Mannheim
Compact Memory

Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1978-04-01 · No. 43 (April 1978) · p. Seite 33

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1978
Issue
No. 43 (April 1978)
Date
1978-04-01
Page
Seite 33 (sequence 33)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/7411685-7412598-7496846--0747-7412631
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

WIR KONDOLIEREN ( Den Familien: Wolf, Kwuzath Jawne — Weisert, Jerusalem, Seemann, Tel-Aviv, Frau Chana Baer-Simonsohn, Jerusalem, Fany Hepner, London, Elisabeth Leonard, New York, zum Hinscheiden ihrer geliebt. MARGARETE ASCHHEIM geb. Levy, dieser ausserordentlichen, hilfsbereiten, treuen Gattin und Mutter. Sie hat sich im Leben in jeder Weise bewährt. Ihre Bescheidenheit, ihre Hilfsbereitschaft, ihre Guete und ihre Wohltätigkeit im Stillen, sind überall anerkannt worden. Frau FRIEDA HEBEL, Raanana und deren Familie, zum Hinscheiden ihres ISRAEL WIL¬ HELM HEBEL. Es ist unmöglich im Rahmen weniger Zeilen die ausserordentlich grossen Vorzüge dieses teuren Menschen zu Papier zu bringen. Seine äussere, gerade Erscheinung, die auffallend war, war gepaart mit einer Herzensgüte, einem aufgeschlossenen Wesen, dessen Parole war: Hilfe für den Anderen. Als besonderer Fachmann für Kakteen und andere ausserordentlich schöne Gewächse, erhielt er mehrmals in Internationalen Ausstellungen, Preise. Die Verbundenheit mit der Gattin, den Kindern und den Enkeln, war sprichwörtlich. Unsere lb. Frieda Hebel, deren warmer Charakter allgemein gelobt wird, möge in ihrer Arbeit Trost finden für den schweren Schicksalschlag und dem Andenken an ihn die Kraft haben, ihre schöne Arbeit fortzusetzen. Frau RUTH BARTH geb. Grünebaum, Ramat Chen, und deren weitere Familie zum Hinscheiden ihres hochverehrten Vaters, JULIUS JIZCHAK GRUNEBAUM, Haifa. Wenn auch der Heimgegangene aus Kassel stammte und in zweiter Generation eine bekannte jüdische Buchhandlung in Kassel und dann in Haifa führte, so war er doch mit uns Breslauern eng verbunden. Er las ständig unsere Zeitung, nahm bis ins höchste Alter an allen Veranstaltungen teil und in den Diskussionen haben wir seine tiefen Kenntnisse in Jüdischem und im Profanen bewundert. Familie NACHUM, Or Jehuda, zum Ableben ihrer Mutter, ROSA GELLERT geb. Lewin, gestorben am 16.11.1977 in Israel. Sie war verheiratet mit dem bekannten Elektromeister Richard Geliert und kam von Breslau über Bolivien nach Israel. Sie war mit unserem Verbände eng verbunden und tat es ihr sehr leid, dass sie aus Altersgründen nicht an allen Veranstaltungen hat teilnehmen können. Wir waren des öfteren mit ihr in telefonischer Verbindung. Sie hat noch schöne Jahre im Hause ihrer verheirateten Tochter verlebt, die sie mit Liebe und Fürsorge umhegte. ✓ Den Familien HALE in Westbury und Frank LEWIN, zum Hinscheiden ihrer Tante, MARGOT LEWTN, New York, die in ständiger Verbindung mit unserem Verband gewesen ist. Ihre herzlichen Briefe, an uns gehalten, zeugten von grossem Interesse an unserer Arbeit. Sie war die Tochter eines jüdischen Lehrers aus Guttentag O/S, wohin der Redakteur dieser Zeitung bis zum Jahre 1939 zwei mal wöchentlich kam und so die Verbindung mit dieser kleinen Gemeinde aufrecht erhielt. Herrn OTTO ANSPACH, San Francisco, zum Ableben seiner Gattin, HERTA ANSPACH, früher Memel, London. Sie war die letzten 2 Jahre Vize-Präsidentin von der Womens American Ort Organization, für die sie mit viel Liebe gearbeitet und immer neue Mitglieder geworden hat. Der Ort hat sie für ihre Verdienste in “The book of Golden Names for Israel“ eingetragen. Herrn JACOB EIMERL, Tel-Aviv, zum Hinscheiden seines Bruders: Dr. med. EIMERL, Berlin, der plötzlich verschieden ist. Die besondere Stellung des Heimgegangenen und seine Beliebtheit, sind in beredten Worten vom Rabb. der Gemeinde Berlin bei seiner Bestattung durch Dr. Lubliner zum Ausdruck gekommen. Den FAMILIEN Horst Wartenberger, Lothar u. Ruth Becker, Max und Marianne Hecht, sowie Jacob und David, zum Hinscheiden ihrer lb. MARGOT WARTENBERGER geb. Becker früher Breslau-Oppeln-Schanghai. Die Heimgegangene war im Kreise ihrer Familie und Freunde ausserordentlich beliebt. Frau MARY VOOSEN geb. Kornhäuser, Jerusalem, zum Hinscheiden ihres Gatten ERICH VOOSEN, der als eifriger Bar-Kochbaner bekannt und beliebt war. Er hat nach seiner Pensionierung viele Jahre im Rahmen von “Jael“ in der Hadassah in Jerusalem mit ausserordentlicher Hingabe gearbeitet. Das hat er ehrenamtlich getan, ebenso wie seine Frau Mary das auch heute noch tut. Möge sie in dieser wichtigen Arbeit Trost finden. Den Familien REUWEN JATIR, sowie Gadi Hirsch und Lotte Glaser, zum Hinscheiden ihrer geliebten ELSE HIRSCH geb. Horn, Haifa. Auch diese besondere Frau war eng mit unserem Verband verbunden und hat noch vor wenigen Monaten ihren Gatten KURT HIRSCH ins “Goldene Buch” unseres Verbandes, eingetragen. Wir werden diese ausgezeichneten Frau in gutem Gedenken behalten. Herrn Dr. SIEGFRIED MATZDORFF, Natania, sowie seinen Töchtern Esther und Dina und dem Bruder der Heimgegangenen Felix Tauber und seiner Familie in Sde Warburg, zum Hinscheiden von Frau ERNA MATZDORFF geb. Tauber. Der enge Raum unseres Blattes verbietet uns, einen besonderen Artikel für diese ausserordentlich gute und tüchtige Verstorbene zu schreiben. Der Redakteuer dieser Zeitung hat am 30ten Tage nach ihrem Heimgang bei der Steinsetzung die grossen Vorzüge geschildert, da er sie mehr als 5 Jahrzehnte gekannt hat. Aus Kreuzburg O/S stammend war schon ihr Vater Führer und die Seele der jüdischen Gemeinde. Ihr freundliches Wesen, ihre Aufgeschlossenheit, ihre Güte und Hilfsbereitschaft, ihre enge Verbundenheit mit dem Gatten, den Kindern, Enkeln, dem Bruder und der weiteren Familie können als einmalig gebucht werden. Herrn ELIESER PECHWASSER, Tel-Aviv, sowiet Familie Tisch, Cholon, zum Ableben der unvergesslichen SCHOSCHANA (Ruschka) PECH¬ WASSER geb. Levkowitz, die bis zu ihrer letzten Stunde eine hingebungsvolle Frau und Mutter gewesen ist. Entstammend aus dem Hause Levkowitz in Praschka, der Grenzstadt des früheren Polen mit Ober-Schlesien, ist sie in Breslau, wohin ihre Eltern zogen, in streng religiösem Sinne aufgewachsen. Das Haus Levkowitz mit all ihren besonders schönen Töchtern, war ein Mittelpunkt der Jüdischkeit im besten Sinne des Wortes. Diese Jüdischkeit hat sie in Ihr Haus in Tel-Aviv verpflanzt und war die fürsorglichste Gattin und beste Mutter. Herr WALTER ROSENSTEIN, Kiriat Bialik, zum Hinschenden seiner Gattin RUTH ROSEN¬ STEIN geb. Machol, die ihm treue Lebensgefährtin, gute Kameradin und beliebte Frau gewesen ist. Herrn BERND SCHULTZ, seiner Mutter und der weiteren Familie. 495 Minden, Westfalen, West Germany, zum Ableben von HERBERT SCHULTZ, Der Heimgegangene stammte aus Grabow, Kreis Schildberg, Provinz Posen. Schon in jungen Jahren arbeitete er in der Stadtverwaltung Guben, und ging 1934 auf Hachschara. Leider konnte er Herbert Schultz s.A. seine Absicht, nach Palästina zu gehen, nicht aus-1 führen, er heiratete Anna Butter aus Köln und wurde mit seiner Gattin und den Kindern im Jahre 1941 nach Riga, dann nach Libau, später ins Zuchthaus nach Hamburg und nach Kiel ins Arbeitslager verbracht. 2 Soehne von der Familie kamen in Auschwitz um. Am 1. Mai 1945 wurde die Familie Schultz nach Schweden gerettet. Später ging er mit seiner Familie nach Minden und war der Mentor, der Vorbeter, die treibende Kraft ( für die Kultusgemeinde in Minden, die eine sehr schöne Synagoge und ein Gemeindehaus aufweist. Aus strengreligiösem Hause stammend, hat er die Tradition seines Elternhauses mit grosser Liebe und Hingabe fortgesetzt. Aus der Allgemeinen Zeitung, Düsseldorf, ersehen wir die Grösse seiner Persönlichkeit, die ihn auf seinem letzten Wege begleitete. Aus allen Schichten der Bevölkerung, der Stadtverwaltung und des Kreistages, sowie der SPD, des Jugend- Wohlfahrtsamtes der Stadt, sind Menschen erschienen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Landes Rabbiner Emil Davidovic würdigte in seiner Ansprache die Vorzüge dieses edlen Menschen. Frau NAOMI ISAAK, Tel-Aviv, und ihrer Familie, zum Hinscheiden ihres geliebten SIMON ISAAK, mit dem ein guter Mensch, ein' treuer Mann, sowie ein guter Vater, Brüder, Schwager und Onkel heimgegangen ist. Im Andenken an diesen ausserordentlichen Menschen mögen sie Alle getröstet sein. Frau ULLA REITER, Haifa und Familie, zum Ableben ihrer geiiebten Mutter und Grossmutter, LOTTE JOLLES geb. Silberstein. Die Verstorbene hatte engsten Kontakt mit unserem Verband und ist bis in die letzte Zeit ihres Lebens beliebt und geehrt worden. Ihre enge Verbundenheit mit ihrer Familie hat ihre Lebenstage verschönt. Frau EVA JAEKEL, 7741 Voehrenbach 2, West Germany, und deren Familie zum Ableben ihres lb. Otto JÄKEL, Dipl. Ing. Der Heimgegangene war in ständigem Kontakt mit uns und hat sich in seiner Bescheidenheit jegliche ehrende Worte verbeten. Wir verbinden uns mit der Familie im Andenken and diesen alten Breslauer. Frau KAETHE BRAUER und Tochter Schulamith (Gerda), sowie ihre Familie, zum Ableben des Apothekers HERMANN ZVI BRAUER, T.-A. Der Verstorbene war ein ausgezeichenter Kenner seines Fachs, bekannt und beliebt durch seine Aufgeschlossenheit und seine grosse Menschenkenntnis, sportliebend und ergeben seinem Berufe. Alle, die mit ihm in Kontakt kamen, hatten Achtung vor seiner Persönlichkeit. 33

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.