Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1977
- Issue
- No. 41 (April 1977)
- Date
- 1977-04-01
- Page
- Seite 33 (sequence 33)
- Language
- German
- Belongs to
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IlttilBfiUMiliiiUufli WIR KONDOLIEREN Herrn Prof. Jehuda Peter, Ramat-Gan, sowie den Kindern zum Ableben von Frau VERA PETER, geb. Schiff, aus Breslau. Die Verstorbene war die Tochter der ausserordentlich bekannten, aristokratischen Familie Arthur Schiff, Schlesische Furnierwerke, Breslau, Kaiser Wilhelmstrasse 179. Hochgebildet und musisch veranlagt, hat sie viele Interessen im Leben gehabt. Familie Schrötter, 4300 Essen-, Werden, Barkhorstrücken 34, zum Ableben ihres Gatten und Vaters, R. A. PAUL SCHROETTER, früher Breslau, der mit grosser Liebe und vielem Interesse unsere Zeitung las u. der immer den Wunsch äusserte, einmal nach Israel zu kommen. Er hatte eine stark jüdische Klientel. u Beiden Brüdern ROSENTHAL in Israel und in 1 London, zum Ableben ihrer Mutter, MARGOT ROSENTHAL geb. Timmendorfer. Die Heimgegan- H gene war die Gattin des bekannten Leiters der Gynäkologischen Abteilung im jüdischem Krankenhaus in Breslau, Dr. Theodor Rosenthal, der in Israel vor vielen Jahren verstarb.; Sie war die Tochter von Just. Rat Timmendorfer, dem Begründer der Gro'ssloge Bne Brith für ganz Deutschland. Eine Gedenkplakette an diesen grossen Mann befindet sich heute im Gemeindehaus . der jüd. Gemeinde, Berlin, Fasanenstr. Wir haben ' mit Margot Rosenthal bis zu ihrem Ende engen Kontakt gehabt. Der Sekretär des Breslauer Verbandes leitete die Zeremonie bei ihrer Bestattung. Frau MIA NEUMANN, Tel-Aviv, Ejin Charod Strasse 14, zu dem plötzlichen Hinscheiden ihres Gatten OTTO NEUMANN, der durch einen Verkehrsunfall ums Leben kam. Der Heimgegangene | stammte aus Reichenberg in der Tschechoslowakei j>, und war im Rahmen der CENTRA besonders eifrig ‘1 tätig. Sein lauterer Charakter, seine grosse Zuver- ’i lässigkeit, sein freundliches Wesen und seine Hin- « gäbe an jegliche Arbeit, sind uns unvergesslich. Hunderte von Menschen gaben dem Heimgegangenen die letzte Ehre. Er bleibt der CENTRA unvergessen. Famüie BERLINER, Tel-Aviv, Schalom Aleichem 60 zum Hinscheiden ihres unvergesslichen HANS BERLINER. Der Verstorbene gehörte zu den vornehmsten Familien Hannovers, war jahrelang im Vorstand der ehemaligen Hannoveraner und Gründungsmitglied der CENTRA. Sein vornehmer Charakter, sein bescheidenes Wesen, sein kluger Rat und sein eifriges Bestreben in Freundschaft zu arbeiten, werden uns Richtschnur für unsere weitere Arbeit sein. Der Vorsitzende der Hannoveraner, Emmanuel Egra, hat in herzlichen Worten bei der Trauerfeier um diesen besonders beliebten Menschen, sein Lebenswerk gerühmt. Frau HERTA DZIALOWSKI, Tel-Aviv, Jad Elijahu, Margolin 4, und der weiteren Familie zum Ableben ihres geliebten WILLI DZIALOWSKI aus Kempen und Breslau. Der Heimgegangene war ein äusserst arbeitsamer, bescheidener und freundlicher Mensch, der das Leben bejahte und oft mit feinem Humor im Gespräch aufzuheitern wusste. Für alles war er dankbar und hat seine Gattin, die Tochter und ihre Familie mit Liebe betreut. Wir waren mit ihm bis in die letzten Stunden seines Lebens verbunden und ist die Bestattung seitens des Verbandes ehemaliger Breslauer vor sich gegangen. Er bleibt uns unvergessen. Frau IRMGARD WIENER geb. Putzrath, Tel- Aviv, Hermann Cohenstr. 7, zum Ableben ihres Gatten, MAX WIENER, dessen freundliches Wesen, grösste Arbeitseinsetzung und ausserordentliche Zuverlässigkeit wir alle Zeit geschätzt haben. Famüie STERNBERG, Herzlia, Sokolowstr. 11, zum Ableben ihres geliebten Dr. ADAM STERN¬ BERG, der bis in die letzte Zeit ein bekannter Zahnarzt und ausserordentlich gefälliger Mensch gewesen ist. Vor kurzem konnten wir ihm zu seinem 80ten Geburtstag gratulieren und hat er sich jedes Lob verbeten. Seine segensreiche Tätigkeit wird für uns Vorbild sein. Famüien MEYER in Cochabamba, Bolivien, Cassilla 625, zum Ableben von Frau Dr. ANNE¬ MARIE KOEHLER geb Laband. Wir sind bestürzt über diese Nachricht, zumal ihr Gatte, Dr. Max Koehler, vor nicht langer Zeit heimgegangen ist. Das Interesse der Verstorbenen, eigentlich Beider, an unserer Arbeit, war ein sehr gutes. Wir standen, trotz der grossen Entfernung, und der vielen Arbeit, in ständigem Kontakt und haben die Heimgegangene wegen ihrer grossen Fachkenntnisse und hohen menschlichen Qualitäten sehr verehrt. Frau Olga Schwersenz, geb. PoUack, Kibbuz Galed (Israel) zum Hinscheiden ihres Mannes Max Meir Schwersenz. Frau LOTTE HIRSCHBERG geb. Krieg, Ramot Menasche, Israel, zum Ableben ihres Schwiegersohns, der in jungen Jahren nach kurzer Krankheit verschieden ist. Wir trauern mit ihr, zumal der Heimgegangene eine Witwe mit Familie hinterlassen hat und gerade Lotte Hirschberg seit ihrer Einwanderung in Israel schwerste Prüfungen hat durchmachen müssen. Ihre vornehmer Charakter, ihre grosse Tätigkeit in Chile und ihre Bescheidenheit, die unvergesslich bleiben, sollen ihr und der Famüie Trost in ihrem Schmerz sein. Familie KELLERMANN, Tel-Aviv, Itamar ben Awistr. 3, zum Ableben ihres Vaters, MARTIN GUMPERT, der zuletzt im Altersheim in Ramat Chen wohnte. Wir haben den Verstorbenen seiner Bescheidenheit, seinem Interesse an unseren Bestrebungen und seiner verschiedenen guten Eigenschaften besonders geschätzt. Seine Tochter war 2 mal wöchentlich an festen Tagen mit dem Vater zusammen und wir trafen ihn sehr oft upd Jedes mal hatte er ein gutes Wort für uns. Frau THEA GOLDBERG geb. Weiss, Sydney, 11, Hasilah Ave. Wahroonga 2016, zum Ableben ihres Mannes, PAUL GOLDBERG, früher Breslau, der nach langer, schwerer Krankheit verschieden ist. Wenn wir auch den Heimgegangenen nicht persönlich gekannt haben, so haben wir aus ständiger Korrespondenz mit ihm sein grosses Interesse an unserer Arbeit gespürt. Wir verbinden uns mit Frau Goldberg und trösten sie in dem Gedanken, dass er von schwerem Leiden erlöst ist. Frau Dr. ELSE MEIDNER, London, St. Gabriels Road 77 z. Ableben ihres lb. Sohnes, Dr. Franz Meidner, der als ausserordentlich begabter, vielseitig gebildeter Mensch für Alle allzufrüh heimgegangen ist. Familie ROSENSTEIN, Kirjat Bialik, Keren Hajessodstr. 24, zum Ableben des geliebten Martin Mordechai Rosenstein. Frau HILDE SKLARZ, Klar Saba, Zenter Vera Salomon, P.C. 133, zum allzufrühen Heimgang der ausserordentlich beliebten Tochter, Gattin und Mutter. Famiüe ERNST TICHAUER, Kirjat Bialik, Daganiastr. 10, zum Ableben der Gattin, Mutter Grossmutter und Ur-Grossmutter, Elisabeth Tichauer. Familie KAMPCZYK, 3000, Hannover, Bothfeldstr. 51, An den HUligenwöhren 5, West Germany, zum Ableben ihres Leonhard Kampczyk, der immer mit grossem Interesse mit unserer Arbeit verbunden war. Famiüe BÜCHLER, New York, sowie Familie KURREIN, New York, 600 West 115th Str. N.Y. 10025, zum Ableben ihrer Schwester, Frau Dr. Toni Peiser geb. Büchler. Jakob Erwin Palmon zum Gedenken Aufs tiefste erschüttert erfuhren wir vom Hinscheiden dieses beliebten Journalisten. Mit seinem Tode hat sowohl die israelische, wie auch die ausländische Presse einen schweren Verlust erlitten. Der grosse Kreis seiner Leser wird um diese starke Persönlichkeit des Journalismus trauern, um den Mann, der so viele mit seinem Wissen, seiner Urteüskraft und seinen wertvollen Vorschlägen bereichert hat. Aus seinen Artikeln und Vorträgen konnte man viel belebende Kraft schöpfen. Von ihm strahlte eine Überlegenheit aus, die Dinge richtig zu sehen und die Situation souverän und klug zu erfassen. Mit grosser Liebe zum Lande Israel erfüllt, wirkte er mit seltener Aufgeschlossenheit für das Land, dem er unermüdlich und unter Einsatz seiner ganzen Kraft diente und somit vorbildlich bis zum letzten Atemzug blieb. Er verstand es, die politischen und wirtschaftlichen Probleme überzeugend darzulegen, und ging den Dingen, die die Menschen hier bewegten, auf den Grund. Seine Artikel wurden immer wieder zitiert, und seine Gedankengänge waren von hehrer Weltanschauung, von hoher Gesinnung beseelt. Er erteilte auch fachmännische Ratschläge und genoss dadurch überall hohes Ansehen. Nichts konnte ihn von seinen Aufgaben abhalten. Seine verständige Art, mit Menschen umzugehen, schuf ihm viele Freunde. Sein Herz und seine Liebe galt der Gattin und seinem Freundeskreis. Der Verewigte war lange Jahre in den Redaktionen der deutschsprachigen israelischen Zeitungen tätig, er schrieb auch Jahrzehnte hindurch für die “Münchener Jüdischen Nachrichten“ (jetzt “Neue Jüdische Nachrichten“), für den “Aufbau“ in New York und für viele Zeitungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es ist für uns alle unfassbar, dass J. E. Palmon nicht mehr unter uns weüt. Seine kritischen Erläuterungen in den Zeitungen werden den Lesern sehr fehlen, und sein edles Menschentum werden alle vermissen, die diesen Mann lieben und schätzen gelernt haben. J.S. 33