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Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1999-01-01 · No. 67 (1999) · p. [Seite]

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Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1999
Issue
No. 67 (1999)
Date
1999-01-01
Page
[Seite] (sequence 1569)
Language
German
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1 N “I UJ ' H 1 N 1 0 “I 3 ’NÜI' \U1R ASSOCIATION OF FORMER BRESLAUERS IN ISRAEL 61 035 tel-aviv,Jrev Rösch haschana£7ßß T3N^n P. O. BOX 3591 3591 INH Nri Liebe Leser unseres Mitteilungsblatts! Zusammen mit unserer Ausgabe No.67 senden wir Ihnen diesmal einen persönlichen Brief unseres Vorstands. Unsere Tätigkeit umfaßt drei Gebiete : Erstens die Veröffentlichung des Mitteilungsblatts, das jetzt schon seit ein paar Jahren zweimal im Jahr erscheint, zu Pessach und zu Rosch haschana. Diese Veröffentlichung ist mit viel Arbeit und insbesondere aucii mit viel Ausgaben verbunden, wie Sie sich sicher vorstellen können. Sie ermöglicht uns, den Kontakt mit unsem Lesern zu fördern, u.a. durch Briefe, die wir teilweise veröffentlichen und auch direkt beantworten, wenn spezielle Anfragen vorliegen. Eine zweite Tätigkeit ist die Unterstützung bedürftiger Mitglieder unser Organisation, die natürlich auch mit Ausgaben verbunden ist. Das dritte Tätigkeitsfeld betrifft jetzt das Besitztum der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Breslau, das, gemäß des Gesetzentwurfs der polnischen Regierung, zurückerstattet werden soll. Wir versuchen, in Erfahrung zu bringen ob. unsere Organisation, als Erben der Gemeinde, diesen Besitz beanspruchen kann, um ihn im Allgemeininteresse zu verwerten. Die Restaurierung des Friedhofs Kosel könnte z. B.. mit diesen Geldern in die Wege geleitet werden. Auch diese Tätigkeit ist wie alle anderen mit großen Ausgaben verbunden. Der Vorstand arbeitet vollkommen freiwillig und trifft sich regelmäßig einmal im Monat. Es handelt sich also bei den Ausgaben nur um die direkte Tätigkeit, d.h. die Zeitung, die Unterstützungen und die (bis jetzt noch geringen) Summen für die Rechtsanwaltsarbeit um das Breslauer Gemeindegut. Wir bekommen keinerlei Unterstützung von öffentlicher Hand und haben auch keine anderen Einnahmen außer dem Mitgliedsbeitrag unser Mitglieder. Diese Einnahmen decken etwa ein Drittel unser Ausgaben. Der Rest wird durch Aufzehren unser Reserven gedeckt. Diese Reserven gehen jetzt zur Neige und wenn wir unsere Tätigkeit nicht einstellen wollen, sind wir auf größere Unterstützung von Seiten unser Mitglieder angewiesen. Insbesondere die Tätigkeit zur Rückerstattung des Breslauer Gemeindeguts wird in Zukunft größere Ausgaben verursachen.. Wir ersuchen daher unsere Mitglieder uns mit allen verfügbaren zusätzlichen Mitteln zu unterstützen. Um unsere Tätigkeit wenigstens noch eine kurze Weile fortsetzen zu können, mußten wir strikte Sparmaßnahmen ergreifen. So sind wir zur internen Buchhaltung unter Kontrolle einer, von der Generalversammlung ernannten, Kommision übergegangen. Das erspart uns die externe Buchhaltung und Auditorkommission. Ein Teil unserer Leser hat jedoch bis jetzt nie einen Mitzliedsbeitrag geleistet. Falls wir von diesen Lesern die ausstehenden Summen nicht erhalten. sehen wir uns gezwungen, ab No. 68 die Lie ferung des Mitteilungsblatts an diese Leser einznstellen. Wir hoffen, daß dieser Bericht Ihnen einen Einblick in unsere Tätigkeit bietet und bitten um Ihr Verständnis und um Ihre Unterstützung. Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen zum kommenden Neuen Jahr und zu den Hohen Feiertagen alles Gute und vor allen Dingen Gesundheit und Frieden Mit freundlichen Grüßen, Der Vorstand.

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