Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Journal
- Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
- Volume
- 1994
- Issue
- No. 58 (1994)
- Date
- 1994-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Gegründet von Dr. Wilhelm (Seev) Freyhan f'Äsgs? ■jmorn inIo-q 'Nxr juin *jid iuipt MITTEILUNGEN No. 58 1994 T’jwn DES VERBANDES EHEMALIGER BRESLAUER IN ISRAEL E. V. VORSTAND: Mosche Goldstein (Vorsitzender), Edith Benda, Arie Gradenwitz, Gabriel Holzer, Lotte Lewald. P.O.B. 3591; €1035 Tei-Aviv Was ist mit den Gefangenen und Verschollenen Israels in den Arabischen Staaten? (Rachanrrim Alschech, Ron Arad, Secharja Baumei, Zwi Feüdmartrr», Joseph Fink, Jehuda Katz) Seitdem der holländische Gelehrte Hugo Grotius vor ca. 400 Jahren sein Standardwerk in 3 Bänden über das Kriegsrecht (De jure belli ac pacis, libri III) schrieb, legten sich die kultivierten Staaten Einschränkungen im Falle eines Krieges im Bezug der Kriegsführuing auf. Insbesondere ist das der Fall, in der Behandlung von Kriegsgefangenen. Das Internationale Rote Kreuz ist heute diejenige Organisation, welche für die Beobachtung der internationalen Abkommen in Bezug auf Krigsgefangene sorgt- Eins der wichtigsten Faktoren in diesen Abkommen ist die Benachrichtigung der jeweiligen Staaten über den Zustand ihrer Kriegsgefangenen auf der feindlichen Seite, oder auch genaue Nachrichten im Todesfall eines der Gefangenen. Der Staat Israel hat seit seiner Gründung viele Opfer in verschiedenen Kriegen und den Überfällen von arabischen Terroristenbanden zu beklagen. Seit dem Libanonkrieg gibt es eine Anzahl Israeli-Soldaten, welche in den arabischen Staaten (zu denen auch Iran zuzurechnen ist) verschollen sind. Der Pilot Ran Arad, z-B., wurde im Laufe seiner Gefangenschaft von einem Ort zum anderen verschleppt, ohne das man in Israel weics, wo er wirklich ist und in was für einem Zustand er sich befindet. Die arabischen Staaten, welche alle Mitglieder der UNO sind, aber die internationalen Abkommen und die grundlegenden Menschenrechte misachten, werden von den europäischen Staaten und Amrika flefssig umworben. Der fundamentalistische Staat Iran ist der Schutzpatron der Hisbula Terrorbanden. welche laut verschiedener Gerüchte, verschiedene Israeli-Soldaten gefangen halten- Diese Terroristen haben ihre Lager und Hauptquartiere in Syrien und Libanon, und erfreuen sich dort unbegrenzter Freiheit. Wie wir aus der Zeitung ,,Maariv" vom 29.10.93 erfahren, bestehen Kontakte zwischen der iranischen und deutschen Intelligence. Es ist die Pflicht der deutschen Regierung, angesichts der guten Beziehungen zwischen Israel und Deutschland, Druck auf Iran auszuüben, um Nachrichten über die Verschollenen zu erhalten und die Befreiung der gefangenen Israelis zu erwirken. D. R. AUCH DER FRIEDHOF KOSEL SOLL JETZT RESTAURIERT WERDEN Die Bemühungen unseres Verbandes und anderer ehemaliger Breslauer in Amerika und anderen Ländern, in Bzg. auf die Restaurierung des Koseier Friedhofs, scheinen sich als erfolgreich zu erweisen. In einem Brief, welchen Herr E. Bowes in Amerika von der Lauder Foundation erhielt, wurde ihm mitgeteilt, dass die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit beschlossen hat, eine Umfassungsmauer des Friedhofs Kosel zu errichten und din anderes Kommitee für die Restaurierung des Gefallenendenkmals für jüdische Soldaten auf diesem Friedhof Sorge tragen wird. Auch soll die Restaurierung des Daches der Storchsynagoge vorgenommen werden. Wir hoffen, dass dieses nur der Anfang ist, und dass der ganze Friedhof sich bald in einem ehrwürdigen Zustand befinden Wird. D.R. I AN UNSERE MITGLIEDER UND FREUNDE! 1) Der jährliche Mitgliedsbeitrag für das Jahr 1994 beträgt wieder, wie im vergangenen Jahr, 50.— NS. 2) Zur Verewigung des Andenkens Ihrer Eltern und Ihrer Lieben steht das "GOLDENE GEDENKBUCH DER EHEMALIGEN BRESLAUER" zu Ihrer Verfügung. Die Kosten für eine Seite sind 300.— NS. (Teilzahlung möglich). Spenden für unseren Sozialfond sind immer erwünscht und werden mit Dank entgegengenommen. l AN UNSERER LESER IM AUSLAND! Wie wir in der letzten Nummer mitteilten, werden unsere ,,Mitteilungen” nur noch an diejenigen versandt, welche uns mitteilten, dass sie daran interessiert sind. Wir bitten uns von jedem Adressenwechsel in Kenntnis zu setzen, um jede eventueille Rücksendung zu vermeiden. Ebenso bitten wir, uns von Adressen ehemaliger Breslauer, welche an unseren „Mitteilungen" interessiert sind, in Kenntnis zu setzen. Der Beitrag für unsere Leser im Ausland für das Jahr 1994, beträgt wie im vergangenen Jahr, $US 25. I Den Beitrag bitte in equivalenter Währung jedes Landes zu überweisen. I