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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1979-04-01 · No. 45 (April-Mai 1979) · p. Seite 38

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1979
Issue
No. 45 (April-Mai 1979)
Date
1979-04-01
Page
Seite 38 (sequence 38)
Language
German
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Erzieher viele Jahre erfolgreich tätig gewesen, bis ihn die Stadt Nahariya zum Rabbiner wählte. Wie sehen Kulturkreis durch Sprache etc. verhaftet gebekannt, ist Nahariya seit der Gründung dem deutwesen und konnte keine bessere Wahl getroffen werden. Dr. Keller hat es verstanden, mit dem Wachstum der Stadt seinen Wirkungskreis zu erweitern. Im Laufe der Zeit hat sich das Bild Nahariyas vollkommen geändert. Aus allen Teilen Europas und Afrikas bzw. aus Ubersee, hat die Einwanderung dort eingesetzt und dem hat der Gemeinde-Rabbiner Rechnung getragen. Heute sind in Nahariya und Vorstädten mehr als 20 Synagogen verschiedener Prägung, fast alle Hotels und Pensionen werden kascher unter seiner Aufsicht geführt. Das Erziehungswesen vom Kindergarten angefangen über die Volksschule und das Gymnasium, hat ein grosses religiöses Netz. Die Zentral-Synagogen mit ihren ständigen G”ttesdiensten, Schiurim und Lehrvorträgen aller Art, sowie das ganze religiöse Leben, haben einen enormen Aufschwung unter seiner unermüdlichen Arbeit erfahren. Er war der erste Rabbiner in Israel, der mit seinem eigenen Auto überall erschien, wo seine Anwesenheit nötig ist. Wir wünschen ihm von Herzen die Kraft, alles im Rahmen des Möglichen — oft achtet er überhaupt nicht auf seine Gesundheit — alles zum Besten seines Kreiss auszuführen. Masal Tow für ihn, seine Gattin und der weiteren Familie. Ad mea weesrim! Verband ehemaliger Breslauer in Israel Dr. Rudolf Daniel zum 70ten Geburtstag Es ist uns eine besondere Freude, dem oben Genannten von dieser Stelle aus zu seinem Ehrentage auf diesem Wege unsere herzlichsten Glückwünsche zu übermitteln. Der Jubilar ist in Breslau als Sohn der bekannten Familie Carl Daniel und seiner Ehefrau, geb. Schreiber, geboren, besuchte das Johanneum und verehrte immer seinen Lehrer, den unvergesslichen, leider umgekommenen Studien-Rat Dr. Willi Cohn. Schon als Schüler zeichnete er sich durch schnelles Erfassen der Materie aus. Ein kluger Kopf, der die Universität bezog und unter Prof. Kornemann Philologie und Geschichte studierte. Von Hause aus ein tief religiöses Wissen mitgebracht, stand er stark unter dem Einfluss unseres unvergesslichen Rabbiners, Dr. Simonsohn s.A. Bei dem bekannten Lehrer Nathan Klotz lernte er hebräisch und kam ins Land mit vollkommen fundierten hebräischen Kenntnissen in Wort und Schrift. Einige Jahre war er am Reform Real- Gymnasium der Rhedigerschule in Breslau tätig, kam spät ins Land und erhielt dank seiner grossen Fähigkeiten eine Anstellung als Lehrer der bekannten Leo Baeckschule in Haifa. Auch im Rabbiner- Seminar in Breslau hörte er viele Jahre und vervollkommente sein Wissen. Seine Schüler, die er mit grosser Liebe in das Tenach und in die hebräische Literatur einführte, lieben ihn auch nach Verlassen der Schule bis heute. Seine grosse Bescheidenheit und seine Versiertheit auf den verschiedensten Gebieten der Judaistik und der allgemeinen Weltliteratur machen ihn zu einer geschlossenen Persönlichkeit, wie einer seiner Kollegen es wörtlich ausdrückte. Seine Gattin ist eine wahre Kameradin in jeder Beziehung, hilfsbereit und seine Interessen teilend. Bei der letzhin von der Schule veranstalteten Feier kam seine Beliebtheit so recht zum Ausdruck. Seiner Initiative haben wir es zu verdanken, dass wir im Jahre 1976 ein Landestreffen ehemaliger Breslauer anlässl. der 40ten Jahrzeit nach Raw Dr. Simonsohn durchführten, das unsere Mitglieder aus allen Teilen des Landes zusammenbrachte. Weiter viel Erfolg in Gesundheit ad mea weesrim! E.L. Besuch bei Marcus Lubasz Der Sekretär unseres Verbandes hat es sich nicht nehmen lassen, den oben Genannten zum 93ten Geburtstag am 21.3.1979 zu besuchen. Er fand ihn im Elternheim „Hamawri“, Kfar Saba, Ruppinstrasse 15 (Israel) in seinem geräumigen Zimmer mit dem schönen Balkon und der wunderbaren Aussicht, in den frühen Morgenstunden in ausserordentlich guter Laune. Eine geordnete Bibliothek mit den neuesten Erscheinungen, vie'" Bilder bekannter Künstler aus Israel und den v«' schiedensten Ländern, ein wunderschönes Kästchen mit 10 Medaillen aus dem 1. Weltkrieg, aus anderen Ländern und eine Ehrenmedaille vom Roten Kreuz bilden den schönen Rahmen für das gemütliche Heim. Eine Schallplattensammlung von 170 Platten, die ständig ergänzt wird, vervollständigt die Gemütlichkeit des Zimmers. Der Jubilar gibt für die Heiminsassen 2 bis 3 mal in der Woche Schallplattenkonzerte mit Erklärung und freuen diese sich immer schon im Voraus auf den auf hohem Niveau befindlichen Abend. In Nr. 39 haben wir einen ausführlichen Artikel zum 90ten Geburtstag gebracht, den er seinerzeit in Schawe Zion bei seinen Kindern feierte. Damals ahnte er noch nicht, von Quito (Ecuador) jedes Jahr besuchweise im Lande, dass er seinen Lebensabend in Israel verbringen wird. Gesundheitliche Verhältnisse haben es mit sich gebracht, dass er Ecuador verlassen musste. Dort entwickelte er im Rahmen der jüdischen Gemeinde, der Loge und in vielen anderen Institutionen eine segensreiche Tätigkeit. Seine Lebensbejahung, sein wacher Geist und seine Befähigung mit Menschen umgehen zu können, helfen ihm auf seinem Lebenswege. Unser Wunsch geht dahin, dass es unserem lieben Markus Lubasz vergönnt sein möge, noch viele, viele Jahre in dem Kreis zu wirken und Freude an Kindern, Enkeln und Urenkeln zu erleben. Der Unterzeichnete spiegelte sich an dem Geburtstag des oben Genannten in dem freudigen Gesicht des Jubilars. Ad mea Weesrim. E.L. Unserem 1b. Vater, Grossvater und Urgrossvater MARKUS LUBASZ, Kfar Saba, su seinem 93ten Geburtstag allerherzlichste Gratulation. Kinder, Enkel und Urenkel. WIR GRATULIEREN: Herrn Martin und Frau Edith Schuftan geb. Hauschner, 376 Windsor O. Century Village West Palm Beach, Fla. 33409, zum 40ten Hochzeitstage. Das Ehepaar Schuftan ist für unsere Arbeit sehr aufgeschlossen und haben sie unsere Zeitung mit Beiträgen bereichert. * Herrn Rudolf Redlich, Rischon le Zion (Israel), Rechow Eyn Hakore 34 B, zum 70ten Geburtstage. Der Jubilar ist der älteste Sohn des seinerzeit in Breslau niedergelassenen Frauenarztes Dr. Walter Redlich, der auch längere Zeit Chefarzt der gynäkologischen Abteilung des Jüdischen Krankenhauses in Breslau, war u. viele Jahre seine Priva- Frauenklinik in Neisse O/S leitete. Rudolf Redlich war jahrelang in den massgebendsten Geschäften der Pelzbranche in Breslau, tätig: Gebr. Breslauer, Priester, M. Boden. Der Jubilar hat für unsere Arbeit immer grosses Verständnis und sind wir mit ihm in ständigem Kontakt. Herrn Walter u. Alice Kiksmann geb. Matzdorff, 801, Spring Street B. 106, Seattle, Wash. 98104, zum 40. Hochzeitstage. Wir kennen das Ehepaar seit vielen Jahrzehnten und schätzen Beide wegen ihrer besonders feinen Eigenschaften. * Herrn Ernst Horwitz, Sde Warburg (Israel), zum 75ten Geburtstage. Wir bewundern die unermüdliche Arbeitskraft unseres lb. Chawers, der aus Gleiwitz O/S stammend, sich vollkommen auf die Landwirtschaft umgestellt hat und durch unermüdliche Arbeitskraft einen schönen Meschek aufgebaut hat. Möge seine positive. Einstellung zum Leben ihm noch viele, viele Jahre erhalten bleiben. ★ Frau Betty Licht, Bornheimer Landwer 79 B, 6000 Frankfurt a/Main 60, zum 85ten Geburtstag. Wie wir wissen, lebt die Jubilarin behütet von ihrer Tochter u. ihrem Schwiegersohn in guter Atmosphäre u. hoffen, dass sie einen relativ guten Lebensabend haben wird. * Herrn Erich Foerder, 1000 BERLIN 12, Grolmannstr. 35, Apt. 53, zum 85ten Geburtstag. Wir freuen uns von dieser Steile aus nochmals im Anschluss an unseren Glückwunsch zu schreiben, dem Vorgenannten die besten Wünsche zu übermitteln. Er stammt aus der sehr verzweigten u. hochangesehenen Familie Foerder aus Breslau, die sowohl im Geschäftsleben, als auch in der akademischen Laufbahn eine Rolle gespielt hat u. überall beliebt gewesen ist. Noch viele, viele Jahre in Gesundheit. ¥ Frau Hertha Bloch, Newe Aviv Club, Kfar Schmarjahu (Israel), zu ihrem 85ten Geburtstag, den sie in geistiger und körperlicher Frische im Kreise ihrer Kinder, Enkelkinder und Urenkel am 21.3.1979 begangen hat. Die Jubilarin steht mit unserem Verband in ständiger Verbindung und ist an unserer Arbeit besonders interessiert. Zugleich herzlichst Masaltow zur 11. u. 12. Urenkelin. ★ Herrn Jacob Hoenig, Tel Aviv, Dov Hosstrasse 8, zum 80ten Geburtstage. Der Jubilar arbeitet noch heute im Rahmen der Gemeinde Ichud Schiwat Zion und hält die Karthothek in mustergültiger Ordnung. Er erscheint zu unseren Veranstaltungen fast regelmässig. ¥ Frau Fanny Freyhan geb. Hackenbroch, Bnej Berak, Schammaistrasse 4, zum 90ten Geburtstage. Der Jubilarin gebührt eigentlich eine besondere Würdigung in Form eines Artikels in unserer Zeitung. Ihre grosse Bescheidenheit lässt dies nicht zu. Sie ist die Gattin des unvergessenen Gründers unseres Verbandes, Dr. Wilhelm (Seev) Freyhan und hat ihm jederzeit als treue Lebensgefährtin und gute Kameradin, bis zu seinem Heimgang beigestanden. In den Gründungsjahren des Verbandes, die eine zähe und umfangreiche Arbeit erforderten zwecks Anlegung einer Kartei aus Israel und allen Ländern der Welt, die wir als Grundlage übernahmen, hat Frau Freyhan alle Geburtswehen wie: riesige Korrespondenz mit1 Behörden und Einzelpersonen, sowie die Spannung bis zur Herausgabe der Zeitung, miterlebt und mitgefördert. Möge ihr im Kreise ihrer Kinder und der weiteren Familie, die alle eng Zusammenhalten, ein schöner Lebensabend beschieden sein. ¥ Mr. Ernest R. Lane, 319 South Clark Drive, Los Angeles, Cal. 90048, USA, zum 80ten Geburtstage. Der Vorgenannte hiess früher Ernst Landsberger und hat bis zu seiner Auswanderung aus Breslau im Jahre 1936 als Mitinhaber der, von seinem Vater Im Jahre 1891 gegründeten Firma Landsberger u. Sachs, Friedrich Wilhelmstr. 71/73 (Kolonialwaren Grosshandlung) erfolgreich gearbeitet. 38

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