausführen. Frau Lilo Koopman, 3/30 Narong Rd. Caulfield - Melbourne, Australia, 3161, zum- Ableben ihres Vaters, Herrn Martin Krieg. Herr Krieg ist in Liegnitz geboren, arbeitete später in Berlin in der Damenhutbranche, anschliessend bis zu seiner Auswanderung nach Australien, in Karlsruhe, Ravensburg und Pforzheim in versch. Kaufhäusern. Suchenzeigen Wer weiss die Adresse von Herrn Rechtsanwalt Julian Weissenberg früher Breslau (1934 war er in Prag). Mitteilung an Artur Lauterbach, c/o Hartnackschule, 1 Berlin 30 Motzstrasse 5. * Gesucht wird Marga Blick, früher Breslau. Besuchte ca. 1933 die Rhedigerschule vorher Cäcilienschule. Mitteilungen an Liili Rabinowicz, geb. Chalemski, Kaplanski Str. 6, Givataim, Israel. * Wer kann bezeugen, dass J. Gruscha, früher Breslau, Kupferschmiedestr. 10, in den Jahren 1934/35 10—15 Angestellte beschäftigte. Zuschriften Verband ehemaliger Breslauer, Israel. * Frühere Hischberger und Schweidnitzer werden gebeten, sich in Verbindung zu setzen mit Martin Brock, Oakland, 4452 Montgomerystr., CA 94611 USA. * Gesucht wird HERZ/ZWEIG aus Skarbiton (Kattowitz) von Fritz Moisga D. 858 Bayreuth, Baithasar Neumann Str. 9/5 (früher Tennisklub, Kattowitz). * Gesucht wird Henni Salzmann geb. Schlesinger. geb. 17.12.1914, früher wohnhaft Breslau, Teichstr. 11. Eltern: Ludwig und Gertrud Schlesinger. Ausgewandert wahrscheinlich nach Santiago de Chile. Mitteilungen an Edith Fleischer, Berlin 31, Joachim Friedrichstr. 33. -¥■ Gesucht wird Ilse, lila Guttmann. Geb. 1924 1925, Enkeltochter von Prof. Jakob Gutmann, Breslau. Mitteilungen an Irgun Oie Merkaz Europa, Tel-Aviv, Rambam 15, für Nr. 1480. ■¥■ Gesucht wird David Getzel, geboren 1912, in Baden Baden. Mitteilungen an Frau Hauser, Tel-Aviv, Haneviim 17, Tel. 284540. * Wer von meinen früheren Lehrern, Mitschülern oder Schulkollegen kann bestätigen, dass ich bis zum Jahre 1930 das Staatliche Hindenburg Gymnasium besucht habe. Mitetilungen an Kurt Berg, Caixa Postal. 51 Porto Allegre — R.G.S. — Brasil 90000 (geboren am 29.8.1912 in Beuthen O/S. + Wer weiss die Adresse von Alfred Salzmann, geboren etwa 1910—12. Frühere Adresse: Breslau, Gräbschener Str., Schüler des Magdalenen Gymnasiums. Mitteilungen an Chanoch (Heinz) Littwitz, Moshaw Moledet, near Afulah, Israel. -¥- Wer weiss die Adresse von Ilse Rosenhahn, Berlin, geb. 1910. Dieselbe besuchte in den Jahren 1930—32 die Pädagogische Akademie in Breslau. Ihr Studienabschluss-Jahrgang will 1982 das Goldene Examen feiern. Mitteilungen an Dr. Margot Powalsky, Karl Halle Str. 103, 5800 Hagen -, West Germany. ★ Gesucht werden Photos von Synagogen und Kultgeräten jeder Art. Einsendungen an: Israel Museum Jerusalem, Z.H. von Herrn MEIR ME IR. 62

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