Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1971
- Issue
- No. 30 (September 1971)
- Date
- 1971-09-01
- Page
- Seite 23 (sequence 1987)
- Language
- German
- Belongs to
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WIR KONDOLIEREN Frau Erna Schutz, New York, 11 Riverside Drive, NY 10023, USA, zum Ableben ihres Ehemannes, R. A. Hugo Schutz aus Breslau, der am 3. Mai 1971 verschieden ist. R. A. Hugo Schutz war unter den Anwälten Breslaus ausserordentlich beliebt und hatte einen grossen Freundeskreis. Frau Miriam (Meta) Cohn, geb. Finkeistein, 6437 W. 5the Street, Los Angeles, Cal. 90048, USA, ihren Kindern zum Ableben von Rabbi Franklin (Fritz) Cohn, früher Breslau-Gera, sowie den Enkelkindern und den Brüdern Ernst u. Emma Cohn, geb. Frischler, Rechowot, Israel, sowie Herrn Ober-Kantor Richard und Hanne Cohn, geb. Lehner, 30-39, 35ste Street, L.IC. New York, 11103, USA. Der Heimgegangene war dem Redakteur dieser Zeitung seit frühester Jugend bekannt. Schon als Junge übte er nach einem Schiur bei Rabb. Dr. Binetter sei. Andenkens, den wir gemeinsam mehrmals die Woche hatten, in der Alt- Glogauer Schul auf der Kanzel sein Rednertalent. Wir gründeten s.Zt. einen Jugendbund mit religiösen Tendenzen “Schalwa” genannt, der leider nur kurze Zeit bestand und im Esra aufging. Wie wir von Touristen und Einwanderern aus Amerika erfuhren, war Rabbi Franklin Cohn eine starke Persönlichkeit, die mitzureissen verstand, ein Seelsorger in des Wortes bester Bedeutung. Er wird bei'Uns unvergessen bleiben! Herrn Erich Wolff und Familie, Raanana, zum Ableben der teuern Gattin und guten Mutter. Seien Sie getröstet, in dem Gedanken, dass sie von ihrem schweren Leiden erlöst wurde. Herrn Dr. Fritz und Ruth Wolf, sowie der weiteren Familie zum Ableben ihrer Mutter, Grossmutter und Ur-Grossmutter, Claere Mamlok, geb. Samter, Nahariah. Herrn Abraham Wolf Redlich und seiner Familie zum Ableben von Betty Redlich, geb. Langer. Frau Dorothea Arnsdorf, geb. Dienemann, Ramat Gan, Hanagidstr. 6, zum Heimgang ihres Mannes, Vaters und Grossvaters, Siegfried Nathan Arnsdorf. Herrn Ernst Falk und Frau, Jerusalem, Bait Wegan, Breuerstr. 3, zum Ableben von Frau Susanne Clarfeld. Familien Erich und Ilse Fischer, geb. Hirsch, Hans u. Riwka Hirsch zum Hinscheiden von Frau Meta Hirsch, geb. Prentki. Die Heimgegangene ist in Rosenberg, O S. geboren, ging in Kreuzburg zur Schule und hatte viele Jahre in Tel Aviv auf der Dizengoffstr. ein bekanntes Kinder-Bekleidungs- Geschäft. Frau Rosel Schoschana Schueftan, Naharia, sowie der weiteren Familie ,zum Ableben von Hans Channoch Schueftan,, der zuletzt im Laufe vieler Jahre der Bezirks-Feuerwehr-Hauptmann für Naharia u. Umgegend war. Hans Schueftan, seit frühester Jugend gut gekannt, war der Sohn des Kantors Schueftan in der Alt Glogauer Synagoge und später Inspektor der Neuen Synagoge in Breslau. Hans Schueftan zeichnte sich durch ein besonders gutes Herz, eine kameradschaftliche Gesinnung und ein grosses Pflichtbewusstsein aus. Am Sukkot vor einem Jahre erfuhr er, dass wir uns in einer bekannten Pension dort aufhielten. Plötzlich erschien er mit seinem Wagen und in grenzenloser Freude nach vielen Jahrzehnten Wiedershens zeigte er uns den bekannten Kibbutz Chanita, Schawe-Zion etc. Wir sahen mit eigenen Augen, welche Freude sein Auftreten überall auslöste. Unsere Teilnahme gilt der Gattin und der übrigen Familie. Frau Edith Buechler, New York, 600 W. 115the Street, N.Y. 10025, USA, und den Geschwistern zum Ableben von ihrem Bruder und Onkel, Arthur Buechler, New York. Trotzdem wir bei Drucklegung unserer letzten Nummer 29 seinen Namen erwähnten — die Zeitung war gerade im Druck erschienen — möchten wir darauf hinweisen, dass Arthur Buechler der bekannte Weinhändler in Breslau war. Wir hatten die Freude, ihn hier in Israel vor einigen Jahren zu sprechen und waren immer erfreut, über seine Vitalität. Arthur Buechler entstammt einer hochangesehenen Familie, deren Ruf Zuverlässigkeit und Aufrichtigkeit gewesen ist. Arthur Buechler war durch seine grosse Bescheidenheit nie in den Vordergrund getreten. Wir denken in diesem Zusammenhang an den vor kurzer Zeit verstorbenen Bruder, Dr. Erich Buechler, dem wir seinerzeit einen würdigen Nachruf in unserem Blatt gewidmet haben. Familien Kalisch, Schatzky, Tabib und Cohn zum Hinscheiden von Frau Hilde Wisch (Schatzky), die noch schöne Jahre im Rahmen des Elternheims der Bne Brit-Loge erlebt hat. Den Famllin Scheket, Alt und Hiller, zum Ableben ihres lieben Jehuda, Mosche Scheket (Czekarz). Seine Verdienste sind trotz seiner grossen Bescheidenheit oder gerade deswegen vom Sekretär des Verbands ehemaliger Breslauer gewürdigt worden, ebenso vom Vertreter seiner Geburtstadt Wielun (Polen). Jehuda Mosche Scheket hat Breslau bereits 1924 verlassen, ist über Portugal rechtzeitig nach Israel gekommen und hat durch seine besondere Tüchtigkeit und Fachwissen einen schönn Betrieb aufgestellt. Schon im Jung- Misrachi in Polen, vorbereitet zur Alijah, hat er all das verwirklichen können, was ihm als Ideal vorschwebte. Er war zeit seines Lebens beliebt bei allen, die ihn kannten. Familien Kleiner zum Hinscheiden des Familien-Oberhauptes, Dr. Kleiner, Tel Aviv, Adam Hacohen 20. Dr. Kleiner war als zuverlässiger Arzt und Mensch allseitig beliebt. NACHTRAG ZU SPENDEN UND BEITRÄGEN S. Mrs. ERNEST (ILSE) SILBERBERG, Chicago, USA., Dr. u. Mrs. CARL SACHS, Plainfeld, New Jersey, USA. STEFANIE SUCHER, geb. SAND¬ BERGER u. FAMILIE, Hayward-SanFrancisco, USA, JACOB u. HILDE SALOMON, San Francisco, USA, Eric Stanley, Los Angeles, USA, KURT SETDEMAN, Forest Hills, N.Y. zum Andenken an seinen Bruder, HANS SEIDEMANN, Society of Friends from Breslau, N.Y. R.A. SCHRÖTTER, Essen, W. Germany, RUTH SCHNELL, Bad Nauheim, W. Germany, GERDA SANDBERGER, Brüssel, CHARLOTTE SANDBERG, San Francisco, USA, Dr. ALFRED SCHUELER, Frankfurt a/ Main, W. Germany, ERNA SCHUTZ, New York zum Andenken an ihren Gatten, R. A. HUGO SCHUTZ, M. SCHLAMM, Grove House near Bishop, Auckland, England, ERIC u. MARGOT STAFFORD, San Francisco, USA, T. SALO TRANSLATEUR, Miami Beach, USA, DA¬ VID TICHAUER u. FRAU, London,, Prof. MATTT- JAHU TSEVAT, Cincinnati, USA, U. R. A. Dt. FRANZ UNIKOWER, Langen-Oberlinden, West-Deutschland, Z. MARGOT ZELLNER, San Francisco USA, JISSACHAR ROBERT LUX, Kirjath Uno, MAR- TA MIRIAN LELEWER, Tel Aviv, E. BARUTH, Optiker, Ramat Gan, IRENE WOLFSON, Portland Oregon (U.S.A.), GEORG FRIEDLÄNDER, Sao Paulo (Brasilien), S. u. Mrs. B. SHALSHA, London, ERNA HAHN, geb. PREUSS, Brooklyn - New York, Familie KEMPINSKI, Nahariah zum Jahrestag von Herrn M. J. FASS sA.., am 29. Aw, HANNA FISCHER, Tel Aviv, RUDI SCHMUL, SAISONSCHLUSS BEI “GOLDEN AGE" (MENORAH-LOGE) in TEL AVIV Auf dem Gebiet der Unterhaltung für Ältere, Einsame, manchmal auch Nlcht-Gesettelte bestanden in grösseren europäischen. Orten sogenannte “Tovnbee-Hallen”. . Den Abschluss-Nachmittag von “Golden-Age” der Menorah-Loge (Bnej Brith) am 15. Juli gestaltete Sachs besonders attraktiv. Zuerst trat ldith Meshulam auf, eine zehnjährige Pianistin, die mit Bravour, musikalischer Fingerfertigkeit und grossem Verständnis Werke von Beethoven, Barnea und Villa-Lobos brachte. Die kleine Künstlerin besitzt schon jetzt einen klaren ausdrucksvollen dynamisch ungewöhnlich modulationsfähngen Anschlag und eine noble Gestaltung. Mit beträchtlichen Stimmitteln, Temperament und überzeugender Gestaltungskraft versteht es Ruth Maimon, das Publikum zu fesseln. Sie singt mit Geschmack, sie nüanciert und weiss aus jedem ihrer Chansons etwas zu machen. Sie gibt ihnen Leben, sie erlebt auch die Worte, die sie singt, die Melodie wird zum Schlager und alle summen mit. Sie versteht es diesem leichten Genre von Liedern, Atmosphäre einzuhauchen. Den Abschluss des Abends bildete ein Operettenlieder-Programm, gesungen von Bitosh Davidoff. Auch er weiss seine Lieder liebenswürdig, warm, empfindsam, an den Mann zu bringen. Beglückend und rhythmisch beschwingt bringt er all die Operetten-Liebhaber mit wirksamen Akzenten. Mit witzigem Behagen gibt er Kalman, Stolz, Tauber und die anderen. Am Klavier betätigten sich als Begleiter die Tochter von Ruth Maimon sowie der Komponist Franz Czellitzer. Welch höchst gelungener Abend! E. L. 1II=III=III=III=III=III=IIIEIII=IIII=III=III=III=III=III=III=III=III= Berichtigungen: In unsere Pessachausgabe Nr. 29, Seite 5, Artikel Richtung Breslau, wurde im Nachwort, Seite 12, mitgeteilt, dass der Verfasser seinerzeit im Jahre 1945 den Aufsatz im “Maariw” hat erscheinen lassen. Dies ist folgendermassen zu berichtigen. Der Aufsatz, Richtung Breslau, ist seinerzeit im “Hazofe’ der religiösen Tages-Zeltung in Israel, erschienen. ★ In dem Artikel “Aus meinem Leben”, Pessach, Nr. 29, von Karl Ludnowsky, Haifa, ist uns ein Fehler unterlaufen. Wir haben am Schluss des Kapitels eingesetzt: “Ich bin als einziger von der Familie übriggeblieben. Wir können mit Freude berichtigen, dass der Verfasser noch einen Bruder mit Namen: MARTIN LUDNOWSKY, wohnhaft New York hat. Wir haben ihn in unsere Kartei aufgenommen und hoffen, noch viele, viele Jahre mit ihm in Verbindung zu sein. Buenos Aires (Brasilien), LOTTE BING-EPHRA- IM, Jerusalem, ERNA FRIEDLAND, London, MARTIN LUBASZ, Schawe Zion, HERTA MEN- DELSON, New York, GERDA MATZDORFF, Haifa, LILLI SCHUSTER ( Rechowoth, Schlomo Ascher, Ramat Gan, Anita Gilad, Ramat Chen, Elishewa Szephazy, Natanjah, Schmuei Warschawsky, Tel-Aviv. Hans I. Gumpert, Sacramento, Cal. U.S.A., John F. Lippmann, New York, Mr. und Mrs. Moss, London, Kurt Seidemann, Forrest Hills, U.S.A., Erich Translateur, Cincinnati, U.SA. Schlomoh Janiak, Tel-Aviv, Zwi Hermann Janiak, Haifa, Seew Bar Lew (Laqueur) und Frau Ilse geb. Wollmann, Cholon. GLÜCKWÜNSCHE AUS AMERIKA etc. FELIX GLUSKINOS und Frau, La Paz, Castilla 1729. (Bolivien). 23