Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1972
- Issue
- No. 32 (September 1972)
- Date
- 1972-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 2019)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/7411685-7412285-7412310--0384-7412311- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Gegründet von Dr. Wilhelm (Seev) Freyhan ‘j-y Bitte bewahren Sie die “Mitteilungen” und denken Sie immer wieder an die “Suchanzeigen”. lNbun »N>n> imN MITTEILUNGEN No. 32 DES VERBANDES EHEMALIGER BRESLAUER UND IN ISRAEL E.V. | GERMANIA I [ J1JDAICA | niy»*r> A~^\yn njwn wm September 1972 SCHLESIER Actions-Comite: Dr. Lilli Berg-Platau, Dr. William Boss, Benno Cohn, M.dX. N. Heimann, Erich Lewin, Max Lopatka, R. Löwenberg, Dr. Prager, M. Pick, J. Sachs, M. Schmerel-Hofstein. Briefadresse: Erich Lewin, Ramat-Gan, Mazadastr. 27. Tel. 749754 Vorsitzender ERNST TAUBER Gründung des Zentrums in Jerusalem ALLER MENSCHEN GUTEN WILLENS OHNE UNTERSCHIED DER RELIGION, DER RASSE UND NATIONALITÄT Die Grundlage jeder Ethik und das Prinzip allen Menschen guten Willens wird wohl am besten zum Ausdruck gebracht mit der Anerkennung des göttlichen Gebotes: LIEBE DEINEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST. JERUSALEM sollte und könnte das geistige Zentrum werden für alle Menschen, gleich welchen Ursprungs, die das Prinzip anerkennen wollen “Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst”, dessen Bedeutung ergänzt wird mit der Mahnung “Was Du nicht willst dass man Dir tut, das füge keinem anderen zu”. Dieses Zentrum könnte entstehen z.B. bei Yad Vashem, dem der Erinnerung an das jüdische Martyrium unserer Zeit geweihtem Ort, in der Nähe der “Allee der Gerechten”, deren Bäume gepflanzt wurden als höchste Anerkennung an nicht-jüdische Menschen, die unter Lebensgefahr Juden gerettet haben, und an die Erinnerung an die, welche ihr Leben, dabei verloren haben. Umgeben von einem grossen Garten, sollte sich ein Versammlungs-Zentrum befinden, zugänglich allen Menschen, die das Gute erstreben, ohne Unterschied von Religion, Rasse und Nationalität. Die praktische Arbeit des Zentrums sollte gewidmet sein der Organisierung und Pflege des Kontaktes zwischen den Menschen guten Willens, wo immer sie auch sein mögen, zwecks Förderung und auch Belohnung von guten Taten, zwecks Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses und im Interesse von allem, was mit Menschenliebe zu tun hat. I Dr. HUR WITZ LTD. | » TRAVEL & TOURS AGENCY « 1 TEL-AVIV, Yehuda Halevi Sfr. 43 1 614025 621351 <s Individuelle Beratung >? I; für Ihre Reise ins >> > Ausland « | niiu nni | Bei entsprechender Vorbereitung sollte sich ein erheblicher Kreis von Menschen finden, die zur Mitarbeit bereit sind, wie auch zur Beschaffung der notwendigen Mittel, um ein solches humanitäres Werk beginnen und fortführen zu können, das einmal allgemeine Anerkennung finden sollte, wie z.B. das Internationale Rot? Kreuz. Die Verwirklichung des Zentrums aller Menschen guten Willens in Jerusalem ist wohl der Sinn und die Berufung dieser heiligen Stadt. EINIGE PRAKTISCHE VORSCHLÄGE FÜR DIE HUMANITÄRE TAETIGKEIT DES WELT¬ ZENTRUMS DER MENSCHEN GUTEN WIL¬ LENS IN JERUSALEM 1. Organisierung eines Netzes von Korrespondenten und Mitarbeitern in allen grösseren Städten eines jeden Landes. 2. Herausgabe einer (Monats-) Zeitschrift für Erwachsene und möglichst auch für Kinder, in verschiedenen Sprachen, in der Episoden von guten Taten und Menschenliebe berichtet werden. 3. Organisierung von jährlich zu verteilenden Güte-Preisen in allen Schulen, ebenso die Verteilung von Güte-Preisen an Erwachsene. Die Namen der mit solchen Preisen Ausgezeichneten sollen in vorgenannter Zeitschrift veröffentlicht werden. 4. Organisierung von Protesten gegen Propaganda und Aktionen von Hass, Gewalt, Diskrimination, Verfolgung, Krieg und gegen Bücher und Zeitschriften etc., die solches predigen. 5. Ideen-Austausch und Koordinierung bereits bestehender Hilfs-Systeme zwecks Erleichterung und Verbesserung des Lebens von körperlich Behinderten, von Witwen, Waisen, unverheirateten Müttern, von alleinstehenden Alten und Kranken, von Menschen im Gefängnis und sonst vom Schicksal Betroffenen. 6. Friedensstiftung zwischen Personen und Gruppen im Streit mittels Personen mit besonders gutem Einfühlungsvermögen, Verständnis und Menschenliebe. 7. Schaffung von Asylstellen, sowie Hilfe und Verteidigung für Verfolgte wegen Religion, Rasse oder wegen humanitären Handlungen. 8. Schaffung von Organisationen für ältere Personen, die sich von der Arbeit zurückgezogen haben, damit sie sich humanitären Aufgaben widmen können. 9. Einsetzung von Ideen und Vorschlägen an das Zentrum zwecks Prüfung, und falls geeignet befunden, zwecks Propagierung und Durchführung. 10. Förderung aller Iinitlativen, die dem Zweck und den Aufgaben des Zentrums entsprechen. BEREITS BESTEHENDE VERBINDUNGEN ROTARY INTERNATIONAL, Ex-Governer Comm. Rag. P.C. Favaro, Parma Ex-Governer Jacob Grauman, Ramat-Gan Dr. Ing. Filippo Marazzi, Cavaliere del Lavoro, Industrieller, Sassuolo (Modena) (Fortsetzung Seite 7) LIEBE MITGLIEDER I UND FREUNDE Heute überreichen wir Ihnen wieder eine Zeitung No. 32, die diesmal in 1700 Exemplaren gedruckt worden ist. Die Nachfrage nach der No. 31 war so gross, dass wir alle zum Versand brachten. Wir haben uns bemüht, sie vielseitig zu gestalten. Wir bitten unsere Mitglieder um Entschuldigung, dass wir die Quittungen erst nach dem Erscheinen der Zeitung Ihnen zugehen lassen werden, aber die hunderte von Briefen, die in den letzten Wochen eingingen, konnten wir nicht beantworten. Sie finden Ihre Namen unter Spenden bezw. Glückwünsche gedruckt. Die Zeitung ist durch die erhöhten Papierpreise, Löhne etc. erheblich teurer geworden und bitten wir Sie nochmals Ihre Mitglidsbeiträge pünktlichst zu zahlen. Wir werden in Zukunft nur denjenigen Zeitungen senden, die ihrer Pflicht nachkommen. Wer 2 Jahre rückständig ist, erhält keine Zeitung mehr. Ausgenommen sind Organisationen, Institute, die grossen Verbände in Israel und in der Welt. Wir machen — wie immer aufmerksam — auf unser “Goldenes Buch” Jahrzeitsspenden auf den Namen unseres Gründers Dr. Wilhelm Seew Freyhan s.A. Geldüberweisung in Israel IL möglichst durch Scheck oder Postscheine an Irgun Joze Breslau, Ramat-Gan, Mazadastr. 27 (Erich Lewin), vom Ausland an Bank Japhet, Tel-Aviv, Rothschild Blvd. 11 Konto 24195. Wir hoffen, dass das beginnende Jahr ein Jahr des Aufstiegs, des Friedens in Israel und der Welt sein wird. Das ist unser Wunsch für Sie Alle, für uns und für alle Menschen. n a 1 v n 3 vf VERBAND EHEMALIGER BRESLAUER