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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1978-10-01 · No. 44 (Oktober 1978) · p. [Seite]

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1978
Issue
No. 44 (Oktober 1978)
Date
1978-10-01
Page
[Seite] (sequence 2370)
Language
German
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Gegründef von Dr. Wilhelm (Seev) Freyhan •yj Bitte bewahren Sie die “Mitteilungen" and denken Sie immer wieder an die “Suchanzeigen*’. iniw*i iNbPia vmN iw MITTEILUNGEN No. 44 DES VERBANDES EHEMALIGER BRESLAUER UND IN ISRAEL E.V. Viwn 71JWH WN1 Oktober 1978 SCHLESIER Actions-Comite: Dr. T.11H Berg-Platau, Erich Lewin, Max Lopatka, R. Löwenberg, Dr. Prager, M. Pick, J. Sachs, M. Schmerel-Hofstein. Briefadresse: Erich Lewin, Ramat-Gan, Mazadastr. 27. TeL 749754 JAHRESWENDE-SCHICKSALSWENDE 1 (Bereschit 2: “Und die Erde war öd’ und wüst, und Finsternis auf der Fläche des Abgrundes, und der Geist Gottes schwebend über der Fläche der Wasser.” Und dies war noch, bevor G’tt das Licht schuf. Noch lag der Abgrund im Finstern, einhüllend und verhüllend all dies, das da kommen sollte. — Immer wieder lesen wir von neuem diese Stelle, immer wieder erfüllt uns die gleiche Bangigkeit vor dem Kommenden, dem uns noch so gänzlich Verhüllten. Wir machen Pläne für die Zukunft, für das eben beginnende neue Jahr, oft auch schon für das folgende, vergessen so leicht, wie sehr die Zukunft für unser Auge noch im Finstern ruht.. I Dr. HUR WITZ LTD. | TRAVEL & TOURS AGENCT <;! NEUE ADRESSE iä; I” IEL-AVIV, ALLENBY Sfr. 113 (Passage) | 614025 621351 Individuelle Beratung für Ihre Reise ins Ausland (GEDANKEN ZU DEN “JAMIM-NORAIM”) Doch haben wir ja keine andere Wahl: Wir müssen, sollen und dürfen vieleicht auch vergessen, glauben, dass gerade dies dem Sinn unseres Lebens notwendigerweise zugeordnet ist — wie anders könnten wir existieren? Wir müssen planen, weiter und weiter, sind dazu aufgerufen von Beginn an, das ist unser, das menschliche, Teil!- Nur in den seltenen Augenblicken der Besinnlichkeit im alltäglichen Gehaste und Gejage erlauben wir es uns, zurückzublicken auf das, was war und versuchen, in einer gewissen Demut zu erahnen, was da wohl, auf uns zukommen wird. Wiederum ist ein solcher Augenblick gekommen, wiederum stehen wir am Anfang eines neuen Zeitabschnitts, gleichermassen erfüllt von Hoffen und Besorgtsein. Haben wir es wirklich im Laufe des alten Jahres vergessen oder verdrängt, welch beglückende Botschaft uns da sofort anschliessend an das uns Beklemmende von “Abgrund” und “Finsternis" zuteil wird? “Und Gott sprach: Es werde Licht; und es ward Licht.” Tag, Licht, Freude — wie können wir nur einen Augenblick lang verzweifeln? Und wie oft taten und tun wir es im täglichen Leben, vielleicht nur deshalb, weil wir eben Menschen, nur Menschen, sind.. Denn immer kommt ja wieder ein Neubeginn, ob zu Rosch-haschana oder nach dem Abschluss einer sonstigen, schwer gewesenen Periode. Dies besonders, hier in diesem Lande, über das schon während der letzten drei Jahrzehnte vier Kriege hinweggebraust sind, jeder Einzelne von ihnen Opfer fordernd in allen Reihen der Bevölkerung. Aber stets ging es “irgendwie” weiter, wir wissen es Alle. — Heute aber scheint uns dieses “irgendwie” doch etwas zu vage, zu unausgesprochen, zu wenig den Tatsachen entsprechend. Denn die besagen ja nicht mehr oder weniger, als dass nun endlich und wirklich mit der Jahreswende auch eine Schicksalswende für Volk und Nation in Israel anzubrechen scheint, endlich eine Entwicklung zum Positiven — ein Jahr des Friedens will sich ankündigen! Können wir selbst, jeder von uns, etwas dazu beitragen, dass sich diese Ankündigung, von uns und den Juden in aller Welt seit Jahrzehnten erhofft und “erbeten”, endlich verwirkll- (Fortsetzung auf Seite 2) Liebe Mifglieder und Freunde Durch den Heimgang des Inhabers unserer Druckerei hat sich die Ausgabe der Nr. 44 erheblich verzögert, da diese einige Wochen geschlossen war. Da die Vorbereitungen bereits im Gange waren, war es unmöglich, diese umzustellen. Wir bitten auf diesem Wege um Entschuldigung und Ihr Verständnis. Wir haben uns aber bemüht, Ihnen als Entschädigung dieses mal wieder ein Blatt reichen Inhalts zu übermitteln und sind sicher, dass Sie durch die Vielfältigkeit der Artikel etc. entschädigt sein werden. Wie wir immer wieder von unseren Lesern fn Israel u. der ganzen Welt hören, ist die Ressonanz eine Positive. Das gibt uns die Kraft zur weiteren Arbeit. Wir erwarten Ihr Verständnis für die Teuerungswelle in Israel und bitten Sie, die Beiträge pünktlich einzusenden. Der Beitrag in Israel ist Jährlich: IL. 50.—, im Ausland: $10.— Unser Bankkonto ist: 24195 American-Israel Bank, Tel Aviv, Rothschild Blvd. 11, z.G. Irgun Joze Breslau, bezw. Postscheine, Bar oder Schecks an den Verband ehemaliger Breslauer, Ramat Gan, Mazadastr. 27 (Erich Lewin). Bitte genaue Namen des Einzahlers anzugeben. Im Andenken an unseren unvergessl. Dr. Wilhelm Seew Freyhan erwarten wir Spenden für das “Goldene Buch”. Wir wünschen Ihnen Allen nachträglich, aber nicht minder herzlich, ein gesundes und zufriedenes Jahr. u. grtissen Sie bestens. Verband ehemaliger Breslauer in Israel ZUM JAHRESWECHSEL 5739 Es ruht der Verkehr stille — kein traffic mehr. Stille nur I vor der Tür ist Roshhashana und Jom Kipur wir treten zum Beten mit Herz und Verstand und bitten Gott zu knüpfen von Neuem das Band in seiner Güte möge er uns geben auf’s Neu seinen Segen seinen Schutz den Feinden zum Trotz es leuchte sein Antlitz, Israel und allen Zerstreuten in der Welt dass es unser Leben erhellt zum Dank beugen wir uns nieder vor dem heiligen Schrein und singen der Tora heilige Lieder. Erai Goldschmidt — Tel Aviv

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