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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1980-05-01 · No. 46-47 (Mai 1980), Fortsetzung · p. Seite 61

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1980
Issue
No. 46-47 (Mai 1980), Fortsetzung
Date
1980-05-01
Page
Seite 61 (sequence 2529)
Language
German
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Frau Trude Besen, Long Island, zum Ableben ihrer Schwester Lotte Wimmer, die in treuer Liebe mit ihr eng verbunden war. Die Heimgegangene war mit unserem Verband eng verknüpft und haben wir sie vor einigen Jahren persönlich kennengelernt und ihren Humor, sowie ihre Menschlichkeit bewundert. Frau Alice Läufer, Newe Monosson bei Tel Aviv, zum Ableben ihres Gatten, Dipl. Ing. Max Läufer. Obzwar der Heimgegangene die letzte Zeit schwer gelitten hat, war er in gesunden Tagen ein ausgezeichneter Fachmann, der überall beratend wirkte. Seine Gattin, Alice Läufer ist die Tochter von Ernst Holz aus Leobschuetz O/S und ihrer Mutter Hedwig Holz, geb. Torykowski aus Breslau. Familie Kantor Richard und Hanna Cohn geb. Lehner, Long Island City, zum Ableben ihrer Tochter Ilse Cohn. Der Verlust dieser beliebten und ausgezeichneten Person wird in gutem Gedenken bei den Eltern und der weiteren Familie wachgehalten werden. Den Angehörigen von Michael Wahrhaftig, Haifa, der mit grosser Liebe an unserem Verband gehangen hat. Michael Wahrhaftig war jahrzehntelang ein angesehener Buchhändler in Haifa und der Berater und ausgezeichnete Fachmann, insbesondere in der Abteilung Antiquariat. Belesen und von tiefer Frömmigkeit hat er in grosser Realität seine Kunden bedient. Familie Me-Sehaw (Goldwasser), Bne Berak, zum Ableben von Dr. Elieser Me-Sehaw. Vor einigen Monaten verstarb plötzlich RA. Dr. Me-Sehaw und ist sein Heimgang ein schwerer Verlust nicht nur für seine Familie, sondern auch für den grossen Freundeskreis. Er war schon in Leipzig ein bekannter Anwalt und gehörte an führender Stelle der Revisionistischen Partei an. Nach seiner Einwanderung in das damalige Palästina begann er bereits in mittlerem Alter sein Studium von neuem und hat alle Prüfungen im neuen Recht und alle Sprachprüfungen bestanden, sodass er sich bald als Anwalt niederliess. Seine Gattin stand ihm in diesen schweren Jahren in vorbildlicher Weise zur Seite. Er war der Mitbegründer des Verbandes ehemaliger Leipziger und hat im Laufe der vielen Jahre seine Mitglieder in jeder Weise mit Rat und Tat unterstützt. Sein Haus mit seinen 3 Söhnen und der vorbildlichen Gattin haben einen Mittelpunkt für die Familien und viele Freunde gebildet. Alle 3 Söhne sind in hohen Stellungen und halten die strenge Tradition des Hauses aufrecht. An unserer Arbeit, insbesondere an unserer Zeitung, hatte der Heimgegangene nicht nur grosses Interesse, sondern viel Freude. Mit ihm ist eine Persönlichkeit im jüdischen Leben dahingegangen. Er lebt in seiner Familie, den ehemaligen Leipzigern und den vielen Freunden und Verehrern fort. Frau Rose David geb. Lewkowitz, 16 Princess Court, shoot u Hill, N. W. 2,3 P X, London, zum plötzlichen Ableben ihres Gatten Manfred David. Er ist am 16.8.79 mit 72 Jahren heimgegangen, hat in Breslau gelebt, besuchte dort das Gymnasium und lernte in der Getreidebranche. 1927 kam er nach Kreuzburg O/S in die Guttmann Raphael-Mühle, wo er bis zur Auswanderung nach England blieb. Ein alter Zionist, ein guter Sportler im Makkabi, war sein Prinzip, Wohltäter und Helfer der Mitmenschen zu sein. Fast 50 Jahre hat er mit seiner Gattin eine vorbildliche Ehe geführt und v,Tar mit ihr fast jedes Jahr in Israel. Wir wünschen Rose David die Kraft, diese schwere Prüfung zu bestehen, zumal sie besonders gute Kameradin ihres Mannes gewesen ist. Familie Bergmann, Rechowoth, zum Ableben ihres Gatten und Vaters, Otto Bergmann. Viele Jahre gehörte der Verstorbene unserer Vereinigung an und hat mit Interesse unsere Arbeit verfolgt. Er war eine Zeitlang Erzieher im jüdischen Waisenhaus in Breslau. Eine Zeit, die er immer gern erwähnte. Frau Berta Daniel geb. Weyl, sowie Familie Dr. Rudolf Daniel, Haifa, zum Ableben ihres Mannes, Bruders und Schwagers, Berthold Daniel. Der Heimgegangene war ein Sohn der bekannten Breslauer Familie Karl Daniel und hat nach anfänglichem Studium der Jura wegen Uebernahme des väterlichen Geschäfts, dies unterbrechen müssen. In Israel war er in leitenden Posten bei der Steuer tätig und hat nach seiner Pensionierung vielen Menschen unentgeltlich mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Diese Eigenschaft hat er bereits im Jahre 1920 in Form eines Hilfswerks „Awoda“ in hingebungsvoller Weise gemacht, insbesondere hat er die nach Breslau in Massen gekommenen Ostjuden betreut, stand ihnen immer zur Seite und war in reger Tätigkeit für sie. Seine Gattin Berta geb. Weyl vom Breslauer Karlsplatz, Tochter der bekannten Firma Gebr. Weyl, geboren in dem Haus, in dem auch Lassalle geboren wurde, war eine vorbildliche Lehrerin in der Rhediger und in der Augustaschule in Breslau, später in Israel in der bekannten Biramschule in Haifa. Wir haben Berthold Daniel in seiner ausserordentlich bescheidenen Art, hinter der sich ein warmes jüdisches Herz verbarg, immer verehrt Familie Sturm, Tel Aviv, King George 91, zum Ableben ihres geliebten Saul Sturm. Der Heimgegangene stammte aus einer bekannten Familie streng orthodoxer Prägung aus Breslau, hatte sich gründliche Kenntnisse in Bibel und Talmud angeeignet und setzte die Tradition in bestem Sinne in seinem Hause fort. Er war immer beliebt durch seine Kameradschaftlichkeit, seine besondere Bescheidenheit und sein Pflichtbewusstsein, Eigenschaften, die ihm viele Freunde eintrugen. Familien Ehrlich, Natania, zum Ableben der Schwester, Schwägerin und Tante, Rose Muhr geb. Friedmann. Wir kannten die Heimgegangene seit 1920 und bewunderten immer ihre ausserordentlich grosse künstlerische Begabung. Als Malerin und Zeichnerin von Scherenschnitten hat sie sich einen Namen gemacht. Ihr Mann, Regierungsrat Muhr, ist leider schon vor Jahren verstorben. Nach jahrzehntelanger Arbeit in Chile zog sie mit ihrer Schwester Minna Ehrlich und ihren Kindern, sowie dem unvergesslichen Schwager Max Ehrlich nach Natania ins Elternheim „Tifereth Banim“. Wir verehrten sie als geistig hochstehende, besonders feinfühlige und in ihrer Bescheidenheit hervorragende Persönlichkeit. Den Kindern von Alice Feilchenfeld geb. Daniel, Breslau — New York, die an unserer Arbeit überaus interessiert war. Alice Feilchenfeld war ein ausgesprochen starker Charakter, tief religiös und stand ihrem Mann Bernard Feilchenfeld, dem Enkel des unvergessenen Landesrabbiner von Posen, Dr. Wolf Feilchenfeld, in den schwersten Jahren der Einwanderung nach Amerika, immer zur Seite. Alle Schicksalsschläge nahm sie in ihrer tiefen Gläubigkeit hin und bewies eine grosse Tapferkeit. Frau Cilly Landau geb. Merkin, sowie Familie Prof. Dr. Deutsch, Tel Aviv, zum tragischen Ableben ihres geliebten Dr. Schlomoh Landau. Aus der bekannten Gemeinde Fuerth stammend, hat er in seinem hochangesehenen tiefreligiösen Elternhaus grosses jüdisches Wissen eingesogen, hat dies in seinem Leben praktisch in die Tat umgesetzt, war voller Aktivität und ideenreich. Neben seiner grossen Tätigkeit als Leiter des grossen Boden-Areals Jaaroth Hakarmel, hat er jahrelang als Vorsitzender der Gemeinde Ichud Schiwat Zion in Tel Aviv segensreich gewirkt. Mit massgebenden Persönlichkeiten in der Bundesrepublik und in vielen anderen Ländern, auch Amerika, ist es ihm gelungen, einen Fonds für den Bau des Gemeindezentrums im Herzen von Tel Aviv, zu schaffen. Ungeheure Schwierigkeiten hat er kraft seiner ausserordentlichen Begabung und seiner Hingebung an das Projekt, überwunden. Ein imposanter Bau mit mehreren Stockwerken, mit 2 Synagogen, Bibliothek, mehreren Sälen für Vorträge, Alters¬ und Jugendbildung zeugen von der unermüdlichen Arbeit, die er mit Hilfe vom Raw der Gemeinde, Rabb. Ansbacher, und einigen wenigen Mitarbeitern leistete. Sein Interesse an unserem Verbandsblatt war rege und mit grossem Verständnis las er es immer. Wer Dr. Schlomoh Landau gekannt hat, weiss den grossen Verlust, den die Jüdische Welt erfahren hat, zu ermessen. Seine Gattin (bis 120) ist aus der bekannten Familie Merkin aus Leipzig. Er bleibt uns als Vorbild in bester Erinnerung. Den Angehörigen von Frau Renate Heidelberger in Amerika und den Freunden in Tel Aviv zum Ableben dieser einmaligen, klugen und rührigen Frau. Sie hat ehrenamtlich in vorbildlicher Weise die Chewra Kadischa Ichud, deren Mitglieder aus Mittel-Europa stammen, geführt. Ihre ruhige, ausgeglichene Art, ihre Hilfe bei Lebenden und Toten, wird uns für unsere weitere Arbeit Richtschnur sein. Herrn Ludwig Arje Fraenkel, Tel Aviv, Zwi Schapirostr. 17, zum Ableben seiner Gattin, Rifka Fraenkel. Wir haben diese besonders aktive und feinfühlende Frau sehr verehrt. Sie hat ihrem Gatten in allen Lagen des Lebens als beste Kameradin beigestanden. Ihr Beruf, der im Sicherheitsdienst des Staates Israel besondere Fähigkeiten erforderte, war ihr richtunggebend. Sie hat ihre Aufgabe mit voller Hingabe erfüllt. Alle, die sie kannten, Freunde und Nachbarn, waren von ihrem Wesen und ihrer Art mit Menschen umzugehen, entzückt. Der Sekretär unseres Verbandes, der mit Ludwig Arje Fraenkel in ständiger Verbindung steht, hat die grossen Verdienste der Heimgegangenen sowohl bei der Bestattung, als auch am 30ten Tage nach ihrem Heimgang erwähnt. Ihr Andenken lebt bei allen, die sie kannten, in guter Erinnerung fort. Den Familien Fellner und Eres, sowie Tauber, Natania — Sde Warburg, zum Ableben ihres Dr. Siegfried Matzdorff, Natania. Der Heimgegangene ist in Pitschen O/S Kreis Kreuzburg, geboren und entstammt einer sehr angesehenen Familie. Nach Universitätsstudium in Breslau und anderen bekannten Städten, liess er sich in seinem Heimatort als Arzt nieder, war wegen seiner Kenntnisse und seiner freundlichen Art überall geehrt und beliebt. Er war Arzt aus Berufung. Seine Gattin Erna geb. Tauber, ging ihm vor einem Jahr voraus. Ueber England nach Israel eingewandert, haben beide im landwirtschaftlichen Sektor schwer gearbeitet und sich unter bescheidensten Verhältnissen eine Existenz aufgebaut. Seine Berufung als Arzt fand ihn in den verschiedensten Dörfern, wo er sich bald einlebte und äusserst beliebt wurde. 25 Jahre war er der Kassenarzt in Natania. Es gab nur eine Meinung. Er war der Freund und aufopfernde Berater seiner Patienten. Ein besonders inniges Familienleben zeichnete die Familie Matz- 61

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