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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1979-04-01 · No. 45 (April-Mai 1979) · p. Seite 42

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1979
Issue
No. 45 (April-Mai 1979)
Date
1979-04-01
Page
Seite 42 (sequence 42)
Language
German
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WIR KONDOLIEREN: Den Familien Felix Tauber u. ihren Geschwistern, Sde Warburg, zum Ableben ihrer unvergesslichen Mutter, Selma Schoenfeld geb. Kraemer. Wir haben die Heimgegangene persönlich gekannt, sie wegen ihrer Vornehmheit, ihrem klugen Wesen u. ihrer Bescheidenheit immer sehr geschätzt. Wir verbinden mit diesem Gedenken zugleich eine Erinnerung an den vor wenigen Jahren heimgegangenen Gatten, Alfred Schoenfeld, dessen Wirken in Sde Warburg unvergessen bleibt. Er hat sich in vorbildlicher Weise um die Aufrechterhaltung der religiösen Dienste in der Siedlung verdient gemacht u. ihm ist u.a. der Bau der schönen Synagoge zu danken. Ein inniges Verhältnis war bis zur letzten Minute zwischen den Eltern u. ihren Kindern. Den Familien Salomon und Jakobsberg, Bat Jam, Rothschild Blvd. 47, zum Ableben ihres teuren Leopold Salomon. Der Heimgegangene zeigte grösstes Interesse für unsere Arbeit, war bis zu seiner Krankheit ständig mit uns verbunden, stammte aus Posen, ging dann nach Berlin, kam über Bolivien, Argentinien nach Israel. Hier hat er mit seiner Gattin, der Tochter und den Enkeln, ein vorbildliches Familienleben geführt, war Mitglied der aus Deutschland stammenden Synagogen-Gemeinde in Bat-Jam, in der er ein grosses Ansehen genoss. Am 30. Tage seines Ablebens hat eine feierliche Zeremonie stattgefunden, an der Kantor Giladi aus Bat Jam fungierte und der Sekretär unseres Verbandes den Lebensweg des Heimgegangenen in warmen Worten schilderte. Familie Siedner, Tel Aviv, Rothschild Blvd. 135, zum Ableben ihres teuern Dr. Erich Siedner. Wir haben in Nr. 44 ihm noch zum 90ten Geburtstag gratuliert und seine grossen Kenntnisse als Urologe gerühmt. Die grosse Zahl der Patienten, Freunde und Bekannten haben ihm die letzte Ehre erwiesen. Seine Gattin hat ihn bis zur letzten Minute in hingebungsvollster Weise gepflegt. Er war eine markante Persönlichkeit im Stadtbild von Tel Aviv. Familie Bronner, Giwataim, Rechow Gewa 13, zum Ableben ihres teuren Leopold Bronner. Wir kannten den Heimgegangenen, der aus Beuthen stammte, und nach schweren Jahren der Verfolgung und Schicksalsschlägen nach dem Kriege ins Land kam, als einen geraden, aufrechten und klugen Menschen, der von allen Seiten wegen seiner grossen Bescheidenheit — er wirkte im Stillen — gerühmt wurde. Er war jahrelang Vorsteher der Synagoge „Hatechia“ in Ramat Gan und erst bei seinem Heimgang und der Beisetzung erfuhren wir die menschliche Seite seines Wesens. Seine Gattin (bis 120) ist in der deutschsprachigen WIZO in Giwataim, die sie gegründet hat, äuserst beliebt und sehr tätig. Den Familien Kollenscher und Meyer, Tel Aviv, zum Ableben ihrer Eltern, Leo und Herta Kollenscher geb. Stein. Die Eheleute sind im gesegneten Alter innerhalb weniger Monate nacheinander verschieden, betreut und geliebt bis zur letzten Stunde von ihren Kindern und Enkeln. Das Haus Leo Kollenscher war in Posen, sowie in Berlin und dann seit 1933 in Tel Aviv, hochgeachtet und geehrt. Ein tiefes jüdisches Milieu, ein offenes Haus, beliebt in der Loge Bne Brith Bialik, sowie bei der Gemeinde Ichud Schiwat Zion sind Freudschaften über Jahrzehnte treu gehalten worden. Leo Kollenscher war im Beth Haknesseth „Beth Hamoreh“ — Filiale von Ichud Schiwat Zion, eine Zierde des Bethauses. Mit feinem Humor und immer bereit Kontakte zu pflegen, waren diese beiden Menschen im Stadtbild von Tel Aviv bekannt und beliebt. Frau Edith N. Striemer, 757—36 Ave. Apt. 102, San Francisco, Cal. 94121, zum Hinscheiden ihres Gatten, Max Striemer, der ausserordentlich tüchtige, aufrichtige und beliebte Mensch, der schon vor 5 Jahrzehnten an der Breslauer Getreidebörse einen guten Namen hatte. Frau Else Feilchenfeld, Petach Tikwah, Beth Hadekel, Nezach Israel 15, und der Familie zum Ableben von Georg Feilchenfeld, dem teuren Gatten und guten Vater. Er ist der Enkel des berühmten Landesrabiner von Posen, Dr. Wolf Feilchenfeld, war bereits 1920 in Palästina als Chalutz, musste aber wegen Krankheit wieder nach Europa zurück, heiratete dort, aber die Liebe zum Lande Hess ihn nicht ruhen. Die Feilchenfelds waren mit die ersten Siedler in Ramoth Hascharon, arbeiteten schwer und halfen, diese Siedlung mitaufzubauen. Der Heimgegangene zeichnete sich durch ausserordentliche Bescheidenheit, tiefes jüdisches Wissen und starkem Glauben, aus. Den Familien Janiak, Haifa, und Turban, Ramat Gan, zum Ableben ihres Vaters Schlomo Janiak, der aus Praschka stammend, viele Jahre in Breslau lebte und dann in Haifa und Tel Aviv wohnte. Seine Gattin ging ihm bereits vor 18 Jahren voraus. Er war ein tüchtiger Kaufmann und hat mit Umsicht und grosser Rührigkeit bis ins höchste Alter gewirkt. Familien Mittwoch, Tel Aviv — Savyon, Haifa, zum Ableben ihrer hochgeschätzten Mutter, Klara Mittwoch, die in gesegnetem Alter vor einigen Monaten heimging. Sie ist die Witwe des Mitbegründers der bekannten Firma Kassen-Mittwoch, Berlin, Tel Aviv und hat fast bis zuletzt an der ausserordentlich grossen Arbeit der weltbekannten Firma, mit beigetragen. Die Kinder und Enkel haben diese einmalig jüdische Frau in besonderem Masse geschätzt. Sie war bestimmend in der ganzen Familie, ihr Wort war höchstes Gebot. Sie bleibt nicht nur im Kreise ihrer Familie, sondern auch in der Gemeinde Ichud Schiwat Zion und weit darüber hinaus in ehrendem Andenken. Den Familien Nordmann, Tel Aviv, Basel, Petach Tikwah, sowie Familie Rubinstein, Ramat Gan, zum Ableben ihres Vaters und Bruders, Jakob Nordmann. Der Heimgegangene ist in Basel geboren, kam 1949 mit seiner Gattin, der Enkelin von Rabb. Dr. Selig Bamberger aus Wuerzburg, ins Land und hat unter allerschwersten Bedingungen sein Haus aufgebaut. Tief religiös, jede Arbeit annehmend, ausserordentlich bescheiden, war er trotz starker Inanspruchnahme in seinem Beruf im öffentlichen Leben ehrenamtlich tätig. Die Gründung der ausserordentlich schönen Synagoge in Ramat Gan mit der Fertigstellung und dem von ihm gespendeten herrlichen Aron Hakodesch (Thoraschrein), seine Arbeit in der Chewra Kadischa, seine über jede Kraft angespannte Tätigkeit in sozialer Hinsicht, bleiben bei uns in steter Erinnerung. Worte reichen nicht aus, um das Andenken dieses bescheidenen Mannes zu ehren. Den Familien Rosenthal, Pick und Jehudai, Ramat Gan, Elternheim Sderoth Hajeled 10, zum Ableben der Schwester und Tante, Margarete Pick, deren Verbundenheit mit den Geschwistern und der weiteren Familie ausserodentlich eng war. Sie war jahrelang die Sekretärin unseres Gründers, Dr. Wilhelm Seew Freyhan und hat durch ihren Fleiss und ihre Hingabe den Verband mitaufbauen helfen. Mrs. E. Kochman, 73, Ellesmere Road, London N.W. 10, zum Ableben ihres Mannes, Emest Kochman, der mit grosser Freude und wirklichem Interesse unser Blatt gelesen hat. Frau Paula Lemberg, Pedro F. Berro 1096/102, Montevideo, sowie Familie Altmann in Israel, zum Ableben ihres teuren Josef Lemberg. Der Heimgegangene war uns seit vielen Jahrzehnten bekannt und stammt aus Zduny, Kreis Krotoschin, ehemals Provinz Posen. Die Familie Lemberg hatte dort ein angesehenes Ledergeschäft. Nach Besetzung der Provinz Posen durch Polen ging die Familie nach Militsch in Schlesien und war Josef Lemberg als Getreidehändler fast täglich auf der Breslauer im Kreise ihrer Kinder und der weiteren Familie, Börse. Der Verstorbene zeichnete sich durch besondere Tüchtigkeit, Verlässlichkeit und guter Beziehung zu seiner Kundschaft aus. Unser Verband stand mit ihm in ständigem Kontakt. Frau Bertha Daniel geb. Weyl, Haifa, Rechow Heassif 4, zum Ableben ihrer Schwester Rosa Feige geb. Weyl (siehe Artikel auf Dr. Paul Feige u. Frau Rosa), von Dr. Ludwig Nelken, Jerusalem. Den Angehörigen von Alice Dennis geb. Hauschner, 707, Continental Circel, Apt. 1722, Montain View, Calif. 94040, die seit Gründung unseres Verbandes mit grosser Anhänglichkeit diesem angehört hat und durch ständige Korrespondenz ihr ausserordentlich reges Interesse gezeigt hat. Der Familie Foeresi, Tel Aviv, zum Ableben der hochverehrten Mutter, Herta Dzialowsky. geb. Baer. Als treues Mitglied unseres Verbandes hat sie bis zu ihrer Krankheit mit grossem Interesse unsere Arbeit verfolgt, war dankbar für alles und zeigte sich immer aufgeschlossen für soziale Dinge. Ihr Mann, Willi Dzialowsky, ging ihr vor einigen Jahren im Tode voraus, stammte aus der berühmten Gemeinde Kempen in Posen und beide haben noch einen schönen Lebensabend im Beth Gila, das Elternheim in Jad Elijahu, gegründet von Frau Paula Barth, verlebt. Familie Mueller, Chedera, zum Ableben ihres teuren Wilhelm Schimon Mueller, der trotz grosser Bildung und Beherrschung vieler Sprachen aus Liebe zum Lande zu schwersten Aufbauarbeiten bereit war. Seine Gattin Annemarie Mueller geb. Flatau war bereits in Breslau eine gesuchte und beliebte Krankenschwester und ist es auch hier im Lande. Mrs. Thea Moss, London, zum Ableben ihres lieben Mannes, Georg Moss, früher Breslau, der durch ständige Korrespondenz mit uns in reger Verbindung war. Den Verwandten von Josef Georg Markowitz, Haifa, zum Ableben ihres lieben Verstorbenen. Er war immer mit unseren Mitteilungen ausserordentlich zufrieden und ersahen wir aus seinen Briefen die positive Einstellung zu unserer Arbeit. Den Kindern unserer so beliebten Mirjam Martha Leiewer geb. Rosenberg, zu dem plötzlichen Ableben ihrer Mutter, die die Witwe des bekannten, vor vielen Jahren heimgegangenen Arztes, Dr. Lelewer, war und sich immer mit unserer Arbeit freute. Familie Schneller, Tel Aviv, Arnonstr. 9, zum plötzlichen Ableben ihres teuren Schaul Schneller, der aus der bekannten und hochgeachteten Familie Kurt Schneller, Breslau stammt und der in vorbildlicher Weise, tief religiös, beliebt, sich eines besonders guten Rufes erfreute. Den Familien Kaatz, Pardess Hanna — Megged, Wolf, Petach Tikwah und Friedlaender, Ramat Chen, innigste Anteilnahme zum Ableben ihres Vaters, Mannes u. Grossvaters R.A. Dr. EMMERICH KAATZ sA. Joseph, Wiener P.O.B. 531, Nazareth-Illit 42

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