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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1977-09-01 · No. 42 (September 1977) · p. Seite 26

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1977
Issue
No. 42 (September 1977)
Date
1977-09-01
Page
Seite 26 (sequence 2313)
Language
German
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WIR GRATULIEREN: Herrn Heinrich Schupler, Haifa, Derech Hajam 79a zu seinem 70. Geburtstage. Der Jubilar ist der Vorsitzende ehemaliger Kölner und Rheinländer und hat weit über seinen Rahmen hinaus verstanden, zuletzt durch Fusion mit dem “Forum“, das deutschsprachige Publikum in Haifa und Umgebung durch Vorträge, Veranstaltungen, Feiern und intensive Bearbeitung zusammenzuhalten. Jugendaustausch mit der Bundesrepublik, Empfänge, Betreung von Gruppen und Einzelnen sind Meilensteine auf seinem Wege. Wir wünschen Heinrich Schupler weiter die Kraft in Gesundheit das alles auszuführen. Ad Mea Weesrim. -¥■ Herrn Frank H. Youngman, Honolulu, HI 96815 P.O.B. 15616 USA. zu seinem 60ten Geburtstag. Als Franz Youngman am 25.9.1917 in Breslau geboren, ist er der Sohn von Heinrich u. Else Youngman geb. Fraenkel, die die Mitinhaber von Lucas Nachf. Fraenkel, auf der Schmiedebruecke, waren. Er ging bis 1933 auf die Schule u. ist Mitte 1933 auf Hachschara gegangen. Die Auswanderung nach Israel hat leider nicht geklappt u. so ging er zur Fa. Jacob Lobethal, Getreide u. Futtermittel in die Lehre. Im November 1936 wurde er von Verwandten nach Brasilien angefordert, wo er Landarbeit leistete. Eine schwere Tropenkrankheit veranlasste ihn die Landarbeit aufzugeben u. er begann in einer Buchhandlung mit medizinischen Büchern zu arbeiten. Nach 2jähriger Lehrzeit wurde er Vertreter einer Grossbuchhandlung in Sao Paulo u. später in Belo Horizonte. Seit 1955 ist er Reisender, insbesondere Vertreter einer der grössten Verlagsbuchhändler für medizinische Fachliteratur. Wir wünschen ihm zu seinem 40jährigen Fach-Jubiläum u. zu seinem 60ten Geburtstag Gesundheit u. dieselbe Spannkraft, sowie Erfolg in seiner grossen Arbeit. * Dr. W. S. Matsdorf, Jerusalem, P.O.B. 8349, zu seinem 70ten Geburtstag. Es ist uns unmöglich, all die Vorzüge, die dieser besondere Mensch hat, in einigen Zeilen aufzuweisen. Präsident der Bnei Brith Loge, Albert Einstein, Herausgeber einer ständigen Broschüre der Bnei Brith Logen in englisch, Executive Member of Israel Interfaith Comittee, internationaler Korrespondent mit den verschiedensten Zeitungen in der Welt, hat er auch unser Blatt vor einiger Zeit mit einem bemerkenswerten Aufsatz über Hachschara nach Ubersee bereichert. Sein flotter Stil u. seine grossen Kenntnisse vermitteln uns immer Erweiterung unseres Horizontes. Wir wünschen ihm vor allem weiterhin gute Gesundheit und die Kraft, der grossen Aufgabe gewachsen zu sein. * Familie Willi Nossen, Kirjat Jam, Haifa, Jitzchak ben Zwistr. 16/3, zur Goldenen Hochzeit. Farn. Nossen aus Kempen in Posen, das wir das Frankfurt a/Main des Ostens, nannten, war bereits dort u. in Breslau, sehr beliebt. Auch hier in Israel erfreuen sie sich grosser Beliebtheit u. wünschen wir ihnen von Herzen einen schönen u. zufriedenen Lebensabend. Walter Tuerk, Cali Valle, Apartado Arreo 2 d — 17, Colombia, Sued America, zum 80ten Geburtstag. Den Jubilar haben wir durch Zufall aus dem Aufbau, 'entdeckt, zumal Jugendfreunde ihn 40 Jahre gesucht haben. Er ist der Sohn des bekannten und äusserst beliebten Dr. med. Tuerk aus Kobylin, einer ganz kleinen Stadt der Provinz Posen, den der Redakteur dieses Blattes im Jahre 1908 bei einem Konsilium zum ersten Male sah. Den Eindruck, den ich als Kind hatte, bleibt unvergessen. Neben medizinischen Fähigkeiten, die weit über dem Durchschnitt lagen, ist seine menschliche Seite besonders hervorzuheben. Wir wünschen Walter Tuerk mit seiner Gattin, die verwandschatliche Beziehung in Israel hat, einen schönen Leebnsabend. * Walter Youngman, früher Breslau-St. Louis, jetzt 5210 M. W. Russell Ave. Apt. 409 Seattle, Wash. 98107, zu seinem 70ten Geburtstag. Wenn wir auch jetzt erst mit Walter Youngman Fühlung nehmen, so hoffen wir, dass dieser erste Schritt zu einer engen Verbindung mit unserem Verband führen wird. Von Herzen Gesundheit und Zufriedenheit für die Zukunft. Dr. Hans Morgolius, 1506 S.W. 231the Street, Miami Beach, Fla. 33145 zu seinem 75ten Geburtstage. Unsere Glückwünsche kommen aus vollem Herzen, da wir in engem Kontakt mit dem Jubilar stehen u. der mit seinen philosophischen Artikeln unsere Zeitung in jeder Weise bereichert. Die Leser des Aufbaus haben sicherlich dem grossen Philosophen, der im Rahmen des Blattes gefeiert wurde, ihre Glückwünsche in verschiedenster Art überbracht. Wir schliessen uns diesen mit Innigkeit an u. belassen es, der Bescheidenheit des Jubilars folgend, nur mit unseren Wünschen für weitere segensreiche Arbeit im Sinne des Guten im Menschen. Wir wünschen dem Jubilar u. seiner Gattin viele, viele Jahre guter Gesundheit u. Freude an seinem Schaffen. Wir sind stolz, dass dieser grosse Mann zu den Mitarbeitern unseres Blattes gehört. * Frau Flora Freud geb. Samuel, Ramat Gan (Israel), Rechow Lean 26, zum 85ten Geburtstag. Die Jubilarin stammt aus Posen, wo Familie Samuel zu den vornehmsten und bekanntesten der jüdischen Gemeinde gehörte, ging dann mit ihren Eltern nach Glogau i/Schlesien u. war die Gattin des bekannten Geschenkartikel, sowie Haus u. Küchengerätegeschäft in Tel Aviv, Friedrich Freund. Ihre Tüchtigkeit, ihr freundliches Wesen, ihre ausserordentlich gute Menschenkenntnis, ihre Feinheit u. die vielen Vorzüge, die nur wenigen Menschen zuteil werden, haben sie in allen Kreisen insbesondere in der Menorah Loge, beliebt gemacht.. Ihr heiteres Wesen, ihre positive Einstellung zum Leben, haben ihr geholfen, auch das Schwerste zu meistern. Wir wünschen ihr weiterhin einen sonnigen Lebensabend u. die Beliebtheit, die sie auszeichnet. Ad mea weesrim. ★ Frau Kaete Fink, Chulata, zum 85ten Geburtstag. Wir wünschen ihr nach all dem Schweren einen gesunden u. zufriedenen Lebensabend. * Herrn Jakir u. Frau Miriam Loewy geb. Braniss, Kirjat Bialik, Rechow Efraim 14, zur Vermählung ihres Sohnes Giora, der jetzt in der 4. Generation im Hause Braniss, in Kirjat Bialik (Israel) wohnt. Die Familie Braniss ist in unserem Kreis sehr bekannt. Aus Kempen stammend, war das Haus Braniss immer ein Mittelpunkt jüdischen Lebens ,das sich auf Breslau und dann Kirjat Bialik übertrug. ★ Pastor Paul Achenbach, Bad Krozingen St. Trudpertstr. 29 (West-Germany), zum 90ten Geburtstage. Was der Jubilar für Israel leistet, ist in wenigen Zeilen unmöglich zu beschreiben. Seit vielen Jahren hat er sich mit seiner Gattin zur Aufgabe gemacht, aus tiefer Liebe zum alten Testament, Israel in jeder Weise behilflich zu sein. 19 mal besuchte das Ehepaar Achenbach bereits Israel, hat grosse Summen für Kinderheime, Blindenfürsorge, Elternheime u. viele andere Institutionen aufgebracht. In ständigem Kontakt mit der CENTRA, dem Dachverband europäischer Landsmannschaften, bedenkt er nicht nur diese, sondern auch unseren Verband mit Geldspenden. Das Elternheim ehemaliger Leipziger in Rechowoth verdankt ihm mit die Grundlage seines Bestehens. Zu allen feierlichen Anlässen, Seder-Abend, Landestagung der CENTRA am Lag Beomer, erscheint das Ehepaar Achenbach und verschönt die Feiern mit Ansprachen aus tiefer Gläubigkeit. Wir wünschen Ihnen Beiden ein gesundes .glückliches und zufriedenes neues Lebensjahr, denen viele, viele andere noch folgen sollen. Möge die Spannkraft des Jubilars auch weiterhin in demselben Nfesse sich auswirken. Ad mea weesrim. * Herrn Max Sinasohn, Naharia, Weizmannstr. 3, Elternheim, zum 90ten Geburtstag. Wir freuen uns, dem Jubilar diese Zeilen widmen zu können. Als Rektor der jüdischen Volksschule Adass Israel in Berlin, hat er auf dem Gebiet der Erziehung Hervorragendes geleistet. Seine Schüler verehren ihn und lieben ihn. Nach schweren Kriegsjahren im 2. Weltkrieg, wo er und seine Frau.in grösster Gefahr waren, kamen sie nach Israel und auch hier entwickelte der Jubilar bereits in hohem Alter stehend, eine schriftstellerische Tätigkeit, die unschätzbar ist. Seine Bücher über die Entstehung der Adass Jisroel Gemeinde in Berlin, über die Privat-Synagogen in Berlin u. vieles andere zeugen von Zusammentragung und gründlicher Kenntnis der Materie. Die Bücher sind entstanden nach jahrelanger Korrespondenz unter Auffindung von Überlebenden in aller Welt. Es ist für uns einfach nicht zu begreifen, mit welcher Arbeitskraft Max Sinasohn alles zusammengetragen hat. Einer seiner Schwiegersöhne, Raw Dr. Aron Keller, Nahariah wohnt mit seiner Familie ganz in seiner Nähe. Wir wünschen dem Jubilar noch viele, viele Jahre der Tätigkeit und relativ guter Gesundheit. Max Sinasohn ist auch von uns Breslauern sehr geehrt und geachtet. Ad mea weesrim. * Frau SOPHIE BERLINER, Ramat Gan, Rechow Schammai 17, bei Dr. Ez Chajim zum 80. Geburtstage. Frau Berliner war viele Jahre Sekräterin der Rhedigerschule in Breslau und durch ihre ausserordentliche Hingabe an ihre Arbeit sehr beliebt. Herrn Ing. ISMAR MENDELSOHN, Tel-Aviv, Georg EUIotstr. 13, zum 75. Geburtstage. Herr Mendelsohn entstammt einem bekannten Hause aus Posen, wo jüdische Tradition mit Zionismus Hand in Hand gingen. Nach Übersiedlung der Familie Mendelsohn nach Berlin unterhielten diese in ihrem Hause ein eigenes Minjan. Sein Vater war bereits ih jungen Jahren ein guter Turner und Sportler. Mendelsohn hat seine Alijah viele Jahre vor der Machtergreifung durchgeführt und war an vielen Fachschulen an erster Stelle tätig. Noch heute ist er zur Stelle, wo man ihn braucht. Als jahrelang Gabbai ln der Gemeinde Ichud Schiwath Zion ist er wegen seines grossen Wissens und seiner Bescheidenheit beliebt und geachtet. WILLKOMMENSGRUSS Auch wir, ehemaligen Breslauer und Schlesier, angeschlossen an die CENTRA, begrüssen auf diesem Wege den neuen Botschafter der Bundesrepublik Deutschlands, KLAUS SCHÜTZ u. wünschen ihm in seinem verantwortungsvollem Amt von Herzen Erfolg. Wir hoffen, auf gute Zusammenarbeit, wie dies bei dem Amtsvorgänger Dr. Per Fischer der Fall war. 26

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