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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1975-09-01 · No. 38 (September 1975) · p. [Seite]

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1975
Issue
No. 38 (September 1975)
Date
1975-09-01
Page
[Seite] (sequence 2181)
Language
German
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IÜermania] g JUPAICA I Gegründet von Dr. Wilhelm (Seev) Freyhan ■y-y Bitte bewahren Sie die “Mitteilungen” and denken Sie immer wieder an die “Suchanzeigen". HAIN MITTEILUNGEN No DES VERBANDES EHEMALIGER BRESLAUER IN ISRAEL E.V. iw 38 r!;wn rovn September 1975 UND SCHLESIER Actions-Comite: Dr. Lilli Berg-Platau, Benno Cohn, Erich Lewin, Max Lopatka, R. Löwenberg, Dr. Prager, M. Pick, J. Sachs, M. Schmerel-Hofstein. Briefadresse: Erich Lewin, Bamat-Gan, Mazadastr. 27. Tel. 749754 Vorsitzender ERNST TAUBER Im Jahre der Frau - auch in Israel “Eschet chajil mi jimza w’rachok mipninim michrah.” (Mischle 31/10) Auch hier in Israel wurde und wird es noch begangen, dieses weltweit propagierte “Jahr der Frau” von unseren Spitzen und Prominenten gefeiert und belobigt. Unsere “First Lady” selbst Frau Lea Rabin, fuhr zu dem Frauen-Kongress nach Mexico als Vertreterin sämtlicher weiblicher Israelis. Bei alledem wurde u. E. nur eines hier und im Ausland nicht genügend miterwähnt, nämlich die einfache Tatsache, dass wir in unserem Judentum nicht erst ein offizielles Jahr der Frau benötigen, um auf die Bedeutung der Frau im Hause, im öffentlichen und sozialen Leben hinzuweisen. Denn die “Sprüche” (Mischlö) dokumentierten — wie oben zitiert — die Rolle der Frau wesentlich früher als dies in unserer jetzigen modernen Welt geschieht, die konstatiert, dass es im Zeitalter völliger Emanzipation doch wohl “hoch an der Zeit” sei, einmal ein Jahr für die Frau einzulegen... (übrigens lautet die Zunz-Übersetzung der Stelle: “Ein wackeres Weib, wer findet es? denn schwerer zu erkaufen ist es als Perlen”.) Ein Jahr, ein neues Jahr, Jahreswende — Rosch-Haschanah! Was läge näher, als eben die Idee dieses Jahres der Frau in diesen Tagen mit dem Inhalt der wundersamen Geschichte einer unserer ergreifendsten jüdischen Frauengestalten zu verbinden, der Geschichte, die in allen Bethäusern unseres Neujahrsfestes am ersten Tag in der “Haftara” (1. Samuel 1.2.1-10) verlesen wird, hier und in aller Welt, überall da, wo sich jüdische Menschen zum Beten zusammenfinden: Von Dr. HURWITZ LTD. TRAVEL & TOURS AGENCY NEUE ADRESSE TEL-AVIV, Allenby Str. 113 (Passage) 614025 6 2 1 3 5 1 Individuelle Beratung für Ihre Reise ins Ausland (“ESCHET CHAJIL” IN DER BEZIEHUNG ZU ROSCH - HASCHANAH) Channa, dieser echten “Eschet chajil”, ist die Rede! Von ihrer Reise zum Hohepriester Eli und von ihrer stummen Bitte um einen Sohn nach Jahren einer kinderlosen Ehe. Sie wagt es nicht, ihr Herzensanliegen mit lauten Worten dem Hohepriester zu offenbaren, so verharrt sie in demütigem Schweigen, bewegt nur unhörtbar ihre Lippen. Doch dieser hohe Diener G’ttes verkennt das Bitten und Flehen dieser einfachen Frau, will sie von der Pforte des Gebetshauses weisen, weil er sie für eine Trunkene hält. Da aber öffnet sie den Mund, gesteht dem Priester die ganze Wahrheit, für die er sofort volles Verständnis empfindet. Er tröstet sie, die “ihre Seele vor G”tt ergossen” hat und verheisst ihr, dass ihre Bitte erhört werden wird. Alljährlich lauschen wir dem Vortrag dieser in ihrer Schlichtheit bewegenden Erzählung, bewundern die Demut und Gläubigkeit der Channa ZUM NEUEN JAHRE i Noch wen’ge Tage — und wir stehen Vor Gottes heü’gem Angesicht Und unsere Tränen werden flehen Lass’ uns nicht wieder Leid geschehen — n Durch alle Not, durch alle Schmerzen Durch tiefes Weh dringt unser Hoffen — Es öffnen sich verstockte Herzen — Am Altar flackern Totenkerzen — Die Himmelstore stehen offen... HI Der Schofar ruft, mit heil’gen Tönen Mahnend zu Umkehr, zum Besinnen. Wenn Völker nicht den Frieden höhnen Und Menschen sich mit Gott versöhnen Wird gut das Neue Jahr beginnen! IV Nur Mut, das Licht verdrängt die Wolke — Unser Hoffen war nie vergebens DU bist bei UNS, bei Deinem Volke... Schreib' ein uns in das Buch des Lebens... OSCAR GRAU ebenso sehr wie die Güte des Hohepriesters, der ihr aus seiner anfänglichen Zurechtweisung einen so wunderbaren Trost erwachsen lässt. Dass Channa ein Jahr später als glückliche Mutter eines kleinen Sohnes diesen Schmuei zu nennen bittet, weil eben nur dieser Name besagt — Schemu-EL —, dass ihre Bitte erhört wurde, hebt sie einmal mehr aus d. Menge ihrer Genossinnen hervor, von denen ja ebenfalls immer wieder Söhne erbeten werden. Und die Söhne kommen, aber auch die Töchter: die ersteren dazu bestimmt, den Namen weiterzuführen und die zweiten dazu, in Haus und Familie als “Eschet chajil” zu walten und zu wirken. (Fortsetzung Seite 5) j Liebe Mitglieder } und Freundei Wir haben uns entschlossen unabhängig von der grossen Teuerung und all den Hindernissen, die täglich uns das Leben erschweren, unsere Zeitung Nr. 38 herauszubringen. Viele Verbände und Institutionen haben das Erscheinen ihrer Blätter eingestellt. Wir wollen auf die einzige Verbindung mit unseren Mitgliedern, insbesondere in der Welt, nicht verzichten und erwarten Verständnis für unsere Haltung. Wir ersehen aus den vielen Leserbriefen, mit welch froher Erwartung unsere Mitglieder und Freunde in aller Welt unsere Zeitung ersehnen und wollen sie nicht enttäuschen. Wir bitten von Ihnen Allen als Zeichen der Verbundenheit Beiträge und Spenden pünktlich zu senden. Überweisungen aus dem Ausland: an die Bank Japhet, Tel-Aviv, Rothschild Blvd. 11, Konto Nr. 24195, z.G. des Irgun Joze Breslau, Schecks und Bargeld sind zu senden an den Verband ehemaliger Breslauer in Israel, Ramat Gan, Mazada Str. 27, (Erich Lewin). Wir bitten um deutlichen Namen des Absenders. Unser GOLDENES BUCH auf den Namen unseres unvergesslichen Gründers, Dr. Wilhelm Seew Freyhan darf nicht vergessen werden. Wir wünschen Ihnen Allen ein wirklich gesundes und zufriedenes neues Jahr und hoffen, dass für Israel eine zufriedenstellende Lösung gefunden wird. Das ist unser sehnlichster Wunsch für den Staat Israel und die ganze Welt. VERBAND EHEMALIGER BRESLAUER IN ISRAEL

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