Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1978
- Issue
- No. 43 (April 1978)
- Date
- 1978-04-01
- Page
- Seite 36 (sequence 36)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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WIR GRATULIEREN: DANKBARKEIT Von EDWIN LANDAU s.A. Herrn Dr. WALTER. GOLDSTEIN, Jerusalem — Beth Hakerem, Bialikstr. 18, zu seinem 85ten Geburtstage und anlässlich seiner Goldenen Hochzeit mit seiner Gattin EVA geb. Herrnstadt. Es ist unmöglich in wenigen Zeilen die ausserordentliche Begabung von Dr. Goldstein zu Papier zu bringen. In unserem Blatt erscheint ein sehr guter Artikel zum Andenken an seinen teuren Freund, Prof. Martin Buber. Er hat sich nach schweren Einwanderungsjahren durchgesetzt und ist nicht nur ein überaus grosser Sachkenner auf historischem und philosophischem Gebiete, sondern auch bekannt durch seine Artikel in der Israel — und der ausländischen Presse. An seiner Seite versteht seine Gattin ihm zu helfen und ihn in jeder Weise zu unterstützen. Möge er uns noch viele, viele Jahre mit seiner Frau erhalten bleiben und unser Blatt durch seine guten Aufsätze bereichern Dr. Walter Goldstein 85 am 19. Mai, Goldene. Hochzeit am 24. Juni. ■¥■ FRITZ TAU, Beth Jitzchak, zu seinem 75ten Geburtstage. Wir Breslauer, Schlesier und Oberschlesier sind erfreut, auf diesem Wege dem Jubilar von Herzen das Beste zu wünschen. Der Redakteur dieses Blattes kann bezeugen, mit welcher Hingabe und Opferbereitschaft Fritz Tau in den schwersten Jahren z.Zt. des dritten Reiches intensive und fruchtbare Arbeit für die zionistische Idee, für die Alijah und dann für die Mittelstandssiedlungen zur Aufnahme in Palästina, geleistet hat. Kein Tag war zu früh und keine Nacht zu spät, um Immer bereit zu sein, zu sprechen, zu raten und zu helfen. Wir erinnern uns an die schweren Stunden der Zusammenarbeit, wo wir mit schwerem Herzen und grosser Überlegung die Auswahl treffen mussten, welche Familie geeignet sei, als Mittelstandssiedler ausgewählt zu werden. Möge Fritz Tau mit seiner Gattin für diese grossen Verdienste, die er in seiner:Bescheidenheit niemals erzählt hat, durch viele, viele Jahre in Freude entschädigt werden. * MAX HOCHHÄUSER, New York, Benett Ave. 80, zum 70ten Geburtstage. Wer kennt als alter Breslauer nicht unseren hochgeschätzten Max. Schon von frühester Jugend an, in den Sport hineingeboren, war er immer mit Leib und Seele dabei. Sein Lieblingskind ist das Boxen, wo er sich im Laufe der Jahrzehnte viele Preise erworben hat. Es ist unmöglich, all die Titel aufzuzählen, die er als Meisterboxer verliehen bekommen hat. Seine Fähigkeiten im Sport sind auf seinen Enkel übergegangen, an dem die Familie hoffentlich noch viel Freude erleben wird. Möge er mit seiner Gattin in Gesundheit das Positive im Leben herausnehmen können. * Frau ERNA SCHEYER geb. Kreuzwirth, Tel- Aviv, Aronowitzstr. 2, zum 80ten Geburtstag. Wir schätzen unsere lb. Erna Scheyer wegen ihres besonders freundlichen Wesens und ihrer Kontaktbereitschaft mit anderen Menschen. So manches Schwere ist über sie im Laufe der letzten Jahre hinweggegangen, aber sie hat in Standhaftigkeit alles ertragen. Ihr Verständnis für die anderen Menschen zeigt sie im Stillen durch ihre grosszügigen Spenden und ist immer zur Stelle, wenn man etwas von ihr fordert. Möge sie in Gesundheit noch viele Jahre nur Gutes erleben. ★ Dr. KURT BOEHM, Gasilla 2470, Lima-Peru, der in geistiger Frische im Kreise seiner Kinder den 90ten Geburtstag begeht. Der Jubilar war bis 1938 Rechtsanwalt und Notar in Hindenburg und Gleiwitz O/S, war ein versierter Strafverteidiger und plädierte oft zusammen mit d. in Schlesien bekannten Justizrat Mammroth aus Breslau. Dr. Boehm war Präsident der U.O.B.B. Loge in Hindenburg und Präsident des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten. Nach seiner Auswanderung nach Bolivien war er Begründer und Präsident der Bne Brith Loge in La Paz. Später, nachdem er nach Peru übersiedelte, betätigte er sich noch viele Jahre mit Wiedergutmachungsangelegenheiten. Wir wünschen dem hochgeehrten Jubilar noch viele, viele Jahre in geistiger und körperlicher Frische. * Frau RUTH RUEBNER, Ramat Gan, zu ihrem 75ten Geburtstage. Frau Rübner ist die Witwe des ehemaligen Tarnowitzer Rabb. Dr. Rübner, der als polnischer Armee-Rabbiner szt. über Brasilien, Italien nach dem damaligen Palästina ein wander - te. Sie ist, trotz ihres Alters, im Rahmen der CENTRA sehr tätig, hat ein offenes Haus und eine offene Hand. Sie ist immer zur Stelle zu helfen und zu unterstützen. Immer wieder führt sie Sammlungen durch. Ihr Rat wird gerne gehört. Wir wünschen ihr für die kommende Zeit dieselbe Aktivität, ad mea weesrim. ★ Herrn Dr. WILLY CURTH und Dr. HELEN CURTH geb. Ollendorf, 600 West 261.the Street, New York, N.Y. 10071, zur Goldenen Hochzeit. Wir wünschen den Jubilaren noch viele, viele Jahre in Gesundheit und körperlicher, sowie geistiger Frische, zum Besten, aller Freunde und den Menschen, zur Verfügung zu stehen. * Herrn Dr. WOLFF SALOMON, Tel-Aviv, Engelstr. 12, zum 90. Geburtstage. Dr. Salomon ist in Wronke Provinz Posen geboren, ging auf das Gymnasium in Rogasen, woher viele prominente Persönlichkeiten später im öffentlichen Leben standen. Er war Rechtsanwalt am Kammergericht in Berlin. Hier im Lande ist er nach anfänglicher Selbständigkeit als Chef der Lischkat Hasaad Hamischpati für Tel-Aviv und den Süden erfolgreich tätig gewesen. Seine Gattin Liesel geb. Scheftelowitz steht ihm in allen Lebenslagen bestens zur Seite und die Verbundenheit mit den Kindern ist vorbildlich. Wir wünschen ihm viele viele Jahre in Gesundheit mit all seinen Lieben genau so wie bisher. ZUR BEACHTUNG In Nr. 42 unserer Verbandszeitung haben wir einen grossen Artikel über die Familie Joachimsohn, früher Breslau, veröffentlicht. Wir holen folgendes nach: Der Artikel ist uns von verwandtschaftlicher Seite zugestellt worden. Er ist im Mai 1934 in Breslau geschrieben worden: Zur Geschichte der Famüie Joachimsohn, Breslau, nach Akten und Urkunden des jüdischen Gemeindearchivs und des Polizei-Präsidium, Breslau, zusammengestellt von Rabb. Bernhard Brilling, Breslau. BUCHVERKAUF Folgende Bücher sind zu haben: Als Jude in Breslau von Willi Cohn zum Preise von 25.— IL. 100 Lieder mit 10.000 Gedanken Gedichte von Erni Goldschmidt, zum Preise von 35.— IL. bei Freyhan, Tel-Aviv, Ben Jehudastr. 60. Landsberger, Tel-Aviv, Ben Jehudastr. 7. Friedmann, Books Subscriptions, Jerusalem, Ben Jehudastr. 3. Das Buch 100 Lieder mit 10.000 Gedanken im Ausland im Bläschke Verlag (West Germany), Darmstadt, Sandstr. 38, zum Preis von DM 9,80. Dankbarkeit ist eine Tugend, Die der Mensch wohl selten kennt, Die man schon in frühster Jugend Kindern als beste nennt. Wie es Immer geht im Leben, Wie enteilet selbst die Kindheit Kann man nur noch Träume weben, Träume von der Dankbarkeit. Synagoge Dtsch Krone * * ti i ' * j v*«fv2\ Nachbemerkung: In Nr. 42 haben wir einen Artikel über Edwin Landau 1890—1975 veröffentlicht. Vor uns liegt ein riesiges Aktenstück von Gedichten, Dramen und Theaterstücken etc., die wir von Zeit zu Zeit veröffentlichen werden. Zum Andenken an diesen wertvollen Mann erscheint aus seinem Heimatort in dieser Zeitung das Innere der Synagoge Deutsch Krone. GOLDENES BUCH MARGARET (Gretl) STEINMETZ gest. 1.11.1977 in New York eingetr. von ihrer Tochter Edith Reifer-Hurwitz, Tel-Aviv, und deren Geschwister. Liebe Breslauer Freunde! An dem schweren Leid, das erneut über Israel gekommen ist, nehmen wir herzlichen Anteil und grüssen Sie mit “Abrahams Gebet für Israel: Herr, der Welten, es ist Dir offenkundig, was ich sagen konnte, als Du mir befahlst, Isaak zu opfern: Gestern war Dein Wort, denn in Isaak wird Dir Same gerufen werden. Nun ist Dein Wort “Dort opfere ihn“ aber ich widersetzte mich Dir nicht, sondern verhielt mein Gefühl und tat nach Deinem Willen. So sei doch nun Dein Wille, wenn Israels Söhne in Not sind und keinen Fürsprecher haben, gedenke Du der Fesselung ihres Vaters, sei Du ihr Fürsprecher, erbarme Dich ihrer in Fülle. (J. Theanith.2, 4). In der Verbundenheit der Fürbitte Annerose Doerry Elisabeth Grauer, Vikarin Göttingen, früher Breslau. 36